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Eine Krankenversicherung übernimmt alle Risiken einer Erkrankung, soweit die verbreitete Ansicht. Diese Einschätzung ist grundsätzlich korrekt sowohl bei der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) als auch der
privaten Krankenversicherung (PKV). Die Krankenversicherer übernehmen die unmittelbaren Kosten zur Behandlung der Krankheit und ersetzen einen Teil des Verdienstausfalls. Was aber, wenn Unfall oder Krankheit zur Berufsunfähigkeit führen?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der Unfallversicherung und der Erwerbsunfähigkeitsversicherung der bekannteste Zweig der Invaliditätsversicherung. Sie kann als Zusatzversicherung zu einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung, oder als selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (s.u.) abgeschlossen werden.
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