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Kokainkonsum schädigt das Herz und kann den sogenannten Sekundentod verursachen. Einer spanischen Studie zufolge gehen mehr als drei Prozent dieser Todesfälle auf das Konto der Droge. Eine unbedenkliche Dosis des Pulvers gebe es nicht, betonen die Rechtsmediziner aus Sevilla.
www.rp-online.de vom 15.01.10
Das Nikotin geht, die Pfunde kommen - Ex-Raucher kennen das aus leidvoller Erfahrung. Eine Studie mit Tausenden Teilnehmern hat jetzt ergeben, dass mit der Körperfülle auch das Diabetes-Risiko der Aufhörer zunimmt - und zwar in beeindruckendem Ausmaß.
www.spiegel.de vom 05.01.10
Raucher, die es geschafft haben, von ihrer Sucht loszukommen, sollten in den ersten rauchfreien Jahren ihren Blutzuckerspiegel im Auge behalten: Das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, ist in dieser Zeit deutlich erhöht, haben amerikanische Wissenschaftler in einer Studie beobachtet. Der Grund dafür liege in der bei vielen Rauchern direkt nach dem Aufhören auftretenden Gewichtszunahme, erklären die Wissenschaftler. Das erhöhte Diabetesrisiko sei jedoch keineswegs ein Rechtfertigungsgrund, nicht mit dem Rauchen aufzuhören, schreiben die Forscher um Hsin-Chieh Yeh von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore.
www.wissenschaft.de vom 05.01.10
Ein amerikanisch-japanisches Forscherteam hat möglicherweise entdeckt, warum der Konsum von Marihuana häufig mit Fressattacken einhergeht: Cannabis wirkt wie die körpereigenen cannabisähnlichen Endocannabinoide – und die intensivieren zumindest bei Mäusen den Geschmack von Süßem, indem sie die Zunge empfindlicher für süße Sinneseindrücke machen. Andere Geschmackrichtungen bleiben dagegen unbeeinflusst vom Cannabis-Effekt. Im Körper scheinen die Endocannabinoide demnach dafür zuständig zu sein, den Appetit anzukurbeln und die Nahrungsaufnahme zu erhöhen – und fungieren damit als Gegenspieler für das Satthormon Leptin, das die Intensität des süßen Geschmacks dämpft.
www.wissenschaft.de vom 22.12.09
Champagnerliebhaber behaupten es seit Jahren, jetzt hat ein britisch-französisches Forscherteam endlich auch die wissenschaftliche Bestätigung geliefert: Der Schaumwein ist gut für den Kreislauf. Noch acht Stunden nach dem Genuss einer halben Flasche ließen sich bei Freiwilligen eine verbesserte Durchblutung und entspanntere Blutgefäße nachweisen, berichten die Forscher. Dahinter steckt vermutlich der gleiche Mechanismus, der auch Rotwein so bekömmlich macht: Da Champagner meist aus weißen und roten Trauben gekeltert wird, enthält er größere Mengen der gesundheitsfördernden Polyphenole als Weißwein und ähnele daher eher dem Rotwein, schreiben die Wissenschaftler.
www.wissenschaft.de vom 16.12.09
Wer Ecstasy konsumiert, erhöht sein Risiko, während des Schlafes kurzzeitige Atemstillstände zu erleiden. Je häufiger die Droge genommen wird, desto schwerwiegender kann sich die sogenannte Schlafapnoe ausbilden. Das haben US-Forscher herausgefunden, als sie Ecstasykonsumenten im Schlaflabor untersuchten. Das Risiko, an Schlafapnoe zu erkranken, war demnach bei diesen Probanden acht Mal so hoch wie das von Testpersonen, die noch nie in Kontakt mit der Droge gekommen waren. "Menschen, die Ecstasy nehmen, sollten wissen, dass diese Droge das Gehirn beschädigt und schnell ernste Probleme wie Schlafapnoe verursachen kann", berichtet Una McCann von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore.
www.wissenschaft.de vom 03.12.09
Passivrauchen schädigt bei Kindern nicht nur Atemwege und Lunge, sondern erhöht auch die Anfälligkeit für Herz- und Gefäßkrankheiten. Starkes Übergewicht verstärkt dieses Risiko zusätzlich. Zu diesen Ergebnissen sind US-Forscher gekommen, als sie Kleinkinder, Kinder und Jungendliche auf Anzeichen von Herz- und Gefäßerkrankungen untersuchten. Zudem ist der blaue Dunst umso schädlicher, je jünger die Kinder sind: Das Gesundheitsrisiko ist für Kleinkinder viermal so hoch wie für Jugendliche, berichte das Team um John Bauer von der Ohio State University in Columbus.
www.wissenschaft.de vom 19.11.09
Rauchen beeinträchtigt den Geschmackssinn, indem es die Geschmacksknospen der Zunge beschädigt, haben griechische Forscher nachgewiesen: Schon nach wenigen Jahren regelmäßigen Zigarettenkonsums nimmt die Empfindlichkeit des Geschmackssinns messbar ab, und die feinen Strukturen der Sinneszellen auf der Zunge verändern sich. Betroffen sind dabei sowohl die Blutgefäße, die die Geschmacksknospen versorgen, als auch die Knospen selbst: Sie flachen ab und bilden ungewöhnliche Oberflächenstrukturen aus, schreiben die Wissenschaftler.
www.wissenschaft.de vom 20.08.09
Kokain ist in den USA enorm beliebt. Forscher haben Geldscheine auf Spuren der Droge untersucht und sind in neun von zehn Fällen fündig geworden - deutlich öfter als bei einer Untersuchung vor zwei Jahren.
www.spiegel.de vom 17.08.09
Ein bereits seit über 1.000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzter Pflanzenstoff könnte eine neue Waffe im Kampf gegen Alkoholismus werden: Eine synthetische Form des Wirkstoffs Daidzin, einer in der Kudzu-Pflanze enthaltenen Substanz, hat sich in vorklinischen Studien mit Nagetieren bereits bewährt, haben US-Forscher jetzt gezeigt. Die behandelten Tiere konsumierten weniger Alkohol, und die Rückfallgefahr wurde vermindert. Besonders vielversprechend: Anders als bei bisher verwendeten Wirkstoffen sind von Daidzin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt.
www.wissenschaft.de vom 12.08.09
Der Wirkstoff Daidzin aus der Kudzu-Pflanze hat sich im Tierversuch für die Bekämpfung von Alkoholismus bewährt: Konsum und Rückfallquote wurden vermindert, zugleich traten weniger Nebenwirkungen auf als bei alten Medikamenten. Nun wollen die Forscher mit Tests am Menschen beginnen.
www.spiegel.de vom 12.08.09
Das sogenannte Hungerhormon Ghrelin scheint auch eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Alkoholabhängigkeit zu spielen: Zumindest bei Mäusen führt das Hormon, das vom Magen als Hungersignal produziert wird, zu erhöhtem Alkoholkonsum, haben Elisabet Jerlhag und ihre Kollegen von der Universität Göteborg in Schweden herausgefunden. Das Hormon spielt dabei anscheinend eine echte Schlüsselrolle: Fehlt es, löst der Alkohol keine Aktivität des Belohnungszentrums im Hirn aus – und dieser Effekt gilt als eine der Ursachen für Suchterkrankungen.
www.wissenschaft.de vom 30.06.09
US-Mediziner haben möglicherweise entdeckt, warum Raucher überdurchschnittlich häufig unter Diabetes leiden und ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle haben: Das Nikotin macht den Körper unempfindlich gegenüber Insulin, zeigt jetzt ein Versuch bei Mäusen. Dieses Phänomen gilt als Vorstufe von Diabetes mellitus vom Typ 2 und als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Zusammenhang könnte erklären, warum Raucher so häufig an Herzproblemen sterben, obwohl Rauchen Gewichtsverlust verursacht, erklärte Studienleiter Theodore Friedman von der Charles-Drew-Universität in Los Angeles.
www.wissenschaft.de vom 12.06.09
Ein bereits gegen Bluthochdruck eingesetztes Medikament könnte auch Menschen mit chronischen Lebererkrankungen helfen: In einer kleinen Pilotstudie mit Hepatitis-Patienten ließ der Wirkstoff Losartan bei der Hälfte der Probanden Vernarbungen in der Leber schrumpfen, berichten britische Forscher. Eine solche Fibrose gilt als Vorstufe der Leberzirrhose und erhöht zudem das Risiko für Leberkrebs. Sie kann als Folge von Infektionen, Alkoholmissbrauch, falscher Ernährung oder Autoimmunerkrankungen auftreten und gilt als irreversibel. Die Ergebnisse der Studie böten nun Anlass zur Hoffnung auf neue Therapieansätze gegen die aktuell nicht heilbare Lebervernarbung bei einer Fibrose, kommentiert Studienleiter Derek Mann von der Universität in Newcastle.
www.wissenschaft.de vom 03.06.09
In spanischen Großstädten liegen Drogen in der Luft: Forscher haben bei Messungen in Madrid und Barcelona Rauschgiftpartikel nachgewiesen. Für eine Verneblung der Sinne reichen sie allerdings nicht.
www.spiegel.de vom 14.05.09
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