Hallo Monsti, genau so sehe ich das auch. Womit für mich persönlich auch Hawkings Theorie dass es keinen Gott gibt, weil es vor dem Urknall keine Zeit gab, nicht schlüssig ist. Aber das ist ein anderes Thema.

    Zitat

    Aber beide Ereignisse mit den Schwangerschaften sind für mich mit nichts und gar nichts zu erklären. Ich habe weder Vorteile nóch Nachteile dadurch, ich nehme es einfach hin dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt die ein Mensch nicht erklären kann

    Ich habe vor zwei Tagen mir einer Frau telefoniert, um Karten zu bestellen. Für einen Abend, zu dem ich mit einer Freundin gehen will. Diese Freundin kenne ich erst seit einem Jahr und ich weiß, dass sie immer Kinder haben wollte und selbst Einzelkind ist. Während des Telefonates mit der fremden Frau hatte ich kurz ein Bild im Kopf von einem Baby/Kleinkind mit süßem Gesicht und dunklen Haaren. Dabei wusste ich sofort, dass es der Bruder meiner Freundin ist.


    Mir war auch klar, dass es "nichts gutes" damit auf sich hatte. Es war kein kleines Kind, welches bei einem Unfall starb oder am plötzlichen Säuglingstod – da steckte mehr hinter (Fehlgeburt oder Abtreibung).


    Ich habe danach direkt diese Freundin angerufen und nach etwas Zögern rückte sie damit raus, dass ihre Mutter vor ihrer Geburt eine Abtreibung hatte und sie selbst als Kind oft traurig war, wenn sie an diesen Bruder dachte, den sie nie hatte.

    Mal ein Einschub der ganz realistischen Sorte: Es gibt ja nicht nur ganz unwahrscheinliche geistige Erlebnisse, sondern auch ganz bizarre reale Begegnungen. Da habe ich schon Dutzende erlebt.


    Ich hatte mal eine Schweizer Freundin, mit der machte ich ein paar Tage Urlaub in Paris. Wir verlaufen uns in Seitenstraßen ziemlich weit abseits der City, machen Pause im erstbesten Restaurant, an dem wir vorbeikommen. Wer sitzt am Nachbartisch? Der Zahnarzt meiner Freundin. Die Schweiz hat 8 Mio. Einwohner, Paris auch. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt tummelt sich eine halbe Mio. Touristen in Paris. Da kann man sich mal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen!


    Andere Story: Zwei meiner Freunde wandern in den Rocky Mountains (anscheinend eine bevorzugte Region für seltsame Erlebnisse, @Monsti). Sie machen Rast auf einem Hügel. Ein anderer Wanderer kommt vorbei, man kommt ins Gespräch. Er ist Argentinier, hat vor 25 Jahren in Deutschland studiert und sich eine zeitlang eine Stundentenbude mit einem Kommilitonen geteilt, der heut der Chef meiner beiden Freunde ist.


    Oder ich besuchte einen Freund in Belgien. Dessen Freundin hatte gerade eine neue Bekannte kennengelrnt, eine junge Landsmännin meiner damals neuen Partnerin (sie ist Ausländerin), und rein zufällig wohnte diese Bekannte in Brüssel zur Untermiete beim Cousin meiner Partnerin.


    Das sind alles Begebenheiten mit Wahrscheinlichkeiten von Millionsteln oder Milliardsteln. Trotzdem könnte ich noch mehrere Seiten mit solchen selbst erlebten (oder von für mich absolut glaubwürdigen Freunden berichteten) Anekdoten füllen. Vielleicht passiert mir so etwas häufiger, weil sowohl ich wie auch viele meiner Freunde und Bekannten ziemlich viel um die Welt gekommen sind, und ich in einer interkulturellen Beziehung mit großer, über die Welt verstreuter Verwandtschaft und Bekanntschaft lebe. Aber angesichts von 7 Mrd. Weltbevölkerung hebt das die Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht dramatisch an.


    Da mich solche ganz realen Unglaublichkeiten mittlerweile schon fast nicht mehr überraschen, habe ich vielleicht auch einen etwas nüchterneren Blick auf Rätselhaftigkeiten, die sich auf geistiger Ebene abspielen, und bei denen man, bei allem Respekt und ohne Absicht böser Unterstellung, doch auch mal über unbewusste Effekte, Sinnes- und Erinnerungstäuschungen spekulieren darf. Sie mögen ähnlich unwahrscheinlich sein, sind aber auch deutlich weniger handfest. Und wenn ich schon die handfesten Wunder allmählich für fast normal halte, hauen mich die weniger handfesten nicht mehr ganz so leicht aus den Latschen.

    @ Troilus

    Solche Dinge sind mir selbst zwar noch nicht passiert (das "dollste" war mal, einen ehemaligen Lehrer beim Wochenendurlaub an der Nordsee zu treffen), aber ich habe das von Bekannten auch schon gehört, dass sie am anderen Ende der Welt im Urlaub jemanden kennenlernten und sich dann rausstellte, das war die ehemalige Lehrerin der eigenen Schwester (die

    man vorher aber gar nicht kannte, nur durch die Unterhaltung stellt man das dann fest) und ähnliche Dinge. :-) Man könnte ja mit irgendwem ins Gespräch kommen, aber nein, ausgerechnet mit der.


    Die Welt ist halt ein Dorf.

    Noch eine Story, die eine eher unwahrscheinliche Begegnung beschreibt:


    Mein erster Mann hatte mich gerade erst kennengelernt. Während ich im Urlaub auf Kreta war, besuchte er seine Mutter am Bodensee, um sie anschließend mit nach Berlin zu nehmen. Ausnahmsweise beschloss er, die westliche Transitstrecke durch die DDR zu nehmen. Vor dem Grenzübergang stand ein Pärchen mit Pappschild "Berlin". Er nahm die beiden auf.


    Während der Fahrt durch die DDR erzählte mein Ex-Mann seiner Mutter von mir und meiner Familie. In Berlin angekommen, sprach ihn der Tramper an: Sag mal, heißt diese Frau, von der Du erzählst, vielleicht A.S. und wohnt mit 5 jüngeren Geschwistern hier in Berlin? Mein Ex bejahte dies etwas verdutzt. Sagt der junge Mann namens U. grinsend: A. war meine allererste Gefährtin im Bett. Noch verdutzter fragt mein Ex nach. Der junge Mann sagt: Meine und ihre Mutter lagen bei der Entbindung im selben Zimmer im Spital in F. (Oberbayern), und wir wurden zum Stillen immer gemeinsam auf einem großen Kissen zu unseren Müttern gebracht. Ich bin genau 12 Stunden jünger als A.


    Die beiden Familien blieben an die fünf Jahre lang im engen Kontakt, bis die Mutter von U. bei der Geburt des dritten Kindes um 1961 verstarb. Außerdem zogen wir aus Bayern weg. Als ich 14 Jahre alt war, nahm ich nochmals Kontakt zu U. auf (er wohnte damals noch in F./Obb.), der aber sehr schnell wieder einschlief. 10 Jahre später passierte oben Beschriebenes.


    Aber das ist schon arg OT (verzeih Mylife!).


    Es ist aber so, dass unser dem irdischen Dasein angepasstes Leben mit den anderen, ebenfalls existierenden Dimensionen nicht viel anfangen kann. Zur Orientierung benötigen wir nun mal unsere Sinne, die Zeit, die Gewichte, die Größen ... eine bestimmte Ordnung eben. Dies ist jedoch bei weitem nicht alles. Das glaube ich nicht nur, ich weiß es.


    Ich selbst habe keine Angst vor dem Sterben und dem Tod. Ich bin 100%ig sicher, dass meine Seele weiterleben wird, nur eben nicht mehr eingequetscht in Körper, Sinneswahrnehmungen und irdische Dimensionen. Als ich im Sterben lag, kam ich nur bis zum Stadium tiefer Ruhe und der Nicht-mehr-Wahrnehmung von Schmerzen. Anders: Sicher hatte ich Schmerzen, aber sie spielten offenbar keine Rolle mehr. Ich hatte abgeschlossen, und fand es schließlich auch okay so. Einen Tunnel oder einen Sog habe ich nicht gesehen. Kurz: Ich war offensichtlich noch nicht im Jenseits, kann also zum echten Nahtoderlebnis nichts sagen.

    @ ~y~Eremit~y~

    Zitat

    aber im Gegensatz zum Erdbeben IN einem selbst. Und warum sollte etwas IN einem selbst passieren, wenn es mit einem selbst nichts zu tun hat?

    Eine Infektion findet auch IN dir statt, sie will dir aber trotzdem nichts mitteilen. Eine läppische Schilddrüsenunterfunktion kann dich, wenn du Pech hast, in Halluzinationen oder lebensbedrohliche Depressionen stürzen. Die wollen dir aber nichts über eine höhere Realität mitteilen, dass du falsch lebst oder die Welt schlecht ist; du produzierst einfach zu wenig Hormone.

    @ Mollienchen

    Zitat

    Die Seele ist an die Gegebenheiten im Körper gebunden, so lange sie da drin ist. Heißt, bei einer Hirnschädigung ist sie eben an jenes geschädigte Hirn gebunden.

    Und macht auch einen sehr geschädigten Eindruck. Aber dann, wenn das Hirn so sehr geschädigt ist, dass es endgültig aufhört zu funktionieren, ist sie plötzlich wieder heil und fliegt davon. ":/


    Tja, völlig ausgeschlossen ist das natürlich nicht, aber plausibel erst recht nicht.

    @ Monsti

    Zitat

    Die Seele hingegen ist nicht materiell und unterliegt somit auch nicht den materiellen Gesetzen.

    Warum reagiert sie dann aber so empfindlich auf materielle Einflüsse wie Hirnerkrankungen und -verletzungen, Drogen, elektrische Reize? Warum erleben wir schwere seelische Symptome bei (teilweise sogar recht harmlosen) organischen Erkrankungen? Wie kann es sein (siehe mein voriger Post), dass eine Seele kurz davor steht, sich mitsamt ihres Körpers vor den Zug zu werfen, aber dank ein paar Jodtabletten ihre Meinung umgehend ändert? Wie soll etwas Immaterielles mit Materiellem wechselwirken – was bedeuten dann all die messbaren und zuordenbaren Hirnaktivitäten? Einer immateriellen Seele müssten die Malaisen ihrer materiellen Hardware doch völlig schnuppe sein.

    @ Troilus

    Zitat

    Und macht auch einen sehr geschädigten Eindruck. Aber dann, wenn das Hirn so sehr geschädigt ist, dass es endgültig aufhört zu funktionieren, ist sie plötzlich wieder heil und fliegt davon. ":/


    Tja, völlig ausgeschlossen ist das natürlich nicht, aber plausibel erst recht nicht.

    Was ist daran nicht plausibel?


    Und woher willst Du wissen, ob die Seele geschädigt ist? Der Körper und das Hirn sind geschädigt und beeinflussen den Handlungsspielraum der Seele. Aber die Seele hat vielleicht überhaupt keinen Schaden genommen.


    Ich stelle mir das vor wie gefesselt sein. Der Körper ist noch ganz, aber nicht handlungsfähig, weil gefesselt. So ähnlich ist es vielleicht mit der Seele. Sie ist noch ganz, aber nicht handlungsfähig, weil der Körper nicht (mehr) vollständig handlungsfähig ist, und zum Körper gehört für mich auch das Gehirn. Wenn das kaputt ist, ist die "Handlungsfähigkeit" der Seele eben eingeschränkt. Verkrüppelt oder zerstört kann sie aber nie sein.

    Zitat

    Einer immateriellen Seele müssten die Malaisen ihrer materiellen Hardware doch völlig schnuppe sein.

    Leg eine heile CD in einen kaputten CD-Player. Die CD ist und bleibt heile, aber der CD-Player kriegt sie trotzdem nicht abgespielt. Und die CD kann sich ohne den Player halt selbst nicht abspielen und ist auf das Funktionieren des Players angewiesen.


    Steckt man sie in einen anderen, heilen Player, siehe da, geht wieder.


    So stelle ich es mir auch mit der Seele vor.


    Ist jetzt etwas schräg gedacht, aber ein besseres Beispiel fiel mir gerade nicht ein.


    Wenn man psychisch krank ist, ist die Psyche geschädigt, aber nicht die Seele. Das halte ich für zwei verschiedene Dinge.

    @ Trolius

    Zitat

    Einer immateriellen Seele müssten die Malaisen ihrer materiellen Hardware doch völlig schnuppe sein.

    Kann nicht sein, denn sie ist während unseres materiellen Lebens nun mal an unseren Organismus gebunden, quasi darin gefangen. Nach dem Tod aber nicht mehr. Das materielle Leben hat bestimmt irgendeinen Sinn, doch sind wir Menschen viel zu beschränkt, diesen zu begreifen. Ich muss es ehrlich gesagt auch nicht begreifen. ;-)

    Mollienchen und Monsti, mich würde interessieren, was denn die Seele für euch ist? Man kann alle möglichen Eigenheiten und Eigenschaften des Menschen zum grössten Teil erklären (Genetik, Umwelt, Neurotransmitter Hormone, Krankheit etc). Gibt man Medikament x oder tritt Krankheit y auf, so kann sich der noch so zentralste Persönlichkeitsaspekt verändern. Die subjektive Identität eines jeden hängt von seinen Erinnerungen (also seinem Gehirn) ab. Wie äussert sich denn die Seele? Was bleibt da übrig, wenn man alle Hirnfunktionen abzieht?

    Ich meine, dass hier verschiedene Begrifflichkeiten durcheinander gebracht werden. Die Psyche gehört zu unserem Körper. Ihre Schaltstelle ist unser Gehirn. All dies ist aber Materie. Die Seele hingegen ist etwas ganz anderes.


    Für mich ist alles auf unserem Planeten beseelt und gehört zu einem Ganzen. Deshalb habe ich sehr großen Respekt vor der Natur, damit auch vor allen Tieren und Pflanzen und nicht zuletzt auch vor allen Menschen. Das Zentrum dieser unendlichen, mit noch viel mehr Dimensionen existierenden Energie ist der Gott, an den ich glaube. Dieser Glaube ist meine ganz persönliche Konsequenz aus unendlich vielen Erfahrungen.


    Insofern wundern mich weder Berichte zu Nahtoderlebnissen noch paranormale Begebenheiten. Für mich sind das alles kurzfristige Einblicke in die Unermesslichkeit, die wir im irdischen Funktionieren aber nicht bzw. mehr oder weniger selten wahrnehmen. Sollen wir eigentlich auch nicht, denn das Funktionieren des irdischen Lebens kann dadurch empfindlich gestört werden. Wir benötigen die Begrenztheit mit einer Brise, ich sag mal "Ahnung" jenseits davon. Vor allem deshalb entwickelten wir uns weiter und entwickeln uns immer noch.

    @ chnopf

    Ich sehe es sehr ähnlich bzw. eigentlich genauso wie Monsti. Ja. Egal, was ich jetzt noch schreiben würde, ich würde wiederholen, was Monsti schon geschrieben hat, deshalb lasse ich es. ;-)

    Ein Hallo an alle Diskutierer zusammen.


    Ich kann nicht mit einem NTE aufwarten. Ich bin Ingeniör und als solcher eigentlich ein Gegner solcher nicht mittelbar nachvollziehbaren Begebenheiten. Dennoch reihe ich mich hier zu den Gläubigen an solche Sachen ein.


    Der Mensch, bzw. die Menschheit neigt nun einmal dazu ihren jeweils gerade erreichten Zustand als das Non plus Ultra zu betrachten. Halt solange bis es sich nicht mehr leugnen läßt, dass andere, neuere Erkenntnisse bessere Erklärungsversuche sind, die dann wieder als das Non plus Ultra gehalten werden. Usw. und so fort. Deshalb gibt es halt Menschen, die nur das glauben, was die Wissenschaft für real hält und sonst nichts.


    Es ist aber auch eine Frage der Masse. Diese Erlebnisse wie sie Monsti und andere berichtet haben, machen eben nur kleine bzw. kleineste Anteile in der Bevölkerung. Dadurch sind sie unter Beweiszwang. Um mal ein anders Beispiel zu nennen. (Sorry mir fällt gerade kein anderes ein.) Es gibt doch hin und wieder Menschen, die keinen oder nur sehr schwer einen Orgasmus bekommen können. Der Normalfall ist eben anders. Die Mehrheit kommt problemlos zum Orgasmus, weshalb die Normalos nicht verstehen können, warum diese Menschen nicht ebenso problemlos zum Orgasmus kommen. Denen wird dann gesagt, das ist einfach, das mußt du doch einfach fühlen.


    Ich will damit sagen, dass es durchaus eine Rolle spielt wieviele Menschen eine Erfahrung machen. Im Falle der Orgasmuslosen könnten diese ja einfach an die Nichtexistenz eines solchen glauben.


    Ich habe eine Frau kennengelernt die behauptet, dass sie die Aura der Menschen ohne Hilfsmittel wahrnehmen kann. Es gibt ja die sogenannte Aura-Fotografie, bei der die Aura mittels technischer Hilfsmittel sichtbar gemacht wird. Obwohl ich diese Fähigkeit nicht habe, glaube ich dieser Frau. Sie behauptet sogar als ihr Hund während ihres Beiseins gestorben ist, hätte sie seine Seele aufsteigen sehen. Auch das glaube ich ihr.


    Wenn man als Ingenieur mal seine eingefahrenen Bahnen verläßt und sich einige Zeit mit esoterischen Themen befasst, dann ist man doch erstaunt wieviele interessante Leute, viele auch mit einem Hochschulabschluß, an diesem Thema dran sind und sich abseits des Mainstreams bewegen. Ich möchte für die Interessierten an dieser Stelle das Buch "Das Urwort – Die Physik Gottes" von Dr. Michael König hinweisen. Er entwickelt darin auf der Basis von zwei anderen Theorien ein physikalisches Weltbild, das die Existenz Gottes und der Seelen mit einbezieht.


    Ein anderes sehr interessantes Buch ist "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch. (Ich meine die Ausgabe bestehend aus allen drei Bänden) Darin sagt Gott (sofern man daran gleubt, dass es tatsächlich Gott ist, der da mit Neale Donald Walsch kommuniziert.) über die Erfahrung der Seele direkt nach dem Tod, dass sich die Seele zuerst an die neue Erfahrung gewöhnen müsse, dass jeder Gedanke sofort umgesetzt wird. Sprich die Seele möchte bei einer bestimmten Person sein und schwupps ist sie schon dort. Weil es in dieser Dimension keine Zeit und keinen Raum mehr gibt. Auch bestätigt Gott den Reinkarnationsgedanken. Wir Leben also viele Leben.


    Ja ich glaube daran, dass das wirklich Gott ist der zu Neale Donald Walsch spricht, ganz einfach deshalb, weil das alles was Gott dort sagt viel zu intelligent und schlüssig ist, als das sich das der gute Neale Donald Walsch selber ausgedacht haben könnte. Und es stimmt auch gut mit dem überein, was Monsti in ihren letzten Beiträgen über die Seele geschrieben hat.

    @ Monsti

    Ich glaube dir auch deine Rocky Mountain Geschichte und deine Erklärung mit einem früheren Leben dazu. Das passt alles wunderbar in mein Weltbild. Auch, wenn ich selber noch keinerlei solche Erfahrung machen durfte.


    LG

    Wenn man so durch das dieses Forum liesst wer alles "mediale" Fähigkeiten hat und das mal auf die Weltbevölkerung hochrechnet müssten Millionen Menschen mit diesen besonderen Fähigkeiten die Welt bevölkern. Im krassen Widerspruch dazu steht aber die Tatsache, dass man "mediale" Fähigkeiten nicht nachweisen kann. Und es ist nicht so, dass dort nur Versuch von Skeptikern unternommen worden sind, sondern es gab/gibt eine breite Palette an Wissenschaftlern die an solche Fähigkeiten glauben und versuchen diese in Experimenten nachzuweisen. Es gab/gibt zahlreiche Institute die sich mit diesem Thema beschäftigen; in Deutschland z.B. das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene. Es gab eine Forschungsgruppe in Princeton (Princeton Engineering Anomalies Research) und sogar das Militär zeigte Interesse an parapsychologischen Phänomenen. Trotzdem konnten weder Skeptiker noch Gläubige irgendwelche Kräfte nachweisen. Auch zum Thema Nahtoderlebnis wird geforscht, insbesondere gibt es dort die AWARE-Studie, die von Trolius schon angesprochen wurde (die hübschen Bilder an der Decke)!


    Es geht sogar so weit das Skeptiker 1 Millionen Dollar anbieten, wenn jmd. es schafft seine parapsychologischen Fähigkeiten unter wissenschaftlichen Bedingungen nachzuweisen.


    Ich kann ja verstehen, dass man Glauben möchte und durchaus Erfahrungen gemacht hat die es einen nur schwer möglich machen sich von bestimmten Vorstellungen zu lösen. Klar, es ist ja auch beeindruckend wenn jmd. einen Blick in die Zukunft wirft und die Prophezeihung dann auch eintrifft.


    Meine eigene Erfahrung damit beschränkt sich auf meine Ex-Freundin, die mich eines Tages morgens anrief in Tränen aufgelöst; sie hatte geträumt, dass ich in der Nacht bei einem Autounfall gestorben bin. Scheinbar war das kein normaler Alptraum, denn er war so klar, dass sie die absolute Gewissheit hatte, dass ich tot sei und es garnicht hätte anders sein können. Natürlich ist mir nichts passiert, ausser das sie mich morgens um 6 Uhr geweckt hat. Was wäre aber wenn mir tatsächlich etwas passiert wäre? Denn so absurd es auch klingen mag gibt es eine Wahrscheinlichkeit, dass ich während sie schlief mit dem Auto hätte unterwegs sein können, genauso wie es eine Wahrscheinlichkeit dafür gibt, dass ich während dieser Fahrt hätte verunglücken können; die Wahrscheinlichkeiten kann man sogar berechnen wenn man Fahrverhalten und Unfallstatistiken betrachtet. Was wäre das Ergebnis gewesen...ein Zufall, der meine damalige Freundin hätte Glauben lassen, dass sie mediale Fähigkeiten hat...naja und mein tot.


    Das Problem ist scheinbar das Menschen immer versuchen müssen eine Kausalbeziehung herzustellen, zwischen der Inneren und der Äusseren Wahrnehmung, auch wenn man dabei ins "Übernatürliche" ausweichen muss. Man kann nicht einfach akzeptieren, dass es einen Zufall gibt und man auch mal recht mit eine "Vorhersage" hat, egal ob bewusst oder unbewusst. Ein Mathematiker hat dazu mal ein Gesetz aufgestellt, dass aussagt, dass eine Person demnach etwa jeden Monat ein "Wunder" erlebt müsste.(Littlewood's law)

    @ blade

    Es gibt Leute, die Informationen von wem oder woher auch immer bekommen.


    Allerdings kommen diese Informationen bei den Leuten hier im Forum nur sporadisch vor.


    Es gibt Medien, die viel besser Kontakte aufnehmen können.


    Zu dem hier:

    Zitat

    Es geht sogar so weit das Skeptiker 1 Millionen Dollar anbieten, wenn jmd. es schafft seine parapsychologischen Fähigkeiten unter wissenschaftlichen Bedingungen nachzuweisen.

    Ich kenne niemanden, der Lust hat, stundenlang verdeckte Spielkarten u.ä. zu erraten.


    Das ist genauso wie Lottozahlen vorhersagen.


    -> Das ist nicht der Sinn und Zweck von Botschaften, die von woher auch immer kommen!

    Ich glaube solche Fähigkeiten wie Hellsehen sind Fähigkeiten die im Grunde in jedem von uns verankert liegen. Und ich glaube auch dass viel mehr Menschen schon damit in Berührung gekommen sind als sie es selber wissen, bzw, selber wissen wollen. Nur die Existens einer Fähigkeit zu beweisen, die ja eigentlich nicht kann, ist um ein vielfacher schwieriger als etwas zu leugnen. Die "Wissenschaft" findet immer Gegenbeweise. Einfach weil sie es nicht glauben will. Deshalb denke ich auch sollte man jedem seinen Glauben lassen. Ich brauche für mein Wissen keinen offiziellen Stempel. Ich brauche dafür nicht mal den Zuspruch andere Leute. Im Gegenteil, ich bin sogar so arrogant dass ich den meisten Erzählungen anderer Leute auch nicht glaube. Naja, zumindest anfangs nicht. Ich frage mich höchstens manchmal WARUM einige so stur und nüchtern reagieren wenn es um Esoterik geht. Ist das Angst?

    @ Blade

    Es ist mir vollkommen egal, ob andere meine Erlebnisse als "Zufälle" abtun. Ich weiß, dass es keine waren - und allein das zählt. Allerdings bilde ich mir nicht ein, dafür eine logische Erklärung finden zu müssen. Ich akzeptiere, dass dafür mein menschliches Gehirn viel zu beschränkt ist. Aber ich wiederhole mich ...

    @ blade19

    Klar sind hochgerechnet viele Menschen medial, dennoch stellen sie eben eine sehr kleine Minderheit dar. Nehmen wir an es sind 5%. Macht nun ein solcher Mensch eine solche aussergewöhnliche Erfahrung und erzählt sie weiter, dann trifft er nach großer Wahrscheinlichkeit zuerst auf 19 Personen, die seine Geschichte nicht nachvollziehen können. Einige davon werden ihm/ihr trotzdem Glauben schenken.


    Ich wollte einfach einen der Gründe dafür nennen warum solche Sachen von manchen Menschen vehement in Abrede gestellt werden. Kann ich auch verstehen, weil ich früher selber dazu gehörte. So nach dem Motto alles was ich erlebe, sehe und fühle ist real. Sieht, hört oder spürt jemand anderes etwas was ich nicht sehen, höhren oder fühlen kann, dann kann das schlicht weg nicht sein.


    Dann zur wissenschaftlichen Erforschung. Ich denke das krankt schon am Wort wissenschaftlich. Einer der Grundsätze der Wissenschaft ist doch der, dass ein Experiment unter gleichen Bedingungen immer das selbe Ergebnis liefern soll. Wenn man diesen Faden hier liest, dann kann man herauslesen, dass die wenigsten ihre Fähigkeiten ganz bewußt zu jedem Zeitpunkt einsetzen können, sondern dass es so ist, dass es sie quasi "befällt". Somit wird's mit der Reproduzierbarkeit schwer.


    Ich denke mal, dass die Ursache für solche Phänomene eher in der Quantenphysik zu suchen sind und hier der ja der Beobachter bekanntlich eine andere Rolle spielt. So dass hier eines Tages ein Umdenken stattfinden wird und man andere Wege gehen wird um diese Sachen zu erforschen.