Navigation am Ende der Seite
Sofortige Isolierung besonders wichtig
Durch das Marburg-Virus ausgelöste Epidemien sind bisher nur sporadisch aufgetreten - so nach seiner Entdeckung 1967 erst 1975 wieder und dann nochmals Anfang der 80er und in den neunziger Jahren.
Unklar ist, welche Tiere das Virus übertragen können. Sicher ist nur, dass Affen Überträger der Krankheit sind. Beim ersten festgestellten Fall war das Virus 1967 von Affen aus Uganda auf Laboranten des Labors des Pharmaherstellers Behringwerke in Marburg übergesprungen. Da es sich bei den in diesem Jahr im Nordwesten Kongos (teilweise nachweislich an diesem Virus) erkrankten Menschen um Minenarbeiter handelt, ist es möglich, dass etwa Fledermäuse als Wirtstiere in Frage kommen.
Die Übertragung findet nach den bisher gesicherten Erkenntnissen vor allem über Blut statt. Wahrscheinlich besteht auch beim Geschlechtsverkehr über den Samen sowie durch Tränenflüssigkeit (auch durch scheinbar geheilte Patienten) Infektionsgefahr. Etwa jeder vierte Infizierte stirbt. Meist sind Blutungen über die Haut oder in den inneren Organen die Todesursache. Ein Medikament gegen die Krankheit gibt es nicht. Bei Patienten, die die Krankheit überstanden haben, sind keine Langzeitschäden bekannt.
Laien » Krankheiten » Tropen »
Nicht angemeldet: Anmelden |
Registrieren |
Zugangsdaten vergessen?
Startseite | Forum | Laien | Experten | News | Apotheke | Suchen | Hilfe
Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz © med1 Online Service GmbH