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Beitragstexte können durch eine Reihe von speziellen Formatieranweisungen besonders gestaltet werden. Diese sollen hier kurz vorgestellt werden. Grundsätzlich gibt es dabei einige Regeln zu beachten, damit es nicht zu überraschenden Resultaten kommt. Im Zweifelsfall bietet es sich an, vor dem Absenden eines Textes die Vorschaufunktion zu nutzen, um die Effekte zu überprüfen. Zur Vereinfachung der Anwendung gibt es für jeden Formatierungsbefehl eine entsprechende Schaltfläche unter dem Eingabefenster, diese sind den folgenden Beispielen vorangestellt.
Hier die sechs möglichen Textauszeichnungen:
![]() |
| → | fett |
![]() |
| → | kursiv |
![]() |
| → | unterstrichen |
![]() |
| → | hochgestellt |
![]() |
| → | tiefgestellt |
![]() |
| → |
|
Hinweis: Fahren Sie zum Lesen des versteckten Textes mit der Maus über die Sternchen.
Für diese Textformatierungen ist es erforderlich, dass nach dem einleitenden und vor dem ausleitenden Code-Block kein Leerzeichen steht. "Das ist ein ** fettgedruckter ** Text" funktioniert also nicht. Ein Leerzeichen vor dem einleitenden und nach dem ausleitenden Code-Block ist erlaubt, aber nicht erforderlich, so kann man auch Teile eines Wortes hervorheben: "H~~2~~O" ergibt z.B. H2O.
Die Auszeichnungen lassen sich auch kombinieren, z.B.
![]() ![]() ![]() ![]() |
| → | 3 cm3 Zucker in 10 ml H2O |
Zum Verlinken verwenden Sie doppelte eckige Klammern. Für einfache Links ohne einen beschreibenden Linktitel reicht es in der Regel, wenn Sie die Link-Adresse im Text einfach niederschreiben, ganz ohne spezielle Formatierung (drittes Beispiel):
![]() |
| → | |
![]() |
| → | |
http://www.greenpeace.de/ | → |
Beim Verlinken folgt auf die einleitenden eckigen Klammern [[ ohne Abstand die Linkadresse, alles nach dem ersten Leerzeichen ist dann der (nicht zwingend erforderliche) Linktext. Innerhalb des Linktextes (in obigem Beispiel "Das beste Forum der Welt") darf kein Zeilenumbruch (Return-Taste) vorkommen und der Linktext ist in seiner Länge auf 30 Zeichen beschränkt. Am Ende des Linktextes, d.h. unmittelbar vor den beiden schließenden eckigen Klammern ]] darf kein Leerzeichen stehen.
Zum Zitieren verwenden Sie doppelte spitze Klammern:
![]() |
| → |
|
![]() | Vortext | → | Vortext
Nachtext |
![]() |
| → |
|
![]() |
| → |
|
Beim Zitieren bildet das Zitat stets einen eigenen Absatz. Stehen die spitzen Klammern innerhalb eines Absatzes (Beispiel 2) wird an dieser Stelle selbständig ein Zeilenumbruch eingefügt. Das Verschachteln von Zitaten ist erlaubt (Beispiel 3), auch hier können zur Vereinfachung die Zeilenumbrüche fortgelassen werden (Beispiel 4).
Wird versucht, ein ganzes Zitat zu formatieren, z.B. kursiv: //>> Zitat <<//, so wird die Formatierung ignoriert. Innerhalb eines Zitates ist eine Formatierung natürlich möglich: >> Zitat mit //kursivem// Text <<.
Um eine ganze Zeile als Überschrift zu formatieren, kann man dieser zwei Sternchen und ein Leerzeichen voranstellen. Der selbe Effekt wird erzielt, sobald man eine Zeile mit einem Klammeraffen "@" beginnt. In letzterem Fall bleibt jedoch der Klammeraffe in der Überschrift erhalten:
![]() |
| → | Überschrift |
| → | @ Fritz |
Um den eigenen Text inhaltlich zu strukturieren, stehen neben Überschriften auch größere Absätze mit einer Trennlinie zur Verfügung:
| → | ||
| → |
Um solch eine Trennlinie zu erstellen, eignet sich jede Ansammlung von drei oder mehr Bindestrichen oder Unterstrichen, die alleine in einer Zeile stehen.
Um seine Mitleser gezielt auf einen anderen Beitrag zu verweisen, kann man Direktlinks auf einzelne Beiträge setzen. Dazu nutzt man das
-Menü neben dem Datum des gewünschten Beitrags. In diesem Menü gibt es einen Menüpunkt "Verlinken", wenn man diesen auswählt, wird ein Direktlink auf diesen Beitrag intern zwischengespeichert. Um diesen Link danach in einen Beitrag oder eine persönliche Nachricht (PN) einzufügen, klicke man auf die
-Schaltfläche unter dem Eingabeformular für neue Beiträge bzw. PNs.
Jeder Direktlink kann nur einmal eingefügt werden, man kann allerdings in einem Beitrag mehrere Direktlinks einfügen, indem man nach dem Einfügen die "Verlinken"-Funktion erneut anwendet. Ggfls. bietet es sich zu diesem Zweck an, mehrere Browserfenster geöffnet zu halten, eines zum Schreiben des Beitrags oder der PN, ein zweites, um sich frei durch einen Diskussionsfaden bewegen zu können. Es ist natürlich auch möglich, Direktlinks auf Beiträge in anderen/ mehreren Fäden in eine Diskussion einzubringen.
Wer z.B. im Urlaub an einer Tastatur ohne Umlaute und ohne das Eszett sitzt, kann diese Zeichen trotzdem sehr komfortabel eingeben. Dazu tippe man einfach einen Doppelpunkt und direkt dahinter ohne Leerzeichen eines der Zeichen a, A, o, O, u, U oder s. Daraus wird dann noch im Eingabefenster ein ä, Ä, ö, Ö, ü, Ü oder ß.
Eine weitere Autokorrektur erzeugt einen Gedankenstrich. Dazu gibt man entweder zwei Bindestriche ein oder aber einen freistehenden Bindestrich, also einen rechts und links umgeben von Leerzeichen.
Die obigen Regeln wurden unter dem Gesichtspunkt erstellt, dass sie a) im Gebrauch einfach zu merken sind und b) auch außerhalb eines Browsers noch verständlich. Liest man z.B. in einer weitergeleiteten eMail ein mit zwei Sternchen eingepacktes Wort, so ist die Assoziation einer Betonung einleuchtend. Andererseits sollten diese Formatierungsregeln das Schreiben normaler Texte aber auch nicht behindern.
Leider führen diese beiden Forderungen zu gelegentlichen Problemen. Wenn Sie z.B. einen Fragesatz verbergen wollen durch Nutzung der Verstecken-Funktion (??Wer hat zuviel Geld???), gibt es Probleme, weil die Software die drei Fragezeichen am Ende als
-Smilie interpretiert. Gleiches gilt, wenn Sie einen Linktext mit eckigen Klammern ausstatten wollen. Bei [[http://www.med1.de/ [med1]]] wird die Software bereits die ersten beiden schließenden eckigen Klammern als Ende der Linkkonstruktion betrachten und somit die schließende eckige Klammer aus dem Linktext ausnehmen, d.h. [med1].
Um aber dennoch zur gewünschten Formatierung zu kommen, kann man nun unseren "Störenfried" zum Einsatz bringen, das ist der umgekehrte Schrägstrich \ auch (englisch) Backslash genannt. Dieser wird durch die Software einfach nicht dargestellt, stört aber bzw. dirigiert die Formatierungsmechanismen: *\* wird wie ** dargestellt, aber nicht als solches zur Formatierung interpretiert. Hier einige Beispiele:
![]() | Text ??versteckt | → | Text ??versteckt |
![]() | Text | → | Text |
![]() | Text | → | Text |
![]() | [ | → | [med1] |
![]() |
| → |
Auf diese Weise kann man nach Belieben unerwünschte Umwandlungen steuern oder auch unterbinden. *\*Hallo*\* wird auf diese Weise zu **Hallo** und nicht zu Hallo, http://me\d1.de wird nicht in einen Link verwandelt (der umgekehrte Schrägstrich ist in Domainnamen nicht erlaubt), und so weiter. Auch die Anzeige von Smilies lässt sich so umgehen, z.B. liefert ??\? wirklich drei Fragezeichen und nicht den
-Smilie.
Wichtig kann der umgekehrte Schrägstrich auch werden, wenn Internetadressen doppelte Unterstriche enthalten. In diesem Fall verhindert ein umgekehrter Schrägstrich zwischen den beiden Unterstrichen, dass diese als Formatierung interpretiert werden, der Link dadurch korrekt dargestellt.
Und wenn man wirklich mal einen \ schreiben will, dann nehme man derer einfach zwei.
c:\windows\system32\calc.exe | → | c:windowssystem32calc.exe | |
c:\\windows\\system32\\calc.exe | → | c:\windows\system32\calc.exe |
In der Praxis wird man den Störenfried aber nur selten benötigen, das Fragezeichen am Ende eines versteckten Textes und die doppelten Unterstriche in Links kommen vielleicht noch am ehesten vor. Es gibt aber noch eine weitere interessante Einsatzmöglichkeit für den Störenfried, und zwar am Ende einer Zeile, dort bewirkt er, dass das Zeilenende nicht als Absatz, sondern als Zeilenumbruch interpretiert wird, d.h. ohne extra Abstand zur vorhergehenden Zeile:
Zeile 1 | → | Zeile 1 Zeile 2 | |
Zeile 1\ | → | Zeile 1 |
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