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    Da hilft nur ein Blick in die Friedhofsordnung, wie das genau geregelt ist.


    Meine Großeltern liegen in einer Doppelgrabstelle, da konnte vor ein paar Jahren noch die Urne meines Onkels dazu...allerdings musste da seit dem Tod meiner Oma noch "nachgezahlt" werden, als hätte die Urne schon von Beginn an mit drin gelegen. Und ob dann ab dem Tag die 20 (oder 25?) Jahre neu begonnen haben, weiß ich gar nicht...

    Hallo Lockinicky,


    im Normalfall wird die Zeit entsprechend neu gestartet (20 o. 25 Jahre?), wenn ein Grab erneut belegt wird.


    Auch wenn es im Moment sicher schwerfällt:


    Falls Ihr die Möglichkeit habt, noch Einfluss zu nehmen, solltet Ihr Euch überlegen, ob Ihr die nächsten 20 Jahre das Grab pflegen wollt (und auch könnt), oder es sinnvoller ist, eine Bestattungsform zu wählen, die zukünftig mit weniger Pflege machbar ist (Urnenwand, Friedwald, Rasengrab...).


    Mir ist bewusst daß dies keine leichte Entscheidung ist.


    rentier100

    Da sollte man allerdings auch den Wunsch der Verstorbenen respektieren. Ich könnte mir vorstellen, dass die Oma auch immer an die Seite ihres Mannes wollte.... ":/


    Ich persönlich finde ja den Friedwald schön, wäre eine Form, die ich für mich mal denkbar fände.


    Die Urne meiner Schwiegermutter kam auf die "grüne Wiese", wobei die das auch selbst vorher so geäußert hat. Ich täte mich schwer damit, dem Wunsch des Verstorbenen nicht zu respektieren...(sofern mir bekannt)

    Das hängt von der Friedhofsordnung ab, die je nach Gemeinde verschieden ist.


    Wahrscheinlich muss die Nutzungsdauer des Grabes entsprechend verlängert werden, gegen Bezahlung. Da die Beerdigung bereits geregelt ist sollten auch die Kosten klar sein. Ansonsten die Friedhofsordnung lesen oder bei der Verwaltung fragen.

    Zitat

    Kommt wahrscheinlich auf den Ort an. Bei meiner Oma war es so, dass sie auch ein Doppelgrab bestellt hatten, sie aber später ein Einzelgrab haben musste. Sie durfte nicht mehr neben ihrem Mann beerdigt werden.

    Das bezweifel ich. Meine Großeltern haben auch ein Doppelgrab und es kann jederzeit nach 20 oder 25 Jahren um weitere 20/25 Jahre verlängert werden.


    Somit hätte jemand das Doppelgrab des Opas nach Ablauf einfach nur verlängern müssen. Dem Friedhof ist es egal wer da liegt, hauptsache die Kohle für die nächsten Jahre Liegezeit ist bezahlt.


    Viele scheuen aber die jahrelange Pflege eines Doppelgrabes und geben es dann auf - vor allem wenn der Ehepartner noch lebt aber kaum noch laufen kann sodass die Kinder es pflegen müssten.