Zitat

    Distance, einsam magst du sein, klein bist du auf keinen Fall!


    Wolfgang

    Ich danke dir Wolfgang, du weißt gar nicht, was mir diese Äußerung bedeutet. Ich bin einfach verarmt, was das anbelangt.


    Ich danke dir. :°_

    Sag mal, Distance, warum bist du soo einsam? Du erwähnst es mehrfach in diesem Faden. Hast du niemand sonst, mit dem du sprechen kannst? So von Angesicht zu Angesicht? Ich denke, das wäre gerade für dich sehr sehr wichtig!! Das Forum hier ist ja ganz gut und es mag auch in gewisser Weise hilfreich sein. Vor allem erhälst du auch Rückkopplung von vielen verschiedenen Leuten. (die oft etwas schreiben, was dem Fragesteller gar nicht passt.) Dennoch wäre es gerade für Leute in deiner Situation enorm wichtig, wenn sie vertrauensvolle persönliche Kontakte haben. Ich höre heraus, dass das nicht gut für dich aussieht? Versuche Kontakte zu finden und Leute kennen zu lernen, denen du auch vertrauen kannst. Ich kenne dich zu wenig um nun konkrete Vorschläge zu machen, doch die Spanne der Möglichkeiten ist weit: Das kann ein Sportverein sein oder ein Kirchenchor, Das kann ein Volkshochschulkurs oder eine Selbsthilfegruppe oder eine Wandergruppe sein oder 1000 andere Möglichkeiten. Verschliesse dich nicht in deinem Zimmer. Das ist nicht gut für dich!

    *leise reinschleich und dickes tröstknutschi aufdrück*


    oh ich wünschte ich könnte dir jetzt all meine Kraft schenken.. wie Wolfgang gesagt hat, es ist schon schwer genug wenn man selbst so eine schwere Last/Aufgabe tragen muss. Da ist es unheimlich wichtig dass auch man selbst jemanden hat, der das mit dir teilt. Wenn dir ein persönliches Gespräch mit Leuten hilft, die sich damit auskennen, dann TU DAS UNBEDINGT.


    Es wäre nicht gut, mit seinen Gedanken und Sorgen und Gefühlen allein zu sein, das muss alles irgendwo raus, sonst macht es einen fertig.


    *ganz ganz feste knuddel* :)_

    Ich möchte mal ein kurzes Feedback geben.


    Nach dem gestrigen Austausch hier und einigen ganz lieben PN´s ging es mir wesentlich besser. Darüber zu schreiben hilft mir.


    Wir haben gestern Nacht ein belangloses langes Telefonat geführt. Er hat das Thema nicht angesprochen, ich auch nicht. Ich war innerlich sehr ruhig.


    Heute hat er mir dann geschrieben, ich sollte heute was Schönes machen und nicht an ihn denken. Es gibt so viel Schönes auf dieser Welt. Was für ein Wunsch?!


    Meine Antwort darauf muß ich hier nicht formulieren. :|N


    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Ich versuche mich abzulenken.


    *:)

    Heute nun eine Wendung der Situation.


    Bei einem Telefonat mit ihm, möchte er, dass ich mir was Schönes gönne. Er möchte eigentlich unsere Beziehung beenden. Eigentlich. Nicht wirklich, wie ich rausgehört habe.


    Auf mein Nachfragen hat er dann gesagt, dass ich Besseres verdient hätte und nicht einen Pflegefall. Ich sollte mein Leben genießen und nicht mich mit ihm befassen.


    Ich habe daraufhin völlig panisch reagiert, weil ich es zwar nachvollziehen kann, aber nie und nimmer tun werde. Ich liebe ihn und das bis zum bitteren Ende.


    Er versteht mich nicht. Will, dass ich noch was vom Leben habe und mich anders orientieren soll.


    Ist das das Ende? Ich könnte damit nicht leben. Ich will ihn und nur ihn. Ich bin überhaupt in der jetzigen Situtation nicht offen für andere. Doch das versteht er nicht. Er kann nicht verstehen, wie sich ein Mensch an einen so Kranken hängen kann.


    Ich bin traurig und verstehe ihn nicht mehr. Ich weiß, was er damit bezweckt, aber sollte er nicht auch meine Einstellung dazu verstehen?


    Ich gebe ihn nicht auf. Nie.


    Dieser Sinneswandel macht mir Angst und ich befürchte, dass er unsere Beziehung bald beendet.


    Wieso kann er nicht verstehen, dass ich zu ihm halten WILL. Er sieht sich als Belastung für mich. Ja, das ist eine Belastung, doch das ist auch meine Entscheidung.


    Ich glaube, er möchte freie Fahrt für das, was er vorhat. Ohne mir gegenüber ein schlechtes Gewissen zu haben. Das wäre dann wieder ein Mensch weniger, dem er wehtut und der um ihn trauert.


    Ich verstehe das alles nicht, aber eigentlich doch. Doch will ich ihn nicht loslassen. Vllt. ist das genau das, was er will. Loslassen. Freisein.....

    "Eigentlich" ist ein dummes Wort, denn es bedeutet immer genau das Gegenteil von dem was der Betreffende gerade sagt. Ich will mich eigentich von dir trennen bedeutet, dass ich mich genau nicht trennen will. Wenn irgend möglich sollte man dieses Wort ganz vermeiden, doch immer wenn man es hört, lohnt es sich genau hinzuhören und an das Gegenteil zu denken.


    Loslassen, frei sein: Da möchte ich ein beeindruckendes Erlebnis aus meiner Indienreise erzählen. Es war in Varanassi, früher Benares genannt. Der heilige Fluss Ganges geht durch diese Stadt und dort werden Tag und Nacht Leichen verbrannt und die Asche der Verstorbenen im Fluss verstreut. Nichts soll an den Verstorbenen erinnern, damit er leichter ins Nirwana übergehen kann. Grosse Scheiterhaufen aus Holz werden ununterbrochen aufgeschichtet. Die Leiche wird darauf gelegt und ein naher Angehöriger, Sohn, Tochter, Ehepartner muss den Scheiterhaufen entzünden. Auch Touristen können das problemlos beobachten. Es fällt auf, dass dies in völliger Ruhe geschieht – kein Klagen, kein Jammern, kein Weinen. Das muss streng vermieden werden, denn wenn der Angehörige weint, dann kann die Seele des Verstorbenen nicht loslassen und nicht ins Nirwana übergehen.

    Zitat

    Ich bin traurig und verstehe ihn nicht mehr. Ich weiß, was er damit bezweckt, aber sollte er nicht auch meine Einstellung dazu verstehen?


    Ich gebe ihn nicht auf. Nie.

    Aber Distance, so wie du schreibst, lese ich heraus, dass du ihn sehr wohl verstehst. Ihr beide seid euch nahe gekommen während der Zeit eures Kennens und du kannst sicher sein, dass auch er dich versteht. Ein wenig Hartnäckigkeit ist nun schon von dir gefragt. Zeige ihm weiter deine Zuneigung. Zeige ihm, dass du ihn nicht aufgibst! Lasse dich nicht so einfach abschieben. Er braucht es. Er braucht dich mehr als du ihn! Aber zeige ihm auch, dass du immer verstehen wirst, was er tut! Gleichgültig was er tut!

    Hallo Wolfgang,


    deine Geschichte ist sehr beeindruckend, vor allem für mich als Europäerin. Zu gerne hätte ich auch mal solch eine beeindruckende Reise gemacht.


    Deine Beschreibung beeindruckt mich sehr. Doch hängt es auch nicht immer von dem jeweiligen Glauben ab?! Du beschreibst die Stärke der Trauernden. Dazu wäre ich nie in der Lage. Es gibt Kulturen, dort wird der Tod gefeiert. Für mich ein nichtvorstellbares Prozedere.


    Ja, ich halte an ihm fest. Doch wenn ich ehrlich bin, hat mich seine Äußerung, sich von mir zu trennen, sehr verletzt.


    Und jetzt kommt wieder meine Angst, ungerrecht zu sein, zum Vorschein. Das ist genau das, was ich befürchtet habe.


    Bleibe ich fair, auch wenn er sich trennen will? Nein, ich bin egoistisch und will ihn. Doch ist das gerechtfertigt? Sollte ich mich nicht doch trennen?


    Ich weiss nicht, was er will. Er sagt, er liebt mich und wenn man liebt, muß man auch loslassen können. Er will, dass ich das Leben genieße und nicht mit einem Pflegefall verbinge.


    Ach, wieso ist immer alles so schwierig?

    @ :)

    Zitat

    Doch hängt es auch nicht immer von dem jeweiligen Glauben ab?!

    Ja natürlich! Ich will hier keineswegs für den Buddhismus werben, auch nicht für irgendeine andere Religion. Wer an Gott glaubt, dem kann er in Situationen wie deiner ein grosse Hilfe sein und dann finde ich es auch in Ordnung, wenn man betet. Ich selbst glaube nicht an irgendeinen Gott, doch das spielt hier wirklich keine Rolle. Ich wollte dies hier aber doch als Beispiel erwähnen, für das "Loslassen können". und auch als Beispiel ganz einfach dafür, wie andere Kulturen damit umgehen.

    Zitat

    hat mich seine Äußerung, sich von mir zu trennen, sehr verletzt.

    Naja, ein bisschen musst du schon über der Angelegenheit stehen. Warum verletzt es dich? Was trifft es in dir, dass er dich verletzt? Wahrscheinlich möchtest du gerne gebraucht werden und nun stösst er dich zurück. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man gebraucht wird und in diesem Moment gönnt er dir dies nicht. Trotzdem bringt es weder dich noch ihn weiter, wenn du verletzt bist (und in der Ecke schmollst – was du sicher nicht machen wirst. ) Nein, ich bleibe dabei: Egoismus ist in diesen Zeiten und unter diesen Voraussetzungen unwichtig. Dein Leben geniessen kannst du auch mit ihm als Pflegefall – und auch wenn es sehr traurig ist, schreibe ich es nun: So wie es sich aus deinem Eingangspost liest, wird er nicht lange ein Pflegefall bleiben...

    Hallo,


    mich hat die ganze Geschichte sehr sehr bewegt.

    Zitat

    So wie es sich aus deinem Eingangspost liest, wird er nicht lange ein Pflegefall bleiben...

    hmm, zwischen endlosen Therapien und "Suizid" müsste es doch einen dritten weg geben.


    Wenn man ehrlich ist, ist das Ende absehbar ... sorry für diese harten Worte, aber ob es jetzt die x-te Chemo ist, oder einer von den Krebsen ... ist doch letztlich egal.


    Wichtig für mich wäre eine einigermaßen schmerzfreie "angenehme" Zeit, bis zum entgültigen Ende ... ich weiß nicht, ob man so denken darf, ich tu es jedenfalls.


    Wie wäre es mit noch ein paar Tagen, Wochen, Monaten und vielleicht Schmerzmitteln und ein paar anderen "Helferlein", damit man noch eine schöne Zeit haben kann, sich verabschieden, und dann ganz "normal" und ruhig aus dem Leben scheiden.


    Es ist sicherlich eine nicht einfache Zeit, einen Sterbenden auf diesem absehbaren Wege zu begleiten.


    Aber für mich klingt es wesentlich erwachsener, sich auf das Ende vorzubereiten (es kommt sowieso), als noch auf irgendwelche Wunder oder Wolkenkukuksheime zu hoffen ...


    Es ist so klar, so absehbar wie bei einer Verkehrsampel ... nach Grün kommt Gelb ... und dass danach wieder Grün kommt ist ausgeschlossen ... manchmal geht die Ampel aus (vielleicht Nachtbetrieb ... eine neue Chance) ... aber fast immer (IMMER!!!!) kommt irgendwann Rot ... spätestens nach 5 Sekunden ... ... ...


    Und wer nicht nah genug dran ist, oder keine Kraft mehr für Vollgas hat ... der kann schon mal "auslaufen lassen" ... ist wesentlich stressfreier als eine Vollbremsung ... (von der man vorher wusste, dass sie kommt ...)


    Ich wünsche Dir Kraft, mit der Situation umzugehen ... aktive Sterbebegleitung ist nicht einfach ... aber auch auf mich wird so etwas früher oder später zukommen ... @:) *:)


    lg.

    Danke bmed,

    Zitat

    Wie wäre es mit noch ein paar Tagen, Wochen, Monaten und vielleicht Schmerzmitteln und ein paar anderen "Helferlein", damit man noch eine schöne Zeit haben kann, sich verabschieden, und dann ganz "normal" und ruhig aus dem Leben scheiden.

    Das ist ein Weg und ich muß nur noch den richtigen Zeitpunkt abwarten, bis ich mit ihm darüber sprechen kann. So ähnliche Perspektiven hat er auch. Allerdings träumt er nochmals eine Weltreise zu machen, was aber aufgrund seines momentanen Zustandes nicht möglich ist. Außerdem muß er sich jetzt laufend irgendwelchen zusätzlichen Diagnosen unterziehen. Die müssen sein, wir/er kann dann erst eine Entscheidung treffen.


    Doch ist er auch sehr sprunghaft. Gestern sprach er über die Ernährungsumstellung aufgrund seiner Diabetes. Ich habe ihm entsprechende Literatur geschickt. Das sind alles Äußerungen, die seine Zukunft betreffen. Im nächsten Moment spricht er wieder von seinem Ende. Mal will er sich von mir trennen, dann spricht er von unserer gemeinsamen Zeit, die wir irgendwann habe werdennnn?!


    Ich will da auch sehr sensibel sein und ihn nicht unbedingt immer DAMIT konfrontieren. Wenn er mal einige Zeit nicht davon spricht und sich mit der Zuknft beschäftigt, lasse ich es auch gut sein und versorge ihn weiterhin mit Material, um das er sein Hobby ausleben kann.


    Danke für dein Interesse. *:)

    Hallo,


    manno, Du bist ja die Loyalität in Person ... sowas wünscht man sich :-D


    hmmm ...

    Zitat

    Ich will da auch sehr sensibel sein ...

    sorry, dass ich das so platt sage ... das scheint ein "Feature" von Dir zu sein.


    WOLLEN!!!


    Du kannst jetzt alle seine Flausen mitmachen, weil er ja sowieso todkrankt ist, oder man setzt mal einen Punkt.


    Was sollen noch tausend Diagnosen, wenn man sowieso über das Ende nachdenkt ... wozu noch eine Ernährungsumstellung, wenn man eher mit Schmerzmittelchen noch eine schöne Zeit haben könnte. ???


    Kleiner Scherz am Rande: Mit genügend Geld ist immer eine Weltreise möglich, egal wie krank man ist ... (ok, sorry, ist mir so rausgerutscht ... lasse es aber stehen ...)


    Wenn eine Weltreise nicht möglich ist, kauf einen supergroßen Fernseher und massenweise Reise-DVDs ... zieht Euch die Karibik, Südamerika, Neuseeland, Australien oder irgendeine Wüste rein ... das kosten einen Bruchteil der Weltreise ... *:) @:)


    Ich kenne euer Verhältnis nicht näher, aber normalerweise ist der "Sprunghafte" ganz dankbar, wenn ein paar vernünftige, zurechtegestutzte Vorschläge kommen (ein wenig sabotieren kann man die immer noch ;-D )


    Macht Euch noch eine schöne Zeit, aber nur Zurückstecken, ihmzuliebe bringt es auch nichts. Aus meiner Sicht ist das schlimmste, was man machen kann, "Kuschen oder nach dem Mund reden, wegen der Krankheit". :-/


    Für mich wäre es ein sehr großes Kompliment, wenn man mich einfach normal behandelt, egal, wie krank ich bin, ob ich morgen oder nächste Woche sterbe ... bloß nichts mirzuliebe oder wg. der Krankheit, was nicht unbedingt notwendig ist .... :)^ :-)

    Ja bmed,


    was du schreibst, hat schon was. Doch ist es für uns "Nichtkranke" nicht so nachvollziehbar, was da in einem Kranken so abläuft.


    Diese Sprunghaftigkeit ist für mich nachvollziehbar, weil eben immer diese Hoffnung noch da ist. Hoffnung auf Gesundung. So interpretiere ich es mal.


    Ich versuche ihm jeden realisierbaren Wunsch zu erfüllen. Dafür ist er auch dankbar. Doch ich denke, dass er sich zurzeit in einem Zustand befindet, der nicht einzuordnen ist. Krankheit ist Fakt – Zukunft ist offen – Was ist die Persektive?


    Am kommenden Donnerstag wird er schlauer sein. Da finden noch einige Untersuchungen statt. Danach bleibt noch das Abwarten der Auswertung.


    Wir gehen davon aus, dass er eine vernichtende Diagnose bekommt. Er kennt seinen Körper und weiss, dass seine Nieren nicht mehr funktionieren.


    Nach all den Untersuchungen wird dann irgendwann die endgültige Diagnose feststehen. Dann wird die Entscheidung seinerseits fallen.


    Ich glaube, dass wir, als Nichtbetroffene, uns nicht in solche Situationen hineinversetzen können.


    Ich werde weiter berichten.

    Liebe distance,


    was ich lese, bewegt mich sehr, und ich habe Hochachtung vor diesem Menschen, auch Hochachtung vor der Kraft, die er hat, auch dem Ende seines Lebens entgegenzusehen, ich habe ebenso vor Dir Hochachtung, und es erfordert eine fast unmenschliche Kraft, das alles mit erhobenem Haupt und Stärke zu überstehen.


    Du mußt versuchen, liebe distance, Deine Stärke für ihn aufrecht zu erhalten. Auch wenn er sagt, er will, dass Du glücklich bist, eigentlich möchte er doch von Dir hören, dass Du, so wie Du es ja auch machst, zu ihm stehst, bis zum bitteren Ende.


    Hast Du die Möglichkeit, im Moment dauernd bei ihm zu sein, weil Du geschrieben hast, ihr wohnt 250km auseinander? Versuche jetzt, ihn nicht alleine zu lassen, seine Mutter bist nicht Du. Du bist die Einzige, die wirklich über ihn bEscheid weiß. Du wirst sehen, auch wenn dass eine ganz harte Zeit für Dich wird, weil Du es fast nicht ertragen kannst, ihn gehen zu lassen und bei ihm zu sein in dieser Zeit, so wirst Du später sehr glücklich darüber sein, dass Du ihn diesen Weg nicht hast alleine gehen lassen und Du ihn begleitet hast auf diesem schweren Weg! Das ist absolut GROß von Dir!!!


    Liebe distance, ich wünsche Dir viel viel Kraft!!! Du wirst noch stärker dadraus hervorgehen!!!!!!!!!!!!


    Pongo :°_ :)* :)*

    Danke Pongo. @:)


    Zurzeit will er nicht, dass ich bei ihm bin. Er braucht die Zeit für sich und ich habe bei meinem letzten Besuch gespürt, wie er sich zusammengerissen hat, um es mir recht zu machen. Das will ich nicht.


    Er ist so stark und dosiert so hoch, dass man ihm kaum was anmerkt.


    Ich bin in Standby-Stellung, um sofort zu ihm zu fahren, wenn er es möchte.


    Ich kann es auch nachvollziehen, wenn er jetzt niemanden um sich herum ertragen kann.


    Ja, woher nehme ich meine Kraft, das auszuhalten? Ich glaube das liegt daran, dass ich sehr gut verdrängen kann. Und/oder ich es noch nicht wirklich realisiert habe......... ich weiß es einfach nicht. Manchmal bin ich mir selbst unheimlich und verstehe nicht, wieso ich nicht heulend im Bett bleibe.


    Aber heute scheint hier die Sonne und ich werde mich mal wieder ablenken.


    Danke. @:)