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Nachrichten zum Thema Therapien

Mit dem Skalpell gegen Diabetes

Eigentlich sollen Magenbypass-Operationen vor allem stark Übergewichtigen beim Abnehmen helfen – sozusagen als letzte Chance. Doch die Eingriffe, bei denen der verkleinerte Magen direkt an den Dünndarm angeschlossen wird, können noch mehr: Sie helfen unter anderem, den Blutzuckerspiegel wieder in die Reihe zu bekommen. Viele Diabetiker benötigen beispielsweise nach einer solchen Operation keine oder nur noch sehr viel weniger Medikamente gegen ihre Zuckerkrankheit. Das Problem: Wie genau dieser Mehrwert entsteht, weiß bislang niemand.

www.wissenschaft.de vom 28.04.11

Biorhythmus: Herzinfarkte verlaufen morgens dramatischer

Die gefährlichste Phase fürs Herz liegt zwischen sechs und zwölf Uhr: In diese Zeitspanne fallen die meisten Infarkte. Zudem sterben bei Attacken in den Morgenstunden öfter als zu anderen Zeiten Teile des Herzens ab, zeigt eine neue Studie.

www.spiegel.de vom 28.04.11

Mangelhafte Hüftprothesen: "Patienten ins offene Messer laufen lassen"

Eine Tochter des US-Konzerns Johnson & Johnson hat weltweit künstliche Hüftgelenke zurückgerufen. Tausende mussten wieder herausoperiert werden. Auch 5500 deutsche Patienten tragen die mangelhaften Prothesen im Körper - aber viele ahnen es nicht.

www.spiegel.de vom 22.04.11

Nach Rekord-Frühgeburt: Fuldaer Ärzte freuen sich über gesundes Frühchen

Bei ihrer Geburt wog sie nicht einmal ein Pfund: Im Klinikum Fulda haben Ärzte ein Mädchen versorgt, das ihren Angaben zufolge das am frühsten geborene Frühchen in Europa ist. Nach gut fünf Monaten wurde die kleine Frieda jetzt aus der Klinik entlassen - bei guter Gesundheit.

www.spiegel.de vom 21.04.11

Warum Pfefferminztee gegen Bauchschmerzen hilft

Schon Kinder wissen: Wenn man Bauchschmerzen hat, bekommt man eine Tasse Pfefferminztee, ob man will oder nicht. Doch Minze ist nicht nur eines der bekanntesten Hausmittel, sie hat sich in jüngster Zeit auch als erstaunlich hilfreich für Menschen mit einem Reizdarmsyndrom erwiesen – jener bisher unerklärlichen Überempfindlichkeit des Darms, die sich in Durchfall, Verstopfung, Blähungen und damit einhergehenden Schmerzen äußert. Verantwortlich dafür wurde bisher vor allem der entkrampfende Effekt des Heilkrauts gemacht: Es stimuliert einen Einstrom von Kalziumionen in die Zellen der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und sorgt so für deren Entspannung. Doch das scheint nicht die ganze Geschichte zu sein: Das Menthol in der Minze aktiviert zusätzlich offenbar einen Anti-Schmerz-Kanal in den Wänden des Dickdarms und dämpft so die Schmerzwahrnehmung.

www.wissenschaft.de vom 20.04.11

Diabetes Typ 2: Niedriger Blutzucker schadet älteren Patienten

Wie viel Zucker sollten Altersdiabetiker im Blut haben? Zu große Mengen erhöhen das Risiko gefährlicher Folgeschäden. Doch zu niedrige Blutzuckerwerte sind ebenfalls ungesund, wie eine aktuelle Studie zeigt.

www.spiegel.de vom 19.04.11

Krebsrisiko: Ärzte fordern Stammzellhilfe für Tepco-Männer

Japanische Ärzte haben einen verblüffenden Vorschlag gemacht: Tepco-Techniker sollen ihre Blutstammzellen einlagern lassen - für den Fall, dass sie später an Leukämie erkranken. Die Idee ist grundsätzlich plausibel, birgt aber Risiken.

www.spiegel.de vom 16.04.11

Hirnscan soll Alzheimer-Vorhersage verbessern

Schon fast ein Jahrzehnt bevor sich erste Alzheimer-Symptome zeigen, verändert sich das Gehirn von Betroffenen. Die Hirnsubstanz in manchen Arealen schrumpft. Mediziner arbeiten an einem Frühtest, der vor der Erkrankung warnen könnte.

www.spiegel.de vom 14.04.11

Hirnforschung: Meditation lindert Schmerzen so gut wie Arznei

Wenn es wehtut, kann Meditieren helfen - und das verblüffend effektiv. Im Experiment stellte sich heraus, dass Geistesübungen Schmerzen ebenso gut lindern können wie starke Medikamente. Zugleich konnten die Forscher messen, was dabei im Gehirn passiert.

www.spiegel.de vom 13.04.11

Mit Äpfeln gegen Cholesterin und Pfunde

US-amerikanischen Forschern zufolge ist der Apfel ein wahres Wunderobst: Täglich ein paar getrocknete Äpfel senken den Cholesterinspiegel und reduzieren das Körpergewicht. Zu diesem Ergebnis kommt ihre Studie mit 80 Probandinnen, die über ein Jahr hinweg täglich 75 Gramm Trockenäpfel gegessen haben. Bereits nach sechs Monaten war der Wert des "schlechten Cholesterins" (LDL) um 23 Prozent gesunken, der Spiegel der günstigen Form des Cholesterins (HDL) dagegen um 4 Prozent gestiegen. Es ist bekannt, dass hohe Werte von LDL im Zusammenhang mit Gefäßerkrankungen stehen. Außerdem reduzierte sich das Körpergewicht der Probandinnen im Durchschnitt um 1,5 Kilogramm, stellten die Wissenschaftler fest.

www.wissenschaft.de vom 13.04.11

Medizintechnik: Menschenhaut aus der Fabrik

Tausende Menschen sterben jährlich, weil es zu wenige Spenderorgane gibt. Doch jetzt soll der Mangel behoben werden: Am Stuttgarter Fraunhofer-Institut nimmt eine spezielle Fabrik ihren Betrieb auf - die Forscher wollen Gewebe industriell fertigen.

www.spiegel.de vom 13.04.11

Aufgespießt: Restless Hands gegen Restless Legs

Menschen, die am Restless-Leg-Syndrom (RLS) leiden, sind über jeden Tipp dankbar, der ihre Krankheit lindern könnte. Denn vor allem im Bett verspüren Patienten mit RLS ein unerträgliches Ziehen und Spannen in den Beinen, das sie dazu zwingt, sich zu bewegen. An Nachtruhe ist so nicht zu denken. Erleichterung versprechen jetzt brasilianische Forscher um Luis Marin von der Unabhängigen Universität São Paulo – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.

www.wissenschaft.de vom 08.04.11

Resistente Bakterien: Mediziner verlieren den Kampf gegen Killer-Keime

Antibiotika sind die Allzweckwaffe gegen Bakterien - doch schon bald könnten sie komplett wirkungslos sein. Immer öfter tauchen Bakterien auf, die gegen alle Medikamente resistent sind. Die Weltgesundheitsorganisation beziffert die Zahl der Toten allein in der EU auf 25.000 pro Jahr.

www.spiegel.de vom 07.04.11

Regenerative Medizin: Netzhaut wächst aus Stammzellklumpen

Das Züchten von Gewebe oder ganzen Organen verspricht enorme Fortschritte in der Medizin, doch die Forschung steht erst am Anfang. Jetzt könnte japanischen Forschern ein Durchbruch gelungen sein: Sie haben aus Stammzellen eine Netzhaut wachsen lassen.

www.spiegel.de vom 07.04.11

Forscher nehmen Cannabis die Rauschwirkung

Cannabis wird immer öfter als Schmerzmedikament eingesetzt - doch der Stoff ist umstritten. Jetzt könnte ein entscheidender Fortschritt gelungen sein: Forscher haben den Inhaltsstoff THC so verändert, dass er zwar Schmerzen lindert, aber keinen Rausch auslöst.

www.spiegel.de vom 05.04.11

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