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Zwei blind geborene Mädchen aus Berlin lernen die Kunst der Echo-Ortung: Mit Hilfe von Schnalzlauten sollen sie fast so gut wie Sehende durchs Leben kommen. Andere Blinde nutzen die Orientierungstechnik sogar schon beim Radfahren und Bergwandern.
www.spiegel.de vom 17.06.11
Haustiere erhöhen das Allergierisiko von Kindern nicht, sie können es sogar senken. Dieses Fazit ziehen Forscher aus einer Langzeitstudie, die in den achtziger Jahren begonnen hatte. Von entscheidender Bedeutung ist die ganz frühe Kindheit.
www.spiegel.de vom 14.06.11
Bei Frauen in den Wechseljahren dokumentiert die Erscheinung der Haut den Zustand des Skeletts und damit eine mögliche Osteoporose-Neigung. Auf diesen Zusammenhang weisen die Untersuchungen von US-Forscherinnen hin, die ihre Ergebnisse jetzt auf dem Endocrine Society Meeting in Boston präsentiert haben.
www.wissenschaft.de vom 07.06.11
Gefährliche Gewebsermüdung: Jede dritte Deutsche leidet an Knochenschwund. Die Krankheit ist tückisch, weil sie zu Beginn meist symptomfrei ist. US-Forscher wollen nun das Osteoporose-Risiko bei Frauen abschätzen - mit einem Blick auf die Gesichtsfalten.
www.spiegel.de vom 07.06.11
Es könnte ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Aids-Epidemie sein: Infizierte, die früh HIV-Medikamente einnehmen, sind weitaus weniger ansteckend. Das zeigt jetzt erstmals eine große Studie. Experten feiern das Ergebnis als Durchbruch.
www.spiegel.de vom 12.05.11
Es gibt möglicherweise ein nahezu unglaublich einfaches Rezept, um chronischen Infektionen effektiv zu Leibe zu rücken: Man muss dem Patienten neben einem Antibiotikum lediglich etwas Zuckerwasser verabreichen. Der Zucker, konnten US-Forscher jetzt in einer Laborstudie und bei Mäusen zeigen, verstärkt die Wirkung des Antibiotikums nämlich um ein Vielfaches und sorgt dafür, dass auch eine kleine, bei chronischen Infekten entscheidende Gruppe von Bakterien erfasst wird: die sogenannten Persister. Das sind einzelne Bakterienzellen, die ihren Stoffwechsel auf absoluter Sparflamme laufen lassen und deswegen gegen praktisch alle antimikrobiellen Wirkstoffe immun sind. Erwachen sie jedoch nach Monaten oder gar Jahren, können sie die eigentlich überwunden geglaubte Infektion erneut aufflammen lassen – nicht selten aggressiver und heftiger als zuvor. Mit dem Zuckertrick sei es erstmals überhaupt gelungen, diese Persister gezielt anzugreifen, die unter anderem Tuberkulose oder auch Infektionen mit dem Krankenhauskeim Staphylococcus aureus so gefährlich machen, schreibt das Team.
www.wissenschaft.de vom 11.05.11
Zahlreichen Substanzen wird nachgesagt, das Krebsrisiko zu senken - doch immer wieder sorgen wissenschaftliche Studien für Ernüchterung. Eine neue Untersuchung ergab jetzt, dass Präparate mit dem Spurenelement Selen langfristig sogar schaden könnten.
www.spiegel.de vom 11.05.11
Eigentlich sollen Magenbypass-Operationen vor allem stark Übergewichtigen beim Abnehmen helfen – sozusagen als letzte Chance. Doch die Eingriffe, bei denen der verkleinerte Magen direkt an den Dünndarm angeschlossen wird, können noch mehr: Sie helfen unter anderem, den Blutzuckerspiegel wieder in die Reihe zu bekommen. Viele Diabetiker benötigen beispielsweise nach einer solchen Operation keine oder nur noch sehr viel weniger Medikamente gegen ihre Zuckerkrankheit. Das Problem: Wie genau dieser Mehrwert entsteht, weiß bislang niemand.
www.wissenschaft.de vom 28.04.11
Die gefährlichste Phase fürs Herz liegt zwischen sechs und zwölf Uhr: In diese Zeitspanne fallen die meisten Infarkte. Zudem sterben bei Attacken in den Morgenstunden öfter als zu anderen Zeiten Teile des Herzens ab, zeigt eine neue Studie.
www.spiegel.de vom 28.04.11
Eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson hat weltweit künstliche Hüftgelenke zurückgerufen. Tausende mussten wieder herausoperiert werden. Auch 5500 deutsche Patienten tragen die mangelhaften Prothesen im Körper - aber viele ahnen es nicht.
www.spiegel.de vom 22.04.11
Bei ihrer Geburt wog sie nicht einmal ein Pfund: Im Klinikum Fulda haben Ärzte ein Mädchen versorgt, das ihren Angaben zufolge das am frühsten geborene Frühchen in Europa ist. Nach gut fünf Monaten wurde die kleine Frieda jetzt aus der Klinik entlassen - bei guter Gesundheit.
www.spiegel.de vom 21.04.11
Schon Kinder wissen: Wenn man Bauchschmerzen hat, bekommt man eine Tasse Pfefferminztee, ob man will oder nicht. Doch Minze ist nicht nur eines der bekanntesten Hausmittel, sie hat sich in jüngster Zeit auch als erstaunlich hilfreich für Menschen mit einem Reizdarmsyndrom erwiesen – jener bisher unerklärlichen Überempfindlichkeit des Darms, die sich in Durchfall, Verstopfung, Blähungen und damit einhergehenden Schmerzen äußert. Verantwortlich dafür wurde bisher vor allem der entkrampfende Effekt des Heilkrauts gemacht: Es stimuliert einen Einstrom von Kalziumionen in die Zellen der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und sorgt so für deren Entspannung. Doch das scheint nicht die ganze Geschichte zu sein: Das Menthol in der Minze aktiviert zusätzlich offenbar einen Anti-Schmerz-Kanal in den Wänden des Dickdarms und dämpft so die Schmerzwahrnehmung.
www.wissenschaft.de vom 20.04.11
Wie viel Zucker sollten Altersdiabetiker im Blut haben? Zu große Mengen erhöhen das Risiko gefährlicher Folgeschäden. Doch zu niedrige Blutzuckerwerte sind ebenfalls ungesund, wie eine aktuelle Studie zeigt.
www.spiegel.de vom 19.04.11
Japanische Ärzte haben einen verblüffenden Vorschlag gemacht: Tepco-Techniker sollen ihre Blutstammzellen einlagern lassen - für den Fall, dass sie später an Leukämie erkranken. Die Idee ist grundsätzlich plausibel, birgt aber Risiken.
www.spiegel.de vom 16.04.11
Schon fast ein Jahrzehnt bevor sich erste Alzheimer-Symptome zeigen, verändert sich das Gehirn von Betroffenen. Die Hirnsubstanz in manchen Arealen schrumpft. Mediziner arbeiten an einem Frühtest, der vor der Erkrankung warnen könnte.
www.spiegel.de vom 14.04.11
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