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Stromstöße ins Gehirn, Schrittmacher für Hirnnerven oder Schlafentzug - die Methoden muten grausam an, doch bei schweren Depressionen können sie helfen, wenn Psychotherapien und Medikamente versagen. Einige der Alternativen sind umstritten - versprechen aber großen Erfolg.
www.spiegel.de vom 06.02.12
Göttinger Physiker haben eine physikalische Grenze überschritten, die als unüberwindbar galt: Sie blicken in die Gehirnzellen lebender Mäuse - und schauten den Tieren quasi beim Denken zu.
www.spiegel.de vom 03.02.12
Forscher haben der Alzheimer-Erkrankung ein wichtiges Geheimnis entlockt: Tierversuche haben gezeigt, dass die Nervenkrankheit von Hirnzelle zu Hirnzelle springt - ähnlich wie eine Infektion. Damit könnte eine Angriffsfläche für neue Medikamente gefunden sein.
www.spiegel.de vom 02.02.12
Filme, die allein aus Gedanken entstanden sind, gibt es bereits - jetzt kommt der Ton dazu. Anhand von Hirnströmen haben Forscher rekonstruiert, was Menschen zuvor gehört haben. Gelähmte könnten so eines Tages wieder eine Stimme bekommen.
www.spiegel.de vom 01.02.12
Osama Bin Laden lebt noch. Und ist seit vielen Jahren tot. Wer gern Verschwörungstheorien anhängt, sieht darin keinen Widerspruch. Psychologen wollten herausfinden, wie Menschen ticken, die hinter jedem Geschehen böse Mächte wittern. Jetzt legten sie ihre Studie vor.
www.spiegel.de vom 28.01.12
Es kribbelt, es juckt und sieht aus, als wüchsen Fäden aus dem Körper: Vor allem Frauen klagen über eine mysteriöse Hautkrankheit. US-Forscher haben das Morgellons genannte Phänomen untersucht - und hoffen nun auf bessere Hilfe für die Betroffenen.
www.spiegel.de vom 26.01.12
Halluzinationen, Glücksgefühle, Panik: Wer Magic Mushrooms schluckt, begibt sich auf einen Trip ins Ungewisse. Jetzt haben Forscher untersucht, wie sich die Droge auf das Gehirn auswirkt. Das Ergebnis war verblüffend - und könnte zur Entwicklung neuer Medikamente führen.
www.spiegel.de vom 25.01.12
Warum mögen Kinder Gummibärchen, aber so gut wie nie Salat oder Rosenkohl? Wie bringt man den Nachwuchs dazu, sich gesund zu ernähren? Der Mediziner Herbert Renz-Polster serviert in "Gehirn und Geist" überraschende Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung.
www.spiegel.de vom 12.06.11
Unterschwellige Botschaften bieten von jeher Stoff für Verschwörungstheorien: Können kurz aufblitzende Info-Häppchen in Reklamefilmen Menschen dazu bringen, ihr Kaufverhalten zu verändern? Psychologen stellen jetzt fest: Versteckte Werbung wirkt - aber nur in engen Grenzen.
www.spiegel.de vom 28.05.11
Was, glauben Sie, hat Gulliver gedacht, als er in Lilliput aufwachte? Dass die ganze Welt um ihn herum geschrumpft oder dass er selbst ins Riesenhafte gewachsen war? Diese Frage wird bereits seit Jahrzehnten in Philosophie und Psychologie heiß diskutiert. Das zentrale Thema dabei ist: Bleibt der Körper immer der zentrale, fundamentale Standard, anhand dessen die Größe der Gegenstände in der Welt bewertet wird? Oder ist es die Welt außerhalb des eigenen Körpers, die die Maßstäbe setzt?
www.wissenschaft.de vom 25.05.11
Wer als Mann einem kurzen amourösen Abenteuer nicht abgeneigt ist, sollte potenzielle Partnerinnen auf keinen Fall anlächeln: Der Ausdruck von Freude und Glück macht ein männliches Gesicht nämlich unattraktiv für Frauen, haben kanadische Forscher gezeigt. Selbst deutlich zur Schau getragener Stolz und sogar Scham sind für Frauen anziehender als ein Lächeln, stellten die Wissenschaftler fest, als sie Daten von über 1.000 Freiwilligen beiderlei Geschlechts auswerteten. Die Probanden hatten im Test Fotos von Männern oder Frauen gesehen, die in ihrer Haltung entweder Freude, Scham oder Stolz ausdrückten, und sollten bewerten, wie stark die sexuelle Anziehungskraft der Abgebildeten war.
www.wissenschaft.de vom 24.05.11
Wir fühlen uns von Klatsch und Tratsch magisch angezogen und spitzen unauffällig unsere Ohren, wenn in der Kaffeepause wieder die neusten Gerüchte die Runde machen. Wie der Sozialpsychologe Eric Anderson von der Northeastern University in Boston nun in einem raffinierten Experiment zeigen konnte, fesselt Klatsch aber nicht nur unsere Ohren: Auch unser Sehsystem lässt sich von der Gerüchteküche beeinflussen. Demnach schenken wir den Gesichtern von fremden Personen sehr viel mehr Aufmerksamkeit, wenn wir zuvor etwas Negatives über sie gehört haben. "Gerüchte beeinflussen nicht nur, was wir bezüglich einer Person denken oder fühlen, sondern auch, inwieweit wir sie überhaupt erst wahrnehmen", fasst Anderson seine Ergebnisse zusammen.
www.wissenschaft.de vom 19.05.11
Angststörungen oder Depressionen könnten ihren Ursprung nicht nur im Gehirn haben, sondern auch im Darm. Darauf weisen Tierversuche hin, bei denen Forscher die Hirnfunktionen und das Verhalten von Mäusen untersucht haben, deren Darmflora sie zuvor verändert hatten. Mäuse mit bestimmten Darmbakterien haben demnach einen speziellen Hirnstoffwechsel und zeigen ein mutigeres beziehungsweise ängstlicheres Verhalten. Ähnliches könnte den Wissenschaftlern zufolge auch beim Menschen der Fall sein und nicht nur sein Verhalten beeinflussen, sondern auch die Neigung zu psychischen Störungen wie Angstzuständen oder Depressionen.
www.wissenschaft.de vom 18.05.11
Wer lange Jahre ein Musikinstrument spielt, kann auch im Alter davon profitieren. Eine Studie legt jetzt nahe, dass Musiker nicht nur ein stärkeres Gedächtnis besitzen, sondern unter schwierigen Bedingungen auch besser hören und verstehen können.
www.spiegel.de vom 12.05.11
Unser Gehirn hat den Umgang mit komplexen Problemen perfektioniert - oder doch nicht? Immer wieder stolpern wir beim Entscheiden oder Erinnern über dieselben Fallstricke. Anna Gielas von der Harvard University stellt einige vor und erklärt, warum sich die Fehler unterm Strich doch auszahlen.
www.spiegel.de vom 07.05.11
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