• Angst vorm Sterben

    Hallo, ich bin erst 17 Jahre alt und mache mir dauernd Gedanken darüber wie kurz das Leben eigentlich ist und habe dadurch das Gefühl, dass es gar nicht so lange bis ich sterben muss... woher kommt diese Angst? Kann mir einer helfen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wenn wie bist du/sind sie damit umgegangen. Das macht mich wirklich fertig.…
  • 111 Antworten

    @ jn:

    Aber "Gott" kann nicht über unser physisches Leben bestimmen oder? Er ist also nicht sozusagen der Herrscher über alles, wie es in der Bibel beschrieben wird oder?

    > Aber "Gott" kann nicht über unser physisches Leben bestimmen


    > oder?


    Ich bin mir sicher, daß die einzigen, die unser physisches Leben bestimmen, wir selbst sind. In den Bereichen jenseits dessen, in dem die Verstorbenen zunächst landen (Focus 27 nach Moroe) gibt es eins nicht: Daß irgendjemand einem anderen seinen Willen aufzwingen würde. Ich halte es daher für völlig unmöglich, daß wir von etwas anderem fremdbestimmt sein könnten.


    > Er ist also nicht sozusagen der Herrscher über alles, wie es


    > in der Bibel beschrieben wird oder?


    Du meinst diese eifersüchtige, rachsüchtige, jähzornige 'Person' des alten Testaments, die zu Raub, Mord, Vergewaltigung und Genozid aufruft? Das verträgt sich nicht wirklich mit etwas, das ich als Quelle bedingungsloser Liebe empfinde. ;-) Mit anderen Worten: Sicher nicht.

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    Ja ich glaube genau diese Person meinte ich ;-D


    Aber dann hab ich es soweit richtig verstanden...


    Darf ich dich fragen, wie du zu dieser "Theorie" gekommen bist? Also was für einen Grund hattest du, um mehr über dieses Thema herauszufinden?

    @jn

    @jn

    Ups, hätte fast Deinen Beitrag vergessen .... ;-). Sorry.


    > Jörg Starkmuth.


    Wie ist Deine Meinung da ?


    Weil, irgendwann fangen die Bücher an, sich zu gleichen ...... ;-).


    > Hast du Michael Talbot schon gelesen? "Das holografische Universum" - mit eins der besten


    > Bücher zu dem Thema, wie ich finde.


    Nee Du, kenn' ich noch nicht. Werde ihn mir nach "Ein neuer Anfang" reinziehen.


    Komme mit "Ein neuer Anfang" z. Zt. "furchtbar" gut zurecht :-).


    > Karma ist ja eigentlich nur für den ein Thema, der daran glaubt.


    Hmmm, wie meinst Du das ?


    Liebe Grüße

    >> Jörg Starkmuth.


    > Wie ist Deine Meinung da ?


    Interessante Ansätze eher von der wissenschaftlichen Seite her. Teils etwas schwer nachzuvollziehen, aber liefert einige Puzzlesteinchen mehr. "Das holografische Universum" finde ich eingängiger.


    > Komme mit "Ein neuer Anfang" z. Zt. "furchtbar" gut zurecht .


    Das werde ich mir auch mal näher anschauen...


    > Karma ist ja eigentlich nur für den ein Thema, der daran


    > glaubt. Hmmm, wie meinst Du das ?


    Karma bedeutet ja eigentlich Fremdbestimmung, Zwang und Schuld - nichts davon gibt es wirklich, außer wir erschaffen es. Wenn wir reinkarnieren, dann nicht, weil wir eine Schuld auf uns geladen haben und uns irgendein System dazu zwingt, diese Schuld abzubauen, bevor wir uns befreien können, sondern nur, weil wir entweder süchtig nach dem Erlebnis sind, oder weil wir es wollen.

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    @ jn

    Nun hab' ich endlich Deinen Beitrag wieder ausgegraben, der mir irgendwie durch die Lappen gegangen war ;-)

    Zitat

    Aber das, von dem wir abstammen ist offenbar ziemlich neugierig und epicht auf solche Erfahrungen. Sieh es mal so: Wir existieren in unserer isolierten Form nur genau aus dem einen Grund, weil unser Ursprung genau solche Erfahrungen machen will.

    Das klingt für mich irgendwie sehr konstruiert. Woher nimmst Du diese Überzeugung? Aus Büchern, oder hat das wirklich was mit Deinen persönlichen Erfahrungen zu tun? Was ist unser "Ursprung"? Ein großes Ganzes, dessen Bestandteil wir alle sind (und damit evtl. sogar unsere Individualität verlieren, wenn wir zum Ursprung zurückkehren?) oder doch so eine Art Gott, der uns geschaffen hat? Wenn letzteres: wo kommt dann Gott her? Die Frage könnte man unendlich weiterstellen. Warum "will" unser Ursprung die genannten Erfahrungen machen? Ist der Ursprung nicht eh "schlau" genug um zu wissen, was bei solchen Erfahrungen rauskommt? Warum ist der Ursprung denn (noch) lernbedürftig, wenn's ihn ja schon ewig gibt? Ist er irgendwann nicht mehr lernbedürftig, verliert dann seine Existenzberechtigung und verschwindet?


    Sorry, die Fragen sind etwas abstrus und durcheinander :-)

    Zitat

    Weil es dort diesen Dualismus nicht gibt, wie wir ihn hier haben. Du kannst nicht die Erfahrungen eines isolierten Wesens machen, wenn du kein isoliertes Wesen bist.

    Kein isoliertes Wesen = keine Individualität? Die "Menschen" verschmelzen dann sozusagen miteinander, oder wie kann man sich das vorstellen? Jeder kann im anderen lesen wie in einem offenen Buch? Kollektive Identität? Warum ist es "drüben" so unvollkommen, dass wir das Leben hier "brauchen"?

    Zitat

    Allerdings versagt dieses Erklärungsmodell in dem Moment, in dem Person B Informationen mitbringt, die Person A definitiv nicht wissen konnte, weil sie nur der Verstorbene gewußt hat. Und das passiert mitunter auch.

    Person A kann aber auch diese Information vom Verstorbenen zu dessen Lebzeiten per Telepathie ins Unterbewusste erhalten haben. Nicht als bewusste Informationsweitergabe, einfach in Form einer unbewussten Wahrnehmung, da wir ja offenbar über's Unterbewusstsein alle miteinander verbunden sind.

    Zitat

    Danke für den Hinweis, werd ich mich mal drüber her machen sobald ich innerlich "so weit" bin. :)*