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Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Ernährung von Kindern: Flaschennahrung erhöht Risiko für Übergewicht

Wie lange soll man seinem Baby das Fläschchen geben? Nicht zu lange, meinen Forscher aus den USA. In einer Großstudie mit Tausenden Kleinkindern haben sie gezeigt: Wer mit zwei Jahren noch an der Flasche nuckelt, neigt bereits als Fünfjähriger zu erhöhter Fettleibigkeit.

www.spiegel.de vom 05.05.11

"Save the Children"-Studie: Norwegen ist das beste Land für Mütter

Sie haben eine hohe Lebenserwartung, gute Ausbildungen, langen Mutterschutz: Norwegen ist einer neuen Studie zufolge das beste Land für Mütter. Besonders schlecht schneidet im Welt-Mütter-Index der Kinderrechtsorganisation "Save the Children" Afghanistan ab.

www.spiegel.de vom 03.05.11

Uno-Prognose: Bald leben zehn Milliarden Menschen auf der Erde

Die Weltbevölkerung verändert sich dramatisch: Einer neuen Prognose zufolge wird es am 31. Oktober sieben Milliarden Menschen geben, in 90 Jahren sogar zehn Milliarden. Afrika und Indien legen extrem zu, Deutschland und China hingegen werden fast halbiert. Es drohen erhebliche Nahrungsengpässe.

www.spiegel.de vom 03.05.11

Land ohne Arzt

Patienten bleiben unversorgt, der Apotheker wird zum Ersatztherapeuten - im Wendland suchen die Bürger auf Flugblättern nach einem Allgemeinmediziner.

www.spiegel.de vom 02.05.11

Helfen und heilen: Zur Therapie ins Internet

Ärzte behandeln Patienten per E-Mail, Selbsthilfegruppen tauschen sich in Online-Foren aus - die Psychotherapie ist im Internet angekommen. Wie gut ist die Hilfe aus dem Netz?

www.spiegel.de vom 30.04.11

Warum man jemandem die Tür aufhält

Wer jemandem höflich die Tür aufhält, erweist damit nicht nur seinen Respekt: Er versucht unbewusst auch, Energie und Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten. Das glauben zumindest zwei US-Psychologen, die sich in einer Studie mit der tieferen Bedeutung des Türe-Aufhaltens beschäftigt haben. Ihr Resümee: Die höfliche Geste wird vor allem dann ausgeführt, wenn sich durch die zusätzliche Anstrengung des einen der Gesamtaufwand deutlich verringert – dann also, wenn die Energie, die nötig ist, die Türe festzuhalten, geringer ist als die, die nötig wäre, wenn der Folgende die Tür selbst aufmachen müsste. Demnach ist Etikette also eine Form der sozialen Kooperation zur Vermeidung körperlicher Anstrengung, schließen die Wissenschaftler – auch wenn das wohl kaum jemandem bewusst ist.

www.wissenschaft.de vom 28.04.11

Zigaretten-Studien: Wissenschaftler unter Lobbyismus-Verdacht

Erstaunliche Studienergebnisse, ungewöhnliche Beziehungen zur Industrie: Deutsche Wissenschaftler helfen der Tabaklobby offenbar dabei, ein Verbot giftiger Zusatzstoffe in Zigaretten zu verhindern. Dabei stehen die Substanzen im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

www.spiegel.de vom 27.04.11

Globale Statistik: Reiche Staaten schieben CO2-Ausstoß ab

Wer in Deutschland Kleidung made in China kauft, sorgt dafür, dass dort die CO2-Emissionen steigen. Internationale Auflagen zum Treibhausgasausstoß gibt es für Schwellenländer aber nicht. Eine neue Statistik zeigt, warum das problematisch ist.

www.spiegel.de vom 27.04.11

Suchtstudie: Deutsche rauchen weniger

Einen positiven Trend melden deutsche Suchtforscher: Der Zigarettenkonsum geht weiter zurück. Dramatisch bleiben dagegen die Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit, zeigt das "Jahrbuch Sucht".

www.spiegel.de vom 26.04.11

Illegale Schürfer: Teures Gold zerstört den Regenwald

Der Goldpreis steigt und steigt - das schadet dem Regenwald. Illegale Goldschürfer besetzen immer größere Flächen in Peru, zeigen Satellitenbilder. Sie verwandeln artenreichen Regenwald in quecksilberverseuchte Mondlandschaften.

www.spiegel.de vom 20.04.11

Einflussreiches Menschenbild

Beurteilen Personen ihre Mitmenschen als negativ, schalten sie auf Egoismus um. Diesen Zusammenhang konnten deutsche Forscher jetzt durch das Verhalten von Probanden in experimentellen Spielen belegen. Hat sich eine negative Meinung über die Mitmenschen einmal gebildet, sei sie auch schwer wieder zu verändern, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Die Erwartungshaltung über das Verhalten der Mitmenschen bestimme somit maßgeblich, ob Menschen miteinander kooperieren, schlussfolgern die Wissenschaftler um Michael Kurschilgen vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn.

www.wissenschaft.de vom 14.04.11

Industrienationen: Forscher beklagen hohe Zahl von Totgeburten

Alkohol und Nikotin, Übergewicht und frühe Kaiserschnitte - die Liste der Risikofaktoren für eine Totgeburt ist lang. Mediziner klagen, dass deren Zahl auch in reichen Ländern noch deutlich zu hoch ist.

www.spiegel.de vom 14.04.11

Sozial veranlagt

Eine genetische Studie hat Erbanlagen aufgespürt, die staatenbildende von ungebunden lebenden Arten aus der großen Familie der Bienen unterscheiden. Über 200 Gene sind demnach typisch für die sozialen Vertreter, zu denen beispielsweise die Honigbienen aber auch die Hummelarten gehören. Die betreffenden Erbanlagen steuern bei ihnen Körperfunktionen und Verhaltensweisen, die ein komplexes Staatensystem ermöglichen. Darunter sind Gene, die für Informationsverarbeitung zuständig sind oder für die Funktion von speziellen Drüsen, die bei der Ernährung der Brut eine Rolle spielen. Staatenlose Arten, wie viele der Wildbienen, benötigen diese Spezialisierungen nicht. Die Ergebnisse geben erste Einblicke in die genetischen Grundlagen der Entwicklung zu Staatssystemen bei Insekten, sagen die Forscher um Gene Robinson von der University of Illinois in Urbana.

www.wissenschaft.de vom 12.04.11

Medizin-Notstand in Russland: "Mit dem Rauchen hab ich im zweiten Schuljahr aufgehört"

Alkoholmissbrauch und schlechte medizinische Versorgung sind die Gründe, dass Russlands Bevölkerung dramatisch schrumpft. Im Osten des Landes sind Ärzte so rar, dass Kranke mitunter selbst zum Skalpell greifen. Einmal im Jahr kommt ein Zug vorbei, der helfen soll.

www.spiegel.de vom 12.04.11

Warum der Müll von der Straße verschwinden sollte

Zwei niederländische Forscher haben ein verblüffend einfaches Rezept gegen Vorurteile und Diskriminierungen gefunden: Aufräumen. Denn Unordnung, herumliegender Müll und allgemeines Chaos bereiten Stereotypen und Vorverurteilungen den Boden, haben die Wissenschaftler mit Hilfe verschiedener Experimente gezeigt. Der Grund: Wer von Durcheinander umgeben ist, versucht unbewusst, Ordnung und Struktur wiederherzustellen. Dabei neigen die meisten dazu, Dinge und auch Menschen in möglichst einfache und klare Kategorien einzuordnen - ein Prozess, der auch als Schlüssel für die Bildung von Vorurteilen gilt. Offenbar ist das Schubladendenken eine effektive Möglichkeit, sich mit Unordnung auseinanderzusetzen. Es wirke wie eine Art mentales Reinigungsmittel, schreiben Diederik Stapel und Siegwart Lindenberg von den Universitäten in Tilburg und Groningen.

www.wissenschaft.de vom 08.04.11

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