Zitat

    Ich möchte selbst nie auf einem Friedhof liegen. Ich habe mit solchen Orten und auch der Kirche nicht viel am Hut. Ich möchte gerne da wo ich mich wohl fühlte verstreut werden.... frei sein und mit dem Wind ziehen. ;-) Um an mich zu denken braucht es kein Grab.

    :)z So sehe ich das auch für mich. Aber ob die Angehörigen oder fremde Leute (je nachdem, wer einen unter oder über die Erde bringen muss) das so mitmachen würden, ist eine ganz andere Frage.

    Ich finde die Regelung super. Auf das andere Bundesländer folgen.


    Allerdings, ob man das unbedingt im Garten verstreuen sollte? Immerhin könnte das Grundstück mal verkauft werden, und der neue Eigentümer (so er davon Kenntnis bekäme) wäre vielleicht gar nicht so glücklich darüber. Und: Müsste man im Fall der Ausstreuung im Garten den neuen Eigentümer aufklären darüber? ":/ Und, wenn man denn seinen Besitz verkaufen muss, wie würde man sich fühlen in dem Wissen, dass die Überreste des geliebten Menschen jetzt auf einem fremden Grundstück sind? Und was ist mit angrenzenden Nachbarn? Vielleicht sind diese ja abergläubig?


    Ich finde schon, dass es da vieles zu bedenken gibt.


    Was mit mir passiert wäre mir letztendlich egal, obwohl der Gedanke in einem Loch zu vergammeln nicht so toll wäre. Mir ist vor allem wichtig, womit es meiner Familie am besten ginge. Sind die Kosten tragbar? Ist die Grabpflege zumutbar? Ginge es meiner Familie vielleicht mit einer klassischen Beerdigung besser? Wie könnten sie ihre Trauer am besten verarbeiten?


    Wenn es nur nach mir ginge: Verbrennen und irgendwo ausstreuen. Möglichst günstig. Fertig.

    Den Punkt meines Vorposters wollte ich auch ansprechen.


    Gut, Asche verweht sich ja auch, aber dennoch wäre es ein unangenehmes Gefühl für mich, dass der Garten des zu mietenden oder kaufenden Objektes gewissermaßen ein Friedhof ist.