blade19

    Siehst du, das ist der Grund warum ich mich nicht auf Diskussionen über Dinge einlasse die ich weiß und die Leute wie du mit irgendwelchen wissenschaftlichen Begrifflichkeiten zu erklären versuchen. Ich schreibe 3 Schlagwörter und du hast gleich den wissenschaftlichen Begriff parat ;-D ohne auch nur ansatzweise zu wissen was ich erlebt habe ;-D Aber nichts für ungut, ich lasse dir deinen Glauben :=o

    gp56

    Zitat

    Grundsätzlich hat jeder Mensch Angst vor dem Tod, bzw dem Sterben.

    Ich habe keine Angst vor dem Tod. Bezüglich Sterben habe ich keinen Bock auf Leiden. Einfach Augen zu und gut ängstigt mich nicht.




    Wieso meinst du eigentlich, dass ein "Wissenschaftler" das Leben nicht so genießen kann, wie jemand, der an ein Leben nach dem Tod glaubt? Gibt es nicht auch Wissenschaftler, die an ein Leben nach dem Tod glauben?

    Zitat

    Spirituelle Menschen wissen, dass es nach diesem Leben weitergeht. Die Angst vor dem Tod hält sich in Grenzen, das Leben wird mehr genossen.

    Umgekehrt kann es auch hier der Fall sein, dass der "spirituelle Mensch" eine wahnsinns Angst davor hat in seinem Leben nach dem Tod bestraft zu werden, für die Genüsse in diesem Leben. Dieses Konzept sollte dir doch bekannt sein.

    @ trübfisch

    Ich weiß nicht was dein Problem ist?! Du wirfst 3 Schlagworte in den Raum und ich antworte darauf mit einer allgemeinen Antwort ohne es überhaupt auf dich zu beziehen. Wo habe ich bitte geschrieben, dass ich weiß was du erlebt hast? Nirgends! Kann ich auch garnicht, weil ich nicht die Gabe der Hellsichtigkeit besitze und somit auch nicht wissen kann was du erlebt hast! Und um ein Wort über meinen Glauben zu verlieren: Ich glaube, dass es sinnlos ist mit dir auch nur ansatzweise über dieses Thema zu reden! :(v

    Zitat

    wenn man aber "grad" tot ist, funktionieren diese Dinge doch gar nicht mehr?

    Man ist ja nicht tot, darum heißt es Nahtod-Erfahrung. Wäre man tot, könnte man ja nichts mehr berichten. Das ist ja auch einer der vielen Haken an dem ganzen Thema: Erlebt man bei einer Nahtoderfahrung, aus der man zurückkommt, weil man ja doch noch lebt, tatsächlich überhaupt das gleiche wie jemand, der nicht zurückkommt? Wer kann das sicher sagen?

    Zitat

    hat mir jemand mal einen Hinweis wo man das nachlesen kann?

    Ich hatte die Quelle auch nicht mehr parat und habe mal gegoogelt. Seit 2008 läuft die britsch-amerikanisch-kanadische AWARE-Studie, zu der neben v. a. Experimenten auch dieses gehört. Man will auf bis zu 3.000 Fälle kommen. Die Endergebnisse sind noch nicht veröffentlicht, soll nächstes Jahr geschehen. Seit 2001 hat es schon eine Reihe kleinerer Versionen des Experiments gegeben, alle ohne positives Ergebnis (also "Seele" sieht Symbol auf Lampenschirm). Eine richtig schlagende Statisitk kann man mit den bisherigen Ergebnissen noch nicht aufmachen (zu wenige, nicht eindeutig genug), da habe ich wohl ein wenig übertrieben. |-o

    @ gp56

    Zitat

    Angenommen der Wissenschaftler stirbt, er hat nicht Recht und geht ins Licht, freut sich über das was er erlebt. Es wird ihm warscheinlich der Gedanke kommen dass er sich unnötig vor dem Tod gefürchtet hat.

    Wer überzeugt ist, dass nach dem Tod nichts kommt, wovor sollte der sich fürchten? Vor nichts? Vorm Tod fürchtet sich höchstens, wer an die Hölle glaubt.

    Zitat

    Er bekommt es allerdings gar nicht mit, hatte aber aufgrund seines Wissens ein schöneres Leben.

    Tja, da habe ich auch so meine Zweifel. Wenn man eine Jenseitsvorstellung braucht, um ein schönes Leben zu haben, scheint die Grundhaltung zum Leben doch irgendwie negativ zu sein.


    Ich habe ein ziemlich schönes Leben. Ich will nicht behaupten, dass ich immer rundum glücklich bin, aber mit Angst vor dem Tod hat das am allerwenigsten zu tun.

    Zitat

    Man ist ja nicht tot, darum heißt es Nahtod-Erfahrung

    Wenn man jmd reanimiert, ist er dann nicht tot? Keine Atmung, keinen Herzschlag... ?! Oder ab wann spricht man denn von "tot sein"? Ich dachte, die Nahtod-Erfahrungen sind aus diesen Momenten.

    Von Tod spricht man erst nach dem sog. Gesamthirntod. Alles auf dem Weg dahin, wie Herz- oder Atemstillstand, sind nur Teilausfälle, die möglicherweise rückgängig gemacht werden können, sofern das Hirn noch einigermaßen intakt ist.


    Das weiß Wikipedia dazu:

    Zitat

    Der Tod ist der Zustand eines Organismus nach der Beendigung des Lebens und nicht zu verwechseln mit dem Sterben und Nahtoderfahrungen, die ein Teil des Lebens sind.

    Zitat

    Wer überzeugt ist, dass nach dem Tod nichts kommt, wovor sollte der sich fürchten

    ganz einfach : vor dem Ende seines Lebens. Oder fürchtet man sich vor nur dem was danach kommen könnte? Wer weiß das es kein 'danach' gibt, hat kein Problem damit mit 40 zu sterben? Wieso geben so viele Leute viel Geld aus um länger zu leben?


    Mir ist ja schon klar dass nur in meinem Umfeld Leute nicht sterben wollen.

    Hey,


    na wenn danach nix kommt, ist es so, als wenn man schläft und nix träumt. Sprich man merkt es nicht. Das einzige ist halt die Angst nicht mehr aufzuwachen.


    Aber jeder wird es eines Tages erfahren wie es danach kommt. So oder so.


    Viele Grüße:


    Helmspalter

    Ich bin seit Jahrzehnten medial "begabt" und hatte schon Kontakt zu Verstorbenen, die ich nicht kannte, von denen ich überhaupt nichts wußte. Und bekam von denen Dinge übermittelt, die nur den Hinterbliebenen einordnen konnten. Beispiel: da hat der Verstorbene ein Schmukstück verschenkt mit Worten, die er nie vorher über die Lippen bekommen hat, bestimmte Sätze, die jemand immer wiederholt hat. Das diente wohl dazu, dass die Angehörigen diese Person wirklich wieder erkannten.


    Und dann kamen immer Botschaften, dass dort, in der anderen Dimension für sie alles so in Ordnung ist, dass die Angehörigen sich eben keinen Kopf machen sollten. Alles wäre so, wie es ist, gut.


    Warum sollte so etwas übermittelt werden, wenn die Seele nicht mehr existiert?? Es macht keinen Sinn.

    Hey,


    also bei mir gab es gar nichts, absolut gar nichts...ich weiß nur noch, dass ich keine Luft mehr bekommen habe, panisch wurde und dann war ich weg. Irgendwann bin ich wieder zu mir gekommen, viel Hektik um mich rum und ich wusste nicht mal was passiert war. Für mich wäre natürlich auch interessant zu wissen, warum manche scheinbar derartiges sehen, andere -eigentlich die Mehrzahl- wie ich erfahren durfte, eben nicht. Ist es eine Einbildung, ein Schutzmechanismus, den mancher an den Tag legt oder woran liegt das wohl? Würde mich sehr interessieren. Mein Verstand sagt mir: es ist so wie ich es erlebt habe...endlose Panik, ich wusste, dass ich gleich ersticken würde, wenn mir nicht sofort jemand hilft. Letztendendlich bin ich erstickt und mein Herz machte schlapp, aber mein Hirn war nicht zu lange ohne Sauerstoff. Also Panik-je nachdem was man mitbekommt- und dann wars das. Das Beschriebene hört sich so an, als ob das Hirn einem einen Streich spielt-Schutzmechanismus meinetwegen. Aber was ist, wenn der Hirntot zuerst eintritt? Da kann sowas ja gar nicht mehr ablaufen, da die Funktionen ja gar nicht mehr da sind...Mmh, interessant ist das Thema allemal.

    Hallo,


    Also ich bin ganz fest der Meinung das wir alle nicht mehr so viel Angst vor dem Tod hätten wenn wir uns in anderer Art und weise mit dem Thema auseinander setzen würden.


    Die Menschen die an solche Erlebnisse nach dem Tod, Wiedergeburt etc. Glauben. Die Leben einfach friedlicher. Man wird immer damit konfrontiert wie schlimm und Furchtbar der Tod ist.


    Ich selber habe wirklich viel Angst davor, nicht nur um mich, sondern auch bei den Menschen die ich liebe.


    Ich glaube, wenn ich wirklich an ein Leben nach dem Tod Glauben könnte würde es mir besser gehen.


    Deswegen hoffe ich auch das dieser Beitrag hier einfach der Wahrheit entspricht. Psychologische Erklärungen hin oder her.. Das Ende des Lebens sollte man sich nicht schmerzhaft und schrecklich vorstellen und mir alles kraft versuchen die "glücklichen" Nahtod Erlebnisse mit allen Mitteln zu wiederlegen. Zu welchem Zweck? Wäre doch super wenn unsere Seele an irgend einen warmen lieblichen Ort fliegen würde... Ich versteh nicht warum den Menschen die daran glauben dieser Glaube immer wieder genommen werden muss...

    Zitat

    @ eremit


    Hast eine PN...mit sowas scherzt......mal deutlich sag!!!!


    mylife25

    Genau! Mit sowas scherzt man nicht. Von daher sehe ich solche Beiträge auch ganz besonders kritisch, weil es mir wichtig ist, gerade in diesem Bereich den Schmu von der Wahrheit zu trennen, bzw. zu versuchen zu trennen, denn es ist unglaublich schwer, bei solchen Dingen die Wahrheit zu finden. Von daher verlasse ich mich da ehr auf Forschungsergebnisse, was "drin" ist und was nicht.


    Erlebnisse deiner Erzählung könnten auch nur Aktionen deines Hirns sein, während du bewußtlos warst, die nichts mit einer außerkörperlichen Erfahrung zu tun haben.

    gp56

    Zitat

    vor dem Ende seines Lebens. Oder fürchtet man sich vor nur dem was danach kommen könnte? Wer weiß das es kein 'danach' gibt, hat kein Problem damit mit 40 zu sterben? Wieso geben so viele Leute viel Geld aus um länger zu leben?

    Viele Menschen mögen ihr Leben einfach und möchten deshalb noch nicht sterben. Ganz einfach. Wie es eben auch Leute gibt, die ihr Leben gar nicht mögen, massiv leiden und Suizid begehen. Deine Schablone ist für dich passend, andere passen da allerdings nicht rein.

    Ich persönlich glaube ja an die Seele und ihrem unsterblichen Part in uns.


    Wahrscheinlich gibts dafür in ein paar Jahrzehnten eine erklärung von nem Atomphysiker für uns ;-D , oder ähnlichem. Naja, Beweisen kann man eh nix, dran glauben darf man aber, muß man ja nicht.


    Ich glaube an dies, einfach weil mir selbst schon Dinge passiert sind die ich nicht einordnen kann. Wahrscheinlich würd ich mir an die Stirn tippen wenn man mir diese erzählte.


    Eine gesunde Skepsis ist ja auch nur gut. Medial begabt bin ich nicht und gläubig auch nicht.


    Nicht jede NTE ist positiv, es gibt beängstingende und nicht jede ist gleich und strukturiert. Wozu das ganze wenn es zu nichts dient?


    Ich denke (nicht weis o:) ) das unser "letztes Programm" im Hirn uns vorbereitet auf das nächste "Level".


    Angst vorm Tod habe ich, auch wenn es handfeste Beweise für das Weiterleben unserer Seele gäbe, es ändert doch nichts daran das ich mein jetziges Leben aufgeben müßte im Kreise meiner Familie, das wäre schrecklich (und zu früh).

    @ Dumal

    Zitat

    Spannender wäre doch die Frage, wie viele Dinge farblich richtig benannt wurden, wie viele nicht und was für Gegenstände es waren. (Wie kann jemand eigentlich die richtigen Worte für Dinge kennen, die er/sie noch nie gesehen hat, wofür Sehen aber Voraussetzung ist? Egal.)

    Das ist ja gerade das Erstaunliche daran. Kann derjenige ja eigentlich gar nicht. Und hat es (diesen Berichten zufolge) aber trotzdem getan.

    @ AnneJolie

    Zitat

    Ich kann mich immer nur wundern, dass solche Diskussionen so schnell feindselig werden.

    Ich auch. Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch mal eine militante Verfechterin meiner Ansicht (ja, es gibt ein Leben nach dem Tod, und Nahtoderlebnisse beweisen das) war. Hat sich im Laufe der Zeit aber geändert. Ich glaube zwar immer noch daran, aber wenn mir jemand eines Tages eine biologische Erklärung für das alles liefert, geh ich da auch nicht dran zugrunde.


    Angst vorm Tod an sich habe ich nicht. Nur davor, dass das Sterben qualvoll sein könnte.