• Endlose Trauer

    Ich weiss, die Beiträge in diesem Teil des Forums beziehen sich meistens auf Menschen, um die man trauert, aber ich habe auch schon welche gelesen, in denen es um ein verlorenes Tier ging, und deshalb hoffe ich, dass ich hier ein wenig Trost bekomme. Ich habe heute morgen den Kater unserer Nachbarin angefahren auf der Strasse gefunden und es blieb nichts…
  • 786 Antworten

    So, ab morgen bin ich wieder normal online.


    Bei uns funktioniert jetzt wieder alles, allerdings erst seit ein paar Minuten und nun ist auch schon wieder Zeit, den Mini ins Bett zu bringen.


    Aber melden wollte ich mich trotzdem kurz.


    Ich hoffe, euch geht es gut :)*:)*:)*:)*


    Bitte nicht böse sein, wenn ich erst morgen ausführlich schreib, aber ich glaub, wenn ich meinen Mann noch lange mit dem weinenden Mini alleine lasse, dann kriegt er gleich ne Krise.


    Ich wünsch euch einen schönen, ruhigen Abend. :)*


    Bis morgen

    Hallo Ameli,


    schön das du noch schreibst. Ist doch kein Problem, es klappt halt nich immer so wie man es möchte. Umso mehr


    freue ich mich dann auf morgen. Ansonsten geht es mir ganz gut. Nur das Wetter könnte so langsam mal besser werden. So, ich wünsche dir auch einen schönen Abend. Bis morgen.


    Lg Simone

    @ Hasenreich

    Ich hatte bei dem, was ich über euren Umzug gelesen habe auch schon die Ähnlichkeit der "Vorsorge" gesehen. Ein wenig musste ich ja grinsen. Denke, sowas verstehen die wenigsten. Eigentlich schade.


    Ich glaub, deiner Schwiegermutter hätte ich auch mal gesagt, dass es sie überhaupt nix angehen würde, wenn ich den Hasen behalten möchte. Noch zumal er ja nun wirklich "Fehlgeprägt" war und diese Bindung zu euch hatte. Ich hätte ihn auch niemals wieder hergeben können.


    Vielleicht sollte es so sein, dass deine Schwiegermutter und deine Tante im KH waren, damit ihr die Ruhe hattet, euch so zu kümmern, wie ihr es für richtig gehalten habt. Und auch, um den Abschied so erleben zu können, wie es sein sollte und nicht gefühlsmäßig noch von solchem Quatsch abgelenkt zu werden.


    Für so etwas ist in solchen Momenten kein Platz und deshalb war es so bestimmt richtig. Auch wenn es für deine Schwiegermutter und deine Tante nicht so toll gewesen ist.


    Ich glaub, es ist immer schwierig, in einer solchen Situation die richtige Entscheidung zu treffen, ob ein Tierarzt noch helfen kann, oder ob er nur zusätzlich Stress verursacht.


    Ich habe mir letztens, als unser Kaninchen so auf der Seite lag, dieselbe Frage gestellt, weil er ja auch selten bis gar nicht aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wurde und ich hatte auch Angst, dass ich ihn nur zusätzlich stresse. Hab auch den Tierarzt gefragt, ob ich ihn nicht bei uns einschlafen lassen könnte, aber er hat mir dann auch erklärt, dass das noch Tagelang so weitergehen könnte und das wollte ich ihm dann auch nicht antun.


    Also bin ich dann doch zum Tierarzt gefahren, der allerdings auch nur zwei Minuten Autofahrt von uns entfernt ist.


    So wie du es für euch beschrieben hast, denke ich aber schon, dass ich es nicht anders gemacht hätte. Ich hätte auch geguckt, wie sich euer Hase sonst verhält, also ob er sonst noch Anzeichen von Schmerzen oder so zeigt und den Eindruck hatte ich jetzt beim Lesen auch nicht, also wäre ich auch nicht gefahren. :)*


    Ich kann mir vorstellen, wie es dir jetzt beim Schreiben des Posts gegangen ist. Wenn ich mir nur vorstelle, wie Conny auf meinem Arm lag und dann auch bei mir eingeschlafen ist, fange ich auch immer sofort an zu weinen. ich drück dich :)*:)*


    Die Stelle, die der "Bekannte" deiner Mutter und deine Schwester bei euch haben, nimmt bei uns der Alkohol ein. Meine Eltern trinken viel und wollen es nicht wahrhaben, dass sie sich dann so verändern, dass sie anderen nur noch weh tun. Sie schlagen verbal um sich und es bin immer ich, die alles abbekommt.


    Es fühlt sich wie eine riesen Bürde an, die man da zu tragen hat, weil man selbst ja eigentlich viel lieber hätte, dass es anders laufen würde. Man versucht es auch und versucht es und versucht es und trotzdem wird man immer wieder zurück gestoßen und verletzt.


    Meine größte Angst ist eben genau das, was du beschrieben hast:


    Der Tag, an dem es kein Zurück und kein Aussöhnen und Anerkennen mehr geben kann, weil auch Eltern nicht ewig leben. Man selbst bleibt dann mit den Schuldgefühlen zurück, vielleicht doch nicht genug getan zu haben, damit es anders wird, oder auch nicht genug eingesteckt zu haben um des lieben Friedens willen.


    Ich kann echt mit allen Gedanken nachvollziehen, wie wichtig dir diese beiden letzten Momente gewesen sein müssen, wo es zwischen euch harmonisch gewesen ist. Das gibt einem eine Grundlage, auf der man all die Trauerarbeit aufbauen und bewältigen kann. Und es liest sich so, als wenn du auch damit ein paar Jahre zu tun gehabt hast.


    Ich denke leider, dass es mir nicht anders gehen wird und ich habe jetzt schon Angst davor.


    Sag mal, was hatte deine Schwester davon, dass sie eure Zimmer fotografiert hatte? Hast du sie mal gefragt, warum sie sowas macht?


    So, wie du es schreibst, wäre ich über diese Entfernung auch mehr als dankbar.


    Meine Eltern versuchen leider jedesmal, nach einem bestimmten Zeitrau, sich zu melden und das Streitthema totzuschweigen. Sie sagen dann einfach "darüber reden wir nicht mehr". Oder so ähnlich. Jedes mal.


    Und jedes mal versuche ich ihnen zu sagen, wie wichtig mir eine Aussprache und auch gegenseitiges Verständnis wäre. Aber leider ohne Erfolg.


    Und dann, wenn es den nächsten Krach gibt, dann wird eben das, "worüber nicht mehr geredet wird" wieder ausgepackt und mir an den Kopf geworfen, weil ja nur ich daran Schuld bin.


    Grad die letzten beiden Tage hatten wir wieder so ein Problem:


    Sie gehen einfach hin und schenken unserem Sohn was zum Geburtstag. Schicken ein Paket und das wars.


    Da stehst du nun da und weisst nicht, was du damit machen sollst. Mein Mann und ich waren uns dann aber beide einig, dass es für uns einen Störfaktor darstellt und wir kein gutes Gefühl hätten, wenn wir es behalten würden.


    Also hab ich mehrmals versucht, sie zu erreichen und nie hat sich jemand gemeldet. Ich hab auf den AB gequatscht und weiss genau, sie saßen entweder daneben oder haben ihn abgehört.


    Das Ding ging gestern per Post zurück und ich ärgere mich tot über mich selbst, weil ich es wenigstens erklären wollte, warum ich es nicht annehmen möchte. Die schert das doch einen feuchten ... Nur ich hab mich mal wieder lächerlich gemacht.


    Aber nun ist endgültig der Zug abgefahren. Wenn sie das nächste Mal anrufen, werd ich bestimmt nicht mehr ans Telefon gehen.


    Aber leider kann ich nicht behaupten, dass es mir damit optimal geht, denn eigentlich möchte ich nicht, dass es ihnen schlecht geht und ich weiss, dass es so ist. Denn in ihrer kleinen verdrehten Welt sehen sie die Dinge ganz anders und fühlen sich verletzt von meinem Verhalten.


    Aber was bleibt mir denn anderes übrig? Die Alternative wäre, mich selbst weiter verletzten zu lassen und das kann ich einfach nicht mehr.

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    @ Chatzi

    Ich fand das alte Forum auch netter.


    Mit dem Anmelden bin ich gar nicht zurecht gekommen, da musste ich warten, bis mein Mann nach Hause kam. In dem Bereich bin ich nun wirklich nicht die Hellste, aber das ist auch nicht so wichtig. -> Solange du weisst, wer dir helfen kann ;-)


    So, wie du schreibst, ist es bei dir auch ein auf und ab, mal gute und mal schlechte Tage, oder?


    So geht es mir auch. An manchen Tagen, da bin ich mir voll bewusst darüber, dass es gut so gewesen ist, wie es gekommen ist, denn es hätte schlimmer sein können. Conny hätte schlimme Schmerzen haben können und hätte sich mehr gequält, als so, wie es letztendlich gewesen ist. Ich hätte den Tierarzt vielleicht nicht erreichen können und hätte nicht gewusst, was ich hätte machen sollen. Wenn ein anderer gekommen wäre, wäre er vielleicht nicht so feinfühlig gewesen, wie unserer. Und und und....


    All das ist mir dann ganz bewusst und ich bin dankbar für all die schönen Stunden und die Erinnerungen und dafür, dass Conny so alt geworden ist.


    Aber es gibt auch die Tage, wo mich der Schmerz wieder mit zurückreißt und ich wieder all die Fragen im Kopf habe und "durcharbeiten" muss und weine und gar nicht so richtig weiss, wie ich den Tag rumbekomme.


    Aber in den letzten Wochen sind diese Tage deutlich seltener geworden. Manchmal weine ich noch nachts, während ich arbeite, weil ich da zuviel Zeit zum Nachdenken habe.


    Ich denke, die schönen Momente und Erinnerung und das Wissen, was man getan hat, um einem Tier ein gutes Leben zu geben ist letztendlich das, was einem hilft, diesen Schmerz zu ertragen und abzuarbeiten. Er wird irgendwann weniger, auch wenn ich mir für meinen Teil sicher bin, dass er niemals ganz verschwinden wird und ich möchte das auch gar nicht, denn für mich gehört auch diese Erinnerung an die Zeit, die ich mit Conny haben durfte.


    Ich denke, dass es dir da ähnlich geht :)*:)*


    Conny ist an Herzversagen gestorben. Aufgrund seines hohen Alters. Er hatte Herzrhytmusstörungen, als ich Freitags vor Pfingsten mit ihm zum Arzt gefahren bin. Samstags ging es ihm etwas besser und von Sonntag auf Montag ging es dann immer schlechter. Er konnte nicht mehr alleine laufen und nicht mehr stehen, essen, trinken zum Katzenklo. Als er dann mit den Zähnen knirschte und wir sicher wussten, dass er nun Schmerzen hatte, haben wir die Entscheidung getroffen, dass nun der Moment ist, wo wir ihn gehen lassen müssen.


    Aber wie ich schon oben geschrieben habe: es wäre schlimmer gewesen, wenn es die Niere oder die Leber gewesen wäre. Ich glaube, du weisst, wie ich das meine.


    Sicher, der schönste Abschied wäre gewesen, wenn er einfach nur bei mir im Arm hätte einschlafen können, aber von all den Möglichkeiten, die es an Ursachen für diese Entscheidung geben könnte, hat uns doch die beste "getroffen" unter der er am wenigsten leiden musste.


    Ja, das mit meinen Eltern.


    Es ist nicht einfach, damit zu leben, dass ich den Kontakt zu ihnen abgebrochen habe. Für mich ist im Hinterkopf immer noch der Gedanke "Sie leben nicht ewig!". Du hast nicht ewig die Möglichkeit, dich auszusöhnen.


    Das belastet mich ungemein und ich fühle mich schuldig, weil ich den Kontakt abbreche. Ich würde so gerne was ändern, aber ich musste in den letzten Jahren auch sehen, dass es nicht reicht, wenn nur ich alleine was ändern will.


    Meine Eltern denken nicht darüber nach, dass sie irgendwann gehen müssen und sie denken nicht darüber nach, wie ich mich fühle, wenn sie mir ihre Gemeinheiten an den Kopf werfen.


    Ich erreiche sie nicht, mit dem, was ich ihnen zu sagen hätte, weil sie einfach niemals an ihrem Handeln zweifeln.


    Alles was sie machen, ist richtig. Und alles, was ich mache, ist falsch.


    Das geht nun schon seit 15 Jahren so und ist in den letzten 8 besonders schlimm geworden.


    Immer wieder bitte ich sie, mich nicht zu verletzen. Ihre Kritik oder das, was sie stört sachlich anzubringen, damit man darüber reden kann, aber es geht nicht.


    Sie ziehen nur ihr Ding durch und es ist ihnen egal, wie es uns allen damit geht.


    Im Moment geht es ihnen nur um ihren Enkel.


    Es gab einen riesigen Krach, als wir sagten, dass wir ein Kind wollten. Sie wollten es nicht. Taten alles, um uns davon abzubringen und sagten, dass sie auf keinen Fall für uns da wären und ich mich auf sie nicht verlassen sollte (das hätte ich sowieso nicht, denn ich finde, dass es meine Verantwortung ist, für mein Kind zu sorgen)


    Nun ist er da und sie wollen nur noch ihn. Sie kritisieren mich in allem, was ich mache und wollen ihn am liebsten wochenlang bei sich zu Hause haben.


    Sie sind z.B. totbeleidigt, weil das Kind nicht ihren Nachnamen hat -> ich hatte meinen Geburtsnamen noch vorangestellt und sie waren nun der Meinung, dass das Kind nur so heißen solle, wie sie, nicht wie der Vater.


    Das gab ewige Diskussionen. "Das Kind muss so heissen, wie die Mutter!" Und das, obwohl ich ja auch den Namen meines Mannes hatte. Und soll ich ihn nicht so nennen, wie sein Vater heißt??? Ich finde das unmöglich.


    Nun heißt der Kleine so, wie wir beide, weil ich vor zwei Wochen meinen Geburtsnamen beim Standesamt abgegeben habe. Ich bin es einfach leid.


    Das ist nur ein Beispiel für das, was meine Eltern stört.


    Es stört sie z.B. auch, dass sie letztens mit dem Kind in die Kneipe wollten, ohne uns, und ich was dagegen hatte.


    Ein Kind hat in einer Kneipe nix zu suchen und schon gar nicht, wenn Oma und Opa sich nicht beherrschen können und nicht wissen, wann genug ist mit trinken. Da hat mein Vater gesagt, wir würden ihn maßregeln. Ich konnte es kaum glauben.


    Ich könnte ewig weiter schreiben, ...


    Es wäre schön, wenn irgendwann mal eine Versöhnung zustande kommen würde, aber ich für mich glaube, dass es friedlicher ist, wenn es erstmal so ist, wie es ist. Auch wenn es mich belastet und verletzt. Aber es verletzt mich nicht so sehr, wie ständig gezeigt zu bekommen, wie egal ich meinen eigenen Eltern geworden bin.


    So, ich werd jetzt erstmal den Teelichthalter aufkehren, den mir mein Sohn grad umgeworfen hat. -> nun liegen tausende kleine Kiessteine und Scherben auf dem Schlafzimmerboden und ich muss erstmal überlegen, wie ich die am besten wegbekomme. Aber ich wollte erstmal in Ruhe zu ende schreiben.


    Bis hoffentlich bald. :)*:)*

    Hallo Ameli,


    schön das du geschrieben hast. Nur leider ist es heute etwas spät geworden, hatte einen stressigen Tag.


    Habe deine Zeilen gelesen, das hört sich wirklich sehr schwierig an, die Situation mit deinen Eltern. Aber ich möchte dir morgen gerne ausführlicher schreiben, da ich total müde bin. Sorry, melde mich aber morgen wieder bei


    dir. Wünsche dir auch eine gute Nacht, bis morgen.


    Lg Simone

    @ Chatzi

    Mach dir keinen Stress. Ich bin froh, wenn wir uns hier überhaupt austauschen, das muss ja nicht gleich in der selben Minute sein, wie der andere schreibt.


    Manchmal komm ich ja auch nicht gleich dazu.


    Ich hoffe, bei euch scheint heute auch die Sonne.


    Bis später dann :)*:)*

    @ Hasenreich

    Dir wünsch ich auch einen schönen Freitag und viel Sonne :)*:)*

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    Hallo Ameli,


    so erst jetzt komme ich dazu hier mal in Ruhe zu schreiben. Bei 3 Kindern manchmal nicht so einfach. Meine Söhne


    sind heute von ihrer Klassenfahrt zurückgekommen, da gab es einiges zu erzählen und zu waschen...


    Meine Tochter ist heute im Nachbarort zur Kirmes gegangen, dann braucht sie vorher immer meinen mütterlichen


    Rat in Sachen Styling. Aber irgendwie total süß wenn man noch gefragt wird.


    Bei deiner Conny ist doch eigentlich schön zu wissen, das sie so alt werden durfte und nachher ohne Schmerzen


    ins RBL gehen konnte. Glaubst du überhaupt daran, das es das gibt?? Mir fällt es ziemlich schwer wirklich daran zu glauben, manchmal rede ich mich damit nur froh.


    Die Geschichte mit deinen Eltern ist wirklich sehr, sehr traurig. Weißt du für mich ist es schwer zu verstehen,


    da es euch alle gibt, also es fehlt niemand in eurer Familie. Ich meine, man sollte diese Zeit gemeinsam miteinander


    verbringen, sich verstehen, einfach füreinander da sein. Versteh mich bitte nicht falsch, dies soll kein Vorwurf an dich sein, ich denke du bist dafür auch nicht verantwortlich. Nach deinen Erzählungen, tun sich deine Eltern ziemlich schwer mit allem. Aber weißt du seit dem mein Bruder im letzten Oktober so plötzlich gestorben ist, er ist einfach tot umgefallen, sehe ich manche Dinge mit anderen Augen. In den letzten 2 1/2 Jahren hatte ich zum Glück guten Kontakt zu meinem Bruder, aber davor gab es ein paar Jahre wo wir keinen richtigen Kontakt mehr


    hatten. Wir haben uns dann höchsten mal zu irgendeinem besonderen Anlaß getroffen. Aber ich fand seine damalige Ehefrau nicht gerade toll, sie hat auch Alkohol getrunken. Er hat sich dann vor ca. 3 Jahren von ihr getrennt und hatte dann zu dem Rest der Familie wieder Kontakt. Nur leider bin ich sehr traurig das ihm nicht noch mehr Zeit mit uns geblieben ist, besonders für meine Mutter ist es sehr, sehr schwer. Sie kommt mit diesem Verlust nicht klar, sie wird dieses Jahr 80.


    Sorry jetzt geht gerade mein Telefon, muß meine Tochter abholen. Schreibe nachher oder morgen weiter, sorry.


    Lg Simone

    Hallo Ameli,


    total blöd das ich so schnell gestern unterbrechen mußte. Ich versuche einfach mal dort weiterzuschreiben wo ich gestern aufhören mußte.


    Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, das Familie doch etwas besonderes sein sollte. Es funktioniert


    zwar auch nicht immer, da man es auch nicht allen recht machen kann. Bei dir meine ich zu erkennen, das deine Eltern vielleicht ein Problem mit deinem Mann haben. Vielleicht sind sie auch nur eifersüchtig, das geht doch vielen Eltern so mit ihren Schwiegersöhnen oder Töchtern. Oder sie wollen nicht verstehen das man mittlerweile


    selbst eine Familie hat und erwachsen ist.


    Mein Mann hat auch keinen Kontakt zu seinem Bruder und deren Familie. Dabei hat er nur den einen Bruder, ich kann die Situation nicht verstehen, ich glaube in unserer Familie geht es nur um Neid und Mißgunst.


    Wir haben 3 Kinder und die haben 1 Kind, bei denen gab es damals Schwierigkeiten während der Schwangerschaft,


    darum blieb es bei dem einen Kind, aber da können wir nichts für. Unser Haus ist vielleicht etwas größer als deren


    Haus, damit können sie auch nicht umgehen usw. usw.


    Also, ich will damit nur sagen, wir sind doch alle gesund, das Leben könnte so einfach und so schön sein wenn wir uns alle akzeptieren würden, jeder so wie er ist.


    Ich kann für meinen Bruder nichts mehr tun, ich stehe nur noch an seinem Grab und bringe ihm Blumen...


    Hoffe er sieht wenigstens dabei zu und er spürt das wir ihn nicht vergessen werden.


    Vielleicht wird sich bei euch doch nochmal alles zum positiven wenden, ich wünsche es dir von ganzem Herzen.


    Ich glaube wir haben es immer verpaßt uns alle gemeinsam an einen Tisch zu setzen und zusammen zu reden.


    Das ist so wichtig. Vielleicht wäre dann die Geschichte mit meinem Mann und seinem Bruder nicht so eskaliert.


    Das ganze geht nämlich auch schon gute 3-4 Jahre so.


    Weißt du, momentan versuche ich wieder nach der Ursache zu forschen, woran denn meine Katze wirklich gestorben ist, gestern habe ich auf irgendeiner Seite gelesen, das Katzen wenn sie Würmer haben auch eine


    Anämie entwickeln und auch dann ihren Katzenstreu fressen. Mir wurde dabei ganz schlecht, wenn ich mir vorstellen muß mein "Baby" hatte vielleicht "nur" Würmer und kein TA hat es bemerkt. MEinst du das könnte sein oder hätte ich merken müssen, wenn es tatsächlich Würmer gewesen wären? Verrückt über was ich so nachdenke, ich quäle mich immer selbst damit. Der TA sagte mir damals sie sei an Nierenversagen gestorben,


    aber die Nierenwerte waren komischerweise nicht so schlecht. Darum verstehe ich das nicht.


    Ich glaube ich bekomme nie meine Ruhe, wenn ich all diese Fragen nie beantworten kann.


    So genug für heute. Machs gut Ameli und häng doch mal die Sonne raus!! Dir noch einen schönen Sonntag.


    Bis bald, ganz liebe Grüße


    Simone:)*:)*

    @ Chatzi

    Ich hab deine Posts gelesen, aber zum ausführlichen Antworten komme ich wohl erst morgen, weil hier nach dem WE so viel liegen geblieben ist und ich gar nicht richtig weiss, wo ich anfangen soll.


    Wir waren kaum zu Hause am Samstag und wenn mein Mann da ist, dann komm ich eh nicht dazu, das zu machen, was ich eigentlich müsste, also muss ich das immer Montags erledigen ... %-|


    Ich schreib dann morgen früh.


    Wünsch dir einen schönen, sonnigen Wochenstart :)*:)*:)* (bei uns sieht es nun so aus, als würde es endlich wärmer)


    drück dich lieb


    Ameli

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    Hallo Ameli,


    heute will ich mich endlich melden, mein letzter Post ist bestimmt schon über eine Woche her. Letzte Woche hatten wir Hochzeitstag, und auch gestern waren wir bei dem schönen Wetter draußen im immer grüner werdenen Grün. Es ist schön und tut der Seele gut, die blühenden Bäume zu betrachten und im Sonnenschein zu wandern.


    Ja, ich denke auch, es war Fügung, dass damals als es mit unserem kleinen Liebling zu Ende ging, niemand anrufen und uns stören konnte. - Ich bin heute fest davon überzeugt, dass es der einzig gangbare Weg für unseren kleinen scheuen Liebling war, ihn ganz still bei uns in seinen Abschiedsstunden zu begleiten - ohne TA. Ja, ich weiß hundert%tig, ein TA hätte nur gestört. Hinfahren wäre sowieso nicht gegangen. Der Umzug war seine erste und einzige Autofahrt. Und kommen lassen - auch nicht. Wir hatten einmal einen Mittagsgast, der verhielt sich neutral zu unserem kleinen Vierbeiner - dennoch hatte unser Häschen Angst vor ihm - wegen seiner lauten, tiefen Stimme. Damals, als wir unser Tierchen begleiteten, habe ich oft über den wichtigen Dienst derHospiz-Bewegung nachgedacht - seitdem unterstützen wir diese Arbeit. - Unser Häschen hätten wir gar nicht mehr auswildern KÖNNEN - auch das musste meine Schwiegermutter einsehen, nachdem mein Mann ihr die Meinung gesagt hatte. - Es war nämlich nícht nur auf uns, als Herrchen und Frauchen geprägt, sondern es ließ sich nicht abbringen von seiner Milch(!) Nachdem uns der Förster angeleitet hatte gaben wir ihm Milch nach Hasenart - Vollmilch mit Sahne und Zitronensaft. Später ließen wir Sahne und Zitronensaft weg - und unser Häschen trank gierig seine Milch. Als wir ihn an normales Wasser gewöhnen wollten, streikte unser Hase - er wollte "seine" Milch - und zwar morgens und abends. Er stand dann erwartungsvoll an seinem Trinknapf und wartete geduldig auf seine leckere Vollmilch, die der dann gierig trank. - Nur ganz zum Schluss wollte er keine Milch mehr - er nahm dann doch ab und zu vom Wasser, dass ich ihm bereitstellte. Ganz zum Schluss, saß ich neben ihm, streicelte ihn und tauchte meine Finger ins Wasser, um ihm sein Mäulchen zu befeuchten. - Ich weiß, dass wir alles für ihn getan haben was möglich war - dennoch war die erste Zeit danach sehr schwierig, weil ich immer wieder daran zweifelte, ob ich wirklich alles getan habe.


    Ja, das mit Deinen Eltern. Ich glaub es Dir gern, dass Dich dieser Zustand sehr belastet. - Aber jetzt überleg einmal: Was ist für eine gesunde Beziehung (unter Freunden / zwischen Geschistern / zwischen Eltern und Kindern ...) unerlässlich??? - VERTRAUEN!!!! - Wenn dieses Vertrauen aber immer wieder mit Füßen getreten wird - ist dann eine Beziehung überhaupt möglich? - Sieh mal, die Beziehung zwischen meiner Schwester und mir: Meine Schwester hat eine glänzende Begabung und Eignung als "Familienzeitung" - als ich die "Verbotenen" Fotos unserer unvollkommen eingerichteten Zimmer sah, war ich erst mal so perplex, da konnte ich sie gar nicht zur Rede stellen - und wenn ich es getan hätte, hätte sie sich das so zurechtgelegt, als wenn ich was zu "verbergen" hätte - und wäre dagestanden als die Dumme. - Also: Nix sagen und Konsequenzen ziehen.


    Ich denke, bei so einer verfahrenen Situation wie es zwischen Dir und Deinen Eltern ist, ist ein gesunder Abstand sogar geboten - sonst machst Du Dich kaputt - und riskierst noch Deine Beziehung zu Deinem Mann. - Was meinst Du, wieviel Ehen in die Brüche gehen - nur weil


    Eltern mit Kindern und Schwiegerkindern nicht können. - Eine Freundin von mir, die leidet schon jahrelang vor sich hin - weil ihr Mann nicht abgenabelt ist und mit seiner Mutter "verheiratet" ist. - Es kann gut sein, dass Deine Eltern sich vielleicht an Deiner sensiblen Art stören - und dadurch Deinen Mann auch nicht mögen - aber ihr Enkelkind an sich binden wollen - um ihre vermeintlichen "Erziehungsfehler" an ihm wieder gut zu machen. - Das ist aber nicht die Lösung. Ihr drei seid EINE Familie - und das müsst Ihr auch bleiben.


    Natürlich verstehe ich Deine Angst - dass es mal ganz schnell anders sein kann und eine Versöhnung nicht mehr möglich ist. - So war es ja auch bei mir: Eine wirklich klärtende Aussprache hat nicht mehr stattgefunden - wenn ich jetzt zB. aber versucht hätte, eine Aussprache unbedingt herbeizuführen, hätte ich den kürzeren gezogen - denn sie hätte mir nie und nimmer geglaubt - in ihrer Verblendung hätte es nichts genutzt! -


    Aus eigener Erfahrung weiß ich aber - und das ist sehr tröstlich: Es IST MÖGLICH, auch NACH den Tod einer Person, mit der eine Versöhnung nicht mehr möglich war, Frieden mit dieser Person zu schließen. - Sowohl bei meiner Mutter als auch meiner Schwiegermutter war es so: Es wurde mir von "oben" geschenkt, zu verzeihen, und einen tiefen Frieden zu bekommen. Ich habe mich hundertmal gefragt, ob ich bei meiner Mutter alles richtig gemacht hatte, doch ich war mir keiner Schuld bewusst - meiner Mutter gegenüber empfand ich dann sogar tiefes Mitleid - denn sie war ja verblendet und gar nicht fähig zu einer Beziehung mit mir, weil sie unter dem Einfluss eines bösen Menschen stand. - Auch meiner Schwiegermutter konnte ich an ihrer Beerdigung dank eines "göttlichen Himmelsgeschenkes" all ihre miesen Tricks vergeben - ich weiß - allein hätte ich das nicht geschafft - dazu war göttliche Hilfe nötig.


    Ich denke, Du hast ALLES richtig gemacht - hinzu kommt ja bei Deinen Eltern noch die Alkoholsucht. - DH. sie sind gar nicht fähig zu einer gesunden Beziehung - ich würde es mal so formulieren: Dass Du diese Beziehung nicht AB-gebrochen - sondern AUF EIS gelegt hast - denn es gibt, solange Deine Eltern leben, die Hoffnung, dass sie vielleicht doch noch mal "trocken" werden - und dann vielleicht doch wieder eine zaghafte Annäherung möglich ist. Es war sogar dringend wichtig, das Geschenk unter den gegebenen Umständen zurückzuschicken: Denn eine Annahme wäre für Deine Eltern ein Signal zum Weitermachen - auch in ihrem Alkoholkonsum gewesen - und solch einem Einfluss darfst Du Dein Kind nicht aussetzen - das Wohl Deines Kindes hat hier Vorrang. Es MUSSTE von Dir ein Signal kommen "Stopp - so nicht". - Und es war auch nötig - wie Du ja auch geschrieben hast - zu Deinem eigenen Schutz - denn Du MUSST Dich nicht verletzen lassen - auch nicht von Deinen Eltern - auch nicht, obwohl Du IMMER ihre Tochter sein wirst - auch dann hast Du das Recht, Dich vor weiteren Verletzungen zu schützen - doch immer mit der Hoffnung verbunden, dass es sich ändern könnte.


    Ich hoffe sehr, dass ich Dir ein wenig weiterhelfen konnte. Viel, viel Kraft! :)*:)*:)*:)*

    Hallo Ameli,


    ich habe gerade meine Antwort an Dich noch mal durchgelesen - dabei ist mir eingefallen, dass ich mit meiner Schwester vor etlichen Jahren einmal eine Aussprache hatte - eine klärende Aussprache, wie ich meinte. - Seltsamerweise fühlte ich mich danach aber NICHT befreit. Es war ganz komisch, ein Gefühl, das ich fast nicht beschreiben kann. Es war eine schwesterliche Aussprache mit vielen Tränen - auf beiden Seiten. Doch später fühlte ich mich nicht glücklich oder befreit - mir war fast schwindelig - in meinem Kopf drehte sich alles - ich konnte es kaum glauben, dass ich mich mit meiner Schwester ausgesprochen hatte - und fühlte mich eher unendlich erschöpft. - Natürlich redete ich mir daraufhin ein, die Aussprache sei ehrlich gewesen. Doch nur zwei Jahre später musste ich erkennen, dass alles nur Schein gewesen war. Meine Mutter erkrankte, und meine Schwester meinte, sie könne weiter machen und mich wieder in ihre Abhängigkeit zwingen. Sie betrog und hinterging mich nach allen Regeln der Kunst, sagte mir nichts - deshalb musste ICH im Krankenhaus hinterherrufen, um zu erfahren, wie es um meine Mutter stand - sie steckte mit dem "tollen Bekannten" zusammen - doch das zarte Pflänzchen, das zwischen uns ganz zaghaft aufkeimen wollte - das wurde durch ihre Intrigen im Keim erstickt - das Pflänzchen "Vertrauen". Es ist kaputt - es ist zerstört, wie eine Vase in tausend Stücke zerspringt. Ich versuche die Beziehung durch oberflächlichen "Small-Talk" am Leben zu erhalten - doch zu mehr reicht es nicht - es müsste sich etwas grundlegend ändern - und ob diese Änderung dann ECHT und EHRLICH ist, müsste erst einmal sehr vorsichtig geprüft werden. - Was ich damit sagen will, ist: Man kann Vertrauen nicht erzwingen - wenn von der anderen Seite GAR nichts kommt, was soll man da machen? - Man sagt immer, zum Streit gehören zwei - zum NICHT-Streit oder gar zum Frieden gehören aber AUCH zwei! - Ich wünsch Dir trotzdem eine gute Nacht und gib die Hoffnung nicht auf, dass sich vielleicht doch mal was tut - von Seiten Deiner Eltern - auch in Bezug auf den Alkohol - denn solange dieses Problem besteht, ist es wichtig Dein Kind abzuschirmen.


    Denk immer daran: Die Hoffnung stirbt zuletzt! :)*:)*:)*:)*:)*

    @ Chatzi

    Eigentlich wollte ich ja schon heute morgen schreiben, aber irgendwie hab ich wieder verduselt, dass ich ja zum freundlichen Babyimpfen musste |-o


    Ja, ich glaub schon an das Regenbogenland.


    Allerdings ist mir das die ersten Monate nicht so leicht gefallen. Bevor Conny gehen musste, hab ich ohne zu Zögern dran geglaubt. (Das liegt aber auch daran, dass ich auch glaube, dass unser Bewusstsein nicht das einzige ist, was existiert) Dann kam der Abschied von Conny und die Frage, nach dem WARUM? Ich hab mich gefragt, wenn es Gott gibt und daran hab ich immer geglaubt, warum tut er mir sowas an? Warum musste Conny sterben? Gibt es Gott wirklich, wenn er mich und ihn so auseinanderreißt? Ist das fair?


    Von dem Gedanken an war ich in einer totalen Zwickmüle: Ich hatte Probleme Conny Tot und meinen Glauben unter einen Hut zu bekommen. Aber wenn ich nicht mehr glauben konnte, dann konnte ich auch nicht glauben, dass es Conny nun gut geht. Es war schrecklich.


    Es hat Monate gedauert und ist auch erst mit dem Tot von Gismo wieder besser geworden, dass ich mich erinnern konnte, woran ich eigentlich wirklich glaube. Und dazu gehört auch, dass Conny nun in einer anderen Welt auf mich warten wird. Ich wünsche ihm, dass seine ehemalige Besitzerin dort ist und für ihn sorgt und dass er Frieden hat und glücklich ist... und mich dabei nicht ganz vergisst.


    Ich finde das, was du über die Beziehung zu deinem Bruder schreibst auch traurig. Man verliert manchmal so viel Zeit, in der man so viele schöne Momente miteinander erleben könnte. Aber es freut mich, wenigstens zu lesen, dass ihr in den letzten Jahren Kontakt zueinander hattet. Das ist bei solchen Situationen das einzige, woran man sich ein wenig klammern kann. Ich kann sehr gut verstehen, dass es deiner Mutter schwer fällt, sich damit abzufinden. :°_:°_


    Bei meinen Eltern ist es so, dass sie ein Problem mit allem haben. Seit meinem 14. Lebensjahr (ich kam in die Pubertät und meine Mutter in die Wechseljahre) ist nichts mehr so, wie es vorher gewesen ist. Vorher hatte ich eine schöne Kindheit und konnte immer mit allem zu meinen Eltern kommen.


    Aber vom ersten Freund an, war damit Schluss. Sie mochten keinen meiner Freunde. Sie waren nicht mir mir und meiner Schulbildung zufrieden, nicht mit meiner Berufswahl. Immer haben sie auf mir rumgehackt, weil ich kein Abi gemacht habe. Dann hab ich vor 3 Jahren das Fachabi nachgemacht, da haben sie auf mir rumgehackt, weil ich so viel gelernt habe. Danach haben sie mich wieder fertig gemacht, weil es kein "Vollabi" geworrden ist.


    Ich arbeite nicht so hart wie sie. In meinem Alter hat meine Mutter viel mehr erreicht, als ich. Ich mach dies nicht richtig, das nicht. ... Es ist ein Rattenschwanz ohne Ende. Meinen Mann mochten sie zu Anfang wirklich nicht. Aber dann war es ok und nun ist es wieder Mist. Weil er sich hinter mich gestellt hat. Eine ganze Zeit hat er mit ihnen mit getrunken und da er nie getrunken hat, wenn wir alleien waren, ist ihm das auch schnell zu Kopf gestiegen und er hat dann nicht mehr mitbekommen, wie fertig mich meine Eltern gemacht haben. Hat oft gemeint, ich soll mich nicht so anstellen.


    Erst als er krank war und nicht trinken konnte, wegen Medikamenten, da hat er es mitbekommen und von dem Moment an ist es aus mit dem guten-Schwiegersohnverhältnis, weil er zu mir steht.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Katze Würmer hatte. Wenn es so schlimm gewesen wäre, dass sie an Würmern gestorben wäre, oder dass es ihr dadurch so schlecht gegangen wäre, dann hättest du die Würmer sehen müssen.


    Ich hatte mal eine Pflegekatze, die war gerade mal 2 Stunden bei uns, da hab ich schon gemerkt, dass sie Würmer hatte. Sie waren überall am Po.


    Ich bin mir daher 100%ig sicher, dass es dir aufgefallen wäre, wenn sie so einen massiven Wurmbefall gehabt hätte, dass es ihr deshalb so schlecht ging.


    Bei den Nierenwerten hab ich mal gelesen, dass man zwar nur eine geringe Abweichung in den Werten findet (zu Anfang), dass das aber dann auch schon heisst, dass die Hälfte des Organs bereits geschädigt ist, noch bevor man enorme Abweichungen bemerkt in den Blutwerten.


    Ich weiss, dass du gerne all deine Fragen beantwortet hättest. :°_:°_ Und ich kann es dir auch so gut nachfühlen.


    Hast du den TA mal danach gefragt? Vielleicht solltest du das noch machen. Er wird dir dazu bestimmt gerne nochmal helfen. Er kann dir zwar nicht alles beantworten, aber vielleicht wenigstens, warum die Nierenwerte nicht so erhöht waren, deine Katze aber trotzdem Nierenversagen hatte. :)*:)*


    Vielleicht rufst du einfach noch mal an.


    Als Gismo gehen musste und ich mich so gequält habe, da hab ich auch ca. 4 Wochen später nochmal mit meinem TA drüber gesprochen und er hat mir dann erklärt, dass der Kater schon in einem Schockzustand war. Das selbst war für mich keine Beruhigung, aber der Nachsatz, dass er somit die Schmerzen nicht mehr gespürt hat, dass hat mir wenigstens ein bischen Trost gegeben. Denn mich quälte immer der Gedanke, dass er dort gelegen und gelitten hat an den Schmerzen und ihm niemand helfen konnte, bis ich vorbei gefahren bin.


    Ich weiss zwar, dass es nicht länger als eine halbe Stunde gewesen sein kann, weil ich ja den Weg in die andere Richtung vorher schon gefahren bin, aber es hat mich trotzdem gequält. Und dieses Wissen hat mir doch etwas geholfen.


    Gibt es eigentlich bei dem Bruder deines Mannes keine Chance, sich nochmal zusammen zu setzen?


    Bei meinen Eltern ist das nicht möglich. Ich habe so lange, so viele Jahre immer darum gebeten und auch darum, nicht immer alles wieder und wieder auszugraben, aber sie wollen alles nur totschweigen, wenn sie sich versöhnen wollen.


    Ich hoffe, du hast heute auch einen schönen, warmen Tag. Ich wollte ihn eigentlich genießen und mit dem Mini rausgehen, aber er ist vom Impfen nicht mehr ganz so fit und ich hab mir gestern den halben Backenzahn abgebrochen und musste um 21 h zum Notdienst, hab dann die Nacht gearbeitet und bin nun auch nicht so fit.


    Aber ich hoffe auf morgen und da werd ich dann mit dem Kleinen rausgehen.


    Ich drück dich lieb


    Ameli


    P.S. Conny war übrigens ein Kater ;-) Wäre ich aber bei dem Namen (er hieß schon vorher so) auch nicht drauf gekommen ;-)

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    @ Hasenreich

    Alles Liebe nachträglich zum Hochzeitstag @:)@:)


    Wir haben jetzt am 24.04. kirchlichen Hochzeitstag.


    Ich bin auch froh, dass es endlich wärmer und sonniger draußen wird. So ein wenig wärmt die Sonne ja doch die Seele.


    Obwohl ich gleichzeitig auch immer ein wenig traurig dabei werde, weil ich mir doch gewünscht hätte, dass Conny nun auch wieder auf der Seite der Heizung liegen könnte, die zum Fenster zeigt (im Winter lag er immer auf der anderen), um sich die Sonne auf den Rücken scheinen zu lassen.


    Ich denke dann, wie gerne ich diese Momente, wo die neuen Blätter anfangen sich auszubreiten und alles nun so richtig schön frisch riecht, mit ihm teilen würde.


    So, wie du schreibst, wäre es für mich auch undenkbar, auch nur zu versuchen, euren Kleinen auszuwildern. Das wäre gar nicht gegangen. Egal, was deine Schwiegermutter gesagt hat, oder ob sie es nun letztendlich auch verstanden hat.


    Wichtig ist doch nur, dass ihr hinter allem, was ihr für euren Schatz getan habt, gestanden habt und dass du dir aus tiefstem Herzen sicher bist, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben.


    Natürlich fragt man sich trotzdem immer "War wirklich alles richtig", aber so wie du es schreibst, weiss dein Herz ganz genau, dass alles ok war, was du getan hast. Auch, wenn andere das nicht verstehen.


    So ähnlich, wie du über die Gefühle zu deiner Mutter schreibst, dass du Mitleid für sie empfunden hast, so geht es mir mit meinen Eltern.


    ich kann praktisch fühlen, wie schlecht es ihnen in manchen Situationen geht, in dem Denken, dass sie denken. Und es tut mir weh, dass ich weiss, dass es ihnen weh tut, auch wenn ich weiss, dass ihr Denken nicht der Realität entspricht. Ist vielleicht ein wenig durcheinander beschrieben, aber so ist es. Und das tut mir leid. Ich würde gerne was daran ändern, weiss aber auch dass, was du schon geschrieben hast: erzwingen hilft nicht. Es würde zu nichts führen.


    Früher hat mich mein Vater immer dazu gezwungen, mich mit meiner Mutter wieder zu vertragen,in dem ich mich entschuldige.


    Ganz egal, wer was gesagt hatte oder verschuldet hatte, ich musste mich entschuldigen. Und so soll es heute auch noch sein und das kann ich nicht.


    Weil ihre Worte mich so sehr verletzten. Da kann ich doch nicht auch noch hingehen und mich dafür entschuldigen.


    In den letzten Wochen, bevor jetzt dieser Knall war, haben meine Eltern beide nicht besonders viel trinken dürfen. Sie hatten beide eine Darmspiegelung und mussten auch die Ernährung umstellen und mein Vater ist schon jahrelang Zucker- und Herzkrank.


    Es war angenehm, mit ihnen zu reden in der Zeit.


    Leider haben sie wieder angefangen, als sie den 60. Geburtstag meiner Mutter bei uns gefeiert haben und das auch voll. Es war schrecklich und nur schwer ohne Krach zu ertragen. Schade, dass sie es nicht durchgehalten haben.


    Sollten sie wirklich versuchen, etwas ändern zu wollen, wäre ich die letzte, die sich ihnen in den Weg stellen würde. Aber so wie es nun ist, ist Abstand das beste. Es ist auch das einzige, was nicht mehr so verletzt.


    Ich kann das Gefühl deiner Schwester gegenüber nach dieser Aussprache nachempfinden. Vielleicht ein inneres Zeichen, dass es leider doch nicht das ist, was es sein sollte, schon damals.


    Ich hatte mal eine Freundin, für die ich alles getan hätte. Ich hab immer hinter ihr gestanden, als ihr Vater starb und auch in der Zeit danach. Hab ihr geholfen, sie getröstet. ... Zu einer Zeit, in der ich sie gebraucht hätte, hat sie mich im Stich gelassen. Es tat richtig weh und ich wollte den Kontakt nicht mehr, weil ich zu tief verletzt war. Dann fand aber doch eine Aussprache statt, in der ich versucht habe, ihre Sicht zu verstehen und sie mir sagte, dass es ihr leid tat, dass sie mich so alleine gelassen hatte.


    Ich hätte froh sein müssen, aber ich war nur leer. Konnte meine Gefühle nicht einordnen und wusste nicht, wie ich mich nun verhalten sollte.


    Die Antwort bekam ich zwei Wochen später: sie "verriet" mich in genau derselben Situation ein zweites Mal und da wusste ich, dass es nie mehr Freundschaft werden würde. Es war vorbei und hat mich doch noch jahrelang begleitet, als Schmerz, den ich noch bis vor 1 1/2 Jahren abgearbeitet habe.


    Manchmal bekommt man eben nicht das, was man möchte und ich glaube, es liegt nicht alleine in meiner Hand, an der Beziehung zu meinen Eltern was zu ändern. Da müssten sie auch wollen. So ähnlich sehe ich das bei deiner Schwester auch. Und ich würde dir trotzdem von ganzem Herzen wünschen, dass ihr irgendwann zueinander findet.


    Aber stellst du dir manchmal auch die Frage, ob dich das nach so langer Zeit, des Verletzt-Werdens befreit? Würde dir eine so späte Aussprache Frieden geben?


    Ich würde es mir mit meinen Eltern wünschen, aber ich wüsste nicht, ob es sich gut anfühlen würde.


    Ich werd jetzt gleich mal zu unserem Mini verschwinden. Der hat heute seine Impfung bekommen und ist gar nicht gut zurecht.


    Ich wünsch dir einen schönen Dienstagabend. Bei uns scheint immer noch die Sonne und ich hoffe, dass ich morgen auch mit dem Kleinen rauskomme um sie zu genießen.


    ganz liebe grüsse :)*:)*


    Ameli

    Hallo Ameli,


    herzlichen Glückwunsch und alles Liebe und Gute zu Eurem Hochzeitstag! @:)@:)@:) Hoffentlich habt Ihr schönes Wetter! - Wir müssen nachher mit unserem Hoppelchen noch zum Tierarzt fürs Zähnekürzen. Ich schreibe Dir morgen ausführlich zu unserem Thema.


    Für heute wünsch ich Euch einen wunderschönen Tag. Liebe Grüße @:)

    @ Hasenreich

    Ich wünsch dir auch einen schönen, warmen, sonnigen Tag. Bei uns ist es klasse, nur muss mein Mann leider arbeiten. So war ich heute mit dem Mini alleine unterwegs, war aber auch schön.


    Ich wünsch deinem Häschen alles gute, fürs Zähnekürzen.


    Wir hatten mal ne Häsin, da mussten wir das auch alle Nase lang machen lassen, haben es dann letztendlich selbst gemacht. Der TA hat es uns gezeigt und von da an ging es ohne Probleme.

    @ Chatzi

    Dir wünsch ich auch einen schönen Tag mit viel Sonne :)*:)*

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