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Gongschlag Menopause: kein Leben mehr!

e`xpecwtatioxn


Aber ohne Sexualhormone wird das nichts, egal ob man vorher ein gutes Sexleben hatte oder nicht.

a|fri


Aber: kompletter Verlust der Lust?

Da mach' dir mal keine allzu großen Gedanken drüber, das befällt manche, manche eben nicht. Meine Frau ist gerade wohl durch mit den WJ, ihre Lust hat hingegen nicht gelitten. Während der WJ schon, das war nicht immer leicht, aber jetzt ist es nicht groß anders, als vorher. Hilft der TE allerdings auch nicht viel weiter, nur ein Hinweis an dich, gauloise.

gjaulwois<e


Danke, afri. Ich habe kürzlich meine eigene Mutter (70 und nach wie vor sexuell aktiv) investigativ dazu befragt und die sagte, Kind, mach' dir doch bitte gar keine Gedanken, wenn du Sex immer gerne mochtest, wird das auch so bleiben. Darauf baue ich jetzt mal einfach.

Aber ab und zu lese ich zuviele Geschichten hier.

e}xpect/atxion


Die Tatsache, dass man Sex mochte, ist kein Garant dafür - leider.

Aber wie gesagt, vielleicht hast du Glück. :)^

s^enjsibexlman


Aber ohne Sexualhormone wird das nichts, egal ob man vorher ein gutes Sexleben hatte oder nicht.

Die Sexualhormone werden nicht unwesentlich vom (auch vorherigen) Sexleben beeinflusst- zudem spielen für die Libido nicht nur die Hormone eine Rolle (siehe meinen vorhin verlinkten Artikel), denn es gibt zahlreiche Frauen mit erfüllender Sexualität und guter Libido, obwohl der Hormonspiegel (auch Testosteron) rückläufig war.

Zu meiner Frau kann ich nichts diesbezügliches sagen, da sie mit über 50 immer noch keine Menopause hat (wie der Arzt sagte, könnte sie theoretisch noch ganz gut Kinder bekommen).

Die Tatsache, dass man Sex mochte, ist kein Garant dafür

Sex zu mögen reicht nicht unbedingt- die Hormonproduktion wird vor allem durch das Tun angeregt, nicht nur durch das Wollen.

eqxpecVtatixon


Ich bin für alles, was du zu diesem Thema anführst, der lebende Gegenbeweis.

sHensi~belxman


Ich bin für alles, was du zu diesem Thema anführst, der lebende Gegenbeweis.

Naja, bei statistischen Auswirkungen ist es immer schwierig mit dem Beweis durch ein Gegenbeispiel ...

Hast du Kinder?

Z^werRgeDlfx2


wow, auch mir macht das Angst. :-o

Sex ist etwas wunderbares und ich will mir gar nicht vorstellen, darauf mal irgendwann keine Lust mehr zu haben. :|N

aIfri


Sex ist etwas wunderbares und ich will mir gar nicht vorstellen, darauf mal irgendwann keine Lust mehr zu haben.

Locker bleiben, wenn du jetzt viel Lust darauf hast, wirst du diese Lust nach den WJ recht sicher nicht verlieren. Du kannst das jedoch nicht bestimmen, bei manchen Frauen lässt die Libido nach, bei anderen nicht.

mmoo5ny0x9


Hallo *:)

ich bin so froh, dass ihr gerade über dieses Thema sprecht. Obwohl ich immer wieder etwas dazu gelesen habe, ist es seeehhhr hilfreich, immer mal wieder direkt zu hören wie es anderen Frauen damit geht.

Seit ungefähr 8 Jahren bin ich in den Wechseljahren, und es ist die reinste Katastrophe. Mir gings noch nie so schlecht. Erst gings mit der Psyche los, dann kamen noch alle möglichen körperlichen Beschwerden. Und sexuelle Lust kenne ich nur noch als sehr sehr ferne Erinnerung. Und dann die Sache mit der Figur... :(v !

Arztbesuche sind auch nur die Lachnummer, O-Ton von meiner Ärztin: ach, sie haben Beschwerden? (wunder, wunder...), die meisten Frauen merken davon gar nichts.

Seitdem habe ich alle möglichen Mittelchen probiert, gegen das fiese Schwitzen hilft irgendwie gar nichts. Für die Psyche bringen mir ein paar homöopathische Mittel ein bisschen. Und gegen den rapiden körperlichen Verfall, habe ich inzwischen einen Trainingsplan und stopfe alles in mich rein, was ich an Vitaminen finden kann. Das hat ganz gut geholfen.

Meine Periode ist trotz heftigster Wechseljahrebeschwerden jahrelang immer noch pünktlich gekommen. Dann ging es mit massiven Blutungen los, so ungefähr ein halbes Jahr. Danach kam sie dann fast 2 Jahre mal alle drei Monate.

Und dann kam sie nach genau einem Jahr Pause wieder so, als wäre gar nichts los. Danach jetzt wieder mal alle paar Monate.

Zwischendurch hatte ich lange Zeit heftige Hüftschmerzen, und starke Gliederschmerzen. Dagegen hat mir Nordic Walking und eine Basiskur sehr gut geholfen. Seitdem ich das mache, und jogge, regelmässig Gymnastick und Fahrradfahren, geht es körperlich wieder ganz gut.

Dann hatte ich riesige Gedächnisprobleme, und reglrechte Wortfindungsstörungen. Da hab ich innerlich schon mein Testament gemacht. Aber seitdem ich Gingko und endlos Vitamine in mich hineinstopfe, ist das auch wieder besser geworden.

Die Haare sind mir in Massen ausgefallen. Ich konnte mit der alten Brille plötzlich nicht mehr gucken. Und insgesamt war ich über nacht quasi 30 Jahre älter.

Aber ich muss sagen, zum Glück gewöhne ich mich jetzt leider langsam daran. Oder umgekehrt? :-/

Am Anfang war das jedenfalls der totale Schock. Genauso wie bei Dir @ einfachausharren.

Irgendwann habe ich mich höllisch darüber aufgeregt, dass die Medizin lieber Viagra für den Mann erfunden hat, als für Frauen mal etwas vernünftiges zu finden, was dieses Hormonchaos lindert. Das Einzige was denen einfällt ist, dass wir krebserzeugende Mittel in uns hineinstopfen sollen. Dabei ist das Thema der Wechseljahre nun wirklich nicht erst seit gestern bekannt ;-D

Aber: Jammern hilft ja nix, seufz.

Für mich war das übrigens keine Frage, dass ich niemals Hormone nehme. Aus dem gleichen Grund habe ich auch nie die Pille genommen. So einen Mist stopfe ich nicht in mich hinein. Da reicht es mir, was ich zwangsweise täglich mit der Nahrung aufnehmen muss, und mit dem Trinkwasser. Vielleicht hat das insgesamt überhaupt auch damit zu tun, dass es manchen Frauen in den Wechseljahren so dermassen schlecht geht. Es ist ja inzwischen bekannt, dass die Tiere jahrzente mit Hormonen vollgestopft wurden, die wir als Nahrung serviert bekommmen haben. Und der Hormonhaushalt ist eines der sensibelsten Systeme im Körper.

Ja und ich weiss, dass wird hier gerade etwas abschweifig. Aber, ich bin einfach stinkesauer, dass eine Hälfte der Erdbevölkerung stumpf ignoriert wird. So ziemlich jedes Tier findet mehr Beachtung und hat auf der Welt zig Fördervereine, als sich mal die Wissenschaft und Medizin darum kümmert, dass Frau besser durch die Wechseljahre kommt! Oder woher das eigentlich wirklich kommt, denn wie schon beschrieben, es ist ja auch bei jeder Frau anders.

Und nicht zuletzt, Wechseljahre sind kein Thema. Über jeden Schwachsinn gibt es in der Presse und im Tv endlose Berichte. Besagtes bei allen Frauen irgendwann stattfindendes Ereignis, kommt in unserem öffentlichen Leben nicht vor.

Grrrmpf %-| fühle mich wie VOR dem Mittelalter

*:)

Mfesscaggxio


gauloise, Zwergelf2 & Co.

Und insgesamt war ich über nacht quasi 30 Jahre älter.

Das liest sich tatsächlich wie ein Krimi.

Alle Mitlesende, die mit Horror in das Unvermeidliche sehen→→ so kann es vereinzelt passieren, aber es ist nicht die *Regel*.

Vielen geht es so wie mir, problemlos in diese erfreuliche Zeit gerutscht.

Endlich befreit von der monatlichen Unannehmlichkeit.

Befreit von der Gefahr nochmals schwanger zu werden, ♥3 Söhne♥ haben gereicht, mit 40 noch das Wunschkind bekommen.

Zwergelf2

Sex ist etwas wunderbares und ich will mir gar nicht vorstellen, darauf mal irgendwann keine Lust mehr zu haben.

Ein liebevoller Partner wird dir jeden Wunsch erfüllen. ;-)

terigg_erwoxrld


Frauen, die in der Vergangenheit ein zufriedenstellendes Sexualleben hatten, können offenbar auch im Alter häufiger ihr Sexualleben genießen.

sensibelman

Meins war zufriedenstellend. Ich liebte es, den Sex. Und trotzdem ist jetzt alles futsch. Die Horrormone haben halt die Macht, da kann man machen, was man will.

T~apxs


@ einfachausharren

War klar...ich bin weltweit wieder die einzige.

Wie kommst Du darauf? Du kannst doch 40 Minuten nach deinem Post nicht Unmengen von Antworten erwarten.

Ich habe selbst so einige Probleme, aber ob die von den Wechseljahren kommen oder einfach so dem Alter geschuldet sind (abgesehen von ganz offensichtlichen Dingen), keine Ahnung. Meine Libido (auch die meines Mannes) hat sich verändert, aber sie ist nicht weg. Von daher passt das schon.

Ich will deine Probleme nicht kleinreden, aber kann es sein, dass ein Teil davon eher auf Medikamentennebenwirkung zurückzuführen ist? Oder nimmst Du wegen der Depression keine?

Und nicht zuletzt, Wechseljahre sind kein Thema. Über jeden Schwachsinn gibt es in der Presse und im Tv endlose Berichte. Besagtes bei allen Frauen irgendwann stattfindendes Ereignis, kommt in unserem öffentlichen Leben nicht vor.

Grrrmpf fühle mich wie VOR dem Mittelalter

Ja das habe ich auch schon bemerkt. Für meinen Hausarzt gibt es das Thema gar nicht und wenn ich wage darauf hinzuweisen, redet er ganz schnell von was anderem. Und meine Blutdruckwerte können (bei gefühlten tausend Hitzewallungen pro Tag) selbstverständlich nichts damit zu tun haben.

Und im Kollegen(Kolleginnen)kreis kommen die Wechseljahre auch nicht vor, obwohl fast alle Frauen so um die 50 sind.

Mven)schO 2x.0


Sex ist etwas wunderbares und ich will mir gar nicht vorstellen, darauf mal irgendwann keine Lust mehr zu haben.

Ich konnte mir das auch nie vorstellen. Ich habe das mit der nachlassenden Lust im Zusammenhang mit der Menopause bei anderen offen gestanden sogar für eine Ausrede gehalten und überheblich gedacht, dass mir das sicher nicht passiert, weil ich den richtigen Partner an meiner Seite habe und Sex immer ein wichtiger wunderschöner Bestandteil meines Lebens war. Und dann kamen die Wechseljahre... Ich fühle mich seitdem im wahrsten Sinne des Wortes wie ausgewechselt, leider. Und es frustriert mich heute sehr, zu lesen, wenn andere der Meinung sind, dass das einer Frau, die immer gerne Sex hatte, nicht so leicht passieren kann. Obwohl ich früher ja selbst so bescheuert war und so dachte. Heute bin ich aber überzeugt, dass es jede "erwischen" kann und ich kann jeder sexuell begeisterten Frau nur wünschen, dass sie Glück hat und es ihr nicht passiert.

Mir ist es "passiert". Es fing mit Hitzewallungen an, die mich damals noch nicht sehr stressten (heute schon, denn es ist alles andere als schön, wenn einem der Schweiß sichtbar das Gesicht entlang läuft und die Haare nass werden etc.) Ich fühle mich inzwischen alles andere als wohl in meiner Haut, aber Sex mit meinem geliebten Mann hätte ich gerne mal wieder lustvoll, denn ich hatte immer gerne Sex. Sex war mir sogar so wichtig, dass ich mich mit Ende 30 nach fast 20 Jahren Ehe von meinem ersten Mann trennte, obwohl ich ihn noch liebte, nachdem er das Interesse an Sex verlor. Mir war aber einfach klar: Ein Leben ohne Sex will ich nicht. Ich trennte mich und lernte meinen heutigen Partner kennen und hatte mit ihm den besten Sex meines Lebens. Ich drücke mich normalerweise nicht so aus, aber mit ihm habe ich mir wirklich regelmäßig die Seele aus dem Leib gevögelt und es war einfach nur geil. Ich war geil, er war geil - wir hatten fast 15 Jahre lang ein fantastisches Sexualleben. Dann setzten die Wechseljahre bei mir ein und die Lust war von heute auf morgen verschwunden. Ich verstand die Welt nicht mehr. Plötzlich fühlte sich nichts mehr so an wie früher. Ich fühlte mich nur noch müde, ausgelaugt, von den kleinsten Dingen gestresst. Früher half mir Sex sogar gegen Stress. Ich war nie eine "Heute nicht, ich hab Migräne"-Frau. Im Gegenteil, Sex war immer eine angenehme wohltuende Sache für mich. Seit dem Einsetzen der Wechseljahre fühle ich aber einfach nichts mehr. Null. Ich habe es in den letzten Jahren nicht einmal geschafft, wieder zum Höhepunkt zu kommen. Früher gelang mir das spielend. Alleine sowieso, aber auch mit meinem Partner. Sex bestand bei uns auch nie nur aus Penetration, wir wüssten uns durchaus zu behelfen, wenn es nur um Scheidentrockenheit oder andere unangenehme Begleiterscheinungen ginge. Aber ich fühle einfach n i c h t s mehr.

Ich glaube, das kann man niemandem begreiflich machen, der es nicht selbst erlebt. Ich konnte mir das früher wie gesagt auch nicht vorstellen. Wie kann das sein, dachte ich mir immer, angeblich nichts mehr zu empfinden, wenn einen der geliebte Partner berührt. Ich dachte immer, dass dann sicher etwas mit der Beziehung im Argen liegt. Mein Partner macht aber nichts verkehrt. Mein Fühlen hat sich einfach nur verändert. Erschreckend, aber so ist es.

Glaubt mir, ich wünschte, es würde sich wieder ändern. Wir versuchen es auch immer wieder... weil ich weiß, wie es mal war und weil ich diese Lust gerne wieder empfinden würde. Ich versuche es mit ihm, denn ich bin ihm gerne nahe, aber ein Verlangen nach Sex an sich existiert einfach nicht mehr. Ich versuche es alleine, weil ich darauf hoffe, dass ich irgendwann doch mal wieder etwas fühle, wenn ich mich berühre. Bislang aber ohne Erfolg. Seit 5 langen verdammten Jahren...

Ich wünsche das wirklich keiner Frau. Schreibe das alles auch nicht, um irgendwem Angst zu machen. Ich glaube aber inzwischen nicht mehr so recht, dass man es selbst in der Hand hat. Manche vielleicht schon, wenn es wirklich daran liegt, dass sie sich hängen lassen oder so. Aber ich habe wirklich alles daran gesetzt... war immer aktiv, habe mich fit gehalten und gleichzeitig das Leben genossen. Ich war ein sehr lustvoller Mensch. Und es macht mich traurig, dass ich heute nicht mehr so empfinden kann, obwohl ich es wirklich gerne würde.

PgIA


Wenn ich dass so lese wird mir fast Angs und Bang... ich werde 46...

Im Bekantenkreis sind die WJ immer mal wieder Thema, in allen Facetten.

Allerdings geht/ging es an den meisten mit "geringen" Nebenwirkungen vorbei, wenige haben die volle Bandbreite der Beschwerden (u.A. die no more Sex). Eine hat sogar das gegenteilige "Problem" - aus dem früher mit PMS/Mensbeschwerden gebeutelten und eher Libidoschwachen "Heimchen am Herd" ist ein (sexuell) aktiver Wirbelwind geworden, neuer Partner, neue Interessen - wie ausgewechselt.

Und naturgemäß findet man im Netz immer mehr die negativen Berichte, die Motivation zu "ich hab WJ - mir geht es gut" ist dann doch nicht so groß wie das Bedürfnis sich auszukotzen.

Ich hoffe für mich (und meinen Partner) auf einen weitgehend "neutralen" Eintritt in diese Phase das Lebens, die Hoffnung stirbt zulezt :)_

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