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Die Aussichten für den internationalen Klimaschutz verdüstern sich. Fast zwei Wochen wurde auf einem Uno-Treffen in Bonn verhandelt - herausgekommen ist so gut wie nichts. Damit ist klar, dass ein Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll nicht mehr rechtzeitig fertig wird.
www.spiegel.de vom 17.06.11
Den Wäldern Europas geht es überraschend gut: Laut einer Uno-Studie sind sie in den vergangenen 20 Jahren deutlich gewachsen. Allerdings benennt das Papier auch Probleme und verlangt von der Forstwirtschaft, dass sie mehr Holz liefern muss und trotzdem grüner werden soll.
www.spiegel.de vom 15.06.11
Die beschädigten Reaktorgebäude im Atomkraftwerk Fukushima sollen luftdichte Deckel bekommen. Die Betreibergesellschaft Tepco will Ende Juni mit den Bauarbeiten beginnen - doch das ist nur ein erster Schritt, um das havarierte AKW zu sichern.
www.spiegel.de vom 15.06.11
Erst Tee, jetzt Wale: Zeichen für eine radioaktive Verschmutzung der Umwelt nach dem nuklearen Desaster in Fukushima verdichten sich. Jetzt stehen Meeressäuger im Verdacht, radioaktive Partikel aufgenommen zu haben. Auch für japanische Teeanbauer brechen düstere Zeiten an.
www.spiegel.de vom 15.06.11
Wohin mit dem hochradioaktiven Abfall? Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hat sich für eine bundesweite Endlagersuche ausgesprochen. Doch seine Geologiebehörde stellt nun klar: Das Bundesland komme für Atommüll nicht in Frage.
www.spiegel.de vom 15.06.11
Die Atomkatastrophe in Fukushima fordert immer mehr Opfer: Am Montag hat Tepco bekanntgegeben, dass möglicherweise noch mehr Arbeiter im AKW einer Überdosis an radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren - und auch im Grundwasser wurde jetzt radioaktives Strontium entdeckt.
www.spiegel.de vom 13.06.11
Die Hiobsbotschaften aus Japan nehmen kein Ende. Jetzt melden die Behörden, dass weit entfernt vom Katastrophen-Atomkraftwerk Fukushima radioaktiv belasteter grüner Tee entdeckt wurde. Betroffen ist ausgerechnet das größte Anbaugebiet des Landes.
www.spiegel.de vom 10.06.11
Australien ist im Kampf gegen den Klimawandel auf eine ungewöhnliche Idee gekommen: Die Regierung will Hunderttausende wilde Kamele töten lassen - weil sie die karge Vegetation zerstören, Dörfer stürmen und zu viel rülpsen.
www.spiegel.de vom 09.06.11
Mit einem großen Energieforschungsprogramm will die Bundesregierung den Atomausstieg möglich machen. Ministerin Schavan hat nun erstmals Grundzüge des millionenschweren Plans vorgestellt - und spricht von der "Forschungsagenda für die Energiewende".
www.spiegel.de vom 07.06.11
Ungeachtet des nuklearen Desasters in Fukushima hält Japan an seinem Atomkurs fest: Die Regierung plant, heruntergefahrene AKW wieder in Betrieb zu nehmen, um Stromengpässe zu vermeiden. Derweil wurde bekannt, dass die Kernschmelze möglicherweise schlimmer war als bisher angenommen.
www.spiegel.de vom 07.06.11
Es ist eine düstere Bilanz, die die Weltnaturschutzunion IUCN nun vorgelegt hat: Fast jede siebte Vogelart ist vom Aussterben bedroht - Tendenz steigend. In der höchsten Gefährdungsstufe findet man auch die schwersten flugfähigen Vögel der Welt.
www.spiegel.de vom 07.06.11
Eine Warmzeit zu Beginn des Erdzeitalters Eozän galt bislang als Modell für die heutige Erderwärmung. Auch damals gelangten plötzlich große Mengen Kohlenstoff in die Atmosphäre, wodurch sich die Erde um fünf Grad Celsius erwärmte. Doch die heutigen Kohlendioxid-Emissionen übertreffen die damalige Rate um den Faktor zehn, berichten jetzt Forscher um Ying Cui in der Zeitschrift Nature Geoscience.
www.wissenschaft.de vom 07.06.11
Erneuter Rückschlag im Kampf gegen den Klimawandel: Ein Nachfolgeabkommen für den Kyoto-Vertrag wird vorerst nicht zustande kommen, heißt es auf einer Uno-Tagung in Bonn. Dabei haben Wetterkatastrophen im vergangenen Jahr immensen Schaden angerichtet.
www.spiegel.de vom 06.06.11
Jetzt also doch: Japans Atomaufsichtsbehörde hat bestätigt, was Tepco bereits eingeräumt und Experten längst vermutet haben - in den Reaktoren der Atom-Ruine Fukushima ist es zur Kernschmelze gekommen. Nun erwägt die Regierung, weitere Orte außerhalb der Sperrzone zu evakuieren.
www.spiegel.de vom 06.06.11
Der Atomausstieg ist besiegelt - aber wohin mit dem hochradioaktiven Abfall? Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat sich überraschend für eine bundesweite Endlagersuche ausgesprochen. Doch sein Umweltministerium stellt klar: Bayern wird vom Atommüll verschont bleiben.
www.spiegel.de vom 06.06.11
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