Es gibt einen Spruch der wie folgt lautet:


    "Trennung ist unser Los, Wiedersehen unsere Hoffnung"


    Aus meiner Sicht beinhaltet er das realistische auf den Tod und etwas das den Tod überflügelt, vielleicht auf die endgültige "Einheit" der Seele und auf ein Wiedersehen mit den Verstorbenen.


    Jeder glaubt, wie er zu glauben bereit ist.

    Ich danke Dir mylife25,


    Ich finde Deine Erzählungen wirklich tröstlich.


    Ich war schon immer gefesselt von solchen Berichten.....als ich, völlig überraschend, mit einem Todesfall im engsten Familienkreis konfrontiert war, habe ich sie dann verschlungen.


    Es wird immer eine Frage des Glaubens sein. Oft wird von Kritikern jedoch übersehen, dass es gerade auch Naturwissenschaftler gibt, die in Nahtoderlebnissen mehr sehen, als chemische Prozesse im Gehirn. Ich war beispielsweise mal bei einem Vortrag von Prof. Dr. Ewald. Sehr interessant! Die größten Naturwissenschaftler waren sowieso immer die, die sich der Endlichkeit ihres Wissens stets bewusst waren ;-).


    Überzeugend finde ich persönlich, dass viele Menschen mit Nahtoderlebnissen von Dingen berichten, die sie zuvor gar nicht gewusst haben können.

    Ich finde den Pessimismus hier echt schade. Natürlich ist das eine irre Erfahrung die man wissenschaftlich zu erklären sucht. Aber das ganze Dasein ist doch der pure Wahnsinn! Also warum sollte es nach dem Tod nicht weitergehen?


    Selber hab ich da keine bestimmte Neigung oder Glauben. Ich warte ab – werds sicher erfahren o:)

    @ AnneJolie

    für mich gibt es da auch nichts mehr zu "rütteln" denn schon aus der Sichtweise wie ich es erlebt habe ist Zeugniss genug! Wie ich in meinen Beitrag nicht mal erwähnt habe, sah ich mich von oben herab, unten im Feld liegend, mit den Helfern rund herum. Das ist für mich Beweis genug.


    Jeder denkt wie er zu denken wagt.


    Gruß

    @ mylife25:

    Versteh mich nicht falsch, aber mich würde es wirklich mal intressieren, ob Menschen, die eien religiöse Prägung haben ANDERE Nahtoderlebnisse haben, als zB Menschen wie meine Eltern, die absolut GARNICHT an eine höhere Macht glauben.

    James van Praagh hat mehrere Bücher zu dem Thema geschrieben und es ist so, dass jeder im Grunde die Vorstellung, die er vom "Himmel" (oder was auch immer) hat, zu sehen bekommt.


    Und oft ändert sich die Sichtweise bei Menschen kurz vor ihrem Tod auch noch, wenn sie die Zeit haben und nicht plötzlich durch einen Unfall o.ä. sterben.


    Ich bin fest davon überzeugt, dass es eine unsterbliche Seele gibt und wir alle nicht zum ersten (und auch nicht zum letzten) Mal auf der Erde leben. Ein Nahtoderlebnis hatte ich selbst noch nicht, jedoch einige Kontakte mit Verstorbenen.

    Es soll Blinde gegeben haben (von Geburt an), die solche Erlebnisse hatten und hinterher genau das Zimmer bzw. die Örtlichkeit und die Leute beschreiben konnten, inklusive Farben. Das spricht schon für eine außerkörperliche Erfahrung und eine "übersinnliche" (im körperlichen Sinn) Wahrnehmung.


    An sich ist mir der Auslöser für solche Erlebnisse völlig wurscht, auf's Ergebnis kommt's an. Und wenn das bereichernd ist, dann ist es das so oder so.

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    @ SadToBeAlone

    Siehst du in meinem Beitrag Pessimissmus ??? Denn ich sehe ihn nicht..


    Letztendlich kann man sich ja schlecht gegen Emotionen wehren und wenn die meißten die Nahtoderfahrunggen so 'positiv' erleben sei es ihnen ja auch vergönnt und wenn einem damit die Angst vor dem Tod genommen wird-umso besser.


    Ich persönliche empfinde reines Glauben aber einfach als unheimlich unbefriedigend. Und wir sind nunmal biologische Wesen, Teil der Evolution und JEDE Entwicklung die wir in uns tragen, sei es Flucht- und Gefahrverhalten (jahrmillionalt) oder Sprache, Bewusstsein (Neuerrungenschaften), haben einen gewissen Sinn, sie haben sich durchgesetzt(die Aussage, es habe sich sich seit der 'Enstehung des Homo-sapiens sapiens nichts getan ist ein riesen Unsinn!).


    Da wir ja aber immer Erklärungen brauchen und wir dazu geneigt sind, bei 'nichtvorhandensein' der Erklärung sofort an etwas übernatürliches zu glauben, ergeben sich dann 'Phänomene', die sich im Endeffekt wieder als normale körperliche Programme bzw. Reaktionen entpuppen.


    Für mich sind wir als Menschen unheimlich kalkulierbar, jedoch (neuro-psychologisch)schwer zu verstehen. Nahtoderscheinungen sind nur körperliche Programme, sie machen medizinisch Sinn und das Programm hat doch seinen Sinn bestens erfüllt, wenn wir glauben, wir müssten den Tod bzw. die unmittelbare Gefahr-/Todessituation nicht mehr fürchten, da wir eh nichts ausrichten können und uns ganz dem hingeben, was da ja 'wirklich passiert' ;-) A'la 'Gott wirds schon richten'..Ist genauso irreal wie Träume, Schockstarren oder unser Zeitgefühl-wenn wir doch so überzeugt von etwas sind und uns dann die Kinnlade runterfällt, wenn wir verstehen,was wirklich passiert.


    Ich sehe auch nichts schlechtes dabei, wenn wir einfach aufhören bewusst zu exisitieren. Unsere Atome wirds wohl noch ne Weile geben, aber das juckt mich ohne Bewusstsein ja auch nicht :)z


    Was hingegen meiner Meinung nach wirklich interessant ist und meine spirituellen Gefühle weckt ist die Frage nach Vergangenheit und Zukunft. Woher stammt das erste Atom und wie entwickeln wir uns weiter? Wie haben uns eine ganz neue Umwelt geschaffen und es gilt in gewisser Weise noch immer das 'survival of the fittest' – das Überleben des best-angepassten. Doch welche Anpassungen werden sich bei uns weiterhin durchsetzen?


    Aber das ist eher offtopic, entschuldigung dafür :)*