Hinterbliebene

    Hallo, bin neu hier und suche Leute die liebe Menschen durch Krebs verloren haben . Eine solche Krankheit krempelt irgendwie das ganze Leben um, nichts ist mehr wie es war.


    Und da bleibt die Angst, passiert es nochmal.


    Hab ich richtig reagiert?


    Wie gehe ich mit dem Verlust um ?


    Fragen über Fragen

  • 7 Antworten

    Hallo campina

    Ich habe meinen Opa durch Krebs verloren.


    Er hatte ein kleinwüchsiges Lungenkarzinom(also inoperabel)


    Er litt nach der Diagnose noch ca 6 Monate unter seiner Krenkheit.


    Ich weiß man fragt sich viel wenn man einen lieben Menschen verloren hat.die Frage ob man sowas nochmal durchstehen muss denke ich kann man mit ja beantworten. Man verliert nicht unbedingt noch einen Menschen an Krebs aber vielleicht durch Herzversagen oder Altersschwäche und ich denke es kommt nicht darauf an, wie alt ein Mensch war. So lange man ihn geliebt hat, wird es immer wieder weh tun wenn man einen Menschen verliert.


    Ob man alles richtig gemacht hat, muss jeder für sich selbst beantworten können, aber ich denke wenn man dem Erkrankten immer gezeigt hat wie sehr er einem bedeutet und man ihm Mut und Kraft zugesprochen hat und für ihn da war wenn er einen brauchte, dann hat man vieles schon einmal richtig gemacht.


    ich wünsche dir viel kraft um deine Trauer zu verarbeiten


    Alles Liebe care

    *:) Hallo,


    vor knapp 2 Jahren ist mein Vater gestorben (Blasen- und Speiseröhrenkrebs). Er wurde nur 60 Jahre alt.


    *campina: ja, Du hast recht. Das ganze Leben wird durch so etwas umgekrempelt. Meins haz sich auch total umgekrempelt. Am schlimmtsten war für mich, dass ich auf einmal nicht nur meinen Vater, sondern auch meine beste Fruendin (dachte ich zumindest) verloren habe, weil sie mit meiner Trauer nicht umgehen konnte.


    Kein Mensch, der das nicht erlebt hat, kann sich vorstellen, sie es sich anfühlt einen lieben Menschen zu verlieren!


    Der Schmerz lässt zwar im Laufe der Zeit, dochnichts ist mehr wie´s vorher war...


    Komisch ist, dass ich trotz allem keine Angst vor dieser Krankheit Krebs habe und auch der Tod mich nicht mehr erschrecken kann, weil ich ja weiß dass einer von uns vorausgegangen ist...

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    mein onkel ist gestern gestorben auch an krebs er hatte einen tumor im rücken und der hat gestreut:°(er war nur 54....


    das schlimmste ist gerade gestern wo meine tante mal kurz weg ist ist er gestorben sie war sonst immer bei ihm!!!:°(

    Hallo


    .. ja... meine Mutter ist vor 5 Jahren im Alter von 38 Jahren gestorben... man konnte nicht mehr herausfinden wo der krebs entstanden ist.. ihr ganzer Körper war verkrebst... un die Ärtze hatten zu ihr gemeint sie würde sich die Schmerzen einbilden... dass war ca. 3 Monate bevor sie starb... erst ca ein paar Wochen vor ihrem Tod hat ihr mal ein Arzt geglaubt!


    Ich weiß ziemlich gut dass nichts mehr so ist wie vorher... da ich noch relativ jung war!


    Angst vor der Krankheit naja...dass habe ich nicht.. meine Oma ist nun auch erkrankt vor einem Jahr.. aber ich traue keinem Arzt mehr!


    Jeder geht mit dem Schmerz anderst um... manche verdrängen ihn sogar (wie ich meistens)!An alle die jemanden verloren haben : Kopf hoch :-).. nun muss die Person wenigstens nicht mehr leiden und das sollte das Wichtigste sein!!!!!!

    Hallo,

    ich habe letztes Jahr meine Patentante verloren. Sie litt unter Brustkrebs und dieser hat dann gestreut. Sie kämpfte 7 Jahre und hat dann doch verloren. Sie war gerade mal 52. Unsere Famile hat das erstmal aus der Bahn geworfen und jeder hat gedacht, das jetzt erstmal ruhe ist. Aber wie es das Schicksal so will, kurz nachdem meine Patentante gestorben ist, erkrankte die Cousine meines Papas an Bauspeicheldrüsenkrebs. Sie hatte gleich gesagt bekommen, dass dieser Krebs sehr aggresiv ist. Eine OP würde sehr schwer werden, aber ohne hätte sie nur noch ein halbes Jahr. Klar hat sie es mit der OP in Heidelberg, in einer speziellen Klinik versucht. Und das war ihr Todesurteil. Sie wurde operiert und die Ärzte haben Ihr die Bauchspeicheldrüse, die Galle, einen Großteil vom Magen, vom Darm und ein Stück von der Leber entnommen. Sie viel ins Koma. Hatte zweitweise 14!!! Flaschen ansich hängen. Nach 1 Woche starb ein Teil der Leber ab, der andere Teil arbeitete nicht mehr richtig. Sie wurde für 3 Tage nochmal kurz wach. Konnte aber weder sprechen noch sich bewegen. Dann versagten die Nieren und sie bekam ne Lungenentzündung. Letzten Samstag haben die Ärzte langsam die Medikamente eingesetzt und die Maschinen bis aufs nötigste runtergefahren. Nur noch die Beatmungsmaschine lief und sie starb an Kreislaufversagen zum Schluss. Ich glaube jeder hätte die OP gewagt, aber hätte sie es nicht gemacht, hätte sie evtl. noch 6 schöne Monate.


    LG

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    Hallo!

    Mein Opa ist vor 4 Jahren an Krebs gestorben.Er hatte Darmkrebs,der ganze Darm war vom Krebs zerfressen,es wurde leider zu spät erkannt und einen Tag darauf ist er gestorben.Er hat wenigstens nicht lange gelitten.Es war eine sehr schwere zeit für mich denn ich hatte ihn sehr gerne.Es fällt mir heute noch schwer darüber zu sprechen.


    Ein Jahr darauf ist mein Vater an Zungenkrebs erkrankt,bis jetzt war alles in Ordnung,aber nun haben wir die Befürchtung das der Krebs gestreut haben könne weil er alles vergisst.Nur leider will er nicht zum Arzt gehen.


    Mittlerweile gehe ich anders mit dem Tod um,da ich eine Ausbildung zur Altenpflegerin mache und mir dieses erst richtig zeigt das der Tod einfach zum Leben dazu gehört und man es leider weder ändern noch aufhalten kann:-(

    Hallo Campina...

    Auch ich gehöre zu den Menschen,die einen lieben Menschen verloren haben.Mein geliebter Paps starb vor fünf Jahren an Lymphdrüsenkrebs.Ich habe es bis heute nicht wirklich verdaut,da ich ihn mit meiner Mutter zusammen sterben sah.Solche Bilder vergisst kein Mensch mit gesunden Menschenverstand.Jedes Mal wenn ich an sein Grab komme,rollen mir die Tränen die Wangen runter und ich denk an all die schönen Sachen,die wir zusammen gemacht haben.Gefunden wurde der Krebs,weil er ziemlich doll Rückenschmerzen hatte und daraufhin zum Arzt ging...das war sein Todesurteil,denn der Krebs war unheilbar.Ich wünsche dir und allen anderen hier auf der Seite alles gute und weint euch ab und zu mal bei einem guten Freund oder Freundin aus,es hilft,glaubt mir.