ich kann dich wirklich verstehen,auch ich habe mir vorwürfe gemacht.aber wie schon oft erwähnt es macht dich so kaputt.trauer um deine mutter,aber du bist NICHT schuld an dem tot von ihr.. :°_


    ich bin mir auch sicher das es deine mutter war,so kleine zeichen finde ich unheimlich toll und erlebe sowas auch heute noch ab und zu.das tröstet uns, die hier zurück gebliebenen..


    ich hab nun was ähnliches in der familie,der uropa meiner kinder er ist ende 70j und hingefallen.konnte eh schon sehr schlecht laufen und nun hat er auch einen oberschenkelhalsbruch und die op ist gut gelaufen.nun müssen auch wir sehend as er das gut mit macht.aber auch er ist ein sturer mensch,im endeffekt muss ER selber kämpfen das kann ihm keiner abnehmen.man kann sie auch nerven und immer wieder sagen : mensch mach mal mit ect. aber in wie weit ein mensch nach einem unfall kämpft,das ist nicht wirklich beeinflussbar.


    ich bin mir sicher deine mutter ist dir nicht böse,du hast getan was du konntest. :)*

    Danke für eure Postings, die tun echt gut. Ich habe gestern bei meinem Hausarzt eine Überweisung für einen Psychater geholt,weil mir viele die mich in der letzten Zeit gesehen haben dazu geraten haben.Laut Arzt soll ich mich für einen Termin auf 3 bis 4 Monate einstellen, naja brauche zwar sofort Hilfe, aber was solls.


    Sicher kann man sich für alles Selbstvorwürfe und Schuldgefühle machen, und wäre es ein Herzinfarkt im Park gewesen, hätte ich mir vielleicht den Vorwurf gemacht, sie dort hingehen gelassen zu haben.Ich verstehe das schon, nur was ich niemals verstehen werde, ist der ganze Vorgang. Da kommt sie aus der Klinik, kann laufen, und legt sich plötzlich Zuhause nur noch hin. Was geht da im Kopf vor? Man hat doch extra eine Manchette gegen eine erneute Luxation, also könnte man doch erkennen das da nichts mehr passieren könnte.Ich weiß ich wiederhole mich hier, aber würdet ihr eure Mutter 6 Wochen Zuhause nur machen lassen wie sie will, obwohl sie ihr Bein belasten müsste,so wie es ihr Ehemann gemacht hatte?


    Hättet ihr solange zugeguckt? Hättet ihr gedacht, das der Gang zur Toilette und zur Küche gereicht hätte,gerade wenn es um den Muskelaufbau geht,damit das Implantat auch fest sitzt?


    Natürlich hat meine Mutter schon früher als Rentner viel TV geguckt und gelegen, aber da hat sie trotzdem ihre "beide Beine" belastet.Es macht mich fertig wenn ich nur daran denke wie der Ehemann sie sorglos vom Bett im Schlafzimmer zum Sofa im Wohnzimmer hat gehen sehen, als wäre sie total Behindert! Er hat ihr sicherlich auch alles gebracht, damit sie sich ja nicht bewegen sollte, wie krank ist das denn??? Es hätte total umgekehrt ablaufen müssen, SIE hätte alles machen müssen, damit sie ihre Muskeln wieder aufbaut,und die Beinpumpe wieder in Gang kommt, denn wofür hatten die beiden denn gedacht, das man im Krankenhaus bei Bettlägerichkeit zusätzlich Heparin Spritzen gegen Thrombose bekommt???


    Es war auch nicht so, das meine Mutter "kämpfen" musste, sie hatte ganz einfach aus Angst keinen Bock sich zu bewegen, weil die Schmerzen bei den Luxationen so schlimm waren.Aber wie schon gesagt, wäre ihr Ehemann nicht so sorglos gewesen, und hätte sie zumindest für 30 Minuten zum laufen gebracht, wäre ihre Beinpumpe bestimmt genügend belastet worden, so das sich kein Thrombus hätte bilden können.Natürlich bin ich kein Arzt, und kann es nicht genau sagen,aber auch nur 30 Minuten Bewegung wären besser als keine gewesen.


    Als meine Mutter mir im EKS in Schwerte sagte, das sie am Donnerstag rauskommen würde, hatte ich ihr sofort gesagt, das ihr Ehemann dann aber genau auf sie aufpassen müsse, damit sie nicht nochmal stürzte, und das war mein GRÖSSTER FEHLER, DEN ICH JEMALS IN MEINEM GANZEN LEBEN GEMACHT HATTE!!!


    Wie jeder Mensch habe ich schon etliche Fehler in meinem Leben gemacht, doch konnte man alle irgendwie wieder gut machen, weil man eine zweite Chance dazu hatte.Jetzt habe ich aber einen Fehler begangen, den ich niemals wieder gut machen kann, und das ist mein Problem, das ich mein ganzes Leben mit mir mitschleppen muß.Auch wenn der Ehemann sie einfach nur hat liegen lassen, war auch ich noch da, der dem ganzen Spuck ein Ende hätte setzten müssen, denn eigentlich sehen ja 4 Augen mehr als 2, aber hier haben nicht einmal 6 Augen etwas gesehen, und das macht mich unglaublich fertig!


    Ich könnte es ja noch verstehen, wenn ich mit meiner Mutter die ganzen 6 Wochen nicht telefoniert hätte, aber so war es ja nicht. Fast jeden Tag hatten wir ein paar Minuten telefoniert, und ich habe es nicht für nötig gehalten, mal nach ihrem Tagesablauf zu fragen ? Natürlich hatten wir ein paar mal über ihre Manchette gesprochen, ob sie richtig sitzt, wie lange sie noch getragen werden müsste, aber das wars eigentlich auch schon. Ich bin doch von genügend Bewegung ausgegangen, zumindest das sie sich nicht viel weniger bewegt wie damals vor der OP,da ist ja auch nichts passiert, bzw hat sie vorher noch nie eine Thrombose bekommen.


    Ich hätte doch selber die Zeit gehabt,sie zu uns zu holen, da hätte sie nicht nur liegen können, aber ich habe da einfach nur so gedacht, meine Frau ist bei mir, und meine Mutter gehört doch zu ihrem Ehemann, gerade weil der auch Rentner ist und sonst alleine Zuhause gewesen wäre. WAS WÜRDE ICH DAFÜR GEBEN, WENN ICH JETZT MEINE WAHL NOCH ÄNDERN KÖNNTE!!!!


    Welche Vorwürfe macht ihr euch genau ???


    Gestern zb. hatte ich eine Freundin seit langer Zeit beim Arzt wieder gesehe und sie sagte mir, dass sie damals beim Tod ihrer Mutter sie vorher wie verabredet vor der OP besuchen wollte,es aber wegen ihrem damaligen neuen Freund einfach nicht machte und sich dachte, es würde ja auch nach der OP noch gehen ,leider überlebte die Mutter die Op nicht, und den Vorwurf macht sie sich noch heute.Den Tipp für eine Psychiater hatte auch sie mir gegeben, denn sonst würde ich an den Vorwürfen kaputt gehen.


    Welche genauen Vorwürfe macht ihr euch, das würde mich sehr interessieren.

    hallo bono,


    also ich war damals 16j alt kurz vor meinen geburtstag kam ich am ersten schultag von der schule heim.meine mutter öffnete mir wie gewohnt die türe..oben bin ich in meine zimmer und ich rief sie,allerdings kam schon da keine antwortmehr.ichbin hin und fand sie mit einem herzstillstand dort liegend :°( nun ja ich rantte zum telefon und nix passierte.mir viel einfach dieverdammte nummer nicht mehr ein.woher auch musste sie NIE benutzen.ich rannte zum nachbarn und er rief dann an.das alles war zeit die ich bergeudet hatte,die sie ganz ohne sauerstoff und ohne reanimation war..ich denke einfach hätte man eher angerufen u sie wiederbelebt wäre ihr leiden vllt nicht sooo schlimm ausgegangen.aber die vorwürfe bringen nix,ich war erst 16j fand meine mutter,hatte sonst nie sowas sehen müssen.manchmal dachte ich wäre sie bloss eher gestorben,hätte sie nicht mehr so leiden müssen.


    uns trifft keine schuld,die schuldgefühle sind sicher normal denn man weiss heute vieles besser wie in der situation..ich glaube manche sachen sind einfach vorbestimmt und man nix gegen machen,so sehr es auch weh tut.die vorwürfe bringen uns alle nix mehr,denn wieder kommen tut keiner dadurch :°( :°(