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Gongschlag Menopause: kein Leben mehr!

S@ch6ildkr]öte007


hm, lies dir diesen faden durch, lies die ganzen anderen fäden, thema menopause etc. durch, lies dir die fremdgeher-fäden durch ;-D meistens klagen dort männer, oft klagen dort männer über ihre frauen, die während oder nach den wechseljahren keine lust mehr haben.

Also mal ehrlich, das sind Ausreden. Wenn irgendwelche Beziehungsprobleme existieren, ist es doch keine Lösung, den Partner hinten rum zu betrügen.

rZach"eengelx65


Also mal ehrlich, das sind Ausreden. Wenn irgendwelche Beziehungsprobleme existieren, ist es doch keine Lösung, den Partner hinten rum zu betrügen.

jo, sag das denen, die es so praktizieren. gibt ja genug davon ;-)

M?ayfloxwer


"Auch wenn der Wunsch nach einem erfüllenden Sexleben groß ist, hat ein Viertel der 50- bis 55-Jährigen Frauen hat keinen Sex mehr, bei den 65- bis 70-Jährigen ist nur noch jede dritte Frau sexuell aktiv"

Sex im Alter ist nicht grundlos ein Tabuthema. Die Wechseljahre der Frau sind ein öffentliches Thema, über die Abänderung Des Mannes wird geschwiegen. Aber sie existiert. Abgesehen davon, dass das Alter auch bei den Männern seinen Tribut fordert, müssen viele ältere Männer dauerhaft Medikamente einnehmen, die sich auf Erektion und Libido auswirken (Blutdrucksenker, Blutverdünner, Cholesterinsenker, Herzmedis, Antidepressiva, usw.). Uebergewicht, Rauchen, Alk, Stress, zu wenig Bewegung, etc. verschärfen die Sache zusätzlich.

Sex kann unter diesen (idR bleibenden) Bedingungen eine frustrierende und hilflose Angelegenheit werden.. Für beide. Irgendwann lässt man es dann lieber sein. Wer Sexualität nur über Erektion und Penetration definiert, erreicht das Ende der Sexualität relativ schnell.

B7at0e9r sW.


Es ist sicher auch grundsätzlich ein Unterschied, ob man sich IN den Wechseljahren oder JENSEITS der Wechseljahre befindet.

TJhis\ Tw/il4ightx Garden


Wer Sexualität nur über Erektion und Penetration definiert, erreicht das Ende der Sexualität relativ schnell.

:)z

Llittl{e-mit-Logtte


Im Artikel wird aber beschrieben, dass für die Japanerinnen weniger die Ernährung, sondern vielmehr die gesellschaftliche Position älterer Frauen verantwortlich gemacht wird.

Ich glaube das man das pauschal nicht sagen kann. Das sind ja alles Vermutungen. Wir unterscheiden uns von anderen ethnischen Gruppen ja auch körperlich was das rein weibliche angeht (siehe Risiken für Gestosen etc) da wäre es doch nur logisch wenn auch die Wechseljahre unterschiedlich ablaufen.

Ich bin noch nicht in den WJ, aber ich weiß dass meine Mutter sich ihre Hitzewallungen NICHT einbildet, denn die kann man von außen sogar sehen weil sie so rot wird und stark schwitzt.

Insgesamt denke ich dass man als Frau, die noch nicht in den WJ ist, nicht urteilen kann. Und erst recht nicht als Mann, der nicht einmal weiß wie unangenehm schwere Brüste schon in den 3 Tagen vor der Mens sind (will mir gar nicht ausmalen wie doof das monatelang ist!).

Gruselig finde ich allerdings die Threads zum Thema Fremdgehen in den WJ...da funktioniert die Frau nicht mehr, schwubs wird ne neue gesucht bzw betrogen.

Sfchilzdkröt;e007


Gruselig finde ich allerdings die Threads zum Thema Fremdgehen in den WJ...da funktioniert die Frau nicht mehr, schwubs wird ne neue gesucht bzw betrogen.

Von dieser Seite aus betrachtet sind die ganzen Medikamente gegen Erektionsprobleme anscheinend eher Fluch als Segen. Eine ganze Gruppe Männer in meinem Bekanntenkreis 63+ ist, seitdem man Cialis und Viagra günstig ordern kann, mittlerweile im Rentenalter wieder schwer aktiv. Auch in den Bordellen hat die ältere Kundschaft deswegen enorm zugenommen.

Lnit'tle-cmit-LWottxe


Vielleicht wird ja mal so ein Lustmacher für Frauen erfunden? Wäre ja hilfreich, da viele ja schon gerne Lust hätten.

SNtat~usQuooVaxdis


Lust ensteht im Gehirn oder...glaub, wenn ein Mann per se kein Interesse an Sex mehr hätte, würde auch Viagra nichts taugen. Viagra ist nur dafür da, die körperliche Komponente zu ermöglichen...

SRchild%kr<öte0?07


Körper und Geist sind eine Einheit, man braucht beides. Ein Lustmacher für Frauen wäre ein Milliardengeschäft.

s4ensiHbelmxan


Und erst recht nicht als Mann, der nicht einmal weiß wie unangenehm schwere Brüste schon in den 3 Tagen vor der Mens sind

Auch Männer wissen was Schmerzen sind und somit sind diese nachvollziehbar.

, müssen viele ältere Männer dauerhaft Medikamente einnehmen, die sich auf Erektion und Libido auswirken (Blutdrucksenker, Blutverdünner, Cholesterinsenker, Herzmedis, Antidepressiva, usw.). Uebergewicht, Rauchen, Alk, Stress, zu wenig Bewegung, etc. verschärfen die Sache zusätzlich.

Blutdruck- und Herz-Kreislaufprobleme werden nicht selten durch Übergewicht, Rauchen, Alkohol und Stress überhaupt erst ausgelöst bzw. hervorgerufen (also nicht nur verschärft). Schlechte Ernährung und zuwenig (angestrengte) Bewegung tuen ihr Übriges. Das gilt genauso für Frauen.

Wir unterscheiden uns von anderen ethnischen Gruppen ja auch körperlich was das rein weibliche angeht (siehe Risiken für Gestosen etc) da wäre es doch nur logisch wenn auch die Wechseljahre unterschiedlich ablaufen.

Das lässt sich daraus nicht logisch schlussfolgern.

zPweMtEsCchUge 1


Ein bisschen OT ich weiß, aber ich habe mich oft gefragt warum auf Männer und deren Sexlust oder deren Erektionsprobleme mehr geachtet wird in unser Gesellschaft als auf Frauen?. Es gibt für den Mann die Viagra und es gibt für Männer Bordells.. Noch ist keine Luststeigernde Pille für Frauen entwickelt und für Frauen gibt es ich keine Bordells.. Klar kann man als Frau sich ein Callboy nehmen, aber reine Bordells für Frauen gibt es nicht..

Oft lese ich, auch hier im Forum, dass viele dafür Verständnis haben, wenn ein Mann sich eine Geliebte nimmt, wenn seiner Frau wegen Krankheit oder Lustlosigkeit in den Wechseljahren, ihn nicht mehr sexuell befriedigen kann.. Dass ist mehr oder weniger legitim.. Oft so auf dem Motto, die Frau hat selber Schuld.. Ist es umgekehrt, dass der Mann Erektionsprobleme hat und die Frau fühlt sich deswegen nicht befriedigt sexuell und möchte sich ein Liebhaber suchen, ist sofort ein Aufschrei ohne Ende.. Sie ist dann ein Egoist und es gibt doch andere Sachen im Leben als Sex...

Ich finde es schrecklich egal ob Mann oder Frau, wenn man seiner Frau oder sein Mann hintergeht oder sich den Sex wo anders holt, wenn die Lustlosigkeit der Partner unverschuldet ist. Egal ob es beim Mann an Erektionsprobleme liegt, oder bei Frauen die Wechseljahren oder was beide Geschlechter passieren kann Krankheit.

Ganz anders sieht es natürlich aus, wenn der eine Part einfach keine Lust mehr auf Sex hat, weil die Beziehung sexuell eingeschlafen ist, oder wenn der eine Part schon Lust auf Sex hat, nur nicht mit den eigenen Partner.. Dass ist dann ein ganz anderes Thema.. Dann muss man andere Lösungen suchen, Paartherapie, offene Beziehung, Swingerclubs oder Trennung.. Ist der Lust aus hormonellen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr vorhanden, kann man sich als Partner nach meiner Meinung nicht einfach was neues Suchen... Wo bleibt dann die Liebe und den Respekt für den Partner mit wem man vielleicht 25 oder 30 Jahre in gute und in schlechte Zeiten gelebt hat...

M\ayflaowexr


Ich hab mal gelesen, dass es einige Kulturen gibt, woman gar keinen Begriff für Wechseljahre kennt.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man in Kulturen, wo Frauen beschnitten werden, keine Wechseljahre kennt. Weil das niemand interessiert und weil man den Frauen weder Lust noch Befriedigung zu billigt. Dann braucht sie auch keine Wechseljahre. Sie soll arbeiten, bis sie tot umfällt und nicht den anderen mit ihrem Gejammer zur Last fallen.

Für mich persönlich sind Wechseljahre ein Begriff, der häufig gegen die Frauen verwendet wird. Alt, lustlos, schwächelnd, verwelkt und depressiv. Das Gegenteil einer jungen, gesunden, sexuell attraktiven Frau.

"Du bist wohl in den Wechseljahren, wie?"kann einer Frau als Abwertung vor den Latz geknallt werden. So wie "Sie hat wohl ihre Tage." auch nicht wirklich mitfühlend gemeint ist.

Aber es passt zur ambivalenten Haltung der Gesellschaft gegenüber Weiblichkeit. Man hat eigentlich wenig Vertrauen in die Natur der Frau. Frauen müssen regelmässig zum Gyni, um zu übprüfen, ob noch alles i.o. Ist. Eine Schwangerschaft löst automatisch ein Ueberwachungsprozedere aus. Eine Geburt ist ein medizinischer Hochrisiko-Akt, weshalb sie meist mit assistierendem medizinischen Personal durchgeführt wird. Eine Frau hat einen regelmässigen Zyklus zu haben und sexuelle Lust sollte sie auf konstantem Niveau aufweisen (aber nicht zu viel, sonst wirds krankhaft). Verhütung gehört von Medizinern überwacht. Verhütungsmethoden, die die Frau selbst überwacht, gelten fast immer als unzuverlässig.

Und dann kommen die Wechseljahre. Oojeh, oh weh. Eine Kummulation von medizinischen und psychosozialen Zwischenfällen. Und der Verlust der Schönheit und der Anziehung auf die Männer, wie schrecklich muss das für die armen, unaufhaltsam alternden Frauen sein... Drama ohne Ende.

Könnte man sich alles sparen. Als wir in der Pubertät waren, hat doch auch niemand so ein Aufheben um unsere Veränderung gemacht. Ist einfach so, gibt halt Pickel und schlechte Laune, aber geht irgendwann vorbei. Auch die schlimmsten Wechseljahre gehen vorbei und man findet sich in der dem Alter entsprechenden Konstitution wieder.

Ich sage nicht, dass es keine Wechseljahr-Symptome gibt, aber Frauen würden wesentlich weniger leiden und Angst davor haben, wenn diese Jahre als wichtiger, natürlicher und statuserhöhender Reifungsprozess wahrgenommen (und vermarktet!) würde. Aber wir sind so doof und lassen uns Anti-Aging-Produkte für die alternde Haut ab 30 andrehen...

Man sollte sich als Frau wirklich kritisch fragen, ob die Wechseljahre wirklich so etwas Schlimmes sind, wie uns suggeriert wird oder ob man den Frauen nicht einfach nur Angst machen will . Wenn Frauen das nicht hinterfragen, dann sind sie leicht manipulierbar und müssten - wie man einen Parallel-Thread im Beziehungsforum entnehmen kann, sogar verstehen, warum sie zugunsten einer jüngeren Frau abgehalftert werden....

Ich bin seit einiger Zeit schon in den Wechseljahren und empfinde es als gute Lebensphase, die viele Erkenntnisse und damit auch Neuausrichtungen mit sichbringt.

IgceqLa=dy_x50


Ich sage nicht, dass es keine Wechseljahr-Symptome gibt, aber Frauen würden wesentlich weniger leiden und Angst davor haben, wenn diese Jahre als wichtiger, natürlicher und statuserhöhender Reifungsprozess wahrgenommen (und vermarktet!) würde.

Volle Zustimmung!

Das ist das, was ich meinte, als ich schrieb, dass hier im Thema auch noch andere Dinge mit Sicherheit eine Rolle spielen. Das Problem hier ist aber, dass man es schwer hat, es schriftlich zu erklären. Dann muss man noch durchdringen, das heißt, der Fragesteller muss sich auf den Gedanken einlassen können. In dem Fall hier ist der Fragesteller eh aus dem Thema raus, daher lohnt sich kein weiterer Einlass in der Richtung.

Und nur mal so für's Protokoll und zum Verständnis:

Viagra ist NICHT luststeigernd, sondern eine "Erektionshilfe". Heißt: Keinen Bock - keinen Effekt. Es ist nur anzuwenden und auch nur effektiv bei Männern, die sexuelle Lust verspüren bzw. auch den Willen haben, aber unter erektiler Dysfunktion bzw. Impotenz leiden. Selbst bei letzter gibt es auch Fälle, in denen das Mittel nicht wirken kann.

UND: Viagra (Sildenafil heißt der Wirkstoff) wurde von Pfizer NICHT für "die Männer" oder als Potenzmittel erfunden. Ursprünglich und eigentlich wurde es zur Therapie der pulmonalen Hypertonie erforscht und wird im Übrigen auch genau dafür auch rezeptiert, ganz offiziell und normal - auch an Frauen und Kinder. Dass es Auswirkungen auf die männliche Potenz hat, war quasi ein Zufallsbefund und war von Pfizer zunächst so nie geplant.

sfweeWny42


Mayflower,

du hast den anderen Faden auch gelesen und verfolgt. Was hast du dabei empfunden? Ich frage, da mich der Schlussatz auch sprachlos gemacht hat.

Icelady,

das mit Viagra wusste ich gar nicht, sehr interessant :)z

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