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Hat Sport negative Auswirkungen auf Figur in den Wechseljahren?

FNr*ancxa hat die Diskussion gestartet


(Urspr. Titel: "Mir glaubt das keiner")


Hallo. Seit ich im Wechsel bin nehme ich im Bauchbereich stetig zu. Ich esse gleich wir früher oder weniger sogar. Das Gewebe ist schwammig. Sosnt habe ich keine Beschwerden. Wandern im Sommer ist am Schlimmsten. Vor einem Jahr habe ich mit dem Fitnessstudio begonnen. Während dieser Zeit habe ich kein Gramm auf der Waage abgenommen. Angeblich habe ich aber 3 kg Körperfett weniger. 3 Wochen hatte ich eine Pause mit dem Trainig. Während dieser Zeit habe ich 5 Kg abgenommen und viel mehr Harn gehabt. Meine Famillie glaubt, ich will mich vor dem Sport drücken. Hat jemand schon gehört dass Sport negative Auswirkungen hat auf die Figur im Wechsel?

Antworten
FFraLn)ca


Add: Dazu habe ich Folgendes gefunden:

Anzeichen von Insulinüberschuss durch hormonelles Ungleichgewicht sind Neigung zu Adipositas (Apfeltyp), Hypertonie (Bluthochdruck), Hyperurikämie (Gicht), Fettstoffwechselstörungen (meist Hypertrigliceridämie) und Neigung zu Diabetes Typ II (Alters- bzw. Erschöpfungsdiabetes). Hier ist durch die erhöhte Fettansammlung im Bauchbereich meist eine Hormonstörung mit hohen Estronwerten (Speicherestrogen) vorhanden, die günstig neben Bewegung und Diät mit Progesteron beeinflusst werden kann.

D.ie SHehierixn


Vor einem Jahr habe ich mit dem Fitnessstudio begonnen. Während dieser Zeit habe ich kein Gramm auf der Waage abgenommen. Angeblich habe ich aber 3 kg Körperfett weniger.

du hast wahrscheinlich durchaus an fett verloren, aber an muskelmasse dazu gewonnen!

X:iraixn


Wobei Muskeln auch schwerer sind als Fett.

Wenn du 5kg Fett abnimmst, ist das mehr Volumen als 5kg Muskeln.

Das viele Wasserlassen deutet für mich auf Wassereinlagerungen hin...

KKlein8e EngMelxine


Franca hat die Diskussion gestartet

16.11.16 16:30

Hallo. Seit ich im Wechsel bin nehme ich im Bauchbereich stetig zu. Ich esse gleich wir früher oder weniger sogar.

Hallo.... genau das kenne ich auch. Ich ernähre mich gesund, gehe 2x die Woche schwimmen, und nehme einfach immer mehr zu. Ich fühle mich wie eine "Tonne". Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Es ist ja erwiesen, mit den Jahren wir es immer schwerer, abzunehmen. Aber das ist für mich kein Trost. Bin einfach nur unzufrieden mit mir selbst....

s5en0sibxexlman


Hat jemand schon gehört dass Sport negative Auswirkungen hat auf die Figur im Wechsel?

Ohne Sport wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch schlimmer. Das Problem ist, ob der Sport ausreicht, um Bewegungsmängel hinreichend auszugleichen. Ich empfehle, nicht nur Sport zu treiben, sondern Lebensgewohnheiten, die Bewegung vermeiden, abzustellen.

Das bedeutet z.B.:

- alle Wege < 2 km zu Fuß zurücklegen

- alle Wege 2km <Weglänge < 5 km nur mit Fahrrad

- keine Verwendung von Rolltreppen und Fahrstühlen (Fahrstuhl erst ab mehr als 5 Etagen)

- regelmäßige abendliche Spaziergänge > 1h statt Fernsehen (da kann man auch ab und zu laufen)

A4edBgixva


Hallo Franca,

Ich bin jetzt fast 48 und seit 3 Jahren in den Wechseln. Aber bei mir ist es genau umgekehrt! Ich habe 5 Kilo abgenommen, obwohl ich sowieso schlank bin. Glaubt mir, Untergewicht kann auch ganz schön blöd sein: ich friere seitdem viel öfter, meine Brüste "verdünnisieren" sich, und meine Haut ist wieder fast so unrein wie in fernen Teeniezeiten. Frauen mit etwas Übergewicht haben meistens eine schöne Haut, hab ich festgestellt. Außerdem bin ich zum täglichen Kochen verdonnert: wenn ich ein paar Kilo mehr hätte, könnte ich es auch mal sein lassen, wenn ich zu faul bin und eben nur ein paar Schnittchen machen. Und Fertiggerichte mag ich nicht so gern, und vertrage sie auch nicht gut.

Ich will eure Sorgen damit nicht wegreden, aber manchmal glaube ich schon, ich bin die einzige Frau die in den Wechseljahren nicht zu sondern eher abnimmt. Jedenfalls kenne ich bis jetzt noch keine, vielleicht ändert sich das ja mal.... :=o

Schönen Abend noch!

M=onstxi


Gütiger Himmel, nach dem Klimakterium verändert sich der Körper einer Frau nun mal! Ich habe den Wechsel seit 13 Jahren hinter mir, und selbstverständlich hat sich seitdem auch mein Körper verändert. Das Gewebe wurde schlaffer, die Haut trockener, es entstanden Fettpölsterchen an bisher ungewöhnlichen Stellen (bei mir auch am Bauch). Na und? Ich wiege seit dem Ende meiner Pupertät bis heute stets gleich, bei ca. 165 cm Körpergröße um etwas untergewichtige 50 kg, ohne mich jemals um meine tägliche Energiezufuhr gekümmert zu haben. Ich hatte immer Sport getrieben, doch bringt z.B. gezieltes Training gegen das kleine "Altersbäuchle" gar nichts. Also akzeptiere ich die Veränderungen als normale Erscheinung. Man kann nun mal nicht bis ins hohe Alter wie knackige 25 aussehen. Ich werde übrigens demnächst 61 Jahre alt.

Mcillxaz


Mich nervt es auch total. Ich bin 47 und nehme an, dass die Wechseljahre in vollem Gange sind. Hab seit 2 Monaten keine Blutung und gelegentlich Hitzewallungen.

Ich wiege bei 1.74 m 57 Kilo. Esse wenig bis sehr wenig.

Und trotzdem bekomme ich einen ekligen fetten Bauch. Nichts hilft dagegen. Ich bin total frustriert...

Lpe[ed6x7


Also das, was du schilderst kann verschiedenste Ursachen haben. Aber ob du jetzt so oder so viele Kilos abnimmst oder auch nicht, ist beim Sport ja auch nicht immer die Priorität Nummer 1. Du tust deinem Körper sicherlich immer etwas gutes, wenn du dich bewegst und Sport treibst. Und mir tut der Sport gerade seitdem ich die Wechseljahre habe extrem gut. Nicht, dass jetzt alles Beschwerden auf einmal weg wären, aber das Auspowern lässt auch vieles vergessen.

LEeegd6x7


Hi jetzt habe ich den Artikel auch gefunden, den ich dir gestern eigentlich schon schicken wollte. Also egal, ob du abnimmst oder nicht (naja vielleicht nicht egal) aber du tust dir und deinem Körper mit dem Sport gerade in den Wechseljahren etwas Gutes.

[[http://www.entspannte-wechseljahre.de/alltag/sport/]]

Amed(gzixva


@ Millaz

Also, ich glaube, durch wenig essen bekommst Du den Bauch nicht weg, im Gegenteil!

Bei unzureichender Ernährung erschlafft die Muskulatur, und vor allem natürlich die Bauchmuskeln!

Schau Dir z.B. Mal alte Bilder von Frauen aus Eingeborenenstämmen auf Papua-Neuguinea oder Afrika an! Gerade Frauen im mittleren Alter hatten dort dünne Arme und Beine, aber einen sehr vorstehenden Bauch. Das kam vor allem durch das traditionelle sehr eiweißarme Essen in diesen Gegenden! Zum Aufbau einer guten Muskulatur ist eine eiweißreiche ausgewogene Ernährung notwendig.

Ansonsten stimmt es natürlich, daß sich der Körper in den Wechseljahren verändert, und zwar ziemlich schnell! ":/ Da muß Frau sich erst einmal dran gewöhnen....ich habe jedenfalls das Gefühl, daß mein Körper sich in den letzten vier Jahren mehr verändert hat, als in der Zeit zwischen 30 und 40 Jahren. Geht Euch das auch so? *:)

M>iEllaxz


Oh ja. Ich weiß genau, dass sich die ersten Anzeichen , nämlich die faltige Haut im unteren Bauchbereich, innerhalb eines halben Jahres gebildet haben.

S9vivHa


Hallo,

die meisten bekommen in den Wechseljahren mehr Bauch und mehr Taille, der Oberkörper wirkt kürzer und nicht mehr so drahtig. Mit der Nahrung lässt sich das besser beeinflussen als durch Sport - meine Erfahrung: ausreichend Eiweiß ist sehr wichtig, weniger und die richtigen Kohlenhydrate ebenfalls.

MZillaxz


Eiweiß belastet aber wieder die Nieren.ist auch Mist. :-(

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