Das hoffe ich sehr. Ich konnte auch einiges ansprechen, über das ich viel nachdenken musste und das hat auch mir sehr geholfen.


    Da ist diese Woche ab Donnerstag bis Samstag Strohwitwe sein werde habe ich sie gefragt, ob wir bei mir nen Mädelsabend machen wollen. Sie hat sich sofort gefreut und gemeint, das wäre ne super Idee. Wir schließen uns die Tage nochmal kurz und dann schauen wir mal, ob wir nur quatschen, einen Film schauen oder ein paar Spiele spielen oder so. Ich freu mich drauf. :-)

    Ich glaube, bis sie sich wieder gut fühlt wird es noch lange dauern. Es ist von Tag zu Tag, teilweise von Stunde zu Stunde verschieden. Ist ja auch verständlich. Aber ich werd sie damit nicht alleine lassen. Ich hoffe nur so sehr, dass die Trauer um das gemeinsame Kind sie und ihren Mann zusammen schweißt. Leider gehen ja an solchen Schicksalsschlägen auch immer wieder Ehen kaputt. Ich hoffe, dass sie es schaffen.

    Ich hab eine Bekannte die durch einen Unfall ihren 6 jährigen Sohn verloren hat, es hat viele viele Jahre gedauert bis sie es einigermaßen überwunden hat, wenn man das überhaupt so sagen kann.


    Dieser Verlust bleibt, egal ob noch andere Kinder vorhanden sind, dieses eine ist es nicht mehr.


    Und auch durch nichts zu ersetzen.


    Die Lücke bleibt und schließt sich nicht mehr.


    SilverPearl


    Ich finde ehrlich gut das ihr euch so kümmert @:) , viele Bekannte ziehen sich in solchen Fällen zurück, weil sie Angst vor dieser Situation haben und schlichtweg überfordert damit sind.


    Das nenne ich Freundschaft :)*

    Erstaunlich, dass Du das so schreibst. Denn eigentlich war die Mama der Freundin bisher eher eine Bekannte. Ganz am Anfang, als unsere Töchter zusammen im KiGa waren, konnten sich unsere Töchter noch nicht so wirklich leiden. Durch die Herzerkrankung hatte die Kleine natürlich einige OPs und war dadurch in manchen Bereichen noch nicht so weit, wie die anderen Kinder in ihrem Alter und hat sich deswegen auch manchmal anders verhalten. Vielleicht hat Lilly nach ner Weile deswegen die Freundin genau so akzeptiert, weil ich einen Neffen mit Down-Syndrom habe, mit dem meine Tochter aufgewachsen ist. Sie weiß von daher, dass es eben Kinder mit anderen Bedürfnissen und anderem Verständnis gibt. Und in den letzten anderthalbjahren ist eine echt tolle Freundschaft zwischen den Mäusen entstanden.


    Und dadurch war es eigentlich erst so seit nem guten halben Jahr so, dass wir uns immer mal wieder getroffen haben, wenn die Kids eh da waren und wir auch Zeit hatten. Also fing sich eigentlich gerade erst an eine Freundschaft zwischen ihr und mir zu entwickeln. So arg viel weiß ich noch gar nicht über sie, nur war die Kleine halt sehr oft hier.


    Ich mag sie wirklich sehr und hab sie das nach dem Tod der Tochter auch wissen lassen. Dass ich mich gefreut habe, dass sich eine Freundschaft beginnt zu entwickeln und ich eigentlich nicht möchte, dass wir das nun aufgeben, auch wenns anfangs sicherlich für beide Seiten schwere Momente geben wird.


    Und ich denke ihr tut es im Moment ganz gut, so wie es ist. Ich möchte weiter für sie da sein, da ich sie echt gerne mag und hoffe, dass sie es auch weiterhin annehmen kann. :)z