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Nachrichten zum Thema Psychologie

Wahrnehmung: Forscher suchen die attraktivste Stimme

Gehaucht und hoch, aber nicht zu kindlich: Das ist laut einer Studie das Rezept für eine attraktive weibliche Stimme. Bei Männern ist dagegen Bass gefragt. Die Erklärung für die Stimm-Vorlieben verorten die Forscher im Tierreich.

www.spiegel.de vom 25.04.13

Gedächtnis: Faust hilft Hirn

Wer sich etwas merken will, sollte vorher die rechte Hand zur Faust ballen - das zumindest wollen Psychologen herausgefunden haben. Im Experiment zeigte sich: Wer den Faust-Trick richtig anwendet, erinnert sich besser.

www.spiegel.de vom 25.04.13

Blick ins Psychopathen-Hirn

Ein Mitmensch in Not, der Schmerz eines anderen, die eigene Schuld - all das lässt einen Psychopathen völlig kalt. Das macht diese Form der Persönlichkeitsstörung so gefährlich: Viele Gewaltverbrecher sind Psychopathen. Nun haben US-Forscher neue Einblicke darin gewonnen, was hinter der eisigen Gefühlswelt steckt: Sie haben die Hirnaktivität von Psychopathen aufgezeichnet, während sie mitleiderregende Szenen betrachteten und dabei abnormale Muster festgestellt.

www.wissenschaft.de vom 24.04.13

Universeller Optimismus

Optimisten haben es leichter, heißt es. Sie gehen unbeschwerter und positiver durchs Leben. Diese Fähigkeit gilt daher als ein wichtiger Faktor für das mentale Wohlergehen. Unklar war aber bisher, ob der Optimismus eine Art Grundeigenschaft des Menschen ist, etwas, das sich weltweit und selbst unter widrigen Umständen findet. Um das zu klären, haben US-Forscher die bisher größte Studie zur weltweiten Verbreitung des Optimismus durchgeführt.

www.wissenschaft.de vom 23.04.13

Suchendes Gehirn enträtselt

Wenn wir unseren Schlüssel suchen oder einen Bekannten in einer Menschenmenge, entwickeln wir fast eine Art Tunnelblick: Wir scannen die Umgebung systematisch nach genau dem gesuchten Objekt ab. Was dabei in unserem Gehirn abläuft und wie sich unser Denkorgan verändert, um eine optimale Suchleistung zu erzielen, haben US-Forscher jetzt untersucht. Dabei zeigte sich: Unser Gehirn reagiert weitaus flexibler als gedacht. Es sorgt dafür, dass bei einer solchen Suche auch die Gehirnbereiche kurzfristig mithelfen, die eigentlich für andere Aufgaben zuständig sind.

www.wissenschaft.de vom 22.04.13

Zahlenerkennung: Forscher entdecken Mathe-Zentrum im Hirn

Ein Zentimeter groß, zwei Millionen Nervenzellen: In der äußeren Hirnrinde wollen Neuroforscher das Zentrum für Zahlenerkennung entdeckt haben - es reagiert äußerst lebhaft beim Anblick vom Ziffern.

www.spiegel.de vom 18.04.13

Eine Pille gegen existenzielle Angst

Wer von anderen ausgegrenzt wird, fühlt sich verletzt. Und das ist durchaus nicht nur im übertragenen Sinne gemeint: Die Qual durch soziale Zurückweisungen wird vom Gehirn ganz ähnlich behandelt wie körperlicher Schmerz - und aus diesem Grund lindern Schmerzmittel wie Paracetamol sowohl das eine wie das andere. Jetzt zeigt sich: Der Schmerzkiller kuriert nicht nur soziale Ausgrenzung und körperliche Schmerzen, sondern auch das diffuse Unbehagen, das beispielsweise mit intensiven Gedanken an den eigenen Tod einhergeht.

www.wissenschaft.de vom 16.04.13

Mütter gegen Väter: 1:1

Mütter sind überzeugt: Sie können das Schreien ihres Babys aus Hunderten anderer heraushören. Von Vätern hört man derartige Statements dagegen so gut wie nie. Französische Forscher haben jetzt jedoch erstmals in einer kontrollierten Untersuchung die Probe aufs Exempel gemacht. Fazit: Tatsächlich kommt es nicht aufs Geschlecht an - sondern nur darauf, wie viel Zeit man mit dem Nachwuchs verbringt.

www.wissenschaft.de vom 16.04.13

Linguistik: Kinder sind kreativ beim Sprechenlernen

Wenn Kleinkinder mit dem Sprechen beginnen, ahmen sie Erwachsene nach - aber sie suchen sich auch eigene Wortkombinationen. Damit lernen sie ganz anders als Menschenaffen, die von Forschern in Zeichensprache unterrichtet wurden.

www.spiegel.de vom 02.04.13

Wie man Feinde schrumpfen lassen kann

"Gemeinsam sind wir stark!" Ein Schlachtruf, der Menschen durch die Jahrtausende begleitet hat und der auch heute noch häufig zu hören ist, zum Beispiel als Mantra bei teambildenden Maßnahmen. Und das Konzept dahinter reicht sogar zurück bis zu den Anfängen der Menschheit. Denn nicht selten hing damals der Ausgang eines Konflikts davon ab, ob man Verbündete an seiner Seite hatte oder nicht. Im Gehirn ist dieser Zusammenhang offenbar sogar so tief verwurzelt, dass er auf eine subtile Weise die Wahrnehmung beeinflusst - das haben nun zwei kalifornische Psychologen entdeckt: Wer sich von Freunden umgeben weiß, dem erscheint ein potenzieller Gegner kleiner und weniger muskulös.

www.wissenschaft.de vom 02.04.13

Verschwörungstheorien: Was Faktenleugner bewegt

Ist der Klimawandel eine reine Fiktion, geboren durch ein Forscherkomplott? Psychologen haben Anhänger dieser These nun ausführlich befragt und interessante Erkenntnisse gewonnen. Wer an eine Verschwörungstheorie glaubt, glaubt meist auch an andere - und an die Kraft des freien Marktes.

www.spiegel.de vom 29.03.13

Windrad-Syndrom: Krank aus Angst vor Infraschall

Glaubt man einigen Ärzten, hat der von Windrädern verursachte Infraschall eine verheerende Wirkung auf die Gesundheit. Wissenschaftlich ist das nicht belegt - und kaum zu erklären. Eine neuseeländische Studie bietet nun eine andere These: Der Nocebo-Effekt könnte hinter dem Leiden der Betroffenen stecken.

www.spiegel.de vom 25.03.13

Fesselnde Lücken

"Ja, hallo Schatz! ... Nein, ich bin im Zug... Ja, genau." Wer kennt das nicht: Egal ob im Bus, Zug oder auf der Straße - vor den Handygesprächen unserer Mitmenschen gibt es kaum ein Entkommen. Dummerweise scheinen sich solche Gesprächsfetzen besonders fest in unseren Ohren einzunisten, wegzuhören fällt uns da oft schwer. Ob solche einseitigen Konversationen tatsächlich ablenkender wirken als normale Dialoge und warum, haben US-Forscher jetzt in einem raffinierten Experiment überprüft. Ihr Fazit: Gerade die Lücken im Gespräch und die damit nicht vorhersehbaren Wendungen verführen unser Gehirn dazu, sich stärker ablenken zu lassen.

www.wissenschaft.de vom 15.03.13

Nicht wie ich = blöd

Das kleine Kind streckt seine Hand nach dem Plüschhund im gelben T-Shirt aus und gibt ihm einen Kuss auf die Nase. Der Hund mit dem blauen Shirt wird dagegen vollkommen ignoriert. Einziger Unterschied zwischen den beiden: Der blaue Hund hat zuvor einem Plüschhasen geholfen, der nicht, wie das Kind, Vollkornkekse mag, sondern grüne Bohnen bevorzugt. Der favorisierte gelbe Hund hat diesen Hasen dagegen ordentlich geärgert - und dieses Verhalten macht ihn in den Augen des Kindes offensichtlich deutlich attraktiver als seinen Artgenossen im blauen Shirt.

www.wissenschaft.de vom 12.03.13

Kaugummi als Lernhilfe

Kaugummikauen gilt nicht gerade als höflich, schon gar nicht im Büro oder in der Schule. Das ständige Herumkauen lenke außerdem ab, heißt es, und störe beim Konzentrieren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall, wie britische Forscher in einem Experiment belegen: Wer Kaugummi kaut, bleibt länger aufmerksam und kann Informationen länger effektiv aufnehmen und auswerten als ohne den Helfer im Mund. Es kann sich demnach durchaus lohnen, vor einem ermüdenden Meeting oder einer Schulstunde den Kaugummivorrat aufzustocken.

www.wissenschaft.de vom 08.03.13

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