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    :°_ , ein geliebtes tier verlieren ist schrecklich und jeder geht da anders mit um. wenn dir nach traurig sein ist (und wenn es ein ganzes jahr dauert) dann sei traurig.


    irgendwann wird es wieder besser, vorallem denke an die schöne zeit mit deinem wauz.

    Ich kann und mag dir nicht viel "raten". Es ist unmöglich, jeder geht anders damit um und es gibt eh kein Patentrezept für solche Herzensangelegenheiten.


    Ich kann dir mitfühlen, ich vermisse meinen Wauzi auch noch sehr, nach vielen, vielen Jahren. Aber ich denke heute an die schönen Momente und bin froh, ihn gehabt zu haben. Ich hoffe, er ist im Hundehimmel glücklich. :)


    Lass' deiner Trauer einfach Zeit. Das "Festhaltenwollen" verwandelt sich nach und nach in "Loslassenkönnen" und aus der schmerzlichen Sehnsucht wird eine tiefe Dankbarkeit und ein schönes Erinnern.


    Alles Liebe dir! @:)

    ich finde es nicht besonders ungewöhnlich, dass man auch nach 3 Monaten noch trauert. Wenn mein Hund irgendwann mal von mir gehen wird, wird mir das auch super schwer fallen, da wir zusammen durch dick und dünn gehen.


    Auch meinen Kater, der vor 3 Jahren gestorben ist, vermisse ich immer noch sehr, auch wir hatten eine sehr enge Beziehung.


    Lass dir Zeit um deinen Hund gehen zu lassen, die Trauer überwinden heißt auch überhaupt nicht, die Erinnerungen zu vergessen – das wirst und kannst du niemals.


    Es wird mit der Zeit leichter werden @:) :)*

    ich hatte kurz darauf eine hündin, doch nach 3 tagen ging es mir immer schlechter mit ihr und musste sie wieder zurück bringen! jetzt ist es bei mir so, dass ich auf hunde nicht mehr reagiere und sie nicht auf mich. nicht einmal welpen lösen bei mir ein positives gefühl aus. habe irgendwie angst vor mir selber.

    ich habe mir schon gedacht, dass es schwer werden wird. als ich die diagnose krebs für sie bekam, riss es mir die füsse weg,nach 2 jahren hat sie den kampf verloren. sie war das wertvollste was ich je besass. habe kein kind,daher war sie es für mich. als hätte man mir etwas raus gerissen. immer wenn ich traurig war, half sie mir weiter, jtzt weiss ich nicht wie ich mit gefühlen umgehen soll. 11 jahre war sie für mich immer da und jetzt ist sie weg und ich alleine mit meinem kummer!

    wenn es dich in deinem Leben extrem behindert und du aus deinem Loch nicht mehr rauskommst, solltest du vielleicht kurzfristig eine Therapie machen.


    Das du trauerst ist völlig normal, nur dass du schreibst, du hast ansonsten nichts und kannst nicht glücklich sein ist wirklich nicht normal.


    Vielleicht tut dir ein mehrmaliges Gespräch mit einem Psychologen gut und er/sie kann dir weiterhelfen ? Das heißt ja nicht, dass du richtig in eine langjährige Therapie sollst, nur jedem von uns kann es passieren, dass er mal Hilfe braucht, wenn ihm die Füße weggezogen werden.

    Hi calendula0


    Ich kann dir sehr gut nachvollziehen, da ich vor einigen Jahren selbst Abschied nehmen musste von meinem Hund. Ich war selbst beim Einschläfern dabei und musste einen 3/4h langen kampf mitverfolgen, bis er den letzten Atemzug von sich gegeben hatte. Ich weiss noch genau, dass ich meine Hand solange auf seinem Herzen hatte, bis der letzte Schlag fiel. Es war grausam und ich konnte auch eine lange Zeit nicht ohne, denn er war für mich der beste Freund ever. Ich gebe dir den Tipp: lass los. Was geschehen ist, ist geschehen, seine Zeit war gekommen und dein Leben geht weiter. Ich musste dies auch erfahren, auch wenn es schmerzt. Versuche von Tag zu Tag dir einzureden, dass es nun vorbei ist und dein Hund nun an einem besseren Ort ist und da auf dich warten wird. Gehe deinen Hobbies nach und mache Dinge, die dir Freude bereiten und dich ablenken. Nun folgt noch ein Zitat, das auch bei mir noch gepostet wurde und ich erst neulich, nach etlichen inaktiven Jahren gelesen habe und mir die Tränen gekommen sind. Dazu noch ein herzliches Dankeschön an Meike1081:


    Wenn es soweit ist


    Bin ich dereinst gebrechlich und schwach


    und quälende Pein hält ständig mich wach -


    was Du dann tun mußt – tu es allein.


    Die letzte Schlacht wird verloren sein.


    Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.


    Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.


    An diesem Tag – mehr als jemals geschehen -


    muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.


    Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.


    Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.


    Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.


    Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.


    Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.


    Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.


    Und halte mich fest und red mir gut zu,


    bis meine Augen kommen zur Ruh.


    Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,


    es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.


    Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -


    Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.


    Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,


    der Herr dieser schweren Entscheidung ist.


    Wir waren beide so innig vereint.


    Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.


    Autor unbekannt


    Wünsche dir alles Gute und viel Kraft. Du wirst es packen, doch lass dich nicht hängen. :)* :)* :)* :)* :°_ :°_

    @ Pongo:

    Bitte, gern geschehen :)z. Als ich dieses Gedicht gelesen habe, sind mir alle schönen Erinnerungen an unseren Hund zurückgekehrt und wie schade es ist, ihn nicht mehr bei mir zu haben. Das Gedicht habe ich sofort ausgedrückt und der Urne beigelegt, die ich zu Ehren der Familie bei mir haben darf.

    Hallo calendula0,


    es tut mir so leid für dich, und ich kann deine Trauer gut nachvollziehen.


    Ich musste vor fünfzehn Jahren meinen geliebten Hund, damals elfjährig, einschläfern lassen, weil er auch so lange krank war. Ich muss mich immer noch schwer zusammenreissen, dass ich nicht weine, wenn ich an ihn denke.


    Deswegen schließe ich mich hier amyle an. Wende dich auf jeden Fall an einen Psychologen und lass dir in deiner Trauer helfen. Ich habe das leider damals versäumt und sehr lange -wahrscheinlich vermeidbar- gelitten. Der Tod gehört leider zum Leben dazu :°_

    Dem kann ich zustimmen, denn wenn man sich während längerer Zeit schlecht fühlt, kann das ein Symptom einer ankommenden Depression sein. Je früher du dabei bist, umso besser. Kannst du vielleicht deinen Zustand etwas genauer erläutern??, denn ich habe soeben eine Depression so gut es geht hinter mir und das war keine schöne Zeit. Diesbezüglich würden bei mir sofort die Alarmglocken läuten, wenn mir was auffällig wäre.


    Weiterhin kann ich dir sagen, da ich während meiner Kindheit das Vergnügen hatte, mit einem Hund aufzuwachsen, wird das solange eine klaffende Wunde in meinem Herzen hinterlassen, bis ich einen neuen Hund haben werde, jedoch kann ich diesen Lebenstraum die nächsten 5-10 Jahre an den Nagel hängen, da ich mein Studium erst noch beginnen muss und mir einen Hund gar nicht leisten kann, finanziell und zeitlich...

    Auch ich leide seit dem Tod unseres Hundes.Er musste Sylvester12 eingeschläfert werden.Er hatte eine Autoimmunerkrankung was uns nicht bekannt war.Im Januar 12 kam er aus dem Tierheim zu uns.Ich weiss im nachhinei gar nicht mehr ob die im Tierheim uns drauf aufmerksamgemacht haben das er so eine erkrankung hat oder nichtEs war Liebe auf dem errsten Blick als wir uns entschlossen Charly ein neues zu Hause zugeben.Da war er bereits ca11Jahre.Gutaussehend für sein Alter und auch Top in Form,bis zum21.Dez.12 als diese Krankheit ausbrach.Erhatte es gut bei uns gehabt.Bis zum schluss.Er durfte die letzten beiden Tage bei uns sein.In der Tierklinik bekam er eine Bluttransfusion und wurde auch dementsprechend untersucht.Wir mussten nur noch auf den Pathologenbefund warten,kurz vor dem Jahreswechel ,konnte gut 6 Tage Dauern.In solange in der Klinik lassen im kalten Käfig das wollten wir nicht.Der TA dort konnte es vertreten das wir ihn wieder mit nach Hause nehmen.Ich hatte schon so eine leichte Vorahnung das er zum Sterben nach Hause darf.Die leztenStunden im Kreis seiner Familie.Im ging es nicht gut.Er hatte keine Schmerzen zum Glück.Wir alle beschlossen ihm gehen zulassen.eine Chance auf Heiling die gab es nicht.Er hatte sein Alter.Auch mal von den Kosten abgesehen.Hätte man uns gesagt das er wieder gesund wird oder wäre er jünger hätte er kämpfen dürfen.Aber so! Es war das beste für ihn.Auch beim Ta durfte unser geliebter Charly in unserem Armen friedlich einschlafen.Er kam beim Ta schon mehr Tod als lebendig an.Während ich das hierschreibe laufen mir die Tränen.Ich hätte nie gedacht das man so um sein Tier trauern kann.Wir haben Katzen einschläfern müssen.Aber bei diesem Hund ist es ganz schlimm.Er war etwas ganz besonderes.Die Trauer um ihn macht mich fertig.Meine Kids ü 20.würden mir sofort einen neuen Hund besorgen.Kann ein anderer Hund darüber hinweghelfen,ist das die Lösung?Zum Glück darf ich trauern und kann das auch .Aber es muss doch mal gut sein.Bei den Katzen haben wir auch getrauert uns in kurzer Zeit neue geholt.Sie haben nie eine verstorben ersetzen können.Man sieht aber parallelen in ihnen.Vielleicht interprtiert man auch was da rein.


    Charly war unser 1 Hund.Wir hatten auch schon Hund in Pflege gehabt.Einen mussten wir auch einschläfern lassen.Das habe ich gut verarbeitet.Ist ja auch nur ein Pflegehund gewesen.


    Es wäre schön wenn ihr mir antworten würdet.Ich gehe an dieser Trauer zu Grunde.

    Hi Maren Tiwuf :°_


    Es tut mir sehr weh, deine Geschichte zu hören. Ich erzähle einmal meine Geschichte und werde dann ein wenig auf deine eingehen.


    Wir hatten selbst einmal einen Hund in der Familie, der für mich alles war. Ich hatte die Ehre, meine Kindheit mit dem Hund zu verbringen und gleichzeitig mit ihm aufzuwachsen. Ich hatte zudem eine andere Bindung, als alle andere aus meiner Familie, denn er betrachtete mich immer als seinen Schützling und Spielkameraden. Im Jahre 2008 mussten wir ihn auch von seinem Leiden erlösen. Er hatte Epilepsie Anfälle bekommen, seine Hinterbeine wurden mit der Zeit schwächer und schwächer. Sein Körper mochte nicht mehr, aber sein Geist war sehr stark. Am Tag, als wir ihn einschläfern mussten, merkte er, dass etwas nicht stimmt und war nervös. Als schliesslich der TA zu uns nach Hause kam, fand er gar keine Ruhe mehr. Der TA brauchte, was nun sehr unüblich war, die Dosis für mind. 1 Pferd, um ihn nu narkotisieren und die 2 Fache Giftdosis, um ihn zu erlösen. Ich weiss noch, dass ich meine Hand solange auf sein Herz hielt, bis es aufhörte zu schlafen und ich sicher war, dass er an einem besseren Ort war und dort auf mich warten wird. So, nun sind auch mir wieder die Tränen gekommen :°( , weil eben jetzt, weil ich eine sehr schlimme Phase habe durchstehen müssen in meinem Privatleben, vermisse ich ihn wieder sehr. Ich habe die grosse Ehre, die Urne bei mir zu haben und weiss, er wird immer in meinem Herzen weiterleben.


    Ein Hund kann dir alles geben, er ist einfach dein bester Freund, in guten und schlechten Zeiten. Er hintergeht dich nie und wartet immer voller Freude auf dich, wenn du nach Hause kommst. Er wedelt mit dem Schwanz, um vielleicht zu zeigen, wie sehr er sich freut und man spürt seine Präsenz. Man hat schlicht eine Bindung zum Hund wie zu keinem anderen Tier. Ein Hund ist für dich da und du für ihn. Sry, wenn ich abwertend gegenüber Katzen bin, aber das sind für mich zu eigensinnige Tiere und ich bin ein eingefleischter Hundeliebhaber.


    Wenn ich dich wäre, würde ich nicht sofort einen neuen Hund kaufen, weil ein neuer Hund kann das Loch, das dein alter Hund hinterlassen hat nicht füllen. Du solltest zuerst verdauen und verarbeiten. Bei mir hat das monatelang gedauert, bis ich nicht an einem Tag nicht an unseren Duke denken musste, aber die Zeit vergeht und die Narbe heilte langsam zu, doch wir immer da sein. Ich werde mir später, bin auch in den 20er Jahren, wenn ich eine Familie habe zwingend auch wieder einen Hund zulegen, weil für mich war dieser Hund die schönste Kindheitserinnerung überhaupt. :)- :)-


    Ich wünsche dir in dem Sinne viel Kraft und du wirst das schon packen, da bin ich mir sicher. :)* :)* :)*


    Alles Gute und ich freue mich, von dir zu hören. *:) *:) *:)

    Mein erster Hund starb mit 12,5 Jahren. Es ging ihm schlecht und er bekam keine Luft mehr. Der Tierarzt musste ihn erlösen. Ich hatte damals sehr um ihn getrauert. Nach 3 Monaten kauften wir einen neuen Hund. 9,5 Jahre war sie immer bei mir, wachte mit mir auf, schlief mit mir ein. Freitagnacht ist sie gestorben. 3 Wochen vorher war sie noch gesund. Wir hatten kaum Zeit, uns auf ihr baldiges Ende vorzubereiten. Sie fehlt mir und es tut verdammt weh :°( :°( :°(


    Man darf trauern, man muss trauern. Der Schmerz lässt hoffentlich bald nach. Man muss sich ablenken und irgendwann ist man bereit für einen neuen Freund oder kann es einfach nicht.