Wir haben aktuell Probleme mit unsern Servern.
In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    Okay, dann erzähle ich mal ein weiteres Erlebnis:


    1997 steckten mein Mann A. und ich in einer herben Ehekrise, von der wir beide nicht wussten, ob wir sie meistern können. Zugleich wusste ich von einem guten Bekannten namens E., dass er 1,5 Jahren Lungenkrebs hatte und es ihm nach zunächst erfolgreicher Cheme wieder schlechter ging.


    Eines Abends im Mai kehrten mein Mann und ich von unserem Stammgriechen zurück. Kaum in der Wohnung angekommen, nahm ich E. wahr. Ich spürte, dass sein Leben am Ende war. Sodann zog ich mich allein im Wohnzimmer zurück, legte eine Medidations-CD von Hübner auf und legte mich rücklings auf dem Fußboden.


    Nun versuchte ich Kontakt zu E. aufzunehmen. Ich teilte ihm mit, dass er nun sterben werde. Dann bat ich ihn darum, falls es möglich wäre, dass A. und ich etwas Gemeinsames zustande bringen, etwas, was nur durch uns beide möglich ist. Dann lag ich noch eine Weile da und hörte die im Hintergrund laufende Musik plötzlich auf ganz andere Weise: Sie wurde befreiend, leicht - einfach nur unglaublich schön. Also blieb ich noch eine Weile liegen und genoss es. irgendwann stand auf und sah auf die Uhr: 0.22 Uhr. Ich wusste, E. war ganz kurz vorher gestorben.


    Am nächsten Morgen erschien ich in unserem Sportverein, in dem auch E. Mitglied war. Der Präsident kam mir mit ernstem Gesicht entgegen, und ich sagte ihm sofort: Ja, ich weiß, kurz nach Mitternacht ist E. verstorben. Der schaute mich ungläubig an und fragte mich, ob mich seine Frau angerufen habe. Ich verneinte das.


    11 Tage später war das Begräbnis auf einem riesigen Friedhof in Berlin-Zehlendorf. Ich stieß erst am Ende des Gottesdienstes hinzu und wunderte mich über die Predikt des Pastors - es schien, als hielt er sie für mich. Dann wurde der Sarg hinausgetragen. Da ich E. wirklich gerne mochte, heulte ich Rotz und Blasen. Als der Sarg auf meiner Höhe war, hörte ich plötzlich die Stimme von E., der da in seiner typischen Art sagte: "Hey, hör auf zu heulen! Der eine ist halt gegangen, der andere aber gekommen! Ich weiß doch von deinem Wunsch." Es hörte sich so klar an, als stünde E. direkt neben bzw. leicht hinter mir, so dass ich mich unwillkürlich umdrehte, doch nur fremde Gesichter sah.


    Anschließend gab es im Sportverein ein gemeinsames Essen aller Angehörigen und Freunde. Ich hielt es dort nicht lange aus und verabschiedete mich gleich nach dem Hauptgericht, um zu meinem Büro zu fahren. Gleich daneben gab es eine Apotheke, in die ich ging, um nach einem Schwangerschaftstest zu fragen, der schon vor dem Ausbleiben der Regel und zu jeder Tageszeit Aufschluss geben kann. Man sah mich irritiert an und verkaufte mir schließlich einen ziemlich teuren Test. Ich ging in mein Büro und testete sofort. Ergebnis: Ich war schwanger! (lt. Ärzten war ich übrigens 100%ig steril)


    Angesichts der anscheinend ausweglosen Ehekrise war ich nun völlig verzweifelt. Heulte und schimpfte mit E., dass ich ausgerechnet sowas doch nicht gemeint hätte. Verdammt, warum das?! Gerade jetzt!? Keine Antwort. Dabei hätte ich mit meiner Bitte in seiner Todesnacht doch mit sowas rechnen müssen, doch kam ich auf so einen Gedanken nicht, da ich nach ärztlicher Aussage ja steril war ...


    Zwei Wochen später konnte die Schwangerschaft durch den Gyn im Ultraschall nachgewiesen werden. Da die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft galt, wurde öfters untersucht. Am Ende des 4. Monats war der bislang putzmuntere Junge, den ich Jonas nannte, plötzlich tot. Er hatte sich aufgrund seiner wilden Bewegungen in einer recht großen Fruchtblase einen Knoten in die Nabelschnur gebastelt und drehte sich mit weiteren Bewegungen selbst den Hahn ab.


    Dieses Erlebnis erzähle ich übrigens äußerst ungern, weil es bei mir bis heute nicht nur eine Gänsehaut, sondern auch Schweißausbrüche, Herzklopfen und Trauer erzeugt. Aber es ist gut geeignet, um eine etwas komplexere Kommunikation mit "den anderen Dimensionen" zu beschreiben.


    Mein Mann, mit dem ich übrigens bis heute zusammen bin, war stets über alles informiert und angesichts dieser Geschichte noch fassungsloser als ich.


    M.E. lässt sich kaum etwas mit den gängigen naturwissenschaftlichen Methoden erklären - außer natürlich die aufgrund der Sterilität ziemlich unwahrscheinliche Zeugung.

    Monsti :°_ es tut mir leid, dass du dein Kind verloren hast.


    Ich möchte dir aber dafür danken, dass ich an diesem Erlebnis teilhaben darf. Es bestätigt mich in meinen Erfahrungen, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist.


    Meine Mutter ist vor 4 Monaten verstorben und seitdem hat meine Tochter das ein oder andere Erlebnis. In der letzten Nacht wurde sie von Schritten geweckt und es stand jemand vor ihrer verschlossenen Zimmertür. Wir wohnen in einem Altbau mit Holzfußboden, da knackt und knarrt es auch mal. Sie ist sich so sicher, das es Schritte waren und mit knapp 18 Jahren kann sie solche Dinge unterscheiden. Vor diesem Erlebnis hatte sie einen Alptraum, auch diese sind bei ihr sehr realistisch. Manche Träume träumt sie mehrmals und kann sich dann an den angsteinflößenden Stellen selber aufwecken, weil sie diese in den vorherigen Träumen schon durchlebt hat. Vor ein paar Wochen hatte sie nachts einen sich bewegenden Schatten an der Wand, keine Lichtreflexion. Sie hat Angst vor "schlechten Wesen", die ihr diese Träume schicken. Ich sage ihr dann, dass unsere Schutzengel und die Oma auf uns aufpassen und hier kein Platz für "schlechte Wesen"ist.


    Wir unterhalten uns offen darüber, was nach dem Tod kommen könnte. Vielleicht reagieren wir auch sensibler und haben "feinere Antennen" als andere Menschen?

    Albus Dumbledore

    Erst einmal :)^ , dein Name gefällt mir sehr :-D


    Und ja, ich glaube auch ganz fest daran dass Menschen eine sehr große Sensibilität mitbringen müssen um solche Erfahrungen machen zu können. Tut mir übrigens leid dass deine Mama gestorben ist

    Albus Dumledore

    Ich glaube, das ist ähnlich wie z.B. mit der Musikalität: Der eine kriegt keinen geraden Ton zusammen, ein anderer komponiert Symphonien. Beethoven konnte das sogar noch, als er längst taub war.


    Einerseits bin ich dankbar für solche Wahrnehmungen bzw. Erlebnisse, andererseits haben sie mich aber auch schon geängstigt, weil ich auch schon Furchtbares sehen musste. So oder so nehme ich sie aber ernst.

    Ich habe von einem Heiler einmal folgenden Tipp bekommen:


    Seelen, die es nicht schaffen die Erde zu verlassen, man nennt diese auch Erdgebunden, sind diejenigen, die sich vor dem Tod keine Gedanken gemacht haben wo sie denn hin wollen. Gleiches schreibt Neale Donald Walsch in seinem Buch über das Jenseits.


    Jeder soll dahin kommen, wo er "glaubt" hinzukommen und die Menschen erschaffen sich angeblich drüben, genauso wie hier, ihre eigene Welt. Drüben soll es ausschließlich über die Gedanken gehen. Gleiches sagt auch der Wissenschaftler Robert Monroe, der Astralreisen machen kann oder William Buhlman. Die Bücher sind interessant zu lesen.


    Zurück zu dem Tipp von dem Heiler, der die Sache noch etwas anders sieht.:


    Er sagt, man solle ein Teelicht nehmen, es anzünden, es mit dem geistigen Feuer Gottes verbinden und dann solle man im Namen der Verstorbenen, die noch Erdgebunden sind, um Vergebung bitten bei allen die sie jemals gekränkt und verletzt haben und man soll denjenigen vergeben, die die Person gekränkt und verletzt haben. Angeblich sollen diese Energien diese Menschen festhalten. Ich selbst kann dazu nicht viel sagen, habe aber von einer Bekannten gehört, die eine entsprechende Ausbildung hat und die das konsequent anwendet. Sie sagt, es funktioniert auch bei Menschen die lange mit dem Tode kämpfen. Sobald sie das macht sterben sie noch am gleichen Tag oder einen Tag später.


    Wer ein interessantes Buch über die Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde lesen will, der könnte mit der Lektüre von Baird T. Spalding, Leben und Lehren der Meister im fernen Osten vielleicht etwas anfangen. Sind keine Gurus und keine Weisheitslehrer, sondern zehn Wissenschaftler die im Jahre 1894 bei einer Expedition besondere Menschen kennengelernt haben, mit denen sie drei Jahre zusammen gelebt haben. Etwas in der Art habe ich noch nicht gelesen.

    Das ist symbolisch gemeint, quasi als "Krücke", um sich auf diese Aufgabe konzentrieren zu können. Andere benutzen Betmühlen, Rosenkränze, bestimmte Laute oder Worte, Tarotkarten, Kugeln, Riten - was auch immer.

    Monsti

    Zitat

    Das ist symbolisch gemeint, quasi als "Krücke", um sich auf diese Aufgabe konzentrieren zu können.

    Es ist eine ziemlich konkrete Aufgabe – wie z.B. "Schlag den Nagel in die Wand.". Ich möchte wissen, wie ich "den Nagel in die Wand schlagen" soll. Wie mach ich das? Wie stelle ich fest, dass "der Nagel in der Wand" ist?

    @ Albus Dumbledore

    Als ich Teenager war, hatte ich eine Zeit lang ständig nachts "Besuch", der sich auch zu mir ans Bett gesetzt hat (die Matratze senkte sich – es fühlte sich auf jeden Fall so an). Jedenfalls habe ich das damals geglaubt. (Gestorben war zu dieser Zeit aus meinem Umfeld aber niemand.) Rückblickend denke ich: Da hat mir meine Wahrnehmung einen Streich gespielt. Denn man kann ziemlich viel "wahrnehmen", was es nicht gibt. Ich war damals mental, ich sag mal, extrem ungefestigt, haltlos. Keine Ahnung, ob es da einen Zusammenhang gibt. Ich denke ja.


    Ich könnte mir vorstellen, dass der Tod Deiner Mutter Deine Tochter nun auch einigermaßen durcheinandergebracht hat und solche Wahrnehmungen daher resultieren können.

    Mollienchen

    Das Gefühl, dass sich jemand nachts auf das Bett setzt, kommt nicht selten vor. Ebenso kann es passieren, dass man plötzlich das Gefühl hat, ins Unendliche zu fallen. Beides sind Phänomene, die man meist in der Einschlafphase, seltener auch während der Aufwachphase wahrnimmt. Dies hat in der Tat nichts mit übersinnlichen Wahrnehmungen zu tun.

    Hallo Dumal,


    das ist eine berechtigte Frage. Ich habe es so verstanden, man macht anstatt einer normalen physischen Handlung, wie den Hammer in die Wand zu schlagen, in dem Falle das mental. Es ist trotzdem eine Handlung und soll, laut der Aussage des Heilers, auch so wirken. Beweisen kann man so etwas natürlich nicht, es sei denn man wäre hellsichtig, aber naja, wer ist das schon.


    Laut der Hermetik, die von Franz Brandon geschrieben wurde, ein Buch über Geisteswissenschaften oder der mystischen Kabbala, sollen solche Handlungen real sein. Darin heißt es, dass alle Elemente, wie wir sie hier in verdichteter Form sehen, ihren Ursprung im Geiste haben. Die Seele soll beispielsweise aus diesen Elementen bestehen und das Mentale ist mit dem Urelement Feuer verbunden. Ich kann allerdings hier nicht aus eigener Erfahrung sprechen und kann deshalb nicht mehr dazu sagen. Der Heiler hat sich mit diesen Büchern auseinandergesetzt und darüber berichtet. Man kann es ausprobieren wenn man will, schaden kann es sicher nicht. Die Frau, die bei ihm gelernt hat, berichtete beispielsweise, dass sie solche Sachen öfters anwende und dass ein Teelicht, das normalerweise eine Brenndauer von vier Stunden hat, einmal acht Stunden gebrannt hätte. Ich halte die Frau eigentlich für eine Person, die es nicht nötig hat irgendwelche Geschichten zu erfinden.

    Wenn er doch wußte, daß es auf der anderen Seite nichts gibt, warum ist er dann gesprungen? Weil alles zu Erwartende ihm läßtig gewesen wäre? Er kein Pflegefall sein wolllte?


    Gehört da auch Mut dazu?


    Ist er mit Frieden in der Seele gegangen?


    Ich würde alles dafür geben, um mit Ihm noch ein paar Worte wechseln zu können... :)* :)*


    Aber: sie wollten zusammen beerdigt werden. Er ging vor ihr, sie folgte ihm 4 Tage später. Dieser "Wunsch" ging in Erfüllung. Weiß er es?