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RheumaLexikon: F

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Forum: Rheumatologie

RheumaLexikon: F

Felty-Syndrom

Das Felty-Syndrom ist eine besondere Verlaufsform einer chronischen Polyarthritis (CP) mit positivem Rheumafaktornachweis, Verminderung weißer Blutkörperchen (Leukopenie) und Vergrößerung der Milz (Splenomegalie). Es ist sehr selten.

Fibromyalgie

Als Fibromyalgie beschreibt man eine Erkrankung ungeklärter Ursache, die mit Muskelschmerzen im Bereich des gesamten Körpers, starker Schmerzempfindlichkeit bestimmter Punkte des Körpers (sogenannte "tender points") und allgemeinen Störungen wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit, einhergeht.

Vor Stellung der Diagnose "Fibromyalgie" sollten andere rheumatische Erkrankungen ausgeschlossen werden. Bei Patienten wie bei Ärzten führt der fehlende Nachweis krankhafter Veränderungen bei den üblichen Untersuchungsmethoden wie Blutuntersuchung oder Röntgen häufig zu der Fehleinschätzung, daß die Schmerzen "eingebildet" seien. Das ist nicht der Fall.
Die Behandlung der Fibromyalgie muß individuell festgelegt werden. Sie beruht in erster Linie auf physikalischen Behandlungsmethoden wie Massage, Wärmetherapie oder Elektrotherapie, dann auch auf psychologischen Methoden wie autogenes Training und Schmerzbewältigungshilfen, manchmal werden auch Medikamente eingesetzt.

Fingerpolyarthrose

Häufig auf erblicher Grundlage auftretender Verschleiß der Finger-Mittelgelenke (sogenannte Bouchard-Arthrose) und der Finger-Endgelenke (sogenannte Heberden-Arthrose). Die betroffenen Gelenke werden dabei dicker, weswegen man diese Erkrankungen mit einer entzündlichen Gelenkschwellung (Polyarthritis) verwechseln kann. Eine ursächliche Behandlung ist bisher nicht möglich, man kann die Schmerzen aber durch Medikamente und verschiedene physikalische Behandlungen (z.B. Kneten der Finger in warmem Sand) mindern.

Fluocortolon

Fluocortolon ist ein Cortisonpräparat (Corticoid, Handelsname z.B. Ultralan®).

Fluorid

Fluorid (Natriumfluorid) wird zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt. Es führt zu einer Zunahme des Knochenanbaus. Die Fluorid-Therapie der Osteoporose wird in der Regel nur über 2-3 Jahre fortgesetzt, weil der Knochen sonst spröde und damit leichter brüchig wird. Bei Überdosierung kommt es typischerweise zu Schmerzen in den Fußgelenken.


© '98 Arbeitsgruppe Rheumatologie Online, St. Willibrord-Spital Emmerich


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