Ich weiß nicht, ob die betroffene Mama schon so weit ist. Momentan zieht sie sich noch ziemlich zurück und ich denke, dass unsere Töchter fast Gleichalt waren, wird es für sie nicht einfacher machen.


    Ich werde erstmal abwarten, bis sie so weit ist, sich mit mir zu treffen und alles weitere sehen wir dann.


    Und natürlich tröste ich meine Kinder und sie mich auch. Aber mit dem Schmerz im Inneren muss letzten Endes doch jeder selber fertig werden.


    Danke ralf :-)

    SilberPearl@


    Ich denke das die betroffene Mutter und deine Tochter sich vielleicht auch gegenseitig mit wenigen worten trösten könnten! Mit wenigen worten!


    Und vielleicht entsteht ja ein ungezwungendes heilendes


    Gespräch von Ex Mutter zur Ex Freundin!?


    War eure Tochter denn mal wieder in dem Kinderzimmer der Freundin nach dem Tod?


    Vielleicht kann sie da ja abschied nehmen von ihrer Freundin in ihren Zimmer mit den privaten Erinnerungen!?


    Und wie gesagt hilft das vielleicht auch ihrer Mutter?


    Ich wünsch euch allen beteiligten auf jedenfall


    eine gute bewältigung mit der situation!!! :)-

    Danke, das ist lieb!


    Und nein, bisher waren wir nicht mehr dort, da die Eltern noch ziemlich auf Abstand gehen. Ich melde mich regelmäßig und die Mama sagt auch, dass sie es gut findet, dass ich mich nicht zurück ziehe. Aber sie sind noch nicht so weit. Und das respektiere ich. Das braucht einfach alles Zeit.


    Und im Moment weiß ich auch nicht, ob meine Tochter dort hingehen wollen würde ins Zimmer. Sie spricht zwar auf der einen Seite gerade viel über die Freundin, aber auf der anderen Seite möchte sie nicht zum Friedhof und auch nicht dort vorbei laufen oder Fotos schauen usw.

    SilverPearl@


    Du scheinst das gut vor zuhaben! :-)


    Ich kann nur aus meiner erfahrung sagen,


    Das damals meine schwester und ich uns ein wenig


    halt gegeben haben!


    Und meine Cousine(18) weil sie auch ein recht guten kontakt zu meinen Vater hatte!


    Dabei erzählten wir aber lustig was wir so mit


    ihm erlebt hatten und wenn wir mal traurig waren


    haben wir uns fest umarmt!


    Weniger gut fand ich die jammernder und heulenden


    Gespräche einiger!!


    Ich denke mit rumgeheule einige Wochen nach dem


    tod des Vaters, kann man ein Kind auch nicht aufbauen!


    Lieben Gruss :-)

    Naja, so ausgelassen rumheulen tu ich vor den Kindern sicherlich nicht. ;-) Nein, aber wenn wir von ihr reden und ich traurig bin, dann zeige ich das auch, auch, wenn ich dabei mal ne Träne vergieße. Aber so ist es bei den Kindern auch. Letzte Woche hat meine Tochter am Tisch plötzlich ganz trocken zu ihrem Bruder gesagt : "Ja was? Wenn man tot ist, ist man tot, und ... ist jetzt auch tot. Da können wir halt nix machen." Das hat mich im ersten Moment schon etwas erstaunt. Und manchmal muss sie nur an sie denken, und sie bricht in Tränen aus.


    Aber das ist einfach von Tag zu Tag unterschiedlich und natürlich wird es Tag für Tag etwas "einfacher". Aber bis zu einer Normalität mit der Tatsache, dass sie nicht mehr da ist, ist einfach noch ein großes Stück weg vor uns. Und diese Zeit braucht es und die nehmen wir uns auch einfach.

    SilverPearl@


    Ich weiss nicht ob es richtig ist, aber vielleicht


    kannst du die Eltern ja auch mal bißchen überlisten,


    wenn die zeit da ist, in dem du zb fragst ob die mit


    in den Tierpark oder so kommen weil eure Tochter sie


    auch gerne dabei hätte!


    Vielleicht müssen die Eltern mal raus kommen!?


    Und ein schönen familien ausflug machen.


    Wenn ich jetzt denke das ich ein Kind verloren hätte.


    Puh.... Kann es noch schlimmer kommen??


    Stand eigendlich irgendwo wie alt die Eltern sind!


    LG :)-

    Zitat

    Manchmal frag ich mich, ob ich überhaupt das Recht habe so traurig zu sein.

    Ich glaube, es gibt so etwas wie Seelenverwandtschaft. Manchmal ist diese Bande viel enger als die verwandtschaftliche.

    Zitat

    Aber das ist einfach von Tag zu Tag unterschiedlich und natürlich wird es Tag für Tag etwas "einfacher". Aber bis zu einer Normalität mit der Tatsache, dass sie nicht mehr da ist, ist einfach noch ein großes Stück weg vor uns. Und diese Zeit braucht es und die nehmen wir uns auch einfach.

    Genau, das ist gut. Das ist ein guter und "ganz normaler" Trauerprozess. Und mit der Zeit wird es wenigstens leichter, wobei ich aus meiner eigenen Erfahrung das nicht glaube, was viele sagen: "Die Zeit heilt alle Wunden". Manchmal bleibt eine Narbe und die wird man immer spüren.

    Genau das denke ich auch. Manches kann einfach nicht ohne Narben heilen.


    Und nein, ich werde die Eltern sicherlich nicht trängen oder überlisten. Jeder trauert anders und es ist erst vier Wochen her, dass sie ihr Kind verloren haben. Wenn sie sagen sie brauchen noch zeit, wer bin ich denn dann um mir das Recht rauszunehmen und das zu ignorieren? Das wäre in meinen Augen total respektlos.

    Drängen habe ich auch nicht gemeint , falls mich einer hier so zitieren will!?


    Ich meinte nur das man lieb die Eltern zu ein ausflug einladen könnte


    und halt sagen das sich alle Familienmitglieder freuen würden wenn sie mitkommen!


    Damit sie mal dem alltag entfliehen können!


    Und ich weiss wovon ich reden.


    Bei uns sollte auch wieder nach 2-3Wochen der alltag eintreten.


    Aber das war nicht leicht mit 11 wenn der geliebte Vater weg ist!


    Ich war froh wenn mich mal jemand


    aus dem alltag genommen hat und ich mal was anderes gesehen habe!


    Und jemand hatte mit dem ich lachen und weinen durfte!!! :)-


    Ich fühle mit euch!! :)-

    Ich habe ja regelmäßigen Kontakt zur Mama, aber selbst ein Kaffee mit mir alleine ist ihr momentan noch zu viel. Von daher denke ich nicht, dass ein Ausflug mit den Kids das Richtige wäre.


    Ich denke es ist einfach auch anders, ob man einen Elternteil verliert oder ob man als Eltern ein Kind verliert. Auch wenn beides extrem schmerzhaft und traumatisch ist. Und jeder hat da halt ein anderes Tempo.


    Wir werden sie zukünftig sicherlich zu Geburtstagen einladen oder gemeinsame Unternehmungen machen. Aber das braucht eben Zeit, die die zwei halt vorgeben müssen.

    Entschuldigt falls ich zu viel schreibe! :-)


    Ich denke und hoffe das du da ein gespür für


    entwickelst ob du denn helfen kannst!


    Selbst weiss ich nur das ich auch gerne mal


    einladungen abschlage weil ich denke das die mich


    aus mitleid usw. einladen!


    War aber auch hinterher traurig weil ich nicht da war.


    Wollte damit nur sagen das manche ja auch


    dankend ein einladung absagen weil sie nicht zur


    last fallen wollen!!


    Sind halt gedanken anstösse oder möglichkeiten


    aus meinen erfahrungen, aber Jeder empfindet auch


    verschieden!


    LG :)-

    Nein, Du schreibst nicht zu viel. Das ist völlig in Ordnung. Und ich denke schon, dass ich ein gewisses Menschengespür habe. Ich bin selbst Arzthelferin und mein Mann ist Bestatter. Von daher denke ich schon, dass wir zumindest ein bißchen Ahnung vom Umgang damit haben. Auch wenns natürlich immer etwas anderes ist, wenns einen selber betrifft, als wenn es sich um einen Patienten handelt.

    @ SilverPearl

    Ich lese schon länger still mit und bin tief betroffen, was da in dieser Familie passiert ist. Ich wünsche den Eltern ganz viel Kraft, besonders für die nächste Zeit, die ja erst anfängt........ :)* :)* :)-


    Ich möchte Dir aber auch sagen, dass ich finde, dass Du Deine Sache sehr sehr gut machst und ich habe wirklich das Gefühl, dass Du auf diesem Gebiet doch eine gewisse Kompetenz hast! @:) - Ich denke auch, dass der Beruf Deines Mannes Dich bzw. Euch da schon ziemlich geprägt hat und Du über die Jahre schon viel Erfahrung sammeln konntest im Umgang mit Trauernden!


    Ich wünsche Dir für morgen ganz viel Kraft für das Treffen mit der Mama!

    @ Landarbeiter

    Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du schon so früh Deinen Vater verlieren musstest! :)- Das war sicherlich sehr schwer für jeden von Euch - und jeder hat es sicher auch auf ganz unterschiedliche Weise erlebt.


    Die Idee mit dem Spielen der Kinder im Kinderzimmer des verstorbenen Kindes finde ich sehr schön! - Ich denke aber auch, dass dies JETZT sicherlich noch viel zu früh wäre - vor allem für die Eltern des Kindes.


    Es ist eben auch so, dass Kinder und Erwachsene unterschiedlich trauern. Für Kinder ist es dann auch gut, wenn sie mal was anderes sehen und erleben - für Erwachsene dagegen kann das alles noch zu früh sein.


    Ich war 22 als mein Vater ganz plötzlich verstorben ist und habe meine eigene Trauer auf meinen Partner übertragen - dh. ich habe Verlustängste entwickelt, was meinen Partner betrifft - habe die Trauer meiner Mutter hautnah miterlebt (damals lebte ich noch bei meinen Eltern zu Hause) und diese Trauer als Verlustangst auf meinen Partner weiter übertragen.


    Es war also wieder eine ganz andere Trauer, als Du sie mit 11 erlebt hast.


    Ich denke, dass eine solche Unterscheidung, in welchem Alter man eine Trauer durchlebt ganz wichtig ist.


    Deshalb finde ich auch Deine Gedankenanstöße sehr wichtig - weil Du Deine Trauer so beschreibst wie Du es als 11Jähriger empfunden hast. @:)