• Angst vorm Sterben

    Hallo, ich bin erst 17 Jahre alt und mache mir dauernd Gedanken darüber wie kurz das Leben eigentlich ist und habe dadurch das Gefühl, dass es gar nicht so lange bis ich sterben muss... woher kommt diese Angst? Kann mir einer helfen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wenn wie bist du/sind sie damit umgegangen. Das macht mich wirklich fertig.…
  • 111 Antworten

    hallo,

    ich habe eure beiträge gelesen und ich kann nicht sagen nur weil man erst 17 ist soll man sich keine gedanken darüber machen. Ich bin 25 Ja hr und habe auch schon lange Zeit Angst vorm Tod das da einfach nichts meht ist. Es war sogar so schlimm das ich deis einem jahr eine Therapie mache und es mir seidem besser geht. Die Angst kommt zwra noch manchmal hoch aber es ist nicht mehr so schlimm wie vorher. Ich glaub wen man es nur ignorirt wird es immer schlimmer so wra es bei mir .Ich glaub viel reden hielft da. Ich habe mich auch viel damit auseinander gesetzt und viel gelesen.ich hoffe nur das es wirklich was nach dem Tod gibt. Ich kann mirauch nicht vorstellen das das schon alles ist. Mein Freund sagt immer wir sind ja Energie und die muss ja auch irgendwo hin weil die kann sich ja nicht in Luft auflösen Was sagt iht dazu?

    Hallo

    Ja, auch mein Leben wird von der Angst vor dem Tod begleitet.


    Ganz besonders seit mein Vater vor 8 Jahren gestorben ist. Er starb so grausam! Ich betete zu Gott, wenn es dich wirklich giebt, lass ihn doch bitte endlich einschlafen, erlöse ihn doch bitte endlich!


    Doch nichts geschah, er litt unter entsetzlichen Schmerzen und quälte sich mit der furchtbaren Angst vor dem Tod und erstickte laut schreiend. Ich fragte mich, warum, warum musste er so sterben? Das seine Zeit gekommen war, hatte ich akzeptiert. Aber doch nicht so! Ich wusste nicht mehr woran ich glauben sollte.


    Wenn es tatsächlich irgenteinen Gott giebt, muss es anders sein, als wir uns das vorstellen, denn sonst wäre es ein sehr grausamer Gott. Aber irgentwie konnte ich nicht glauben, das mein Vater so einfach aufgehört hat zu existieren, also ging ich los und kaufte mir verschiedene Bücher, die unter das Thema "Leben nach dem Tod" fallen. Zuerst über Reinkarnation, dann "Leben nach dem Tod" von Dr. med Raymond A.Moody. Ich kam allerdings zu dem Schluss, dass der liebe Doc. eventuell nur selbst allzu gerne daran glaubt, und deshalb auch jeden anderen zwangsläufig davon überzeugen möchte. Tja, also wollte ich das ganze mal aus naturwissenschaflicher Sicht sehen, und das Ergebnis war ernüchternd. Ich las "Ich war tot" von dem Naturwissenschaftler Günter Ewald. Er verlor seine Tochter und hatte aus diesem Grund den gleichen Wissensdurst, b.z.w. wollte auch nur allzugerne daran glauben, dass es ein Leben nach dem Tod für seine Tochter giebt. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist aber leider alles, aber auch alles wie z.B. Spuk, Nahtoderfahrungen, Hellsehen u.s.w auf rein natürliche, irdische Weise erklärbar.


    Ja, aber kann es nicht doch noch irgentetwas geben?


    Jetzt hörte ich, das wir nichts weiter als zu Masse gewordene Energie sein sollen. Aber da kam mir ein blöder Vergleich!


    Stelle ich mir also vor, ich wäre so etwas wie eine energiegeladene Batterie. Nun stecke ich diese in eine Taschenlampe, und diese leuchtet. Das Leuchten ist dann im realen Leben mein Wirken, Handeln und Tun auf dieser Welt.


    Ja, aber irgentwann ist die Energie verbraucht, das Licht erlischt und zurück bleibt eine leere verbrauchte, nutzlose Hülle.


    Energie verbraucht, Licht existiert nicht mehr!


    Und trotzdem versuche ich eigentlich gegen all die Logik und Vernunft zu hoffen, dass es da doch noch etwas giebt.


    Nur fällt es mir leider sehr schwer.


    Mein Mann ist seit 5 Jahre schwer krank, ständig habe ich Angst vor seinem Tod. Ohne ihn möchte auch ich nicht mehr leben, und in diesen Tagen liegt meine Mutter im Sterben, ich kann es nicht ertragen sie so leidend und hilflos zu sehen.


    Also wiedersetze ich mich meiner Vernunft und hoffe inständig, dass ich all meine Lieben später mal wiedersehen werde.

    @SatansTomate

    > Kannst du mir das mal bitte ein bisschen genauer erklären mit


    > dem: Ich war ein paar mal dort.


    Das ist nicht ganz einfach, weil ich dann ziemlich weit ausholen müßte. Ich versuch es mal einfach zu erklären: Wir sind mit unseren physischen Sinnen auf einen sehr, sehr kleinen Teil des 'Spektrums' fokussiert, wie ein Radio, das auf einen bestimmten Sender eingestellt ist. Das Leben nach dem Tod findet sozusagen auf einem anderen weiter entfernten Sendeplatz mit höherer Frequenz statt. Wenn wir schlafen, meditieren oder uns stark entspannen, verschieben wir unsere Frequenz auf der Skala ein wenig in diese Richtung. Zwischen uns und dem Leben nach dem Tod (zumindest dem Ankunftsbereich dort) liegen noch ein paar 'Frequenzen', Bereiche, in denen sich Leute in bestimmten Bewußtseinsstadien aufhalten. Ohne Übung kommen wir aber nur ein kleines Stück weit in diese Richtungen. Es gibt aber Helfer, die uns sozusagen entgehen kommen und abholen können (Du könntest sie auch Engel, Schutzgeister oder wie auch immer nennen). Tatsächlich passiert das häufiger, wir lernen im Schlaf sozusagen auf der anderen Seite weiter. Ich wurde aus einem laufenden Traum 'abgeholt' und zu meinem Vater in den Empfangsbereich gebracht, den ich alleine (noch) nicht erreichen kann. Dort gab es allerdings keine Harfen und weiße Wölkchen, sondern ein Krankenhaus. Ich habe dann später erfahren, warum das so ist.


    > und ich soll etwas Unbekanntes zu etwas Bekanntem machen…


    > Erklär mir bitte, wie du das gemacht hast oder wie ich das


    > machen könnte…


    Indem du dich einfach mit dem Thema beschäftigt. Wenn du die feste Absicht hast, das zu erforschen, dann wirst du automatisch über die richtigen Informationen stolpern und die passenden Ereignisse werden eintreffen. Ich habe mich damit schon seit meiner Jugend beschäftigt, wenn auch nur eher sporadisch und es gab immer wieder Ereignisse oder Informationen, die sozusagen das Puzzle ergänzt haben. Mittlerweile ist das Puzzle so weit, daß ich für einen (vermutlich recht kleinen) Teil ein Gesamtbild erkennen kann.


    > Aber mit deinen Erklärungen, nimmst du mir wirklich einen


    > riesigen Teil meiner Angst vor dem Tod.


    Das freut mich natürlich. Ich bin mir sicher, daß du, wenn du dich näher damit beschäftigst, noch viel mehr Hinweise bekommen wirst, die dann dein eigenen Puzzle ergänzen. :-)


    > Es klingt alles so absurd… so abstrakt in irgendeiner Weise…


    > wie in einem Film… aber trotzdem ist die Vorstellung, die du


    > beschreibst so schön, dass man sie einfach nur glauben will.


    So abstrakt ist das eigentlich gar nicht, aber es wirkt im ersten Moment so, da hast du sicher Recht. Wo du gerade Filme erwähnst: Es gibt viele Filme, die das zum Thema haben und in ihren Grundzügen dieses ganze Prinzip enthalten. Tatsächlich findet man das überall, was aber nicht weiter verwunderlich ist, weil wir das Wissen über diese Zusammenhänge unbewußt mit uns herumtragen. Deshalb gibt es Kinos, Computerspiele, virtuelle Realitäten, Filme, usw. Wir erschaffen instinktiv Abbilder des Systems, in dem wir selbst stecken. Filme wie Matrix, The 13th Floor, Dark City, Welt am Draht, Truman Show, usw. zeigen das bspw. sehr deutlich.


    > Es klingt auch einleuchtend und logisch, aber trotzdem glaube


    > ich, dass ein großteil aller Menschen jemanden mit so einer


    > Vorstellung für verrückt erklärt.


    Vermutlich. Aber nicht weniger verrückt, wie bspw. die Vorstellung, daß wir nach dem Tod in den Gräbern modern bis wir am jüngsten Tag auferstehen dürfen. Oder daß wir uns mit einer Harfe auf einer Wolke sitzend wiederfinden. ;-) Dummerweise gibt es auch das alles - es hängt davon ab, wie fest man solche Vorstellungen angenommen hat.


    > aber wenn es schnell geht, z.B. bei einem Unfall oder wenn


    > einfach etwas schreckliches passiert, dann ist die Vorstellung für


    > mich so unerträglich, dass ich dem Menschen nicht sagen konnte,


    > wie viel er mir bedeutet hat.


    Das ist auch eigentlich nicht nötig, denn das weiß der Betreffende sehr schnell. Wir empfinden uns zwar hier als isolierte Individuen, aber tatsächlich sind wir nur Teile eines größeren Ganzen und deshalb auch alle miteinander verbunden.


    > Auch wenn es vielleicht nur in diesem Leben ist und ich


    > danach aus dem Kino gehen kann und ihm dann sagen kann,


    > dass er mir wichtig war.


    Das weiß er. Die Erfahrungen, die er und du gesammelt haben, gehen nicht verloren, sondern können dann sogar minutiös noch einmal erlebt werden - und zwar mit allen Emotionen und Gefühlen. Virtual Reality in Perfektion sozusagen.. ;-) Und zwar nicht nur aus deiner Sicht, sondern auch aus Sicht aller anderen, die beteiligt waren. Du erfährst also bspw. nicht nur wie du dich bei dem großen Ehekrach gefühlt hast, sondern kannst das sozusagen auch in der Rolle des Partners erleben. Du erfährst also sehr, sehr detailliert, was deine Worte und Taten bei anderen bewirkt haben. Das ist aber nichts, das man tun muß, das ist nur eine Möglichkeit...


    > Weil was ist, wenn das doch alles nicht stimmt, wenn wir


    > sterben und danach ist Ende?


    Dann spielt das alles keine Rolle, aber es hatte den Vorteil, daß du dein Leben angstfrei genießen konntest. ;-) Aber aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, daß danach nicht Ende ist. Ganz im Gegenteil, danach geht es erst richtig los...


    > Ich könnte damit nicht leben, wenn z.B. meine Mutter bei


    > einem Unfall stirbt und ich hatte vorher Streit mit ihr… ich


    > könnte damit nicht leben und ich glaube wirklich, dass ich


    > daran zerbrechen würde.


    Unser Verstorben bekommen durchaus mit, was wir durchmachen. Da wir nicht wirklich getrennt sind, kannst du deine Gedanken und Worte auch so an sie richten. Es kommt an, auch wenn wir oft die Antwort nicht hören oder sehen können.


    > Ja schon… klingt aber schön 


    Auf jedem Fall. :-)


    > Ich hoffe ernsthaft, wenn ich sterbe, dass es nach meinem


    > Tod so aussehen wird, wie du es schilderst und dass ich


    > wählen kann, was ich machen will.


    Das kannst du im Grunde auch jetzt schon herausfinden. Mit ewas Übung kann man der anderen Seite durchaus einen Besuch abstatten - und zwar so, daß du selbst den Beweis hast, daß du wirklich dort warst.


    > Aber erklär mir bitte, WIESO du dir so sicher bist und alles


    > genau erklären kannst, wie es nach dem Tod aussieht.


    Das ist natürlich nicht alles auf meinem Mist gewachsen. Wie gesagt, ich bastele sozusagen seit meiner Kindheit an einem Puzzle zu diesem Thema. Da ich Ingenieur bin, haben mir die üblichen esoterischen Ideen nie etwas gegeben. Mehr auf meiner Wellenlänge lagen die Forschungen von Robert Monroe und Bruce Moen, deren Erfahrungen etliche Lücken in meinem Puzzle geschlossen haben. Dort habe ich bspw. auch die Antwort darauf gefunden, warum mein Vater nicht auf einer Wolke sitzt, sondern in einem Krankenhaus lag. Bis ich Fehler in diesem ganzen Modell / Puzzle finde, habe ich daher vieles von den beiden in meine 'Arbeitshypothese' übernommen. Aber bisher zeigten sich keine Lücken, eher im Gegenteil.


    Wenn du ein wenig in die Thematik einsteigen willst, schau dir doch mal "What the bleep do we know" an. :-)

    @Dacapo

    > Wenn es tatsächlich irgenteinen Gott giebt, muss es anders sein


    > , als wir uns das vorstellen, denn sonst wäre es ein sehr


    > grausamer Gott.


    Ist er nicht. Aber er ist auch nicht für unsere Entwicklung verantwortlich, das sind wir selbst. Wir sind keine Marionetten, über die jemand anderer bestimmt, wir bestimmen selbst, welchen Weg wir gehen, auch wenn uns das hier oft nicht bewußt ist. Unser Leben ist ein wenig wie ein Rollenspiel, bei dem wir zwar die grundlegenden Ereignisse vorher festlegen, aber dennoch im Spiel immer die Möglichkeit haben, uns frei zu entscheiden. Unsere Entscheidungen werden aber nicht allein durch das physische Bewußtsein bestimmt, sondern auch durch das, was wir vorher festgelegt haben und durch die Entwicklung unseres Ichs. Man könnte sagen, unser Unterbewußtsein bestimmt da kräftig mit.


    > Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist aber leider alles, aber


    > auch alles wie z.B. Spuk, Nahtoderfahrungen, Hellsehen u.s.w


    > auf rein natürliche, irdische Weise erklärbar.


    Nein, nicht alles. Bspw. nicht, daß sich Kinder an ihr früheres Leben erinern und Namen, Ort und Ereignisse nennen können, die sie nie zuvor gehört habe. Oder auch nicht, daß Menschen minutenlang hirntot waren und dennoch über alles berichten können, was die Ärzte gesprochen und getan haben. Oder daß man völlig unbekannte Verstorbene besuchen und von ihnen Informationen erhalten kann, die sich dann als wahr herausstellen.


    > Jetzt hörte ich, das wir nichts weiter als zu Masse gewordene


    > Energie sein sollen.


    Wenn du immer tiefer in die Tiefen der Materie hineinschaust, wirst du feststellen, daß da nichts außer Energie ist. Wir erhalten hier sozusagen eine kollektive Illusion aufrecht, die sich auflöst, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.


    > Ja, aber irgentwann ist die Energie verbraucht, das Licht


    > erlischt und zurück bleibt eine leere verbrauchte, nutzlose Hülle.


    Der Fehler liegt in der Annahme, daß sich die Energie verbraucht. Energie kann sich aber nur umwandeln, nie verbrauchen. Und wenn es etwas im Universum gibt, dann ist es Energie...


    > Energie verbraucht, Licht existiert nicht mehr!


    Das Licht wandert ja weiter durch das Universum. Die Photonen gehen ja nicht verloren.


    > Mein Mann ist seit 5 Jahre schwer krank, ständig habe ich


    > Angst vor seinem Tod. Ohne ihn möchte auch ich nicht mehr


    > leben, und in diesen Tagen liegt meine Mutter im Sterben,


    > ich kann es nicht ertragen sie so leidend und hilflos zu sehen.


    Das sind Prozesse, die leider zum Leben gehören. Manche wählen einen solchen schweren und schmerzhaften Übergang, mein Vater gehörte auch dazu. Das ist hart und tut weh, aber letzendlich hilft es uns auch den Tod als das zu sehen, was er ist - eine Erlösung und ein Übergang. Man bemerkt das oft zum Zeitpunkt des Todes, wenn die Sterbenden plötzlich ganz klar werden, von anderen Verstorbenen reden und trotz all dem Leid plötzlich glücklich sind. Wir sehen das in unserer Trauer nur häufig nicht.


    > Also wiedersetze ich mich meiner Vernunft und hoffe inständig,


    > dass ich all meine Lieben später mal wiedersehen werde.


    Aus meiner Sicht kann ich das nur bestätigen. Ich bin mir absolut sicher, daß wir uns alle wiedersehen werden, denn ich habe meinen Vater ja bereits wiedergesehen. :-)

    Hallo jn

    Danke für deine Antwort


    In dem Buch des Naturwissenschaftlers und sogar mehrmals im Fernsehen wurde über Kinder und ihre "vorgeburtlichen" Erlebnisse geschrieben, b.z.w. berichtet und auch erklärt. Ebenso wird in diesem Buch über übersinnliche Kontaktaufnahme sterbender Menschen zu anderen Menschen geschrieben.


    Menschen, die einige Minuten tot waren werden ebenso erwähnt, b.z.w. es wird im Buch erklärt was da genau im Menschen passiert


    wie z.B. das ständig erwähnte "Helle, weiße Licht"


    Es ist nichts weiter als das Aussetzten unserer Gehirnzellen.


    Diese geraten beim Tod, also beim Atemstillstand und damit verbundenen Sauerstoffmangel ausser Kontrolle. Zuerst sind die dran, die für die Kontrolle der Farbwahrnehmung da sind und in Folge dessen geraten nun alle "Farbzellen" ( Hab es mal stark vereinfacht dargestell! ) wild durcheinander. Und was wissen wir aber bereits aus dem Bereich der Malerei?


    Wenn mann alle Farben durcheiander mixt, entsteht ein helles weiß/grau. Deswegen kann man auch in dieses "Licht" hinein schauen, ohne das es uns blendet. Es ist kein licht!


    Zudem verkleinert sich das Sichtfeld, es ensteht der Tunnelblick, der Augenblick, in dem viele annehmen durch einem Tunnel hindurch auf das Licht zuzugehen.


    Es ist ein über unendlich viele Generationen festgelegtes Sterbeprogramm.


    Tatsächlich wird in diesem Buch auch alles das einleuchtend erklärt, was du hier als unerklärlich bezeichnest. ALLES!


    Und noch sehr,sehr, viel mehr.


    Ich sagte ja es ist ernüchternd!


    Ja, auch ich sah meinen Vater bereits zweimal, allerdings im Traum!


    Der 1. war ein sehr schöner, sehr intensiver, für mich erlösender Traum. Ein erlösender, herzlicher Abschied.


    Im 2.Traum sehe ich die Botschaft nicht ganz klar, wollte er mir sagen, dass er in meiner Nähe ist, ich ihn aber nur nicht sehe?


    Oder dass ich ihn vielleicht unbewusst immer noch irgentwie suche? Ich denke eigentlich eher ersteres.


    Aber kann es nicht genauso einfach mein Unterbewusstsein gewesen sein, das mir dieses vorgaukelt, um mich selbst zu trösten? Das ist mindestens genauso wahrscheinlich, denn das "Für" ist zur Zeit leider weniger bewiesen als das "Wieder".


    Aber letztendlich hat ein Jeder das Recht daran zu glauben, was er für richtig hält. Ich beneide die Menschen sogar, die bedingungslos "glauben" können. Niemals würde ich einem Menschen seinen Glauben ausreden wollen.


    Ich kann aber halt nicht so einfach "glauben"! Jedenfalls nicht so, wie es uns immer glaubhaft gemacht wird.


    Das da vielleicht aber doch irgentetwas ist, schliesse ich damit nicht aus. Aber mein Gehirn besteht aus zwei Hälften, die gefühlsbetonte rechte Hälfte und die logisch denkende linke Hälfte.


    Letztere hat bisher noch die Oberhand.


    Und wenn einem wie in diesem Buch alles begreifbar, einleuchtend und logisch erklärt wird, kann man nicht mehr so einfach an irgentetwas eher unbegreifliches, nur auf einem Glauben oder Vermutungen basierendes glauben.

    @SatansTomate

    > Wenn du die feste Absicht hast, das zu erforschen, dann wirst du automatisch


    > über die richtigen Informationen stolpern und die passenden Ereignisse werden


    > eintreffen.


    Kann diesem Satz von jn nur zustimmen - irgendwann bekommt die ganze "Forschung" sogar


    eine gewisse Eigendynamik.


    Ich habe bis heute das Gefühl, da geleitet worden zu sein, die richtige "Info" immer


    zum richtigen Zeitpunkt, und alles aufeinander aufbauend/abgestimmt.


    Liebe Grüße

    @-Dacapo-

    > Tatsächlich wird in diesem Buch auch alles das einleuchtend erklärt,


    > was du hier als unerklärlich bezeichnest. ALLES!


    Kannst Du bitte mal Autor und Titel des Buches nennen ?


    Warum gehst Du davon aus, dass das, was dort geschrieben steht stimmt, er recht hat, und alle anderen nicht ?


    Liebe Grüße

    komisch ich wollte gerade sowas ähnliches hier rein schreiben.


    ich frag mich auch manchmal ob ich nicht nen knacks habe weil ich so oft dran denke das ich nicht sterben will! am meisten hab ich angst davor das mein mann mal stirbt ich glaube das pack ich nicht! dann wieder will ich nicht vor meinem mann sterben weil ich angst habe das er vielleicht nach paar jahren sich wieder eine neue nimmt ... ich weiß hört sich komisch an aber auch wenn ich tot bin würd ich es nicht ertragen das er eine neue hat! :-/


    auch hab ich panische angst davor alleine sterben zu müssen... dann denk ich wieder drüber nach was ist wenn du beerdigt wirst und dann wieder im sarg aufwachst?! ja ich weiß ihr sagt das kann nicht passieren aber wer weiß woher wollen wir wissen was ab geht wenn wir unter der erde sind!


    auch hab ich wieder angst falls ich mal einen unfall habe das ich ins koma oder so falle das evtl. paar jahre anhält das ich auf wache und mein mann ist nicht mehr da! man kann sich nie ganz sicher sein das ein mensch in so einer situation über jahre zu einem hält... mein mann meint zwar ich würde spinnen und nicht immer über so nen zeug nach denken er würde jeden tag zu mir kommen und das auch über jahre aber ich weiß nicht....


    bin ich da alleine oder macht sich einer von euch auch über so sachen gedanken?! oder sollte ich mal nen arzt auf suchen :-/

    Kerlchen44

    Eigentlich habe ich deine Fragen in dem was ich geschrieben habe


    schon beantwortet, auch den Autor des Buches genannt,


    Aber weil du mich so nett fragst, beantworte ich sie dir gern noch mal.


    Autor: Ewald Günter


    "Ich war tot"


    Ein Naturwissenschaftler untersucht Nahtoderfahrungen


    Pattloch Verlag, Augsburg


    ISBN 3-629-00841-0


    Warum ich ihm mehr glaube?


    Das was er schreibt, ist auf alle Fälle wesentlich plausiebler, logischer und wissenschaftlich erklärbar.


    Alles andere, und da sind wir mal ganz ehrlich,


    ist reine Vermutung und leider auch nicht selten Wunschdenken.


    Ich sage ja nicht, dass es garnichts mehr nach dem Tod giebt.


    Ewald Günter schreibt am Ende seines Buches:


    Wenn ich mit Journalisten über Fragen dieses Buches spreche, werde ich regelmäßig gefragt, was meine eigene Stellungnahme dort ist, wo es um Entscheidungen geht. Sie wollen meine Motive, meinen Hintergrund kennenlernen und ein persönliches Wort von mir hören. Das ist verständlich, da es einem Wissenschaftler ansteht, Distanz zu behalten, Forschungsergenbnisse und auch allgemeine Hypothesen nicht mit eigenen Ansichten zu vermischen.


    Mancher wird noch weiter gehen und fragen: Schimmert nicht in dem, was in diesem Buch dagelegt ist, eine christliche Voreingenommenheit durch, die meine "Ergebnisse" beeinflusst? - Diese Frage habe ich mir in der Tat immer wieder selbst gestellt und kann nur wünschen, dass meine Darstellung als sachlich aufgenommen wird. Überzeugungen können Motiv und Motor sein, ohne sachlichkeit zu gefährden. Das gilt für das jüdisch-christliche Denken insgesamt: es hat die Naturwissenschaft nicht nur geduldet, sondern sogar entscheident mit begründet. Sachlichkeit besteht nicht nur in der Annahme, nur rational Begründetes sei wirklich ( das ist Idiologie ). Sie besteht in der klaren Unterscheidung zwischen rational nachvollziehbaren Feststellungen und aus persöhnlichen Glauben fließenden Aussagen.


    Nachwort von Eugen Biser


    Gestützt auf imponierende Kenntnisse der Astro- und Mikrophysik, der Chaostheorie und massgeblicher Untersucheungen über Telepathie, Präkoknition und Esoterik, aber auch der unterschiedlichen Aspekte der Tiefenpsychologie geht der Verfasser, sorgfältig abwägend, den durch die Nahtod-Berichte aufgeworfenen Fragen nach.


    Einblick in das "Drüben" vermitteln die Nahtod-Erlebnisse keineswegs; denn wer zurückgeholt, also "reanimiert" werden konnte, war nicht wirklich tot. Die besondere Leistung des Werkes besteht in der von ihm gebotenen Erklärung: in den Nahtod-Berichten spiegelt sich eine Art Selbstschutz des Organismus gegenüber seiner Zerstörung im Tod.


    Es mutet wie ein Entgegenkommen der Natur an, dass dem Sterbenden der Abschied durch die von den Berichten geschilderten Erlebnisse in Form von Gefühlen der Entrückung, der Durchlichtung und der Beglückung erleichtert wird.


    Erwähnt werden unteranderem Spiritismus, Geistheilung, Theosophie, Antroposophie, Reinkarnationslehre und Regressionstherapie. Insgesamt ist es ein sehr anspruchsvolles Buch. Doch am Ende des Buches schreibt er, dass trotzdem alles leider wissenschaftlich erklärbar ist, er hofft , seine verstorbene Tochter gegen alle Vernunft wieder zu sehen. Die Hoffnung stirbt doch auch bekanntlich zuletzt!


    Und genauso denke Ich!


    Wie gesagt in diesem Buch wird nicht nur über Nahtod-Erlebnisse geschrieben, sondern über allen möglichen "übersinnlichen" Dingen und Erscheinungen.


    So, ich hoffe ich habe jetzt hiermit nicht die Seite geprengt!


    Also, dir auch liebe Grüße,

    @-Dacapo-

    Danke für den nochmaligen Hinweis, hab's weiter oben wohl überlesen.


    :-)


    Antworte noch, werde mich auch mal bissel über Ewald Günter informieren.


    Liebe Grüße

    SoInLove

    In einigen deiner Ängste erkenne ich mich wieder.


    Auch ich habe panische Angst davor, dass mein Mann sehr viel Früher stirbt als ich und leider ist die Angst um ihn alles andere als unbegründet, da er sehr schwer und chronisch krank ist.


    Ich denke, dass ich ohne ihn nicht lebensfähig bin. Wir sind seit frühester Jugend und insgesamt 23 jahre unzertrennlich.


    Er ist nicht nur mein Partner sondern auch mein bester Freund.


    Manchmal denke ich, es wäre besser, ich würde vor ihm sterben, denn er ist sehr viel selbstständiger als ich. Am besten, wir sterben gemeinsam, aber das natürlich in weiter, weiter Zukunft.


    Angst vor dem Tod?


    Ich habe panische Angst davor in dem engen, kleinen dunklen Sarg zu liegen, und ich will auch erstrecht nicht tief unter der Erde verbuddelt liegen. Am liebsten würde ich wie die Indianer früher, auf einer geeigneten Unterlage, mit einem Tuch abgedeckt, oben in einer Baumkrohne meine letzte Ruhe finden. Tja, wenn es da nicht die Geier, Fliegen und sonstigen Ungeziefer gäbe.


    Ich weiß, ist alles völliger Blödsinn, ist eben Wunschdenken.


    Verbrennen? Ist doch auch gruselig!


    Ich sagte mal zu meinem Mann: Wenn du vor mir stirbst, warte auf mich da oben und hol mich ab! Und dann dachte ich, dass ich auf keinen Fall wiedergeboren werden möchte, er und auch ich jeweils in einem anderen Leben, nicht mehr vereint! Nö, will ich nicht!


    Angst, allein zu sterben?


    Oh ja, ich habe gesehen, wie mein Vater im KH sich selbst überlassen wurde. In einem winzig kleinem, trostlosen Sterbezimmer, zugezogene Vorhänge, mit dem Rücken zur Tür.


    Alle paar Stunden kam mal ein Pfleger, wohl um zu sehen ob er schon "gegangen" ist. Und dabei litt er höllen Qualen!


    Es giebt eben zu wenig Krankenschwestern, b.z.w. sie sind zwar oft sehr lieb, aber sie haben einfach zu viel zu tun.


    Aber wir waren ja bei meinem Vater!


    Wer wird aber später mir beistehen? Ich habe nicht so viele Kinder, wie meine Eltern.


    Und dann sage ich mir: Man, denk doch nicht ständig an den Tod, wenn er kommt, dann kommt er. Das wird definitiv irgentwann so sein.


    Aber die Zeit bis dahin sollte ich mir nicht selbst durch diese Grübeleien vermiesen.

    erstmal @SoInLove


    Nur weil du an den Tod denkst oder daran, dass du einen Unfall hast oder im Koma liegst, hast du noch lange keine Knacks ;-) dann würde den wahrscheinlich jeder haben. Jeder denkt einmal an Dinge, die einem Angst machen und dazu gehört nunmal auch, dass man alleine gelassen wird oder eben die Angst vor dem Tod und was danach kommt.


    Eigentlich sollte es heute keine Menschen mehr geben, die begraben werden und dann im Sarg wieder aufwachen, weil es wird doch so oft kontrolliert ob du wirklich tot bist und danach liegst du auch erstmal in der Leichenhalle...


    Wegen sowas musst du nicht zum Arzt gehen, das sind Grundängste von uns Menschen und ich wette mit dir auch dein Mann denkt mal an den Tod u.ä. Also mach dir keine Sorgen! :-)


    so und jetzt @jn:


    Darf ich dich mal fragen, ob du glaubst, dass es einen Gott gibt? Also ich persönlich hab irgendwie innerhalb von ein paar Tagen meinen Glauben an Gott verloren... Ich hab mir vorher auch einfach keine Gedanken drüber gemacht und als ich mich dann mal ein bisschen mehr damit befasst habe, habe ich gemerkt, dass ich eigentlich nicht dran glaube.


    Meinst du denn, wenn wir sterben, dass wir unser jetztiges "Ich" mitnehmen? Dann müsste es doch eigentlich so sein, wenn ich mich entscheide, wieder zurückzugehen als neuer Mensch, dass alle meine jetztigen Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse weg sind. Weil ich kann mich ja jetzt auch nicht an mein Leben davor erinnern, falls ich eins gehabt haben sollte. Das ist eben was mir Angst macht, dass mein jetziges "Ich" nichtmehr da ist, aber wahrscheinlich ein neues, aber davon weiß ich ja im Moment als mein jetztiges "Ich" nichts... und auch in meinem neuen Leben danach, werd ich davon nichts wissen. Wenn du aber schreibst, dass ich z.B. bei meinem (zum Glück noch en bisschen zu früh für mich ;-) ) Ehekrach auch in die Gefühlssituation von meinem Mann einsteigen kann oder auch von anderen Beteiligten, dann muss ich doch mein jetztiges "Ich" mitnehmen sozusagen. Oder weiß ich dann, wenn ich "da" bin, wer ich war und was passiert ist und bin aber in einer ganz anderen Gestalt oder wie auch immer? Oder hab ich da jetzt was ganz falsch verstanden? ;-D


    Aber die Erklärung mit dem Radio und den Frequenzen ist echt ziemlich gut, dankeschön :-) Ich werde mich auf jeden Fall jetzt mehr mit dem Thema beschäftigen. Ich schau mir "What the bleep do we know?" demnächst mal an, aber ich bin nach so Sachen meistens ziemlich durch den Wind und will an gar nichts mehr glauben und ich bin ein Mensch, der leider ziemlich oft und ziemlich leicht Panikattacken bekommt und danach kann ich mir gut vorstellen, dass es so endet ;-)


    Aus deinen ganzen Erklärungen geht ja auch hervor, wenn ichs richtig verstanden hab, dass es sozusagen "Geister" gibt (ich nenns jetzt einfach mal so). Also Leute, die einfach wie in The Sixth Sense auf der Erde "steckenbleiben". Haben diese Leute dann die Chance da wieder rauszukommen, oder bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf der Erde zu bleiben?


    Wenn es sowas gibt, hätten diese "Geister" dann die Chance mit uns Menschen Kontakt aufzunehmen? Wenn ja, wie?


    Darf ich fragen, wie dein Vater gestorben ist? Weil er taucht oft in deinen Beiträgen auf und wegen dem Krankenhaus nehme ich an, dass er krank war und im Krankenhaus gestorben ist.


    Auf jeden Fall danke für deine Hilfe, ist wirklich interessant mit dir zu schreiben! :-)

    @-Dacapo-

    Habe 'ne Weile überlegt, wie ich darauf antworten möchte oder kann.


    JN hat es alles, wie immer, irre gut erklärt.


    Ich kann es nicht so gut ;-).


    Möchte aber dennoch kleine, zusätzliche Anmerkungen über den Verstand, loslassen,


    und Glaubenssysteme schreiben :


    Das, was Ewald Günter schreibt ist reiner Verstand. Nicht mehr und nicht weniger -


    ich sage das ohne Wertung.


    Aber das "LEBEN" und alles was sich dahinter verbirgt, lässt sich mit dem Verstand alleine


    einfach nicht erfassen, geschweige denn erklären. Das geht nur mit dem Herzen.


    Das Zauberwort heisst hier "Spiritualität".


    Der Verstand, und das habe ich am eigenen Leibe erfahren, ist etwas, dass einen ganz schön


    "martern" kann. Er stellt alles in Frage, was sein Überleben auch nur ansatzweise


    gefährdet ;-).


    Aber mein Verstand, und das schreibe ich bei allem Respekt vor ihm, bin nicht! ich.


    Er meint es zwar, aber mein wahres! ICH ist meine unsterbliche, liebende, großartige Seele,


    die irgendwann entschieden hat, mal auf der Erde vorbeizuschauen, um irgendeine Erfahrung


    zu machen.


    Der Verstand ist nur dazu da, um auf der Erde zu überleben - und da ist er ein Meister ;-).


    Ich mag ihn, liebe ihn, aber ich traue ihm nicht (mehr).


    Aus dem Bauch (der Seele) lebt es sich besser = Erfahrung.


    (Ich versuche, es noch mehr zu leben, aber mein technischer, immer kritischer Verstand macht


    es mir da nicht leicht ;-) )


    Ich stimme mit JN überein, dass wir alle hier auf Erden viel viel mehr sind als


    das physische, das wir hier sind.


    Monroe hat es einmal sehr gut mit "Ich hier, ich dort" beschrieben.


    Verstand und Seele.


    Einfach mal eine Denkansatz :


    Du und Ewald Günter (und andere) stecken in einem Glaubenssystem, das da heisst : "Es gibt


    kein Leben nach dem Tod."


    Solange Du daran glaubt, wird sich an Deiner Haltung/Meinung nichts ändern.


    Wenn Du aber diese Idee einmal loslässt, wirklich! loslässt, und damit der (neuen) Idee


    Raum verschafft, es "zulässt" (wichtig), dass da vielleicht doch noch etwas nach dem (nur


    irdischem) Tod sein könnte, werden die Informationen/Gewissheiten nur so fliessen ;-).


    Wirklich.


    Was hindert Dich daran, Dich einfach mal ein bissel darauf einzulassen


    Wo wäre ein eventuelles "Risiko"


    > Das was er schreibt, ist auf alle Fälle wesentlich plausiebler, logischer


    > und wissenschaftlich erklärbar.


    Warum ? Was ist unlogisch daran, nach dem "Tod" weiterzuleben ?


    > Alles andere, und da sind wir mal ganz ehrlich,


    > ist reine Vermutung und leider auch nicht selten Wunschdenken.


    Nöö. Weder Vermutung noch Wunschdenken. Ganz ehrlich ;-).


    Es gibt viel mehr "Indizien" für ein Leben nach dem Tod, als dagegen.


    > Ich sage ja nicht, dass es garnichts mehr nach dem Tod giebt.


    Und was ist/wäre das dann Deiner Meinung nach ?


    Liebe Grüße