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Ein US-Psychologe bittet Homosexuelle um Verzeihung dafür, dass er an einer fragwürdigen Studie zur angeblichen Therapie von Schwulen mitgearbeitet hat. Die Glaubwürdigkeit der Studienteilnehmer sei nicht erwiesen gewesen.
www.spiegel.de vom 21.05.12
Ein Gewirr aus gewundenen Bahnen, Nischen und Sackgassen – für ein Spermium gleicht der weibliche Genitaltrakt einem verwirrenden Labyrinth. Wie einige Samenzellen dennoch erfolgreich ans Ziel kommen, haben nun britische Forscher genauer entschlüsselt. Demnach schwimmen die Spermien nicht etwa möglichst in der hindernisfreien Mitte der flüssigkeitsgefüllten Kanäle, sondern sie tasten sich gleichsam an der Wand entlang – und nutzen Kollisionen mit selbiger als richtungsweisende Information.
www.wissenschaft.de vom 07.05.12
Mal wieder will ein Arzt ihn gefunden haben, den mysteriösen G-Punkt, den wahren Quell sexueller Erfüllung der Frau. Doch der endgültige Beweis missglückt ihm. Bei nur einer Leiche hat der Anatom nachgesehen. Und dann behauptet er noch, es würde ein G-Punkt-Gen geben.
www.spiegel.de vom 25.04.12
Männer: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt – doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.
www.spiegel.de vom 23.04.12
Der Begriff Sexobjekt enthält einer aktuellen Studie zufolge einen wahren Kern: Menschen nehmen halbnackte Frauen auf Fotos tatsächlich mehr als Objekt wahr und weniger als Mensch. Leichtbekleidete Männer behalten dagegen den Status als Person.
www.spiegel.de vom 09.04.12
Forscher sind den Wirkmechanismen des männlichen Geschlechtshormons durch eine Studie an Männern eines Naturvolkes im Urwald Boliviens auf die Spur gekommen. Das Besondere: Die Männer der Tsimane besitzen natürlicherweise ein Drittel weniger Testosteron als Männer aus Industrieländern. Den Wissenschaftlern um Ben Trumble von der University of Washington zufolge schützt der niedrige Testosteronspiegel die Männer vor Infektionskrankheiten. Wenn die Wirkung des Hormons allerdings gefragt ist, schießen auch bei ihnen die Werte nach oben.
www.wissenschaft.de vom 28.03.12
Eine aktuelle Studie widerlegt nun offenbar endgültig einen medizinischen Grundsatz: Bisher galt, dass Frauen mit einer bestimmten Menge von Eizellen auf die Welt kommen, die mit der Zeit schwindet, da keine neuen gebildet werden. Doch US-Forscher haben nun aus menschlichen Eierstöcken Stammzellen isoliert, die unter Laborbedingungen neue Eizellen hervorbringen können. Diese Entdeckung führt jetzt möglicherweise zu verbesserten Verfahren der Behandlung von Unfruchtbarkeit.
www.wissenschaft.de vom 27.02.12
Führt Maiglöckchenduft Spermien zur Eizelle? Forscher stellen die Theorie der Geruchs-Navigation in Frage. Laut ihrer Studie folgen Spermien der Verlockung des weiblichen Sexualhormons.
www.spiegel.de vom 27.02.12
Ab einem bestimmten Alter können Frauen keine Kinder mehr bekommen – das zumindest galt bisher. Jetzt aber haben Mediziner bislang unbekannte Stammzellen entdeckt, aus denen Eizellen hervorgehen können. Neue Fruchtbarkeitsbehandlungen von Frauen scheinen denkbar.
www.spiegel.de vom 27.02.12
Ein internationales Forscherteam hat einen Zusammenhang zwischen der Attraktivität eines Männergesichts, dem Immunsystem und dem Hormonhaushalt der betreffenden Person aufgedeckt: Hohe Werte des männlichen Hormons Testosteron in Kombination mit wenig Stresshormonen stärken die Abwehrkräfte und lassen ein Männergesicht in den Augen von Frauen attraktiv erscheinen.
www.wissenschaft.de vom 22.02.12
Das ist eine gute Nachricht, wenigstens für die meisten. Entgegen landläufiger Vermutungen sterben Männer nicht aus. Forscher haben jetzt herausgefunden: Das Y-Chromosom, das Männer erst zu Männern macht, ist stabiler als gedacht.
www.spiegel.de vom 22.02.12
„Die Bundeswehr lässt junge Kerle zu echten Männern reifen“ – dieser Ausspruch hat offenbar einen wahren Kern, zumindest wenn man „Männlichkeit“ auf der Basis traditioneller Rollenerwartungen definiert. Denn laut einer Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Tübingen beeinflusst der Wehrdienst in substanzieller Weise, wie verträglich sie im Umgang mit anderen Personen sind.
www.wissenschaft.de vom 20.02.12
Das männliche Sexualhormon Testosteron steigert die Aggressivität, das zeigt nun ein ungewöhnliches Experiment: Nahmen Frauen den Stoff zu sich, verhielten sie sich weniger kooperativ – und beharrten auf ihrer Meinung.
www.spiegel.de vom 01.02.12
Am kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Männern und Frauen scheiden sich die Geister. Die einen glauben, der individuelle Charakter spiele die weitaus größere Rolle, andere vermuten grundsätzliche Persönlichkeitsunterschiede zwischen den Geschlechtern. Ein neuer Ansatz eines italienisch-britischen Forscherteams legt nun nahe, dass tatsächlich charakterliche Unterschiede zwischen und Männern und Frauen existieren – und dass sie alles andere als klein und fein sind.
www.wissenschaft.de vom 04.01.12
Keine Spermien ohne Vitamin A: Forscher haben einen Wirkstoff entdeckt, der die Funktion von Retinsäure blockiert – und damit die Produktion von Spermien. Die Erkenntnisse aus den Versuchen an Mäusen könnten die Entwicklung einer Pille für den Mann vorantreiben.
www.spiegel.de vom 06.06.11
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