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Die Gletscher des Himalaja - bis 2035 höchstwahrscheinlich geschmolzen: Mit dieser drastischen Prognose überraschte der Weltklimarat der Uno. Doch sie ist falsch. Jetzt hat das Gremium ein Problem, denn es war gewarnt. Der deutsche Experte Hans Joachim Schellnhuber fordert eine Reform der Institution.
www.spiegel.de vom 19.01.10
Besonders in den tropischen Ländern ist in den vergangenen Jahren viel Wald abgeholzt worden. Grund ist laut ifo-Institut der wachsende Flächenbedarf für die Produktion von Biokraftstoffen. Zwischen 1990 und 2005 sei die globale Waldfläche um drei Prozent geschrumpft, teilte das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag mit.
www.rp-online.de vom 19.01.10
Beinahe 21 Jahre ist es her, dass der Öltanker "Exxon Valdez" vor Alaska leckschlug - und noch heute sind die Strände dort mit Öl belastet. Forscher haben nun herausgefunden, warum der Treibstoff nicht schon längst verschwunden ist, wie eigentlich zu vermuten gewesen wäre.
www.spiegel.de vom 18.01.10
Wenn die Versauerung der Meere auch in Zukunft anhält, könnte es in einigen Gebieten zu einem deutlichen Rückgang von pflanzlichem Plankton kommen, der Nahrungsgrundlage vieler Meerestiere. Das haben US-Forscher in Laborversuchen herausgefunden. Ihre Befürchtungen basieren auf der Beobachtung, dass sich die winzigen Algen in saurem Wasser mit der Aufnahme von Eisen schwerer tun. Da die Algen diesen Mineralstoff für ihr Wachstum benötigen, erwarten die Wissenschaftler besonders in ohnehin eisenarmen Gewässern eine Verminderung des Planktons. Das hätte weitreichende Folgen, da sich nahezu alle Meeresbewohner von den winzigen Lebewesen ernähren – einige direkt, andere indirekt über die Nahrungskette, berichten die Forscher um um Dalin Shi von der Princeton University.
www.wissenschaft.de vom 15.01.10
Mehr CO2 in der Atmosphäre bedeutet auch mehr CO2 in den Meeren. Das Treibhausgas wird im Wasser zu Kohlensäure und macht kalkbildenden Korallen zu schaffen. Aber auch Seesterne leiden unter der zunehmenden Versauerung der Ozeane.
www.spiegel.de vom 14.01.10
Weltweit verschwinden Tier- und Pflanzenarten mit atemberaubender Geschwindigkeit. Kanzlerin Angela Merkel hat zum Start des Internationalen Jahrs der biologischen Vielfalt jetzt eine "unmittelbare Trendwende" gefordert. Doch auch Deutschland tut in Sachen Artenschutz noch immer zu wenig.
www.spiegel.de vom 11.01.10
Japanische Walfänger haben ein Schiff der Tierschutzorganisation Sea Shepherd in der Antarktis gerammt und schwer beschädigt. Die Aktivisten hatten die Fischer zuvor mit Stinkbomben beworfen. Seit Jahren kämpfen sie gegen den Walfang - jetzt sprechen sie von einem "Walkrieg".
www.spiegel.de vom 06.01.10
Die Luftverschmutzung in Hongkong nimmt bedrohliche Ausmaße an. Die Umweltbehörde der Stadt hat an jedem achten Tag des vergangenen Jahres gefährliche Werte gemessen. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass selbst diese Zahlen noch untertrieben sind.
www.spiegel.de vom 04.01.10
Der Präsident hatte persönlich für das Gesetz gekämpft, in wenigen Tagen sollte es in Kraft treten: Nun hat das französische Verfassungsgericht die geplante CO2-Steuer von Nicolas Sarkozy in letzter Minute gestoppt. Die Richter äußerten schwere Bedenken.
www.spiegel.de vom 30.12.09
Gletscher in Alaska speisen Meere mit Nährstoffen von Pflanzen, die bereits vor Jahrtausenden abgestorben sind. Das haben US-Forscher herausgefunden, als sie die Wasserproben von Gletscherflüssen untersuchten, die in den Golf von Alaska münden. Es stellte sich heraus, dass die Gewässer große Mengen Kohlenstoff mit sich tragen, der bis zu 4.000 Jahre lang im Eis konserviert war. Vermutlich setzen Mikroorgansimen in den Gletschern Pflanzenreste um, die vor 7.000 bis 2.500 Jahren in der jetzigen Gletscherregion entstanden waren. Die Nährstoffe aus den Gletschern sind eine wichtige Nahrungsquelle für die Tiere im Golf von Alaska. Schmelzen die Gletscher aufgrund eines wärmeren Klimas ab, könnte mit den zunehmenden Nährstoffen auch der Fischbestand in dieser Region ansteigen.
www.wissenschaft.de vom 24.12.09
Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft stellt dem Weltklimagipfel ein vernichtendes Zeugnis aus: Das Ergebnis von Kopenhagen sei eine Katastrophe, sagte Umweltminister Carlgren. China und Großbritannien sind nach Vorwürfen des britischen Außenministers zerstritten.
www.spiegel.de vom 22.12.09
In den Ozeanen wird es lauter: Der zunehmende Kohlendioxidgehalt der Luft macht die Meere saurer – und das führt dazu, dass Geräusche von Meeresbewohnern, Schiffen, Regen und Wellen unter Wasser besser transportiert werden. Das schließen US-Forscher aus einer Computersimulation. Ihre Berechnungen ergaben, dass sich die Dämpfung von tiefen Tönen bis zum Jahr 2100 in den nördlichen und südlichen Meeren um 60 Prozent reduzieren wird. Als Folge könnten Meeresbewohner im lauteren Ozean ihr Verhalten ändern und sogar gesundheitlich beeinträchtigt werden: Wale könnten beispielsweise in größerem Ausmaß stranden, und Delfine könnten vorübergehend ihr Hörvermögen verlieren.
www.wissenschaft.de vom 21.12.09
Prima Klima in China: Der weltweit größte Luftverschmutzer steht nach den mauen Ergebnissen beim Gipfel in Kopenhagen als Sieger da. Wieder musste sich Peking nicht auf rechtlich verbindliche Vorgaben zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes festlegen lassen.
www.spiegel.de vom 20.12.09
"Floppenhagen! Brokenhagen!" Umweltschützer und Hilfsorganisationen sind vom Uno-Gipfel enttäuscht. Der vorgeschlagene Mini-Kompromiss der 30 führenden Staaten empört sie maßlos - für die ärmsten Länder der Welt sei das "eine Katastrophe", die Millionen Menschen das Leben kosten könnte.
www.spiegel.de vom 19.12.09
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