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Anzeichen nach Rettung des Zahns normal oder grenzwertig?

S1ebasgtian3x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Gemeinde,

vielleicht haben einige meine Geschichte, welche sich hier über mehrere Threads erstreckte mitbekommen und können mir noch die restliche Angst nehmen.

Kurze Zusammenfassung:

Vor einem Monat Zahnschmerzen in 4/5 bekommen, mein Hauszahnarzt führte eine Wurzelbehandlung aus, provisorische Füllung drüber. Nach 2-4 Tagen wurden die Schmerzen immer stärker und ein unfassbares Drücken im Zahn entstand, es hatte sich wohl Gas gebildet. Wieder zum Zahnarzt, der war wohl langsam genervt, dass ich dauernd auftauche und meinte "manche Zähne wollen halt nicht, der muss raus". Hat daraufhin den Zahn offen gelassen und mich nach Hause geschickt mit Termin zum Ziehen.

Kurz damit abgefunden, aber dann einen Tag vor der Extraktion nochmal für eine Zweitmeinung zu einem anderen Spezialisten für Wurzelbehandlungen. Dieser schaute sich alles mit Röntgen an und meinte die Entzündung an der Zahnspitze wäre nur klein, es wäre bestimmt nur was übersehen worden, er würde nicht ziehen wollen. Zahn war weiterhin sehr druck- und klopfempfindlich, konnte nicht in die Nähe mit Nahrung oder Zunge kommen. Montag vor einer Woche wurde WB ausgeführt, musste Spritze genommen werden, da starke Schmerzen vorhanden waren beim Feilen. Davor Ausmessung der Kanäle, alles schon ein wenig besser als beim alten Zahnarzt. Dann Ledermix rein und abwarten.

Nachmittags waren die Schmerzen noch stark und auch die Druckempfindlichkeit war noch da, diese verschwand aber in der Nacht zu Dienstag. Ich mich sehr gefreut, endlich nicht mehr alle 18 Stunden eine Ibuprofen :)

Zahn hat allerdings im Laufe der Woche ein klein wenig wieder zugenommen mit der Empfindlichkeit, kann zwar drauf kauen ohne Probleme, aber wenn ich z.B. mit dem Finger oder einem Stift dagegenklopfe, spüre ich einen minimalen Druck, bei anderen Zähnen allerdings auch, von daher weiss ich nicht was ich davon halten soll.

War heute nochmal zur Kontrolle, es wurde Ledermix gewechselt und eine provisorische Zement-Füllung drübergemacht. Zahnarzt meinte, es wäre von der Farbe der alten Füllung her nur wenig Eiter dabei gewesen, eine weitere Prognose wollte er allerdings noch nicht geben.

Die Druckempfindlichkeit ist immer noch vorhanden, wenn ich dagegenklopfe.

Ist diese noch normal nach so einer OP mit Entzündung an der Wurzel oder kann dies immer noch auf ein Problem hindeuten?

Bin leider totaler Zahnarzt-Angsthase und versuche den Zahn unter allen Umständen zu erhalten...was bei den Kosten für die Längenmessung schon recht teuer ist, aber solang er erhalten werden kann, bin ich bereit dies zu bezahlen :)

Hoffe ihr könnt mir ein wenig die Angst nehmen und mir mitteilen, ob ich hier einfach nur übertreibe und dem ganzen Zeit geben lassen sollte (nächster regulärer Termin wäre der 14.12. , leider schwierig nen zeitnahen Termin zu bekommen).

LG Sebastian

Antworten
CCala`d


Hört sich so an, als ob der zweite ZA vernünftig arbeiten würde.

Bisher ist dort der Verlauf normal, abhängig von der Anatomie und dem Kontaminationsgrad und der je nachdem welche Bakterien da jetzt drin stecken.

Eine Garantie gibt es bei einer Wurzelkanalbehandlung natürlich nicht und das offenlassen ist auch immer erstmal nur eine Notmaßnahme, die die Gesamtprognose eher verschlechter. Bisher klingt das alles aber erstmal normal. Ist halt nicht der optimale Verlauf.

SEebastViJaHn34


Hallo Calad,

vielen Dank für deine Antwort, diese gibt mir ein wenig Kraft zum weitermachen :)

Nach fast 2 Monaten Dauerschmerzen bin ich langsam ganz schön runter und hoffe sehr, dass die Schmerzen noch komplett aufhören und der Zahn noch erhalten werden kann.

Sollte es noch weitere Kommentare auf meinen obrigen Text geben, würde ich mich dennoch sehr freuen.

LG Sebastian

SfebaNstXiOan3x4


Hallo liebe Med1 Gemeinde,

brauch noch einmal eure Hilfe. Hatte ja oben am 5. Zahn rechts und unten rechts am 5. Schmerzen. Es wurden Wurzelbehandlungen ausgeführt, erneuert, etc. Es ging nicht weg.

Nun waren bereits alle Zahnärzte bei denen ich war, sehr angespannt, wenn nicht sogar zu sagen sauer, weil sie mir nicht wirklich helfen konnten.

Es wurde immer nur die Behandlung erneuert, trotzdem Dauer-Druckschmerz und ein drückendes Gefühl im Zahnfleisch.

Für die gesamte Geschichte sucht bitte meine Beiträge im Forum.

Oben und unten wurde es bereits ein wenig besser, aber immer noch stark zu merken und es schränkt meinen Alltag ein.

Ich habe mir mittlerweile, da die Ärtze mir nicht wirklich helfen konnten, selbst Gedanken gemacht und dachte wieder daran, dass ich vor ca. 7 Jahren atypische Gesichtsschmerzen hatte, damals linke Seite, aber im Prinzip genau dasselbe.

Es fing oben an, hat sich dann auf unten ausgeweitet. Früh morgens gehts langsam los mit den Schmerzen, abends so ab 20 Uhr (wenn man dann ohne Stress auf der Couch liegt), hören sie langsam auf oder sind nur noch sehr schwach vorhanden. Ebenfalls schmerzt immer nur ein Zahn, bzw. ist druckemfindlich, nie mehrere Zähne auf einmal.

Da aber meine Zahnärzte dies nicht für voll nehmen wollten und mir wieder einreden wollten, ich würde nur phantasieren, hatte ich mir im Internet in unserer Stadt eine Praxis für ganzheitliche Zahmedizin herausgesucht. Auf der Homepage klang alles sehr schön, Behandlung ohne Angst, neue Ansätze, etc.

Also ging ich heute mit Hoffnung dahin und diese wurde jäh zunichte gemacht.

Ich kam bei einem Arzt dran (im Internet war von 2 Frauen die Rede, der stand nicht mit drin), dieser hatte wohl, obwohl er in der Praxis arbeitet, noch nie etwas von ganzheitlicher Medizin gehört. Nachdem er sich kurz meine Beschwerden angehört hat, musste ich gleich zum Röntgen, er brabbelte gleich was von Wurzelspitzenresektion (will ich nicht). Er sah dann trotz allem nix schlimmes von Entzündung her, nur noch die beiden behandelten Zähne vom anderen Zahnarzt dort und das die Wurzelbehandlug zuende geführt werden sollte. Auf meine Ansätze wegen atypischen Gesichtsschmerzen, Verspannungen im Kiefer, entzündetes Zahnfleisch, etc. ging er mit keinem Wort ein.

Er bohrte dann die provisorischen Füllungen beider Zähne erstmal auf, machte mit den Feilen rum, wie bereits alle anderen Zähnärzte, nur viel rabiater als beide anderen zuvor. Hatte hier wieder oben und unten Schmerzen, wenn auch nur kurz beim feilen.

Er schickte mich dann weg mit den Worten, das er die Behandlung gern mit der Füllung zuende führen will (ich denke nicht).

Habe morgen bei dem Zahnarzt, der beide Wurzelbehandlungen angefangen hat, einen Termin zur Kontrolle und vielleicht Füllung.

Nun schmerzt mir aber nach der Behandlung heute der obere Zahn wie beim Feilen (kommt bestimmt von der Beantspruchung).

Ist es ratsam den Zahn morgen machen zu lassen? Wollte dem Zahnarzt morgen sagen, das ich noch woanders war.

Dieser, zu dem ich morgen geh, verstand wenigstens sein Talent auf Wurzelbehandlungen, auch wenn er sonst nix mit Gesichtsschmerzen, Trigeminum, etc. am Hut hat und das für Hokuspokus hält.

Hoffe ihr wisst hierbei Rat und könnt mir sagen, was das Beste ist.

LG Sebastian

m8aki^ki


Such dir einen Spezialisten für Wurzelbehandlungen und bleib dabei. Viele Köche verderben den Brei, trifft sehr gut auch darauf zu. So oder so eine vernünftige Wurzelbehandlung ist fällig, egal ob es nun noch zusätzlich das Zahnfleisch oder was anderes ist. Achte auch genau darauf, dass die Füllung nicht zu hoch ist.

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