Navigation am Ende der Seite
14.08.08 17:54
Hallo,
ich habe nach einem Fahrradunfall in der Jugend einen demolierten Schneidezahn. Vor ca 4-5 Jahren wurde erst versucht die zyste, die sich an der Wurzel gebildet hatte abfließen zu lassen durch ein Loch von hinten. Das half aber leider nicht und so kam die Wurzelspitzenresektion. Soweit so gut.
Nun habe ich aber ab und an leichte Beschwerden und habe über ein Implantat nachgedacht um endlich Ruhe zu haben.
Jetzt die Schocknachricht:
1. Der Nerv, der den Gaumen versorgt läuft genau hinter dem Zahn (anstatt wie normal zwischen den Schneidezähnen) was dazu führt, dass der Kieferknochen da sehr dünn ist.
2. Der NAchbarzahn hat auch was abbekommen und der Nerv hat sich zurückgezogen (sah man auf einem teuren CT)
Nun meine Fragen:
Gibt es jemanden mit ähnlich komliziertem Fall und wenn ja was hast du zZ machen lassen?
Wird der Nachbarzahn auch bald dran glauben?
Wenn man ein Implantat bekommt muss man wikrlich 6 MOnate mit einem Provisorium herumlaufen?
Ich bin dankbar für jede Info! 
14.08.08 18:14
Hm,
aehnlich.... ich habe mir als Kind einen Schneidezahn abgeschlagen, der dann nachwuchs (bleibender Zahn), aber mit 16 Jahren wurde eine Zyste festgestellt, die operativ entfernt und der Zahn (und der 2er daneben) wurzelbehandelt werden musste. Leider hat sich die Zyste nach mehreren Jahren Ruhe dann vor ca 5-6 Jahren wieder gebildet und weil das leider nie erkannt wurde, habe ich mittlerweile eine recht grosse Zyste, die offen ist und abfliessen kann, aber die den Kieferknochen schon zum grossen Teil weggenommen hat, so dass der Zahnhals des 1.Schneidezahns freigelegt ist. Sowohl der 1er Schneidezahn, als auch der 2er haben keine Verbindung zum Kiefer mehr und "haengen" nur im Zahnfleisch. Beim 2er ist das nicht so schlimm, der ist noch fest, aber der 1er ist sehr lose. Ich muss ihn sobald wie moeglich entfernen lassen, aber leider (naja, wie man es nimmt) bin ich im Moment schwanger und moechte daher so eine OP lieber bis nach der Geburt aufschieben. Ich habe mit einem Kieferchirurgen in HD ein Gespraech gefuehrt, der mir geraten hat, die Zaehne herausnehmen zu lassen, alles gut zu saeubern und abheilen zu lassen und dann je nach Moeglichkeit (weil das Loch der Zyste recht gross ist ist es zweifelhaft, ob man nur mit Granulat arbeiten kann, vermutlich brauche ich ein unterstuetzendes Knochenimplantat aus der Kinninnenseite oder irgendwo anders im Kiefer....) den Knochen wieder aufzubauen, um dann ein/zwei Implantat/e einschrauben zu koennen. Das dauert mit Sicherheit 3 Monate, aber besser natuerlich laenger. Er hat mir auch erklaert, dass ich praktisch bei jedem Stadium die Moeglichkeit habe, mich umzuentscheiden, und vor allem dass man mit einer Bruecke auch die Moeglichkeit hat, darauf zu warten, ob sich vielleicht neue Moeglichkeiten der Behandlung ergeben (in meinem Falle eben der Knochentransplantation wegen...)
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist bei dir der Knochen eben auch duenn, allerdings denke ich wohl dass man da mit dem Granulat (welches als Matrix fuer den Knochen dient und das Neuwachstum foerdert) noch einiges machen kann. Und ob der Nachbarzahn auch weichen muss.... bei mir wurde es empfohlen, obwohl er ansich gut ist, nur sind halt beide nicht mehr mit dem Kiefer verbunden. Je nachdem wie gross die Zyste bei dir war, ist das u.U. auch der Fall, aber vielleicht kann man ihn bei dir noch erhalten. Und das Provisorium soll nicht so schlimm sein, wie sich das anhoert...
Hoffe das hilft...
Caithlinn 
Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Zahnmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:
Forum » Zahnmedizin »
Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe
Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz © med1 Online Service GmbH