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Hirnströme steuern Drohnen, Chemikalien erhöhen die Denkleistung, Hightech-Messgeräte lesen Gedanken: Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften wecken das Interesse des Militärs. Jetzt warnen britische Forscher vor den Folgen.
www.spiegel.de vom 07.02.12
Sie können uneigennützig handeln und sich in die Lage eines Artgenossen hineinversetzen: In einem Experiment zeigten sich Schimpansen ausgesprochen hilfsbereit. Ein Affe spähte sogar extra durch ein Guckloch - und wusste so genau, was sein Gegenüber wollte.
www.spiegel.de vom 07.02.12
Korrupte Ärzte, verwechselte Medikamente, Schwerkranke ohne Bett: In Russlands Krankenhäusern herrscht Schlamperei. Jetzt schockiert der Tod zahlreicher Säuglinge das Land. Was steckt hinter den Tragödien?
www.spiegel.de vom 06.02.12
In Deutschland sterben wieder mehr Menschen an Krebs, nach neuesten Statistiken fällt jeder Vierte der Krankheit zum Opfer. Der häufigste tödliche Tumor bei Männern ist Lungenkrebs, bei Frauen Brustkrebs. Eine größere Rolle bei der Entstehung spielt Übergewicht, warnen Forscher.
www.spiegel.de vom 03.02.12
Kinder lieber Mütter haben größere Gehirne, das ergab nun eine Studie. Forscher haben die Zuwendung bewertet, die Kleinkinder erfahren - und Jahre später die Hirngröße des Nachwuchses gemessen. Offenbar wirken manche Mütter anregend auf die Körperentwicklung.
www.spiegel.de vom 31.01.12
Japans Bevölkerung wird in den kommenden Jahren massiv schrumpfen und rasant altern - das besagt eine Schätzung der Regierung in Tokio. Bis zum Jahr 2060 werde das Land fast ein Drittel seiner Einwohnerzahl verlieren. Die Sozialsysteme geraten schon jetzt unter Druck.
www.spiegel.de vom 30.01.12
Stoßwellen-Therapie, Vitamin-Kur, Schnarch-Entwöhnung: In deutschen Arztpraxen erfreuen sich Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) großer Beliebtheit. Doch was ist Schrott und was seriös? Unabhängige Experten haben nun gängige IGeL bewertet. SPIEGEL ONLINE zeigt zehn klassische Fälle.
www.spiegel.de vom 25.01.12
Lebensmittel gibt es in Deutschland im Überfluss: Millionen Tonnen Brot, Obst, Fleisch und Milchprodukte landen jedes Jahr im Müll. Immer mehr Menschen halten das für untragbar - und einige tun etwas dagegen.
www.spiegel.de vom 22.01.12
Die Zweifel am Management in der Ehec-Krise wachsen - doch der EU-Gesundheitskommissar stärkt den deutschen Behörden den Rücken: An deren Vorgehen zur Bewältigung der Seuche hat John Dalli nichts auszusetzen, Grund zur Panik sieht er ebenfalls nicht.
www.spiegel.de vom 09.06.11
Tomaten, Gurken und Salat wandern massenhaft in den Schredder, Kliniken brauchen extra Personal - allmählich wird klar, welche Kosten Ehec in Landwirtschaft und Gesundheitswesen verursacht. Europas Bauern sollen nun 150 Millionen Euro von der EU erhalten, doch vielen Staaten ist das noch zu wenig.
www.spiegel.de vom 07.06.11
Einen Riss, der die gesamte Welt durchzieht – so nennt Michele Gelfand, Sozialpsychologin an der University of Maryland, die zum Teil beträchtlichen kulturellen Unterschiede zwischen Ländern mit strengen gesellschaftlichen Normen und solchen, in denen kaum Wert auf Normen gelegt wird. Treffen Angehörige dieser beiden Gesellschaftsformen aufeinander, entsteht ein enormes Konfliktpotenzial – einfach, weil sich die beiden Beteiligten nur schlecht in den jeweils anderen hineinversetzen können. Gelfand hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Verständnis zu verbessern, und entwarf dazu zusammen mit einem großen Team von Kollegen aus unterschiedlichen Ländern eine ehrgeizige Studie: Sie untersuchte mit Hilfe von knapp 7.000 Freiwilligen aus 33 Nationen, wie es überhaupt dazu kommt, dass Normen und Regeln derart unterschiedliche Stellenwerte in einer Gesellschaft einnehmen können. Tatsächlich wurden die Wissenschaftler fündig: Der gemeinsame Nenner scheinen demnach Bedrohungen – von innen oder von außen – zu sein.
www.wissenschaft.de vom 26.05.11
Wer als Mann einem kurzen amourösen Abenteuer nicht abgeneigt ist, sollte potenzielle Partnerinnen auf keinen Fall anlächeln: Der Ausdruck von Freude und Glück macht ein männliches Gesicht nämlich unattraktiv für Frauen, haben kanadische Forscher gezeigt. Selbst deutlich zur Schau getragener Stolz und sogar Scham sind für Frauen anziehender als ein Lächeln, stellten die Wissenschaftler fest, als sie Daten von über 1.000 Freiwilligen beiderlei Geschlechts auswerteten. Die Probanden hatten im Test Fotos von Männern oder Frauen gesehen, die in ihrer Haltung entweder Freude, Scham oder Stolz ausdrückten, und sollten bewerten, wie stark die sexuelle Anziehungskraft der Abgebildeten war.
www.wissenschaft.de vom 24.05.11
Wir fühlen uns von Klatsch und Tratsch magisch angezogen und spitzen unauffällig unsere Ohren, wenn in der Kaffeepause wieder die neusten Gerüchte die Runde machen. Wie der Sozialpsychologe Eric Anderson von der Northeastern University in Boston nun in einem raffinierten Experiment zeigen konnte, fesselt Klatsch aber nicht nur unsere Ohren: Auch unser Sehsystem lässt sich von der Gerüchteküche beeinflussen. Demnach schenken wir den Gesichtern von fremden Personen sehr viel mehr Aufmerksamkeit, wenn wir zuvor etwas Negatives über sie gehört haben. "Gerüchte beeinflussen nicht nur, was wir bezüglich einer Person denken oder fühlen, sondern auch, inwieweit wir sie überhaupt erst wahrnehmen", fasst Anderson seine Ergebnisse zusammen.
www.wissenschaft.de vom 19.05.11
Die Debatte um den Ausstieg Deutschlands aus der Kernkraft hat sich verändert. Die Dagegen-Stimmen sind verstummt. Strittig ist nur noch wann und wie. Klar ist: Soll regenerativ erzeugter Strom Kernenergie ersetzen, müssen völlig andere Strukturen im Elektrizitätsnetz her. Und: Neue Stromleitung müssen gebaut werden. Was man tun muss, um dafür gesellschaftliche Akzeptanz zu bekommen, erklärt Manfred Fischedick im bild der wissenschaft-Interview. Professor Fischedick ist Vizepräsident des Wuppertal Instituts und leitet die Abteilung "Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen".
www.wissenschaft.de vom 16.05.11
Selbstlos können nicht nur Menschen sein - auch bei Tieren und Bakterien kommt die Eigenschaft vor. Jetzt haben Forscher sogar Robotern beigebracht, nett zueinander zu sein. Damit wollen sie der Evolution des altruistischen Verhaltens auf die Spur kommen.
www.spiegel.de vom 09.05.11
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