Angst, dass die Oma stirbt, wie soll man damit umgehen?

    Hallo,


    dieser Beitrag ist für mich echt schwer zu schreiben. Meine allerliebste Oma hatte vor ein paar Tagen Ihren 69 Geburtstag. Mir war bis dahin nie bewusst das sie sich schon in diesem Alter befindet, ich meine sie war immer da und Omi´s müssen ja auch alt sein. Aufjedenfall ist das Verhältnis zum Rest meiner Verwandtschaft nicht so gut. Meine Eltern es ist wirklich sehr schwierig und die der andere Großeltern Teil sind auch eher nicht meine Lieblingsmitmenschen, es hat alles seine Gründe aber das hat ja nix damit zu tun. Den einzigen guten Draht habe ich also zu meiner Oma und ihrem Mann. Ich habe in den letzten Tagen panische Angst bekommen was passiert wenn sie stirbt und was denn wird, ich bin nur noch am heulen. Ich weiß es ist irgendwie kindisch aber ich habe solche Angst wenn sie weg ist komme ich mir vor als wäre ich ganz allein, weil sie hilft mir immer wenn meine Eltern mich ungerecht behandeln, ich kann immer zu Ihr fahren wenn es bei uns zuhause kracht. Ich bin nun in den letzten Tagen oft bei ihr gewesen und es hat sie auch zunehmend gefreut. Sie ist auch von der Person und ihrem Charakter her so ein toller Mensch für mich, eine Art Vorbild und ich merke jetzt halt immer mehr wie sehr ich sie doch liebe und angst habe sie zu verlieren. Ich möchte nicht mit ihr darüber reden um sie traurig zu machen oder mit meinen Eltern, da sie es eh nicht verstehen würden. Ich schreibe das einfach um mich Menschen anzuvertrauen die vielleicht auch diese Ängste kennen und mich verstehen.

  • 8 Antworten

    Naja sie ist halt schon gebrechlicher als sonst, durchs alter bedingt. ich weiß auch nicht woher diese angst kommt, sie ist ganz plötzlich da.

    sie wird natürlich irgendwann gehen und das wird sicher nicht einfach für dich, aber das ist der lauf der welt. nur muss das ja nicht in den nächsten jahren sein. ein wenig gebrechlich darf man mit fast 70 auch sein ;-) geht sie denn regelmässig zum arzt, bewegt sich öfter und ernährt sich gesund?


    mach dich nicht verrückt, sicher hast du noch lange an ihr. die oma eines freundes wurde 96 jahre und meine uroma auch. :-)

    Wie alt bist du denn selbst? Hast du bisher im Verwandtenkreis keine Sterbefälle erlebt, dass dich jetzt diese Erkenntnis so vom Hocker haut?


    Und von Gebrechlichkeit sterben ältere Menschen nicht so schnell. ;-)

    naja meine oma. ist schon früh in rente gegangen um sich um mich zu kümmern und wohnt im kleinen dorf wo sie einen garten haben. so ein typisches dorfleben, sie macht so wie sie kann, bekommt genug schlaf, kein alkohol, kein rauchen. ja, ich weiß auch nicht warum ich solche angst bekomme :/ ist alles so verwirrend und immer wenn ich bei ihr bin könnte ich in tränen ausbrechen weil diese frau alles für mich getan hat und ich nicht weiß wie ich das wiedergut machen kann.

    ich bin 16 und ja bei uns ist noch niemand gestorben. aber von einer freundin sind auch die großeltern ganz schnell hintereinander verstorben und seitdem ist sie nichtmehr die selbe.

    den ersten verlust im leben steckt man sehr schwer weg. als meine oma starb war ich 10 und sie 82. das habe ich gar nicht so richtig registriert. ich erinnere mich einfach nur an sie, die schöne zeit mit ihr und was wir zusammen gemacht haben. mein opa starb 3 monate nach ihr. meine eltern starben nun vor 9 und 6 monaten, auch direkt hintereinander, meine mutter mit 77 und mein vater mit 83. das habe ich immer noch nicht verkraftet.


    ich denke, du bist in einer schwierigen lebenslage. offenbar viel streß mit deinen eltern, was in dem alter normal ist. noch nicht erwachsen und doch kein kind mehr. ich fühlte mich mit 16 auch sehr verloren. da hat man dann doppelt angst. aber das wird sich wieder legen. ich bin recht zuversichtlich, dass du deine oma noch länger haben wirst @:)