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Ankylostomiasis (Hakenwurmbefall)

Infektion und Übertragung
Klinik und Therapie

Weltweite Verbreitung der Ankylostomiasis

Weitere Bezeichnungen: Hakenwurmbefall, Necatoriasis, Unzinariasis

Infektion und Übertragung

Infektionsart: Parasitose, Nematodeninfestation

Erreger: Ancylostoma duodenale, Necator americanus

Vorkommen: Vornehmlich in warmen feuchten Gebieten der Tropen und Subtropen. Nach Schätzungen sind weltweit ca. 600-900 Mio. Menschen von diesen Parasiten befallen, regional bis zu 90% der Bevölkerung.

Übertragung: perkutan (durch die Haut) durch die Larven aus dem Erdreich bei Bodendurchseuchung (nicht in Wüsten- und Steppengebieten). Auch durch Verschlucken von Larven mit Nahrung oder Wasser.

Klinik und Therapie

Nach Präpatenzzeit von 5-8 Wochen nach Lungenpassage oft symptomlos oder eosinophile Pneumonitis (Lungenentzündung), auch respiratorische (Atem-) Beschwerden. Wanderung über Luftröhre und Rachen in den Dünndarm. Uncharakteristische Oberbauchbeschwerden. Meteorismus (Blähungen), Durchfall oder Verstopfung. Schwerer chronischer Befall bei Kindern bisweilen tödlich nach Anämie, Einweißverlust mit Ödemen und Aszites. Letalität 0,03%, bei Anämie ca. 1% der Erkrankten.

Therapie: Albendazol, Mebendazol, Pyrantel, Levamisol

Prophylaxe: Hygiene, kein Barfußlaufen, Nahrung und Wasser aufbereiten.

Nachweis: Ei-Nachweis im Stuhl.


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