Malaria-Prophylaxe

Die Übertragung der Malaria-Erkrankungen erfolgt durch den Stich von Insekten. Die Anopheles-Mücken tragen den Krankheitserreger, sogenannte Plasmodien in sich. Die Anopheles-Mücke ist in praktisch allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt verbreitet. Sie sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Insbesondere bei der schwersten Form der Malaria, der Malaria tropica, können lebensbedrohliche Organschäden auftreten.

Daher sollte bei Reisen in Malaria-Endemiegebiete die Vorbeugung streng beachtet werden. Es stehen wirksame Prophylaxemaßnahmen zur Verfügung. Am wichtigsten sind die Vermeidung von Mückenstichen, die sogenannte Expositionsprophylaxe und die Abtötung von bereits eingedrungenen Plasmodien, die Medikamentöse Prophylaxe oder Chemoprophylaxe. Durch die richtige Malariaprophylaxe lässt sich eine Malaria mit großer Wahrscheinlichkeit verhindern.

Die Entscheidung über die Art der Malariaprophylaxe muss anhand des konkreten Reisezieles sowie der Reisezeit, der Reisedauer und des Reisestils vom Arzt individuell getroffen werden. Dabei sind auch die persönlichen Umstände des Reisenden (wie Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, Medikamenteneinnahme) zu berücksichtigen.

Eine Impfung als Schutz gegen die Malaria gibt es noch nicht. Die Bestrebungen der letzten Jahre hatten leider keine grossen Erfolge. Einen Impfstoff wird es auch in absehbarer Zukunft nicht geben. Um so wichtiger sind die anderen Schutzmöglichkeiten.


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