Angst vor Tod

    hallo an alle,


    ich weis nicht ob das hier das richtige thema für hier ist,aber ich versuchs einfach mal.


    ich habe ab und zu so panikschübe(vor allem nachts) wo ich denke ich werde bald an etwas schlimmen sterben oder ein mensch,der mir wichtig ist wird sterben. ich habe panische angst z.b. wenn meine eltern in urlaub fahren, und ich mich von ihnen verabschiede, dass das für immer ist und ihnen etwas schreckliches passiert, z.b.tödlicher autounfall oder sowas. ich fahre auch nie auto,eben wegen dieser angst.


    obwohl ich noch nie einen schlimmen unfall miterleben musste(gott sei dank), habe ich ständig angst beim autofahren,aber auch vor schlimmen krankheiten oder so.


    vor allem habe ich aber angst, meinen partner zu verlieren und da er beruflich immer autofahren muss, mache ich mir auch immer sorgen!


    wenn ich abgelenkt bin,bekomme ich diese ängste einigermaßen in den griff, aber in der nacht gehts mir immer schlecht, weil ich nicht schlafen kann und mir dann über alles (schlimme) gedanken machen muss. ich hab immer richtig panik vor der nacht!


    kennt jemand solche ängste? wie geht es euch damit?


    danke!


    LG

  • 32 Antworten

    Hallo helenke,


    Wer kennt solche Ängste nicht? Wir alle haben Angst vor dem Unbekannten... die haben wir allerdings nur, solange es unbekannt bleibt. Wenn wir uns näher mit dem Unbekannten beschäftigen, verliert es seinen Schrecken.


    Der Tod bspw. ist bei näherer Betrachtung nichts schlimmes. Ein Endpunkt für die physiche Existenz zwar, aber im Grunde nichts anderes, als ein Kino zu verlassen und wieder ins reale Leben zurückzukehren. Der Tod ist nicht das Ende der Dinge, er ist einfach nur ein Übergang, genauso wie die Geburt.


    Was das Leben und die Gefahr von Unfällen angeht: Auch hier gibt es keinen Grund, Angst zu haben. Jeder von uns hat auf der anderen Seite ein ganzes Team von Helfern, die uns den Weg ebnen, damit wie die Ziele, die wir uns für dieses Leben gesteckt haben, erreichen können. Dazu gehören durchaus auch negative Erlebnisse, wenn sie nötig sind. Aber sie geschehen nicht ohne Grund, auch wenn uns hier der Blick auf die größeren Zusammenhänge fehlt, den wir bräuchten, um diesen Grund erkennen zu können.


    Wenn das Thema Angst einen so breiten Raum in deinem Leben einnimmt, dann wäre vielleicht einmal ein Gespräch mit einem guten Lebensberater / Therapeuten sinnvoll...?

    hallo jn

    also erstmal danke für deinen beitrag!:-)


    sagen wir so, vor dem tod direkt hab ich nicht so schlimme angst, nur davor, wie ich sterbe. meine größere angst betrifft aber eher eben menschen die mir wichtig sind. ich weis dass sogut wie jeder solche ängste hat, aber normalerweise sollten sie das leben nicht beeinflussen!


    in therapie bin ich seit 11 jahren, war auch schon 2 mal in einer klinik,- bisher leider ohne großen erfolg!


    naja, ich denke dass jeder sein schicksal hat u man kann eh nicht aus!


    ich finds nur so beängstigend wie viele schreckliche sachen man hört,liest oder sogar erlebt!


    also danke nochmal!!


    LG*:)

    Hallo helenke,


    > sagen wir so, vor dem tod direkt hab ich nicht so schlimme


    > angst, nur davor, wie ich sterbe.


    Das geht vermutlich fast jedem so. Aber warum sich damit belasten, solange es noch nicht soweit ist? Vielleicht erwischt es uns ja auch ganz harmlos im Schlaf...


    > meine größere angst betrifft aber eher eben menschen


    > die mir wichtig sind.


    Aber die verlierst du doch nicht. Wenn du mit deiner Clique im Kino bist, verliert ihr euch doch auch nicht, nur weil du mal auf die Toilette gehst. Spätestens draußen trefft ihr euch sowieso wieder...


    > ich weis dass sogut wie jeder solche ängste hat, aber


    > normalerweise sollten sie das leben nicht beeinflussen!


    Eigentlich nicht. Vielleicht löst sich das Problem ja von selbst, wenn du dich mal etwas damit beschäftigst, was nach dem Leben kommt. Was man kennt, muß man nicht fürchten.. :-)


    > in therapie bin ich seit 11 jahren, war auch schon 2 mal


    > in einer klinik,- bisher leider ohne großen erfolg!


    Wie wollte man dir denn dort die Angst nehmen?


    > naja, ich denke dass jeder sein schicksal hat u man


    > kann eh nicht aus!


    Doch, kann man. Wir haben nicht umsonst einen freien Willen. Wir gehen zwar mit einer bestimmten Absicht in das jeweilige Leben, aber das können wir durchaus beeinflussen.


    > ich finds nur so beängstigend wie viele schreckliche


    > sachen man hört, liest oder sogar erlebt!


    Das hängt von deiner inneren Einstellung ab. Es gibt mehrere rundlegende Prinzipiel im Universum. Eine davon lautet: Gleiches zieht sich an. Dein Leben spiegelt immer das, was in dir vorgeht, es hält dir praktisch ständig einen Spiegel vor. Deshalb macht es auch keinen Sinn, zu warten, bis sich etwas von selbst ändert, denn das Äußere ändert sich erst, wenn du dein Inneres änderst. Du mußt also bei dir anfangen. Wenn du Liebe ausstrahlst, ist es ziemlich unwahrscheinlich, daß Haß zurückkommt... :-) Und sorge dich nicht über die Sachen, die man hört oder liest. Vieles davon ist nicht mal wahr...


    Ein kleiner Buchtipp: Bärbel Mohr, "Bestellungen beim Universum"

    Liebe helenke,


    ich kann mich jn nur anschließen, je mehr Du dich mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzt (Esoterik, Sterbeforschung) um so freier wirst Du von Ängsten und Befürchtungen. Wenn man Ängsten zu sehr Raum lässt, verselbständigen und vermehren sie sich nur. Du musst nur beschließen, Dich mit ihnen auseinanderzusetzen. Das macht auch noch Freude,weil man immer neue Erkenntnisse gewinnt. Ich wünsche Dir, das Du diese überflüssigen Ängste loslassen kannst und Vertrauen bekommst in den Fluss des Lebens.

    vielen dank ihr beiden

    *:)


    früher hab ich mich sogar sehr viel mit diesem thema befasst, aber irgendwie wird man durch stress u andere sorgen etwas oberflächlicher bzw.hat man andere sorgen, aber vielleicht sollte ich einfach wieder mal zurückfinden u mich wieder diesem thema widmen!


    also zu der frage, wie sie mir die angst in den kliniken nehmen wollten:


    komischerweise wollten sie mich nicht in die angstbewältigungsgruppe schicken, keine ahnung warum, habe sehr viele (auch noch andere) ängste, sei meinten, dass es bei mir wichtigere sachen gäbe. naja!


    also nochmal vielen dank an euch beide!:)^


    wünsch euch auch alles gute!


    LG

    @helenke

    > komischerweise wollten sie mich nicht in die


    > angstbewältigungsgruppe schicken, keine ahnung warum,


    Ich denke, das hätte wohl auch nicht viel genützt. Bestenfalls hätten sie die Ängste unter einem Mäntelchen aus aufgesetzter Vernunft verstecken können, aber früher oder später holt es einen dann doch wieder ein. Diese spezielle Angst vor dem Sterben zu nehmen wäre im Grunde ja Aufgabe eines Vertreters deines Glaubenssystems - also ein Pfarrer bspw. falls du christlich orientiert bist. Ob das dann reicht, einem die Angst zu nehmen, bezweifle ich aber ein wenig - das könnte eher das Gegenteil bewirken... ;-)


    > habe sehr viele (auch noch andere) ängste, sei meinten,


    > dass es bei mir wichtigere sachen gäbe.


    Was kann denn wichtiger sein, als jemandem die Grundangst vor dem Sterben zu nehmen? Seltsame Prioritäten... ;-)

    hi helenke

    mir geht es seit etwa 3 wochen genauso die angst vorm sterben ,kann nachts sehr schlecht einschlafen ,bekomme vorher immer herzrassen und panikatakten denke auch jedesmal muss ich jetzt sterben oder was hat das alles zu bedeuten jedentag bekomm ich irgendwas neues mal kopfweh ,mal herzweh ,das tut weh und dieses auch ich habe echt totalen schiss der grund bei mir könnte sein 1.ich hatte mal einen tumor in der brust (also wahnsinige krebs angst)2. vor kurzem iss eine ehemalige freundin von mir an krebs gestorben.3. ich habe angst ohne das gefühl eine familie gehabt zu haben ,selbst kinder und einen ehemann die angst ohne diese erfahrungen vorher zu sterben ganz einsam das iss meine grösste angst habe auch angst zum arzt zu gehen aus angst er könnte was feststellen und mir sagen das ich bald sterben muss es macht mich bald verrückt


    lg diana

    hallo sunny

    ja, es ist echt schlimm, dabei weis ich z.b. vom kopf, dass es viel unwahrscheinlicher ist,dass einem was schlimmes passiert, als an alterschwäche zu sterben.


    ich versuche jetzt einfach,wenn ich merke,diese ängste kommen wieder mich irgendwie abzulenken, denn bei dem thema kann man sich nicht beruhigen sondern eben glaub ich nur versuchen,zu lesen oder an was anderes zu denken.


    ist echt schwer u tut mir sehr leid für dich,dass du diese erfahrungen machen musstest!


    ich wünsch dir auch alles,alles liebe und das du eine glücklich familie haben wirst@:)


    liebe grüße


    *:)

    hallo

    war lezte woche beim arzt und der hat mir jetzt con cor verschrieben die ich gestern das erste mal genommen habe (da mein herz zu schnell ist)heute nacht konnte ich gut schlafen

    Unvermeidlich

    hallo helenke,


    Wie du weißt, ist der Tod unvermeidlich und gehört zum Leben. Ich finde, deine Ängste könnten auch daher kommen, dass du den Tod nicht aktzeptierst (bewusst oder unbewusst).


    Wenn du aktzeptiert hast, dass jeder Mensch früher oder später unvermeidbar sterben muss, und dass dies ein völlig normaler Vorgang ist, wirst du auf kurz oder lang deinen Frieden mit dir finden.


    Das wichtigste ist in erster Linie, dass du versuchst, nicht die ganze Zeit damit zu verbringen, dass etwas schlimmes passieren könnte (da angstverstärkend), sondern aus jedem Tag das beste machst.


    Deine Ängste haben sicherlich auch damit zu tun, dass du zu sehr in die Zukunft blickst, da du ja schreibst, was dir alles schlimmes passieren könnte. Hier ist ein wichtiger Lösungsansatz für deine Ängste: Höre auf, im MORGEN zu leben, sondern lebe nur die Zeit von heute bis heute abend, wenn du schlafen gehst. Und mache aus dieser Zeit das Beste.


    Bye

    Ich weiß, dass der Faden alt ist, aber ich möchte keinen neuen aufmachen. Mir geht es genauso. Seitdem meine Oma gestorben ist (vor 12 Jahren, bin 18), habe ich Angst vor schlimmen Krankheiten und davor, das einem Familienmitglied, einem Freund oder meinem Freund etwas Schlimmes passieren könnte. Die Angst vor Krankheiten ist sogar so schlimm, dass ich mir eine Krankheit sozusagen "angeeignet" hatte, weil ich damit irgendwie die anderen Krankheiten von mir "weghalten" wollte (Magersucht). Auch die Bindung zu meinem Freund stellte ich in Frage, weil, wie meine Thera sagte, ich Angst davor hatte, ihn verlieren zu können. Ich bin schon in Therapie, aber irgendwie kann ich damit nicht abschließen. Auch alleine zu schlafen, fällt mir schwer..


    Das ist doch nicht normal.. :°(

    Ich halte es so:


    Der Tod ist:


    . der Schlusspunkt, mit dem alles aus ist..


    ? das große Rätsel, das niemand lösen kann...


    ! der Erlöser, der allem Leiden ein Ende macht... und


    : ein Doppelpunkt, denn jeder weiß, dass es hinter einem Doppelpunkt erst richtig los geht..


    Ich habe keine Angst vor, es gehört für mich zum Leben einfach dazu. Alles hat einmal ein Ende.. damit auch mein Leben..

    Ja, das Thema Tod und Sterben beschäftigt mich auch hin und wieder, wobei die Betonung auf "hin und wieder" liegt, was heißen soll, daß diese Gedanken nicht mein Leben bestimmen.


    Es ist ganz klar, alles Ungewisse macht einem in irgendeiner Form Angst oder beunruhigt einen zumindest.


    Bei mir ist es so, daß ich vor dem eigenen Tod als solches eigentlich keine Angst habe, da ich fest daran glaube, daß es danach weitergeht und besser sein wird, als man sich nur irgendwie vorstellen kann. Wie genau, das weiß allerdings kein Mensch und das möchte ich hier auch nicht vertiefen. Auch glaube ich daran, daß ich nach dem Tod all die Menschen wiedersehen werde, die jetzt schon tot sind und die eine Bedeutung in meinem Leben hatten bzw. auch alle anderen.


    Angst macht mir nur der Tod von Menschen, die mir sehr nahestehen, weil ich dann mit meiner Trauer zurückbleibe. Der Tote selbst hat es hinter sich und muß nicht mehr leiden.


    Und auch, wenn ich fest daran glaube, diesen Menschen nach meinem eigenen Tod wiederzusehen, so ist mein eigener Tod ja (hoffentlich) noch in weiter Ferne und diese restliche Zeit auf Erden muß ich dann eben ohne diesen Menschen auskommen.


    Wenn auch dieser Glaube mir in meiner Trauer sehr viel Kraft gibt.


    Und eine gewisse Angst macht mir außerdem auch, daß ich nicht weiß, wie ich sterben werde.


    Ob es in hohem Alter und ohne leiden zu müssen sein wird, oder ob es ein langer und qualvoller Tod wird. Ob es durch einen Unfall, eine Krankheit oder was auch immer geschieht.


    Allerdings möchte ich es auch gar nicht wissen, weder die Art meines Todes noch das Datum.


    Man könnte sicher ein ruhiges Leben führen, wenn man wüßte, daß man glücklich und gesund ein hohes Alter erreicht und dann einfach irgendwann seelenruhig einschläft und nicht mehr aufwacht. Zumindest nicht mehr auf dieser Welt.


    Andernfalls, also wenn man jetzt schon wüßte, daß der eigene Tod sehr qualvoll sein und lange dauern wird, dann würden einem diese Gedanken womöglich so sehr belasten daß man irgendwann durchdrehen und möglicherweise sogar in den Suizid getrieben würde, weil man es dann selbst in der Hand hätte, wie man stirbt.


    Darum, es ist gut, daß man es nicht weiß und man sollte sich mit diesem Thema nicht verrückt machen. Kein Mensch hat - von Selbstmord mal abgesehen - einen Einfluß darauf, wann und wie er aus diesem Leben scheiden wird.


    Sicher ist nur, daß es irgendwann mal passieren wird und bis dahin sollte man sein Leben genießen und das Beste daraus machen! :)^


    Und dazu gehört ganz sicher nicht, sich täglich über Tod und Sterben den Kopf zu zerbrechen.


    Zwar kann man das Risiko des eigenen (zu frühen) Todes maximieren oder minimieren, aber stark minimieren würde bedeuten, so gut wie nicht mehr aus dem Haus zu gehen, nicht Auto zu fahren oder generell sich nur soviel wie unbedingt nötig aktiv am Leben zu beteiligen.


    Und was hätte man dann eigentlich noch davon?

    Hallo


    Ihr schreibt immer, der Tod ist das Tor zum Leben so auf die Art und es ist das Verlassens eines Kinos! Doch das ist er nicht! Er ist das Ende eurer Existenz! War vor eurem Leben etwas und könnt ihr euch daran erinnern? Seid Ehrlich! NEIN! es war nichts. Wenn wir sterben, werden wir vermodern und unter Erde verschaart und es wird keine Sau intressieren, dass wir je Gelebt haben und 20 jahre nach der Beerdigung wird sogar die Letzte erinnerung an unser Damaliges Dasein vom Bagger nieder gemacht, für neue Tote, Vermodernde Körper. Ich Dachte auch immer, es gibt ein leben nach dem Tod. Doch gab es auch ein Leben vor dem Leben?


    neiN!


    so traurig es ist. Dannach wird es nichts mehr geben. Wir werden aufhören zu existieren


    grüße


    dermogwai