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Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

G.ourmxeta


Der zweite zitierte Post ist nicht von mir, von daher verstehe ich den Vergleich der Angemesssenheit, bzw, Unangemessenheit nicht.

Ich empfinde es allerdings so, dass es, seit es die Möglichkeit der Hormontherapie gibt, Frauen gerne eingeredet wird, sie hätten behandlungsbedürftige Beschwerden.

Das macht die Pharmaindustrie nicht nur dort, sondern auch bei "Bluthochdruck", der jetzt ja schon bei einem systolischen Wert von 140 als solcher gilt.

mfarise-jjanxa


Gourmeta

Also, mir kann bestimmt kein Arzt "behandlungsbedürftige Beschwerden" einreden. Ich gehe zum Arzt, wenn ICH Beschwerden HABE. Es mag sein, dass von einigen Ärzten verstärkt versucht wird, in den verschiedensten medizinischen Bereichen Medikamente an den Patienten zu bringen - der Macht der Pharmaindustrie sei dank. ABER. Sind wir nicht alle Menschen mit Hirn und Verstand ? Können uns kundig machen, auch dank des I-nets z.B. bzw. Zweit- und Drittmeinungen von Ärzten einholen usw..

Manche Aussagen hier finde ich wirklich stark pauschalisierend (ohne jetzt nur Dich zu meinen).

Ähhh - wie war doch gleich noch das Thema des Fadens ":/ ? Los Mädels, kommt raus. Lasst Euch von solchen belehrenden Äußerungen nicht abschrecken.

GXour5metxa


Sind wir nicht alle Menschen mit Hirn und Verstand ?

:|N Anwesende ausgenommen!

Was meinst du, was ich als Schwester im KKH alles erlebt habe!?

mEarie-qjana


Gourmeta

In welcher Hinsicht , erzähl mal ;-D

Guo]urmexta


Da haben sich Frauen z.B. die Gebärmutter entfernen lassen, wegen Schmierblutungen, oder PMS. Dass der Zyklus weiterhin abläuft, nur eben ohne Blutung, war denen nicht bewusst. Dass man auch ohne Gebärmutter ebenfalls in die Wechseljahre kommt genau so.

Manche Frauen waren auch fest davon überzeugt, dass eine regelmäßige Mammografieuntersuchung sie vor Brustkrebs schützt. Ganz davon abgesehen, dass Frauen bis zur Geburt nicht merkten, dass sie überhaupt schwanger sind.

Ich bin heute oft noch sehr überrascht, wie wenig Frauen über ihren Körper und die Funktionen Bescheid wissen.

Ärzte sind oft aber auch nicht besser, wenn sie den Frauen erzählen, wenn sie nur regelmäßig zum Abstrich kämen, könnte nie ein Krebs entstehen, der tödlich ist.

mnarie%-jana


:-o ":/

Ich bin heute oft noch sehr überrascht, wie wenig Frauen über ihren Körper und die Funktionen Bescheid wissen.

Weißt Du, viele Menschen machen sich überhaupt nicht viele Gedanken, um nichts. Also auch nicht über ihren Körper und die Wechselwirkungen. Das der eben ein komplexes System ist. Aber diese Mentalität passt in unsere Zeit. Schnellebig, oberflächlich, komfortabel, (fast) alles kann man sich kaufen: Neue Brüste, Fettabsaugen, Faltenlosigkeit ... Nur noch kein ewiges Leben.Mir wird immer angst und bange. Z.B. denke ich immer bei diesen Botoxparties: Himmel, Ihr spritzt Euch da ein Nervengift und das in regelmäßigen Abständen. Meine Mutter ist an Brustkrebs gestorben. Ich habe das Elend gesehen. Jede Frau sollte froh sein, eine GESUNDE Brust zu haben, egal ob groß oder klein. Die Natur hat sich schon was dabei gedacht. Natürlich schützen einen Vorsorgeuntersuchungen nicht vor dem Ausbruch der Krankheit, erhöhen jedoch sehr wohl die Heilungschancen durch die Früherkennung.

Auf der anderen Seite sehe ich aber auch, dass viele Ärzte ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Viele Frauen können auch nicht so komplex denken bzw. sind in der Lage, allein zu recherchieren. Das ich das tue (manchmal vielleicht auch etwas zuviel) ist zu einem Teil bestimmt auch eine Berufsmacke (schreib jatzt aber nicht, als was ich arbeite :-p ).Das ist ja auch nicht ausschlaggebend. Es ist Aufgabe eines Arztes, die Frauen umfassend aufzuklären: Über Zusammenhänge, Folgen und Nebenwirkungen von OP's. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass oft nicht die optimale Behandlung der Frau im Vordergrund steht, sondern blanker Kommerz, Geldverdienen durch OP's oder teure IGEL-Leistungen. Nehmen wir die allseits beliebten Hysterektomien. Die werden von vielen Gynäkologen ganz fluffig und locker an die Frau gebracht. Sie werden empfohlen, die möglichen Komplikationen, negative Veränderungen nach der OP ,evtl. sogar der "Nicht-Erfolg" wird verschwiegen bzw. bagatellisiert. "Sie haben ja schon x Kinder und das nötige Alter. Lassen Sie sich die Gebärmutter entfernen und Sie sind alle Sorgen los. Und in 4 Wochen sind sie genauso fit wie vorher". "Ja klar, toll, keine lästigen Blutungen mehr. Das mache ich !" Über dieses Thema musst Du mir nichts erzählen: Abdominale Hysterektomie 2006. Das war die größte Fehlentscheidung meines Lebens. Obwohl ich dachte, ausreichend recherchiert zu haben. Es war anscheinend nicht tiefgründig genug. Für mich gibt es aus meinen Erfahrungen heraus absolut keine Indikation, einer Frau die Gebärmutter zu entfernen, AUSSER: Krebs bzw. bedenkliche Vorstadien und riesig entartete Gebärmütter von der Größe her. Es gibt immer erstmal andere Möglichkeiten.

*:)

Gaou/rmeta


Jede Frau sollte froh sein, eine GESUNDE Brust zu haben, egal ob groß oder klein.

:)^

Es ist Aufgabe eines Arztes, die Frauen umfassend aufzuklären: Über Zusammenhänge, Folgen und Nebenwirkungen von OP's. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass oft nicht die optimale Behandlung der Frau im Vordergrund steht, sondern blanker Kommerz, Geldverdienen durch OP's oder teure IGEL-Leistungen

Ich hatte lange E-Mail Kontakt zu Dr. Weymeyer ( Mitautor des Buches "Mythos Krebsvorsorge"), der an der Erstellung eines Infoflyers über gyn. Vorsoreguntersuchungen beteiligt war. Dieser Flyer wurde nie in auch nur einer Praxis ausgelegt. Dabei ging es gar nicht darum, jemanden von diesen Untersuchungen abzuhalten, sondern nur um Schaden (denn auch den gibt es durch VU) und Nutzen ( der nicht abzusprechen ist). Die Patientin sollte also nur gut informiert sein, um dann für sich persönlich entscheiden zu können.

Über dieses Thema musst Du mir nichts erzählen: Abdominale Hysterektomie 2006. Das war die größte Fehlentscheidung meines Lebens

Als "Forums-Greenhorn" habe ich mich vor Jahren erdreistet und in den diversen GB-Entfernungsfäden mitgepostet. Dass ich nicht zerfleischt worden bin war alles. Nee, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten. :=o

mDarieV-jaxna


Kann ich mir vorstellen die Reaktion der Frauen in den Gebärmutterfäden. War ja da auch unterwegs. Sie waren eine große Hilfe, keine Frage. Es war größtenteils nett dort. Ich habe sogar eine Freundin (ja, so kann ich sagen) dort gefunden. Aber in das: "Ach, ich bin jetzt so glücklich" hinterher konnte ich aus diversen Gründen nicht einstimmen. Ich wollte dann auch nicht mehr von meinen Erfahrungen berichten, da ich die Frauen nicht verunsichern wollte, denen die OP noch bevorstand. Im einen oder anderen Fall war die OP mit Sicherheit begründet. Als wirklicher Hauptbeweggrund hat sich dort auf alle Fälle das "Endlich keine Blutungen mehr" herauskristallisiert. Und das ist etwas kurz gedacht. Die Gebärmutter hat ihre Funktion im weiblichen Körper, auch im späteren Lebensalter.

Wenn Du Deine Mutter elend an Brustkrebs hast sterben sehen, hauptsächlich, weil sie jahrelang nie bei einem Arzt war und die Schwere der Erkrankung und der frühe Tod mit Sicherheit bei regelmäßiger Vorsorge vermeidbar gewesen wären, wägst Du nicht wirklich Risiko und Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen ab. Klar hatte ich solche Gedanken auch. Gerade die Strahlenbelastungen und das Quetschen der Brust bei den Mammographien. Aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich es regelmäßig machen lasse: Mammographie, Ultraschall und die normale Vorsorge wie Selbstabtasten und Untersuchungen beim Gyn.. Das ist kein Freifahrtsschein. Krebs gibts ja auch an anderen Organen. Außerdem gehe ich sowieso davon aus, dass ich gesund bleibe :)z .Ein positiver Ansatz hilft ungemein. Allerdings möchte ich mir keine Vorwürfe mahen müssen im Falle, dass ...

Gvour@m/exta


Außerdem gehe ich sowieso davon aus, dass ich gesund bleibe

:)= Gesunde Einstellung

Ich hatte vor 5 Jahren eine sehr unschöne Erfahrung mit Vorsorge+Mammografie, so dass ich für mich entschieden habe es nicht mehr machen zu lassen. Wie gesagt, jeder sollte seinem persönlichen Risiko und Empfinden entsprechend reagieren.

Groldaiug%e-Edpe


Hallo Zusammen,

kennt einer das Soja Plus und hat damit schon Erfahrungen gesammelt?

Ich habe seit ein paar Wochen immer wieder diese Hitzewallungen, weiß aber nicht, ob ich schon die die Wechseljahre bin oder ob meine Schilddrüse nur spinnt.

An Hitzewallungen glaube ich schon mehr, da ich laut Aussage der FÄ so langsam reinrutsche.

L~illxyB


Ich nehme seit einiger Zeit Femi Loges und ich muß sagen, es hilft mir sehr. Ich bin nicht mehr so müde u. abgespannt u. ich merke dass meine Stimmung viel viel besser wird. Das war mir gar nicht so bewußt, ich merke erst jetzt wie fröhlich ich wieder bin.

Es ist auch nicht so teuer, kostet ca 25 Euro/50 Stck. Man muß es nur 1x tgl. nehmen.

Außerdem ist es rein pflanzlich. :)^

GaoldigeY-Ede


Bei mir sind es nur die Hitzewellen, die mich nerven. Hilft das auch dagegen? Ich hatte mal Mönchspfeffer, aber die habe ich gar nicht vertragen.

L[i<llxyB


Ja, dagegen wirkt es auch.

Ich habe zwar keine direkten Hitzewallungen, aber ich schwitze allgemein viel schneller und doller als früher. Das ist auch besser, mir ist zwar schnell warm, aber nicht mehr so schwitzig.

Schau mal hier: [[http://www.loges.de/Products/femi-loges]]

Cuhrisg18x08


Bei mir scheint es jetzt auch loszugehen. Werde im August 47 Jahre alt. Habe seit 2 Wochen Hitzewallungen und nachts Schweißausbrüche. Durch eure Info´s weiß ich jetzt auch, wo meine Muskelschmerzen herkommen. Sonst war mir immer eher kalt, jetzt fange ich bei jeder kleinsten Bewegung an zu schwitzen. Habe mir mal einen Termin bei meiner FÄ gemacht.

G6oldPigne-Edxe


Nachts schwitze ich so gut wie nie.

Ist das richtig, dass all die Tabletten vom Arzt nicht verschrieben werden?

Kann man diese Medikamente auch nehmen, wenn man Schilddrüsenhormone nimmt? %-|

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