Emotionale Tretminen . Er ist verstorben

    Plötzlich und unerwartet. So steht es immer in den Anzeigen.Es kam aus heiterem Himmel. Er ist einfach gestorben. Und ich wandele wie betäubt in weissem Nebel. Die weissen Rosen auf dem Grab welken ein bisschen, aber meine Liebe blüht umso grösser. Wie soll das weitergehen?"

  • 4 Antworten

    Danke für Blickwurf auf meinen Beitrag.

    Ich habe schon Menschen in meiner " Nähe". Dachte ich fände hier Gleichgesinnte zum Austausch. ist ok.

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    Fühl dich gedrücjt aus der Ferne. Ich kann dir nicht viel sagen, außer dass es mir leid tut von Herzen.

    Ich habe letztes Jahr jemanden sehr nah zu meinem Herzen viel zu früh und unerwartet verloren. Das Gefühl die Welt nur durch eine Scheibe wahrzunehmen, Farben sehen anders aus, alles ist in Trauer, Fassungslosigkeit getüncht. Es tut mir leid und ich wünsche dir viel Kraft. Ein Mittel gibt es leider nicht.

    In meiner Kraftlosigkeit dachte ich mir dann dass immerhin die Zeit unerbittlich vorangeht und bewegt mich zwangsweise zumindest in Tageb weiterweg davon.

    Es wird der Tag kommen, an dem der Schmerz und die Ohnmacht einer dankbaren Erinnerung weicht. Jeder Mensch ist einzigartig und hinterlässt Spuren in uns. Für dich sicher Leuchtspuren. Kein Baum hat je ein Blatt zweimal wachsen lassen. Jedem ist seine Zeit geschenkt, doch der Tod wird irgendwann uns alle ereilen. Er erinnert uns daran das wir mit der uns gegebenen Zeit bestmöglich umgehen sollten. Wir können verzeihen und um Verzeihung bitten, wo dies vielleicht nötig erscheint. Das Leben ist ein Geschenk, dass man nicht versteht, woher es kommt und wie es weiter geht. Sicher ist nur, die Ewigkeit ist nicht auf dieser Welt. Doch all das was ein Mensch in uns hinterlässt, wird bleiben. Seine Taten und Worte, seine Träume und Hoffnungen. Am Ende kann ein jeder von uns nicht mehr bangen oder zögern. Wer weiß schon welches Geheimnis sich im Tod verbirgt? Wir sind nur Gast auf Erden - wird manchmal in der Kirche gesungen. So wie ein Wanderer kommt und geht. Du hast diesen Menschen auf seinem Weg wohl eine lange Zeit begleitet. Aber irgendwann kommt der Tag des Abschieds. Denn Wanderer sind wir alle. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen, irgendwann und irgendwie.