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Wurzelrevision oder Extraktion

LwastS4um%mxer hat die Diskussion gestartet


Ihr Lieben,

das Grauen hat für mich ja einen Namen: Zahnarzt...

Ich habe menschlich wirklich sehr nette Zahnärzte kennengelernt. Das vorweg. Dennoch habe ich Panik vor jedem Besuch.

Und nun war es letzte Woche wieder soweit. Kurz die Details:

2008 Wurzelbehandlung eines Backenzahns. Insgesamt zweimal. Er gab keine Ruhe.

2009 Wurzelspitzenresektion und dann Überkronung

....

Januar 2017 Es bildete sich eine Fistel am Zahnfleisch und ich lief damit erstmal noch rum (Ja, Ja, ich hätte gleich gehen sollen...)

August 2017 Zahnarztbesuch und das Röntgenbild zeigt eine Entzündung unter der Wurzel.

Blöd. Nun stehe ich vor der Entscheidung einer Wurzelrevision oder gleich einer Extraktion (dann Implantat).

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

@:)

Antworten
Hbansilxeinchen


Niemand kann ohne Röntgenbilder beurteilen, ob eine zweite WSR sinnvoll ist.

Tut der Zahn denn weh? Sonst könntest Du ja erstmal abwarten statt ziehen zu lassen.

Mit dem Implantat kann es auch wieder (andere) Probleme geben.

LrastcSumqmexr


Danke! Klar, ohne Bild ist es schlecht.

Eine erneute WSR kommt nicht in Frage, denn dann wäre der Zahn zu instabil.

Schmerzen habe ich keine. Nur der Entzündungsherd kann natürlich nicht bleiben.

Der Zahnarzt tendiert eher zu "Zahn austherapiert". Probieren kann ich es, da ich nichts zu verlieren habe. So seine Worte...

Deshalb meine Frage, ob hier jemand schon einmal diesen Weg gegangen ist.

EJineG"uteaFrage


Was ist eine Wurzelrevision? Meinst Du eine weitere Wurzelspitzenresektion oder eine Revision der kompletten Wurzelfüllung?

Letztere ist m.W nach kostenpflichtig und bringt auch nur Sinn, wenn sie von einem versierten Endodontologen gemacht wird.

Ein Zahn, der nach zwei Wurzelfüllungen noch immer so reagiert, wäre bei mir schon lange über den Jordan gegangen. Eine dauernde Entzündung und sei sie noch so chronisch und unschmerzhaft belastet den Körper massiv.

Um welchen Zahn handelt es sich denn? Ein Prämolar oder ist es einer der hinteren Molaren? Ist da wirklich ein Implantat notwendig? Wenns ein Sechser ist z.B. ist nicht zwingend eine Implantation nötig.

Wie wurden die vorherigen Wurzelbehandlungen gemacht? Kofferdam verwendet? Sicher alle Kanäle aufbereitet oder evtl. einen vergessen? Wie viele Kanäle hat der Zahn? Wurde die WB unterm Mikroskop gemacht? Kassenendo oder Bezahlendo?

LkastS=ummer


Hey EineGuteFrage,

ich meine eine Revision der Wurzelfüllung...

Der Zahn hat in den letzten 8 Jahren keine Reaktion gezeigt und es ist nur durch die Fistel überhaupt aufgefallen, dass da eine Entzündung drunter sitzt. Wie lange die da ist, dass kann ich nicht sagen.

Es handelt sich um den 6er unten links.

Es war zu Studentenzeiten eine Kassenbehandlung...

Ich höre bei dir heraus, dass ein Endodontologe die bessere Wahl wäre?

E+ineJGu+teFWragxe


Ob der Endodontologe die bessere Wahl ist, kommt auf deinen Zahnarzt an. Mein Zahnarzt macht Endos wie ein Profi, der benutzt Kofferdam, der arbeitet mit Lupenbrille, elektronischer Längenmessung und Ultraschall. Allerdings hab ich auch schon Wurzelbehandlungen gehabt, wo man schon an der Arbeitsweise merkt, dass es zum scheitern verurteilt ist.

Also prinzipiell würde ich einen Endodontologen empfehlen ja, denn wenn Du Kosten in die Revision investierst, dann doch möglichst mit einem guten Ergebnis und einer hohen Erfolgschance.

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