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Augenerkrankungen

Diskussionsforum zu Augenerkrankungen

Kurzeinführung in die Anatomie des Auges
Arbeit am Bildschirm
Diabetische Retinopathie
Grauer Star / Katarakt
Grüner Star / Glaukom
Hornhaut- Transplantation
Kinderbrillen
Konjunktivitis

Kontaktlinsen
Altersbedingte Makuladegeneration
Makulafunktionstest
Retinitis Pigmentosa
Schielen
Selbsttest zur Überprüfung der Sehschärfe
Vergrößernde Sehhilfen
Das Trockene Auge

Kurzeinführung in die Anatomie des Auges

Schematische Darstellung des Auges (rechts)

In der Netzhautmitte (Makula) werden alle Sehinformationen, die über die Pupille und Linse in das Auge gelangen, punktförmig dargestellt.

Anatomie des Auges in vergleichender Darstellung (oben)

Arbeit am Bildschirm

Mechanisierung und Automation von Arbeitsprozessen führen dazu, daß die Anforderungen an die menschliche Fähigkeit zur Aufnahme wie auch zur Verarbeitung und Ausgabe von Informationen wachsen. Die Augen tragen dabei die Hauptverantwortung, die allerdings zur Belastung wird, wenn wir nicht für ihre Sehschärfe und für die jeweils optimalen Sehbedingungen sorgen. Das gilt inbesondere auch für die Arbeit am Bildschirm.

Um jedoch eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden, müssen am Bildschirm-Arbeitsplatz spezielle Voraussetzungen erfüllt werden. Das gilt sowohl für die Einrichtung als auch für die Nutzung dieses Arbeitsplatzes.

Diese Informationsschrift beschreibt den idealen Bildschirm-Arbeitsplatz, sagt Ihnen, welche Arbeitspausen sinnvoll sind und gibt Hinweise zur Verwendung von Sehhilfen am Bildschirm-Arbeitsplatz.

Diabetische Retinopathie

Die Zuckerkrankheit (der Diabetes mellitus) ist eine der Allgemeinerkrankungen, die Folgeschäden am Auge hervorrufen können. Als Folge der Stoffwechselstörung erkranken die Gefäße in der Netzhaut — der Retina.

Die diabetische Retinopathie entwickelt sich zwar sehr langsam, man muß aber damit rechnen, daß nach 10 bis 15 Jahren zwei Drittel aller Diabetiker von Durchblutungsstörungen der Netzhaut betroffen sind.

Diese Broschüre zeigt Ihnen die Zusammenhänge zwischen dem Diabetes und der Netzhauterkrankung, beschreibt den Verlauf und nennt Behandlungsmöglichkeiten.

Grauer Star/ Katarakt

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Sie bemerken, daß Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit immer dichter wird. Außerdem nimmt auch Ihre Blendungsempfindlichkeit zu.

Der Graue Star kann verschiedene Ursachen haben; die weitaus häufigste ist altersbedingt und hängt mit dem verlangsamten Stoffwechsel zusammen. Bei dieser Form spricht man daher vom Grauen Altersstar.

Diese Zusammenstellung erklärt Ihnen im wesentlichen das moderne Operationsverfahren mit Implantation einer Intraokularlinse.

Grüner Star/ Glaukom

Als Glaukom oder grünen Star bezeichnet man eine Drucksteigerung im Augeninnern, die verschiedene Ursachen, aber die gleiche Wirkung hat: sie zerstört das Sehvermögen. Diese Krankheit steht unter allen Erblindungsursachen in unserem Kulturkreis an erster Stelle, obwohl bei rechtzeitiger Behandlung das Augenlicht gerettet werden kann.

Wer seine Augen regelmäßig untersuchen läßt, braucht den grünen Star nicht zu fürchten.

Diese Informationsschrift erklärt Ihnen das Krankheitsbild, sagt, wer gefährdet ist und beschreibt die verschiedenen Formen und ihre Behandlung.

Hornhaut-Transplantation

Allein in Deutschland warten pro Jahr Tausende von Menschen auf Ersatz für ihre erkrankte Hornhaut. Damit wird die wichtige Funktion von Hornhautbanken deutlich, die eine Schlüsselrolle in der Beschaffung, Konservierung und Zuteilung von Spenderhornhäuten innehaben.

Die Hornhaut ist die äußere Begrenzung unseres Auges, sozusagen ein Fenster, durch das wir schauen (s.a. Anatomie für Patienten). Jede Veränderung ihrer Transparenz führt zu einer Verschlechterung des Sehvermögens. Sind einmal Eintrübungen vorhanden, bilden sie sich in der Regel nicht mehr zurück, und es hilft nur noch der Austausch gegen eine gesunde, klare Hornhaut.

Diese Zusammenstellung beschreibt die Technik und die Erfolgschancen einer Hornhauttransplantation und stellt die Aufgaben einer Hornhautbank dar.

Kinderbrillen

Ihr Kind bekommt — wie viele Kinder in seinem Alter — eine Brille. Ihr Augenarzt hat sie ihm verordnet und mit Ihnen drüber gesprochen, wie wichtig es ist, die bestmögliche Sehleistung für Ihr Kind zu erreichen. Die Angaben, nach denen Ihr Augenoptiker die Brille individuell anfertigt, stehen auf dem Rezept.

Doch lesen Sie bitte zuerst einmal diese kleine Informationsschrift. Sie sagt Ihnen alles, was Sie über Fehlsichtigkeiten bei Kindern wissen sollten und worauf es bei einer kindgerechten Brille — bei der Fassung und den Gläsern — ankommt.

Konjunktivitis

Konjunktivitis — die mit Abstand am häufigsten auftretende Augenerkrankung — bedeutet, daß die Bindehaut auf einen Entzündungsreiz reagiert.

Es gibt verschiedene gewichtige Gründe, bei jedem Verdacht auf Bindehautentzündungen den Augenarzt aufzusuchen.

Diese Informationsschrift klärt Sie auf über Symptome, Ursachen inkl. mögliche versteckte Augenerkrankungen, die häufigsten Formen und ihre Behandlung.

Kontaktlinsen

Kontaktlinsen sind in vieler Hinsicht der Brille überlegen. Trotzdem können sie die Brille nicht vollkommen ersetzen. Selbst Patienten, die ständig Kontaktlinsen tragen, und sich sehr wohl damit fühlen, brauchen ihre Brille "für alle Fälle".

Da der Augenarzt einem fehlsichtigen Patienten mit gesunden Augen von Kontaktlinsen abraten muß, kommt heute kaum noch vor. Gerade in jüngster Zeit wurde durch die Entwicklung neuer Linsenmaterialien und -typen die Verträglichkeit wesentlich erhöht.

Diese Broschüre beschreibt, in welchem Alter und bei welchen Formen der Fehlsichtigkeit Sie Kontaktlinsen wie lange trägen dürfen, klärt Sie auf über weiche, harte und Wegwerf-Linsen und gibt Hinweise zur Pflege von Kontaktlinsen.

Alters-bedingte Makula-Degeneration

Es gibt Krankheiten, bei deren Behandlung die ärztliche Kunst an Grenzen stößt und dem Patienten nicht die Hilfe zuteil wird, die er erwartet hat. Sie werden Ihre Krankheit und die Grenzen, die der Medizin gesetzt sind, verstehen, wenn Sie zu Hause noch einmal in Ruhe nachlesen oder sich vorlesen lassen, was Ihnen Ihr Augenarzt erklärt hat.

Er möchte Sie vor Enttäuschungen bewahren und Ihnen Mut machen, die Hilfen zu nutzen, die er Ihnen empfehlen kann. Andere gibt es leider nicht. Versprechungen darüber hinaus wecken nur falsche Hoffnungen.

Diese Informationsschrift zeigt Ihnen, wie die Makuladegeneration entsteht und welche Verlaufsformen es gibt und nennt die Möglichkeiten, durch Hilfsmittel das Sehen zu verbessern.

Makula-Funktionstest

Dieser Test (sogenannter Amsler-Test) dient zur Prüfung der intakten Makulafunktion. Führen Sie den Test folgendermaßen durch:

Bitte tragen Sie Ihre Lesebrille, halten einen Abstand zum Monitor von gut 30 cm ein und fixieren Sie den Punkt in der Mitte. Wenn Sie den Punkt in der Mitte fixieren, erscheinen bei normalem Befund Ihrer Augen die Linien am Rande unschärfer.

Verbiegungen der Linien (Wellenlinien) oder Verzerrungen der Quadrate bzw. fehlende Quadrate jedoch sind Hinweise auf krankhafte Veränderungen der Netzhaut.

Dann ist eine Untersuchung des Augenhintergrundes durch Ihren Augenarzt unbedingt erforderlich!

Ihr Sehvermögen gibt Hinweise auf den Gesundheitszustand Ihrer Augen. Nur Ihr Augenarzt kann sie deuten und Ihnen die bestmögliche Hilfe bieten. Darum informieren Sie ihn bald über jede noch so kleine Veränderung.

Sollten Sie Verzerrungen oder fehlende Quadrate bemerken, drucken Sie dieses Testbild aus — sofern möglich — und markieren die Veränderungen auf dem Ausdruck mit einem Stift.

Retinitis Pigmentosa

Retinitis pigmentosa ist die Bezeichnung für eine Gruppe von erblichen Augenerkrankungen, die eine Zerstörung der Netzhaut zur Folge haben.

Weltweit leiden etwa ein bis drei Millionen Menschen — in der Bundesrepublik Deutschland etwa 30-40.000 — an einer der verschiedenen Formen der Retinitis pigmentosa (RP). Diese zur Zeit noch unheilbare Krankheit ist somit eine der häufigsten Ursachen des Sehverlustes. RP ist eine Erbkrankheit, die an die Nachkommen weitergegeben werden kann.

Hier finden Sie eine ausführliche Darstellung dieses Krankheitsbildes.

Schielen

Schielen (Strabismus) nennt man eine meist beständige oder immer wieder auftretende Fehlstellung der Augen. Rund zwei Millionen Mitbürger leiden an Schielen. Sie leiden nicht nur unter der oft entstellenden, äußerlich sichtbaren Abweichung: noch belastender wirken die mit dem Schielen verbundenen Sehstörungen.

Schielen ist eben nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern oft eine schwere Sehbehinderung. Je früher das Schielen im Leben des Kindes auftritt, je später es vom Augenarzt behandelt werden kann, desto schwerer wird die Sehbehinderung. Mit Beginn des Schulalters sinken die Erfolgschancen der Behandlung erheblich. Schielende Babys und Kleinkinder bedürfen einer möglichst frühzeitigen Behandlung.

Darum lesen Sie diese Informationsschrift, denn sie klärt Sie auf über den Zusammenhang zwischen Schielen und Sehen und die verschiedenen Formen des Schielens, beschreibt Ursachen sowie Früh- und Warnzeichen und nennt die Möglichkeiten der Behandlung inkl. Schieloperation.

Sehtest

Der Zweck dieses Selbsttests ist es, Ihnen eine Hilfe anzubieten, Ihre Sehschärfe zu Hause oder in Ihrem Büro zu überprüfen. Der Test kann Ihnen mögliche Sehprobleme bewußt machen.

Auf keinen Fall ersetzt dieser Test die Untersuchung Ihrer Augen durch Ihren Augenarzt.

Wenn Sie irgendeine Abnormalität feststellen sollten, suchen Sie bitte Ihren Augenarzt auf!

Sehhilfen

Mit Hilfe von Brillen oder Kontaktlinsen kann man fehlerhafte Augenbrechwerte ausgleichen. Nichts ausrichten kann man gegen Beeinträchtigungen der Sehschärfe, die durch Funktionsausfälle z.B. im Bereich der Netzhaut oder des Sehnervs, entstanden sind. Zerstörte Sinneszellen und Sehnervenfasern vermag auch kein Medikament und keine Operation wiederherzustellen.

Dennoch kann der Augenarzt oftmals mit speziellen optischen Hilfsmitteln des Schicksal seiner sehbehinderten Patienten erleichtern. So brauchen viele von ihnen weder aufs Lesen noch aufs Fernsehen zu verzichten, und manche sind in der Lage, ihren Beruf auszuüben; sie erledigen Einkäufe ohne fremde Hilfe, gehen allein auf Reisen.

Diese Informationsschrift informiert über die Einsatzmöglichkeiten der vielfältigen heute erhältlichen optischen Hilfsmittel und die hierdurch erzielbaren Erleichterungen.

Trockenes Auge

Wir haben unterschiedliche Arten von Tränen: Solche, die durch Gefühle oder durch Reizungen des Auges ausgelöst werden und andere, die mit Weinen gar nichts zu tun haben.

Diese Tränen fließen fortwährend in wohldosierten kleinen Mengen. Sie bilden den Tränenfilm, der das Auge ständig benetzt. Ohne ihn wäre die Hornhaut — wie eine unpolierte Linse — zum klaren Sehen ungeeignet. Außerdem bewahrt er das Auge vor dem Austrocknen, versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und schützt das Auge vor Infektionen.

Diese Informationsschrift beschreibt, wie bei einer Störung der Tränenfunktion ein 'trockenes Auge' entsteht, wie man vorbeugen sollte und wie eine Behandlung aussehen kann.


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