Navigation am Ende der Seite

Japanische Encephalitis

Infektion und Übertragung
Klinik und Therapie

Verbreitung der japanischen Enzephalitis

Weitere Bezeichnungen: Japan-B-Enzephalitis

Infektion und Übertragung

Infektionsart: Virusinfektion; meldepflichtig sind Erkrankung und Tod.

Erreger: Flavivirus (Arbo-Virus B), früher Togavirus

Vorkommen: In Südost-, Ostasien, Indien, westlicher Pazifikraum. Vornehmlich in ländlichen Gebieten mit Reisanbau, Schweinehaltung, im Sommer und Herbst am Ende der Regenzeiten. Nach Schätzungen ca. 20.000 Erkrankungen/Jahr. Ca. 50% davon in China, 20% in Indien.

Übertragung: durch verschiedene Stechmückenarten, die die Infektionen täglich bis über 1 km weiter verbreiten können. Reservoir sind Wildvögel.

Klinik und Therapie

Nach einer Inkubationszeit von 4 Tagen bis zu 2 Wochen plötzliches hohes Fieber, Erbrechen, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Meningitis oder Enzephalitis. Bei schwerem Verlauf Hyperthermie, Krampfanfälle u. Verwirrtheit. Nach 7 bis 10 Tagen Entfieberung und klinische Besserung. Vorwiegend sind Kinder und ältere Menschen betroffen. Bei sehr kleinen Kindern können neurologische Dauerschäden zurückbleiben. Die Letalität liegt bei Kindern 20%, bei über 50jährigen 50%. Defektheilung bei ca. 25%. 98% der Infektionen verlaufen subklinisch.

Therapie: Symptomatisch, Flüssigkeits- u. Elektrolytersatz

Prophylaxe: Mückenschutz, Schutzimpfung!

Nachweis: Zu Erkrankungsbeginn Virusisolierung aus Blut, Serum, Liquor, Urin, Stuhl, Rachensekret. Später Antikörperanstieg im Serum (NT, KBR, HAH, IFF).


Laien » Krankheiten » Tropen »

Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH