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Entferntes Reizfibrom im Mund

30.08.10  14:16

Hallo das ist mein 1. Beitrag hier und ich hoffe ich bin mit meinem Thema hier bei"Zahnmedizin" richtig.Da ich damit beim Zahnarzt war,denk ich es ist schon korrekt so :-)

Ich setz mal weit an...im April diesen Jahres bemerkte ich beim Essen und Trinken AB UND ZU ein schmerzhaftes Ziehen im Mund,was auch grad bei kaltem und heissem leicht in die Zähne abstrahlte.

Da ich in diesem Bereich Problemzähne habe,habe ich es erstmal nicht weiter beachtet.Mit der Zeit bemerkte ich dann aber in dem Schmerz-Bereich auch ein kleines Bläschen.Und langsam kam die Angst,zumal dieses Bläschen partout nicht verschwinden wollte. Und nach der Angst kam noch etwas viel Fataleres---nämlich Dr.Google !

Ich habe angefangen wieder Krankheiten,Syptome und Ursachen zu googlen...angefangen natürlich bei meinem Mundproblem.Da ich allerdings gewaltig zu Hypochondrie neige und damit auch in der Vergangenheit schon öfters Probleme hatte,habe ich dann plötzlich angefangen nicht nur mein Mundproblem sondern sämtliche Wehwechen,die man so haben kann zu googlen.

Was ich davon habe....? Nach 4 Monaten habe ich nun eine handfeste Angststörung.Leider fiel die Phase des Krankheiten-Googlens generell in eine depressive Phase meinerseits (extremer Stress auf Arbeit,Umzug) was es noch wesentlich verschlimmerte. Mittlerweile soll ich nun sogar Antidepressiva schlucken,was ich aber (noch) nicht tue,da ich immer noch glaube,dass ich diesen psychischen Aspekt auch selber in den Griff bekomme.

Letztendlich fing alles mit diesem verdammten Bläschen im Mund an,und jetzt ist es soweit dass ich mich fast den kompletten Tag,sogar während der Arbeitszeit, mit Krankheitssymptomen befasse. :|N

Das zur Vorgeschichte,beim Hausarzt habe ich das Bläschen damals vorgestellt, er tat es mit einem "Aufbeiss-Problem"ab und schickte mich wieder weg...mein Hausarzt hält mich aber ohnehin für einen totalen Psycho-Hypochonder.Mein Zahnarzt hat das Bläschen auch zunächst kaum bemerkt und es nur im Rahmen eine Zahnbehandlung mit Medizin beträufelt.

Nachdem ich dann aber irgendwann fast wöchentlich bei meinerm Zahnarzt aufgetaucht bin,hat er es sich dann auch endlich mal genauer angeschaut und bat mir dann an,das "Wasserbläschen" wie er es nannte,mit einem Elektroschneider zu empfehlen.Dies hat er dann letzte Woche auch getan.Innerhalb von 5 Minuten,ZACK Medikament drauf Watte drauf FERTIG !! Ich hätte anschliessend gern noch ein paar Infos von ihm darüber bekommen,was das nun eigentlich für ein Ding war.Kurz und knapp erläuterte er mir,dass es sich hier um ein Reizbläschen gehandelt hätte,was eventuell durch Aufbeissen oder ein schlecht sitzenden Weisheitszahn verursacht wurde.Es würde blitzschnell verheilen.

Was dann kam war hauptsächlich Schmerz...die Wunde hat beim Essen und Trinken doch immer sehr geschmerzt und nachgeblutet und der gesamte Kiefer schien irgendwie durch den Eingriff gereizt zu sein.Nun muss ich natürlich gestehen,dass ich mich dank meiner Angst natürlich extrem auf das Ding konzentriere und auch oft mit der Zunge taste und vorm Spiegel Mund weit aufreisse um es mir anzuschauen.Im Internet bin ich dann beim üblichen Googlen auf die Bezeichnung "Fibrom" gestoßen.

Heute nun war ich dann wieder beim Zahnarzt habe ihm meine Beschwerden geschildert und erklärt.Er hat dann wieder die Wunde mit OP behandelt und meinte dann,falls es weiterhin Komplkationen in dem Bereich gibt müsste was an den Zähnen/Weissheitszahn gemacht werden. Dann habe ich ihn auf den Begriff "Fibrom" gestossen und hier war er ganz erstaunt und hatte mir dann bestätigt dass es sich um ein Reizfibrom gehandelt hat,welches in der Konsistenz beim Rausschneiden harmlos gewesen wäre. Beruhigt hat mich dies allerdings wieder nicht,denn im Internet habe ich nun wiederum gelesen dass die Zahnärzte dazu verpflichtet sind die Dinger nach dem Rauschneiden histologisch untersuchen zu lassen.

Ist das richtig,denn mein Zahnarzt hat davon nix gesagt,dass das noch untersucht werden muss.

Hat irgendwer schonmal Ähnliches gehabt oder ist das normal,dass es nach Entfenung von einem solchen Dingnoch Komplkationen gibt ?

Ich lebe mittlerweile in völliger Krankheits-Angst und Paranoia und traue auch meinem Zahnarzt was die Diagnosen betrifft nicht mehr so recht über den Weg.

Will endlich wieder so heiter und sorglos leben wie noch vor kurzer Zeit :°(

MFG Schnitzel 80

PS: Ich weiss es ist für die Problematik eine ganz schön lange Geschichte,aber mir war wichtig,dass rüberkommt das ich Bläschen im Mund NICHT als Lappalie für mich eingestuft habe,wie die Ärzte sondern es extreme Panik und Ängste in mir losgetreten hat.

S[chnitfzel8x0

30.08.10  14:31

Ein Fibrom muß nicht histologisch untersucht werden, wenn keine Indikation vorliegt. Da es wohl eher am WHZ liegt , solltest Du den erstmal entfernen lassen.

H*axse

30.08.10  14:37

Ja wie gesagt...man hat ja von alldem keinen Plan.Man liest nur immer wieder so Einiges im Netz, u.a. dass Zahnärzte sowas untersuchen lassen MÜSSEN.

Kann schon sehr gut sein,das es am Weisheitszahn liegt,der bei mir (30/m) noch nicht ganz durchgebrochen ist.Irgendwie schmerzt da hinten in der Ecke alles und das macht einen fertig.Mein Zahnarzt tut sich aber eben sehr schwer mit manchen Behandlungen..so will er die Sache jetzt eben erst mal noch ne Weile beobachten,bevor man an den Weisheitszahn rangeht.

SZchznitzxel80

30.08.10  15:10

Wenn der WHZ schon so lange in dem Zustand dort liegt, dann kann es solche Fibrome geben. Sorg dafür, dass der Zahn heraus kommt, dann wird das auch besser.

H1asxe

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