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Das Krankheitsbild von Gehirnerschütterungen wird zu wenig ernst genommen. Dies haben kanadische Wissenschaftler entdeckt, als sie die Krankengeschichten von Kindern ausgewertet haben, die mit einer Gehirnverletzung in das Krankenhaus der kanadischen Stadt Hamilton eingeliefert worden sind: Kinder bei denen ausdrücklich eine "Gehirnerschütterung" diagnostiziert wurde, verbrachten generell weniger Tage in der Klinik. Sie gingen auch früher wieder zur Schule als ihre Leidensgenossen, bei denen die Diagnose "milde traumatische Gehirnverletzung" gestellt wurde. Dabei bezeichnen die beiden Begriffe das gleiche Krankheitsbild.
www.wissenschaft.de vom 18.01.10
Etwa jeder zweite Deutsche schläft schlecht. 55,4 Prozent berichtete bei einer am Montag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" von Schlafproblemen.
www.rp-online.de vom 18.01.10
Die Herstellung von Zahnersatz wird schneller und effektiver - durch den Einsatz von Digitaltechnik. Die Lückenfüller werden dabei am Monitor entworfen, anschließend produziert ein Automat die passenden Kronen und Brücken. Das Geschäft lockt immer mehr Firmen an.
www.spiegel.de vom 17.01.10
"Erwachsene nehmen dreimal täglich eine" - Egal, ob der Patient groß oder klein, dick oder dünn ist. Zwei griechische Mediziner fordern ein Umdenken bei den Dosierungsempfehlungen, sie seien "völlig veraltet und unverantwortlich", sagen sie im Fachmagazin "The Lancet".
www.spiegel.de vom 15.01.10
Antibiotika und andere Wirkstoffe gegen Infektionen sollten nicht nach einem festen Schema, sondern zugeschnitten auf das Körpergewicht und die Körperbeschaffenheit des Patienten verabreicht werden. Nur so könne gewährleistet werden, dass jeder Betroffene die für ihn optimale Menge eines Medikaments erhält und tatsächlich alle Mikroorganismen abgetötet werden. Dies sei von besonderer Wichtigkeit, um die Bildung von resistenten Erregern zu verhindern, betonen die beiden Mediziner Matthew Falagas und Drosos Karageorgopoulos aus Athen in einem Kommentar im Fachblatt "The Lancet".
www.wissenschaft.de vom 15.01.10
US-Forscher haben möglicherweise entdeckt, warum Antidepressiva bei über der Hälfte der Patienten nicht oder nicht sofort anschlagen: Die Betroffenen haben vermutlich überdurchschnittlich viele Andockstellen für den Gehirnbotenstoff Serotonin an bestimmten Nerven in ihrem Hirnstamm. Kommen diese als Rezeptoren bezeichneten Andockstellen mit dem Botenstoff in Kontakt, drosseln sie die Eigenproduktion von Serotonin im Gehirn. Eine künstliche Erhöhung des Serotoninspiegels, die durch viele Antidepressiva herbeigeführt wird, hat in solchen Fällen also kaum eine Wirkung, weil sie zu einem Stopp der Serotoninbildung führt und damit im Endeffekt keine echte Erhöhung des Spiegels erreicht.
www.wissenschaft.de vom 14.01.10
Der Rindenextrakt der Seekiefer hilft schnell bei akuten Hämorrhiden-Beschwerden. Ein Forscherteam hat in einer Vergleichsstudie nachgewiesen, dass sich Blutungen, Schmerzen im Dammbereich, Druckempfindlichkeit und Blutgerinnsel durch den Wirkstoff Pycnogenol der Pinius maritima mildern lassen, die an der französischen Atlantikküste beheimatet ist. Der Rindenauszug hemmt Entzündungen und die Thrombosenbildung am effektivsten in der kombinierten Anwendung als Salbe und Tablette.
www.wissenschaft.de vom 13.01.10
Frühgeborene Kinder verbrauchen weniger Energie und nehmen schneller zu, wenn sie 30 Minuten am Tag Mozart hören. Das haben israelische Forscher in einer Untersuchung am herausgefunden. Offenbar werden die Kleinkinder durch die Musik ruhiger. Für ihre Gesundheit ist es entscheidend, dass sie schnell ein bestimmtes Körpergewicht erreichen: Dies macht die Babies robuster und schützt sie vor Infektionen und Entwicklungsstörungen.
www.wissenschaft.de vom 09.01.10
Gegen den massiven Gedächtnisverlust bei einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung dürfte bald ein einfacher Cocktail aus drei Nährstoffen helfen. US-Wissenschaftler haben mit einer Mischung aus Omega-3-Fettsäuren und zwei körpereigenen Substanzen die Nervenzellen im Gehirn zur Ausbildung neuer Verbindungen angeregt. In einem klinischen Vergleichstest zeigten 40 Prozent der Patienten, die mit dem Getränk behandelt wurden, ein deutlich verbessertes Namensgedächtnis. Die größte Wirkung erzielten die Wissenschaftler bei weniger schweren Alzheimer-Fällen. Der Cocktail soll nun auch auf seine Wirksamkeit bei anderen Krankheiten getestet werden, bei denen die Zahl der Synapsen im Gehirn abnimmt.
www.wissenschaft.de vom 08.01.10
50 Millionen Impfdosen hatte Deutschland gegen den Schweinegrippeerreger H1N1 geordert - doch offenbar wird nur die Hälfte davon gebraucht. Um Millionen-Verluste zu vermeiden, verhandeln die Bundesländer nun mit der Herstellerfirma. Man hofft auf Kulanz.
www.spiegel.de vom 07.01.10
Jogger tragen meist spezielle Laufschuhe, da diese den Fuß stabilisieren sollen. Ihren Knie- und Hüftgelenken tun sie damit allerdings keinen Gefallen, zu diesem Urteil sind US-Forscher gekommen. Sie ließen 68 Jogger ohne Gelenkbeschwerden Trainingseinheiten auf dem Laufband absolvieren – sowohl in modernen Joggingschuhen als auch barfuß. Dabei analysierten sie die Bewegungsabläufe und maßen die auf die Gelenke einwirkenden Kräfte. Das Ergebnis: Moderne Laufschuhe stabilisieren zwar den Fuß, belasten dafür aber andere Gelenke, vor allem Knie und Hüfte. Das Barfußlaufen war im Vergleich wesentlich schonender.
www.wissenschaft.de vom 06.01.10
Die Techniker Krankenkasse rät dazu, Piercings in der Nase, am Auge, am Ohr oder am Bauchnabel bei Temperaturen unter null Grad herauszunehmen. Sonst drohten den zarten Hautpartien schmerzhafte Erfrierungen bis hin zu schwärzlichen Verfärbungen, teilte die Krankenkasse am Mittwoch mit.
www.rp-online.de vom 06.01.10
Hustensaft und andere Medikamente werden gern mit dem Löffel dosiert - doch das ist keine gute Idee, wie eine Studie jetzt ergeben hat. Selbst unter optimalen Bedingungen verschätzten sich die Teilnehmer erheblich. Kam Stress dazu, dosierten sie noch schlechter.
www.spiegel.de vom 06.01.10
Ein Bestandteil der Süßholzpflanze scheint eine heilende Wirkung bei lebensbedrohlichen Infektionen zu haben, die nach Verbrennungen häufig auftreten. Zu diesem Ergebnis sind US-Forscher in einer Untersuchung mit Mäusen gekommen. Der Wirkstoff Glycyrrhizin, der aus der Süßholzwurzel gewonnen wird, verbessert offenbar die Fähigkeit der geschädigten Haut, sich gegen Bakterien zu verteidigen. Glycyrrhizin könnte in Zukunft insbesondere dazu beitragen, antibiotikaresistente Krankheitserreger zu bekämpfen, schreiben die Wissenschaftler um Fujio Suzuki von der University of Texas in Galveston.
www.wissenschaft.de vom 06.01.10
Ein neuer Wirkstoff gegen Brust- und Lungenkrebs könnte möglicherweise auch gegen Hirntumore wirksam sein. Das haben US-Forscher in Tests mit Mäusen herausgefunden. Die Substanz namens Imetelstat sei besonders erfolgversprechend, da sie neben den Tumorzellen auch die Tumorstammzellen angreife, die wahrscheinlich für das ungehemmte Wachstum von Krebs verantwortlich sind. Darüber hinaus können sie im Gegensatz zu den meisten anderen potentiellen Wirkstoffen die sogenannte Blut-Hirn-Schranke durchdringen und somit auch zur Behandlung bösartiger Hirntumore wie dem Glioblastom eingesetzt werden, berichten Jerry Shay von der University of Texas und seine Kollegen.
www.wissenschaft.de vom 05.01.10
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