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Gesammelte Erfahrungsberichte: Weisheitszahn-Operationen

DRreaml&ady hat die Diskussion gestartet


Weisheitszahn-OP unter Vollnarkose

Hallo ihr Lieben,

vor etwa 3 Wochen habe ich unter Vollnarkose alle 4 Weisheitszähne gleichzeitig herausoperiert bekommen. Da ich selbst große Angst vor dem Eingriff und Zahnärzten im Allgemeinen hatte, möchte ich für alle, die eine solche Weisheitszahn-OP noch vor sich haben einen realistischen Erfahrungsbericht schreiben und Tipps geben, denn im Internet gibt es bereits genug Horrorgeschichten zu lesen, die gerade Angstpatienten auch nicht weiterhelfen.

Vor der OP

Wenn ihr wisst, dass bei euch Weisheitszähne herausoperiert werden müssen, wäre die erste Überlegung sich für diesen Eingriff einen Zahnchirurgen eures Vertrauens zu suchen. Hört euch ruhig um, ob der Arzt Erfahrung und einen guten Ruf hat. Evtl. hat ein solcher Arzt seine Praxis etwas weiter weg. Ich habe auch einen längeren Weg auf mich genommen, konnte aber sicher sein, dass der Arzt ordentlich arbeitet.

Kühlen: Vor der OP solltet ihr euch auf jeden Fall mit ausreichend KÜHLKISSEN (in jeder Apotheke sehr günstig zu kaufen) eindecken! Bei der Anzahl müsst ihr bedenken, ob ihr für eine oder beide Wangen Kissen brauchen werdet. Die Kissen brauchen auch genug Zeit im Gefrierfach wieder kalt zu werden, darum seid nicht zu sparsam. Ich habe mir für beide Wangen insgesamt 6 Kühlkissen gekauft und bin damit gut hingekommen. Am besten nehmt ihr 1-2 Kissen am Tag der OP gleich mit in die Praxis, damit ihr schon auf dem Heimweg anfangen könnt zu kühlen.

Zahnpflege: Ihr solltet euch, sofern ihr sie nicht schon benutzt, eine WEICHE HANDZAHNBÜRSTE zulegen, mit der ihr nach der OP in den ersten Tagen vorsichtig Mundpflege betreiben könnt.

Zu Hause bleiben: Ihr solltet euch für die nächsten 3 oder besser 4 Tage nichts anstrengendes oder wichtiges vornehmen! Nach so einer OP braucht euer Körper erst mal eine Pause!

Essen: In punkto Essen solltet ihr darauf achten, für die ersten 2 Tage weiche Nahrung zu kaufen. Das muss nichts ekliges oder eintöniges sein! Einige Essensvorschläge wären z.B. Hühnersuppe (mit weichen Einlagen wie kleinen Nudeln oder Gemüse), Cremesuppen, Katoffelbrei, Milchreis, Kaltschalen, Fruchtkompott.

Sehr heiße und scharfe Speisen solltet ihr anfangs meiden. Ich musste zwischen Einnahme von Antibiotika und dem Verzehr von Milchprodukten immer 2 Stunden verstreichen lassen.

Fragt euren Arzt, ob Milchprodukte in eurem Fall ein Problem darstellen!

Der Tag der OP

Die Vollnarkose: Zunächst kann ich jedem Angstpatienten nur empfehlen, eine solche Weisheitszahn-OP unter Vollnarkose durchführen zu lassen! Ihr habt wesentlich weniger Stress, wenn ihr den Eingriff und die dazugehörige Geräuschkulisse nicht mitbekommen müsst.

Vor der OP wird der Anästhesist euch über die OP aufklären und ihr könnt Fragen stellen. Der Anästhesist weiß, dass man vor so einem Eingriff aufgeregt ist! Ihr müsst euch für Ängste also nicht schämen.

Für diejenigen, die noch nie eine Vollnarkose hatten: davor braucht ihr keine Angst zu haben. Ihr bekommt nur einen kleinen Pieks, eine feine Nadel in Handrücken oder Armbeuge. Wenn der Anästhesist beginnt das Mittel zu spritzen, merkt ihr schon nach wenigen Sekunden, dass ihr müde werdet. Der Anästhesist hat sich mit mir währenddessen locker unterhalten (das wird normalerweise immer gemacht), was sehr gegen den Stress geholfen hat. Nach ca. einer halben Minute war ich plötzlich weg.

Begleitperson: Es ist wichtig und vorgeschrieben, dass ihr eine Begleitperson mitbringt, die nach der OP im Aufwachraum bei euch ist, bis ihr wieder aufstehen könnt, einen stabilen Kreislauf habt und nach Hause gebracht werden könnt.

Beim Aufwachen hatte ich keinerlei Schmerzen, da mein Mund nach dem Einschlafen zusätzlich betäubt worden war und ich zudem noch sehr benommen war.

Bei mir dauerte es anderthalb Stunden, bis ich wieder auf den Beinen war, aber das ist von Person zu Person unterschiedlich. Lasst euch ruhig Zeit, bis ihr euch wach und stabil genug fühlt!

In den kommenden Tagen habe ich mich noch recht schwach gefühlt, darum war es sehr gut, dass ich auch da permanent jemanden hatte, der mich gesund gepflegt und aufgemuntert hat.

Schmerzmittel und Antibiotika: Ich habe vom Zahnarzt gleich nach dem Eingriff starke Schmerzmittel für die ersten 3 Tage verschrieben bekommen. Zudem noch Antibiotika, die ich vorsorglich nehmen sollte, damit sich gar nicht erst eine der Wunden entzünden kann. Kurz nachdem ich zu Hause angekommen war, habe ich gleich die erste Schmerztablette genommen und somit keine nennenswerten Schmerzen gehabt, als die Betäubung aufhörte.

Sofern euer Arzt nichts gegenteiliges sagt, ist es auf jeden Fall legitim, nach Aufbrauchen der verschriebenen Schmerzmittel bei Bedarf weitere Rezeptfreie einzunehmen. Ihr müsst euch da wirklich nicht quälen! Ein gesunder Körper verkraftet es gut einige Tage lang solche Medikamente zu bekommen. Ich habe nach dem Eingriff insgesamt 7 Tage lang in immer niedriger werdenden Dosierungen Schmerzmittel genommen.

Natürlich ist die notwendige Dosierung ganz abhängig von der Empfindlichkeit der Person und der Größe des Eingriffs und daher immer verschieden!

Die Tage nach der OP

Schwellung und andere Folgen der OP: Nach der Weisheitszahn-OP sind meine Wangen deutlich angeschwollen. Ich habe sehr viel gekühlt, das half gegen die Schwellung und auch gegen Schmerzen. Nach etwa 3 Tagen ging die Schwellung zurück, nach einer Woche war sie verschwunden.

Sprechen war die ersten beiden Tage schwierig, weil es auch in meinem Mund drinnen angeschwollen war. Allerdings ist es nicht so schlimm, dass man sich nicht mehr verständlich machen könnte ;-)

Essen war ein größeres Problem. Schlucken war schwierig und kauen konnte ich zunächst nicht. Ich habe daher statt einer großen Mahlzeit (die ewig gedauert hätte), den ganzen Tag über kleine Portionen gegessen.

Zähneputzen ist sehr wichtig in den Tagen nach dem Eingriff, damit sich durch Zahnbeläge und Bakterien nichts entzündet.

Am Tag der OP habe ich eine Handzahnbürste und nur Wasser benutzt und einfach vorsichtig so weit geputzt, wie es möglich war mit Schwellung und Schmerzen. Ab dem darauffolgenden Tag konnte ich schon wieder mit ganz wenig milder Zahnpasta anfangen. Es dauerte einen weiteren Tag, bis ich wirklich wieder an alle Zähne herankam.

Nach jeder Mahlzeit habe ich von da an vorsichtig Zähne geputzt und mit etwas Wasser meinen Mund ausgespült.

Schmerzen hatte ich dank der Schmerzmittel sehr wenig.

Blaue Flecken: Es kommt sehr häufig vor, dass sich wenige Tage nach der Operation blaue Flecken im Bereich der Wangen bilden. Dies ist selbstverständlich nicht auf grobe Behandlung durch den Zahnarzt o.Ä. zurückzuführen ;-) Es liegt daran, dass die Wangen anschwellen und man in der Regel in den ersten Tagen seine Kaumuskulatur nicht besonders beansprucht. Dadurch kommt es im Bereich der Muskeln zu einem Blutstau, der sich nach außen sichtbar als blaue/ grüne/ gelbe Flecke präsentiert.

Dagegen hilft nur: so schnell wie möglich wieder anfangen zu kauen. Die Muskeln müssen beschäftigt werden, denn dadurch wird die Durchblutung gefördert und Blutstau abgebaut.

Nachuntersuchungen

Nach der Operation bin ich noch 2 Mal zum Zahnarzt zu Nachuntersuchungen gegangen. Der Arzt hat die Wunden jedes Mal vorsichtig desinfiziert, was aber nicht weh tat und ein wundheilungsförderndes Medikament aufgetragen.

Der dritte Arztbesuch war dann das Fäden ziehen. Das tut nicht weh und bringt große Erleichterung, da die Fäden beim sprechen im Mund ziehen können. Anschließend hat der Arzt noch etwas Kochsalzlösung durch die Wunden gespült, um diese zu desinfizieren. Klingt schlimmer als es ist. Bei gut verheilenden Wunden tut dies keinesfalls weh.

Ich hoffe mein Bericht konnte euch helfen. Alles Gute und vor allem gute Besserung an alle Weisheitszahn- Patienten

:-)

Antworten
m:ohrxle84


an alle die angst vor einer whzahn op haben!!

hallo an alle! ich bin selbst glaub ich die angst in person, wenn´s um schmerzen und sowas geht. ich hab mir letzte woche am donnerstag alle 4 weisheitszähne unter vollnarkose rausschneiden lassen. nun möchte ich erzählen, wie s mir dabei erging. außerdem möchte ich euch ein bisschen angst nehmen, denn so horrormäßig wie das immer ausgemalt wird ist das garnicht. ehrlich!!!

ok. am donnerstag um 8:00 letzte woche gings los. ich habe am abend zuvor und morgens um 7:00 eine beruhigungstablette genommen die ich sehr empfehlen würde: bromazanil, ist aber verschreibungspflichtig.

ich bin morgens aufgestanden als wäre alles ein ganz normaler tag. ich habe auf der hinfahrt sogar gesungen und gepfiffen. die tabletten wechseln dich komplett aus. dir ist dann garnicht mehr bewusst was überhaupt wirklich abgeht. gut. in der praxis angekommen, kam ich auch gleich dran. ich ging ohne ein widerwort nur mit einem lächeln und einem "ich hab euch lieb" zu meinen 3! (für den notfall) begleitpersonen mit der op schwester mit. ich musste so komische op kleider anziehen und dann lag ich auch schon auf dem op tisch. keine 2 min. später war ich schon weg. die op ging ziemlich schnell (25 min.) und genauso schnell war ich auch wieder wach. von der zeit bis zum aufwachen bis ich zu hause war, weiss ich eigentlich nicht mehr so viel. nur das ich mal geschrien habe weil die narkose nachgelassen hat, aber schwups hatte ich schon wieder eine spritze voll schmerzmittel in meiner vene. dann so ca um 11 durfte ich mich anziehen. nur wurde mir plötzlich furchtbar übel (jetzt weiss ich das es von dem starken schmerzmittel war.) und ich musste mich übergeben. da konnte dann ja nur blut kommen. war aber alles nicht so schlimm.

für den heimweg hab ich mir eis geben lassen und hab schön gekühlt.

zu hause war ich eigentlich nur müde, an schmerzen kann ich mich kaum erinnern. der hunger war für mich am schlimmsten. abends hab ich mich dann nicht lumpen lassen und hab gleich mal ne suppe mit kleingeschnittenen markklösschen gegessen. was im großen und ganzen problemlos war. man kann halt nur mit einem kaffeelöffel essen weil der mund nicht so weit aufgeht. der op tag zusammen gefasst: alle 20 min für 10 min gekühlt, 2 mal gegurgelt mit chlorhexamed (desinfektion weil man keine zähne putzen kann) bisschen müde, kaum schmerzen (nur 2 Ibuprofen, und für nachts 1 dolomo) und sogar nachts durchgeschlafen.

freitag war eigentlich nicht viel anders. man hat schon so normale wundschmerzen, aber die sind sehr gut auszuhalten. wirklich!! war dann noch beim kontrolltermin. (hab die arzthelferin gefragt ob die mir überhaupt oben auch die zähne rausgemacht haben, weil ich da absolut keine schmerzen hatte und sie bis jetzt noch nicht hab. sie hat sehr gelacht!!)

samstag mittags bekam ich dann etwas stärkere schmerzen rechts unten die sich dann anfangs in grenzen hielten aber bis sonntag aben fast unerträglich waren. STOP noch keine panik bekommen. lasst mich erst fertig erzählen. montag morgens bin ich dann zu meiner normalen zahnärztin gefahren und hab nachgucken lassen warum das auf einmal so weh tut und ob sich da was entzündet hat. es hat sich nix entzündet nur meinte sie, soviel sie durch den kleinen spalt sehen, kann ist die naht unten gerissen. nur deshalb hatte ich so starke schmerzen.

sie hat mir dann eine drenage (schreibt man das so?) mit antibiotikum getränkt in das loch gemacht. diese drenage wird jetzt jeden tag gewechselt und seit dem hab ich erst 1 ganze schmerztablette gebraucht.

im endeffekt heisst das , wäre die naht nicht aufgegangen, hätte ich so gut wie keine schmerzen gehabt. und nochwas, weil ich so gut gekülht hab, hab ich nur ne minimale schwellung links und rechts unten gehabt (man konnte sie nur sehen, wenn man genau vor meinem gesicht war) und nix blau!!

ja mit essen hat bis jetzt alles gut geklappt, hab da viel mehr bedenken gehabt. hab am samstag schon spinat mit fischstäbchen gegessen. gestern ging schon zerkleinerte spagetti bolognese!! *freu*

also ich hoffe ich konnte irgendjemand einwenig mut machen. wenn jemand noch fragen hat, beantworte ich sie gerne!

liebe grüße mohrle *:)

A*stgioxna


Ach, mein Mann hat Panik vor einem Weisheitszahn-Ziehen

Er will noch von anderen Forumsmitgliedern Erfahrungsberichte, will genau wissen, wie das ist.

Er hat mir aufgetragen, zu fragen. ??? :-o

jReddah.8x2


Hilfreiche Berichte!! Wirklich ! Danke !

s>hi&rin21x07


Das ist wirklich beruhigend!

Ich habe morgen auch meinen Weisheitszahn-Termin. Bekomme erst mal nur zwei raus, aber ohne Narkose. Ich hab schon ein bisserl Angst, weil ich keine Schmerztabletten nehmen darf, aber am meisten davor, dass ich würgen muss oder mir das Blut den Rachen runterläuft, aber ich hoffe mal, dass das wird. Bin ja nicht ide Erste

;-D

Ewrn_ie|19x71


Ich hatte vor zwei Wochen eine 4-fache WZ-OP. Eigentlich wollte ich auch eine Narkose, die war aber nicht verfügbar und ich wurde nur leicht sediert. Oben gings ruck zuck (da waren die schon drausen), unten lagen sie quer und das hat vielleicht 10-15 Minuten pro Zahn gedauert.

Die vier folgenden Tage waren alles andere als schön; die Blutungen hörten nach 5 Tagen auf, die Schwellung hat 7 Tage angehalten, Essen machte erst nach ca. 10 Tagen wieder Spaß.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Ärzte bei einer Vollnarkose nicht ganz so vorsichtig sind, weil der Patient ja nichts mitbekommt, und mehr Gewebe traumatisieren; das Danach könnte dann durchaus schlimmer werden. Ich bin im Nachhinein ganz froh, dass ich ein bißchen was mitbekommen habe.

j{edd<ah82


Ich habe mich auch schon gefragt, ob die Zahnärzte weniger vorsichtig sind, wenn der Patient ne Vollnarkose hat. Ich bekomme am 20.12. drei W.zähne unter Vollnarkose raus und hab dann den direkten Vergleich, da mir einer schon unter örtlicher Betäubung gezogen wurde. Obwohl der im Unterkiefer war, hatte ich nicht die Spur einer Schwellung, und erst recht keine blauen Flecken. Von innen war die Stelle natürlich etwas dick, aber nicht so sehr störend. Im Prinzip würde ich das direkt nochmal machen, aber nicht bei 3 Zähnen. Für einen einzelnen war es ok, aber für mehrere ziehe ich dann doch vor, nix davon mitzukriegen. Außerdem hab ich in den Oralchirurgen zu dem ich gehe größeres Vertrauen als zu meinem Zahnarzt, und die Praxis ist moderner und weniger zahnarztmäßig. Ich werde ihn vielleicht auch darum bitten, mich zu behandeln als sei ich bei Bewusstsein und mir so Weihnachtstage mit dicken Backen zu ersparen...das macht er bestimmt gerne. :-) (Wer ist schon außer mir so doof und macht sich kurz vor Weihnachten einen Termin für ne OP...)

Viele Grüße

Jedda

FQeuXerFma>us


Hallo!

Ich wollte mal kurz von meinem ersten Weisheitszahn erzählen.

Den hab ich am Dienstag vormittag rausbekommen, beim Zahnarzt und blos mit normaler Betäubung.

Also erstmal muss ich wohl dazu sagen, dass ich seit mind. 10 Jahren totalen Horror vor Zahnarztbesuchen hab und auch einige Jahre gar net mehr dort war. Bin zum ersten mal wieder vor paar Wochen hin (zum Notdienst), weil ich am WE starke Schmerzen hatte. Naja seitdem geht es sogar aufwärts, bin beim dem Zahnarzt geblieben und seitdem macht mir das alles net mehr viel aus... hab erstmal eine WB bekommen.

Naja der Weisheitszahn (unten links) war leider auch schon recht kaputt, drum hat das Entfernen auch etwa 20 Min. gedauert. Die Betäubung hat gleich gut gewirkt, so dass ich ausser dem Druck beim Hebeln keine Schmerzen hatte.

Eigentlich hatte ich gedacht dass ich danach 2 Tage todkrank im Bett liegen würde. Aber nein- mir hat eigentlich gar nichts gefehlt!

Ich hatte auch nach Ende der Betäubung keine schlimmen Schmerzen, hab eine Ibuprofen genommen die hat gereicht. Hatte auch praktisch keine Schwellung.

Bin dann am Nachmittag schon wieder zu einer Besprechung im Verein gegangen, abends konnte ich schon wieder paar Bananen essen und am nächsten Tag eigentlich wieder alles ganz normal machen und essen.

Jetzt sind 4 Tage vorbei und ich glaube die Wunde ist schon recht gut verheilt. Nächste Woche noch mal ein Kontrolltermin und dann vll. ausmachen wie es mit den anderen 3 weitergeht.

Ich überleg grad ob ich evtl. am 16. oder 17. noch einen (rechts unten) machen lassen soll. Also wenn ich da auch net mehr Probleme hab würde ich versuchen das noch in dem Jahr hinter mich zu bringen. Oder hatte ich diesmal einfach blos Glück?

Naja ich werd auf jeden Fall mal erzählen wie es weitergeht!

LG Tanja

dCerahpfexl


ich hab da mal eine frage...passiert es uach dass die WZ gar nicht raußkommmen weil sie einfaCH aufhören zu waChsen...hab vor ca einme jahr ein röntgenbild von meinem kiefer anfertigen lassen..hab alle 4 WZ und liegen eigt auch nicht schief frag mich nru weswegen die nicht mal langsam raußkommen..zudem will ich auf gra keinen fall dass sich mmeine zähne verschiebne..brauchte nie eine klammer un dbin sehr dankbar für meine geraden zähne...sollte ich nochmal zum ZA deswegen?

LG

A5s`tionQa


Wie alt bist du denn? Vielleicht kannst du die Zähne ja mal als "Reserve" brauchen.

MyilUkywsay


Erfahrungsbericht nach Weisheitszahn- OP

Hallo zusammen

habe diesen Bericht im Dezember 03 geschrieben und mir gedacht ich kopiere ihn nun wieder hier hinein.wünsche euch alles gute mit der op und es ist wirklich nicht so schlimm wie es tönt.p.s. ich bin zahnarzthelferin und hatte auch schiss, also schämt euch nicht. *:)

Am Freitag den 12. Dezember stand auch bei mir einen Weisheitszahnoperation an. ich möchte euch hier beschreiben, wie es mir dabei so ergangen ist:

Freitagmorgen, 07.15! Ich wache auf! Meine Hände zittern etwas und ich stehe schnell auf um mich abzulenken. 07.30 Frühstücken! Das letzte Mal das ich noch richtig kauen kann, aber oh Schreck es hat nur noch Cornflakes im Haus, und keien einzige Scheibe Brot. Na gut, Milch und Flakes sind ja gesund. ich versuche möglichst vill zu essen, mir ist jedoch total übel. 8.00! Am Bahnhof treffe ich eine alte Schulkameradin. Es folgt eine kurze, langweilige Unterhaltung, aber hauptsache Ablenkung. 08.15! Der Zug fährt ein. Mit einer Zeitung setze ich mich neben eine Mutter mit einem Kind. Halb lesend, halb zuhörend, sitze ich da und bin erneut über die Ablenkung froh. 08.30! Ich komme beim Bahnhof an. Ich steige aus und begebe mich lagsam Richtung Zahnartzpraxis. Vor dem Gebäude bleibe ich zögernd stehen. Am liebsten würde ich jetzt umkehren und mich in ein Café setzen, aber nein, da muss ich jetzt durch. Entschlossen überquere ich die Strasse und steuere auf das Gebäude zu. Ich nehme die Treppe und steige Stufe für Stufe hinauf. Tausend Gedanken wirbeln durch meinen Kopf. Und schon stehe ich vor der Eingangstüre. Einmal fest ausatmen, hineingehen und anmelden. Ging doch schon ganz gut. Danach werde ich ins Wartezimmer geschickt. Ok, zuerst ziehe ich meinen Mantel aus und gehe aufs Klo. Errleichter setze ich mich. Die Bauchschmerzen lassen nach. Nun gut, wieder zurück ins Wartezimmer. Inzwischen ist es 08.45 Uhr. Ich setze mich und lese in einer Zeitschrift einen Artikel über Christina Aguilera. Dazwischen beobachte ich die einfahrenden Züge. Mir gegenübeer sitzt eine etwa 40- jährige Frau. Nervös schaut sie ständig auf die Uhr, was mich ziemlich nervt. Nun gut, plötzlich kommt die Gehilfin und bittet uns noch um etwas Geduld, wegen der Verspätung. Während ich das zur Kenntnis nehme, wird die andere Frau immer nervöser. OK, hier kann ich nicht länger bleiben, sie macht mich ja auch schon ganz nervös. Einzige Rettung: Das Klo! Nun gut ich schmiere meine Lippen etwas mit Labello ein und verlasse das Klo wieder. Im Wartezimmer zurück bemerke ich, das sie andere frau verschwunden ist. Welch ein Glück. Inzwischen ist es 09.15! Nun zittern meine Hände schon etwas und ich schreibe eine SMS. Und dann kommt die Gehilfin und bittet mich ins OP- Zimmer. Mein Puls steigt! Ich setze mich auf den grünen Stuhl. Nachdem ich mit Dentohexyn meien Mund desinfiziert habe, lässt mich die Gehilfin alleine. Ich schaue mich um. An der Wand direkt vor mir hängt eien uhr in der Form eines Zahnes. Hinter mir liegt das OP- Set, die Sprizen und die Zangen bereit. Ich merke wie meine Beine zittern. Und da kommt auch schon der Zahnarzt. Er teilt mir vorsichtig mit, das er mit der betäubung anfangen wolle. ich nickte bloss. Er läuft zu den Spritzen und nimmt die erste in die Hand. Nun steht er direkt neben mir und bittet mich den Mund gut aufzumachen. Ich schliesse meine Augen und mache mich auf das Schlimmste gefasst. Meien Hände zittern. Und zack, der Einstich! Die Mandibularis (Leitungsanästhesie) ist geschafft. Tat ja kaum weh. Nun die nächste Spritze von der Seite. Ebenfalls total easy. Ein Zahn betäubt. Es folgt der Obere. ich beginne mich zu entspannen. Sprize Oberkiefer in den Gaumen, vorbei, bevor ich es recht realisiert habe. Nun kommt auch schon die Letze von der seite her, mit der bitte den Mund ganz weit zu öffnen. Nach ca. 3 Minuten ist der ganze Spuk vorbei, und ich weiss gar nicht weshalb ich eien solche Angst hatte. Und schon ist die ganze rechte Seite taub.

Die OP- Vorbereitungen beginnen. Sie legen mir ein grünes steriles Tuch über meine Oberkörper. Die Geräte werden angeschlossen. Die Gehilfin und der Zahnarzt ziehen sterile Kleider an. Das Licht wird auf meien Mund gerichtet. Es blendet total und ich schliesse meine Augen. Ich spühre wirklich überhaubt nichts und schon nach 5 Minuten ist der Zahn 18 draussen. und weiter gehts! Unten muss der Zahn zerstückelt werden und es tönt etwas komisch. Kurz danach nähen sie die Wunde bereits zu und ich bin ganz erstaunt, das alles schon vorbei ist. Ich bekomme noch einen Joddrain in die Wunde und muss auf einen sterilen Tupfer beissen. Juhui geschafft! ich stehe auf und der zahnartz gibt mir noch einige Tipps und ein Spühlmittel mit. Und schon verlasse ich die Praxis. Draussen wartet meine Mutter auf mich und ich beginne meine backe zu kühlen. Eine viertel Stunde später bin ich schon wieder zuhause. Die OP hat bloss 25 minuten gedauert. Zirka nach einer Stunde bekomme ich Schmerzen und schlucke zwei Tabletten. Die Betäubung wirkt noch immert. Das mittagessen lasse ich ausfallen und setze mich an den Pc. Um ca. 14.30 lässt die Betäubung nach. Nächste Schmerztablette! Es tut schon ziemlich weh, ist jedoch auszuhslten. Inzwischen bekomme ich eine Hamsterbacke.. Am Abend esse ich dann etwas Brot. Meien Stimmung ist nicht gerade super. Schliesslich gehe ich mit noch einer Tablette schlafen.

Nun ist auch schon Sonntag und ich komme völlig ohne Schmerzmittel klar, kann einfach noch nicht so gut essen. Nun also ich hoffe ich habe euch mit diesem Bericht etwas Mut gemacht.

lieben Gruss, eure Milky-Way

:)^ :)^

-)Schnegxge-


Müssen Weisheitszähne raus?

Mein Zahnarzt hat zu mir gesagt, dass es besser ist, die Weisheitszähne zu entfernen, da es im Alter zu Beschwerden mit diesen Zähnen kommen kann, und dann kann man sie nicht mehr so leicht raus machen. Was meint ihr dazu? Gibt es jemand, der die Weisheitszähne noch hat (und Erwachsen ist)? Ich bin nämlich nicht so wirklich überzeugt davon... Meine Weisheitszähne machen keine Probleme und sind auch, im Vergleich zu den anderen Zähnen, eher klein (schon seit über einem Jahr).

AOstibona


Mit 40 Jahren hat mein Mann alle Weisheitszähne draußen- und in Benutzung. Leider hat sich an einem von hinten Karies angeschlichen, und kaum erreichbar für zahnärtzliche Maßnahmen. Das Putzen wird halt- je weiter hinten- immer schwieriger.

pcanik~zaehncxhen


Ich bin "zarte" 50 und habe 3 WZ, der 4. war nicht angelegt. 2 WZ haben Fllg, einer hat gerage nach 18 Jahren eine neue bekommen, ein anderer bekommt demnächst ein Inlay. Ich hatte nie Probleme mit den WZ außer vorübergehend beim rauswachsen. Mein damaliger ZA wollte auch ziehen, habe ich aber "dank" meiner ZA-Phobie nicht zugelassen und bin heute sehr froh drüber.

MmcRibb 83


ich habe noch alle weisheitszähne sind auch alle schon durchgebrochen,der eine unten links ist zur zeit wieder am wachsen,das zahnfleisch war auch geschwollen und ich konnte fast eine woche nicht richtig essen.jetzt so langsam klingt es wieder ab.das schlimme war das es noch nie so weh tat und auch noch beim schlucken,konnte die ersten tage garnich richtig schlafen.war deswegen nicht beim za und habe es mit nelkenöl behandelt.(ich bin 23)ich war im übrigen schon 8 jahre nicht mehr beim za,ich habe keine verfaulten zähne und auch kein karies,meine zähne finde ich sehen ganz gut aus.(putze natürlich regelmäßig)da ich keine probleme habe gehe ich auch nicht zum za.(wenn ich mal selten mit den weisheitszähnen probleme habe wenn sie nur ein stückchen wachsen und platz haben,warum sollte ich da zum za.ich weiss kontrolle ist besser aber solange ich keine probleme habe.eine frage:die jenigen die hier regelmäßig zum za gehen zur kontrolle geht ihr auch zur krebsvorsorge oder wenn ihr in dem alter seit würdet ihr gehen?

viele grüsse

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