Liebe Fine,


    wir haben es überstanden :°( Es waren viele viele Leute da, um sich von ihm zu verabschieden!


    Ich bin zwar auch von jemandem sehr sehr enttäuscht, dass keiner von denen da war, aber das gehört auf ein anderes Blatt Papier ...


    Die Trauerfeier war sehr schön. Mein Papa war Perfektionist und meine Mama hatte Angst, dass irgendwas schief gehen könnte. Aber es war alles perfekt!


    Wir haben seine Urne selber getragen! Erst meine Ma und dann ich. Da war er nochmal ganz nah bei uns x:) Darauf sind wir stolz. Und die Sonne schien! Das hat er für uns gemacht!


    Jetzt ist es vorbei und er ist wirklich weg... :°( Unfassbar...


    Wir warten jetzt noch auf das Ergebnis aus der Pathologie... Dann können wir wirklich abschließen :°(

    Ich bin auch stolz auf dich dass du das ertragen hast! Dein Papa war da, er hat gesehen wie perfekt ihr alles organisiert habt....

    Zitat

    Jetzt ist es vorbei und er ist wirklich weg... :°( Unfassbar...

    :°_


    ich kann es soooo nachempfinden was du fühlst. Es tut so weh...und doch ist die Beerdigung irgendwie wieder ein Wegabschnitt, der überwunden wurde... jetzt kannst du ihn am Grab besuchen. Das ist sehr sehr schrecklich. Anfangs. Später haben mein Pa und ich die Besuche genutzt, um über alles was passiert ist zu sprechen und der Ort des Friehofs war ein Ort des Treffens und Besinnens. Mich haben die vielen Eichhörnchen dort getröstet. Klingt bescheuert, aber meine Ma und ich lieben Tiere und deshalb haben die Tiere an ihrem Grab auch etwas tröstendes.


    Inzwischen kann ich nicht mehr zum Grab. Es tut zu sehr weh, ich möchte mich nicht ständig damit konfrontieren. ich habe mir wegen unseres Schreibens hier aber fest vorgenommen, meine Mama am Grab bald wieder besuchen zu gehen.


    Es drückt dich ganz doll Fine :)*

    Geh zum Grab. Auch wenn es weh tut. Deine Mama freut sich, wenn du sie besuchst.


    Ich kann leider nicht jeden Tag auf den Friedhof. Mein Sohn wird nächsten Monat 4 Jahre alt und ist hyperaktiv bzw. es besteht der Verdacht auf ADHS und/oder Autismus). Ich hätte keine 5 Sekunden, um ruhig am Grab zu stehen. Wir haben es ausprobiert und es ist leider absolut nicht machbar.


    Mein Papa weiß das und ich weiß, dass er nicht böse ist, wenn ich nicht jeden Tag hingehen kann.


    Wenn du zu deiner Mama gehst, vielleicht magst ihr erzählen, dass mein Papa auch da ist. Wer weiß, vielleicht lernen die beiden sich kennen :)_

    Das hast du süß geschrieben :-) Ja, das werde ich machen!


    ...geteiltes Leid ist halbes Leid... tut gut, hier mit dir zu schreiben! Zieht mich zwar auch wieder etwas runter, aber ich glaube, das muss auch mal wieder sein, damits nicht verdrängt wird.

    Zitat

    ich kann mir nicht vorstellen, nach dem verlust eines elternteiles jemals wieder glücklich zu sein...


    puppe83

    Möchte hier ansetzen, ...die gelegenheit nutzen, die Vorstellung dahingehend zu erweitern, das es sowas ist, was uns vergessen lässt. Auch will ich die gelegenheit nutzen an dieser stelle ein :)- ...zu zünden, für alle Vergessenen. Meines erachtens sollte es Glück genug sein, die Möglichkeit gehabt zu haben denjenigen gekannt zu haben, lieben zu dürfen, sich an seinem geist bereichert zu haben. Als sich gedanken darüber zu machen, ...das Glück in frage stellen zu wollen.

    Zitat

    Er wollte doch am nächsten Tag heim... :°(


    bsbfrankee

    Lieber Frank, egal was du, dein Vater erlebt haben. Halte ihn in deinem Herzen, und du brauchst dir keine Gedanken darüber zu machen. Ob du wieder glücklich werden kannst. Der schmerz den man empfindet ist nicht wirklich ein schmerz. Es ist vielmehr der Gedanke, all die Dinge die passiert sind , ...mit demjenigen den man verloren hat, könnten in vergessenheit geraten. Als wäre man nie existent gewesen. Solche Ängste können sich schon sehr Schmerzhaft anfühlen. So da du dir über das Glück keine gedanken mehr machen brauschst, ...können wir uns anderen Dingen witmen: ...überleg mal, ...wie dein Vater es eventuell noch gemeint haben könnte, unter bedacht seines Gesundheitszustandes, sowie seiner Lebenserwartungprognose. ...könnte man nicht davon ausgehen das er jetzt daheim ist! ...auch für deinen Vater möchte ich ein :)- ...zünden. Und dir frank ein :)* ...damit sie dich nie verlassen möge die fähigkeit dein Vater im Herzen zu tragen.

    @ 1/all:

    Ich bin rot :=o


    Hast du schon mal den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten müssen?


    Meine Worte "Er wollte heim" sind meine Worte. Er wollte nach Hause. Seinen Enkel aus dem Kindergarten abholen und ihm Fahrrad fahren beibringen. Seinen Garten und seinen Pool winterfest machen! Meine Schränke aufbauen und die Reifen wechseln! Über Silvester an die Ostsee fahren und nächstes Jahr nach Mexiko fliegen! Und nicht gehen!

    @ Fine:

    Es tut mir leid, dass es dich runter zieht! :°_ :°_ :°_ :)* :)* :)*


    Heute ist ein schlimmer Tag. Heute ist es genau 4 Wochen her :°( Jetzt um diese Zeit habe ich jeden Tag mit ihm telefoniert. Er sagte, er freut sich auf zu Hause und auch darauf, endlich seinen Kleinen wiederzusehen. Und ich sagte wie jeden Tag "Dann bis morgen". Auch heute vor 4 Wochen. Ich habe ihn am nächsten Tag gesehen-er mich nicht mehr :°( :°( :°(

    Es ist doch anders, als wir dachten!


    Wir haben Nachricht bekommen, dass mein Dad an einer Hirnblutung verstorben ist.


    Wir haben nochmehr Details erfahren... Wie er aufgefunden wurde usw... Es ist furchbar :°( :°( :°(


    An einer Hirnblutung muss man nicht sterben. Warum musste er?


    Wir haben bisher gedacht, er hatte keine Chance, weil sein Herz zu schwach war für die Chemo. Er einfach so eingeschlafen sei. Das war irgendwie ein Trost. Und jetzt??? Hätte er vielleicht doch eine Chance gehabt? Diese Hirnblutung hatte nix mit seinen Krankheiten zu tun!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Verdammte Scheiße!!! Was denkt der ..... sich da oben


    Das kann doch alles nicht wahr sein.......... :°( :°( :°(

    :-( das sind ja schlimme Neuigkeiten :-( Meine Mama ist doch auch an einer Hirnblutung gestorben. Einfach so aus heiterem Himmel... Das fiese ist, je mehr man sich mit dem Thema Hirnblutung beschäftigt, desto öfter trifft man auf diese Todesursache. Ich wusste davon vorher gar nichts, erst jetzt so nach und nach erfahre ich mehr über diese fiese Sache. Bei meiner Mama saß die Ader genau in der Mitte des Gehirns, deshalb keine OP-Möglichkeit ohne Hirnschädigung. Der Arzt sagte damals, als sie noch im Koma lag: Ihre Mutter ist zum Zeitpunkt des Zusammensturzes schon nicht mehr die Frau gewesen, die sie kannten. (in Bezug auf die starke Schädigung des Gehirns). Wir wissen im Endeffekt dass es besser war, dass sie nach 12 Tagen eingeschlafen ist, denn es hätte ein Leben im Rollstuhl, vielleicht Wachkoma, wie auch immer, auf jeden Fall in Vollzeitpflege auf sie gewartet und DAS hätte sie nicht gewollt... Sie war doch so eine jung gebliebene fröhliche Mama...


    Das ist ja so so fies, diese Details treffen euch ja bestimmt heftig und schmerzhaft und vor allem so unerwartet?! Jetzt ist es eine ganz andere Ursache, nicht mal diese Krankheit, bei der es ja offensichtlich gerade besser wurde weil er es schon bis in die Reha geschafft hatte....


    Es ist alles so ungerecht. Warum meine Mama und dein Papa...??


    Fühl dich gedrückt :°_


    :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Aber daran MUSS man nicht sterben! Man kann operiert und auch wieder gesund werden.


    WARUM hat er den roten Knopf nicht gedrückt?? Das muss er doch gemerkt haben...


    Die Ärzte haben ihn ja von oben bis unten untersucht. Alles gemacht. Nur ein MRT vom Kopf konnten sie nicht machen, weil er einen Defibrilator hatte. Vielleicht hätten die da schon was gesehen :°(


    Den genauen Bericht haben wir noch nicht. Wo genau welche Ader geplatzt ist oder so...


    Meine Ma hatte heute morgen in der Klinik angerufen, weil uns etwas "spanisch" vorkam. Als wir seine Sache abgeholt haben, haben wir eine Liste mitbekommen, auf der alle seine Sachen aufgelistet waren. Und darauf stand "1 T-Schirt (entsorgt)". Und wir wollten wissen, warum dieses Shirt entsorgt wurde. Da wurden ihr halt ein paar Einzelheiten gesagt...


    Ich fühle ich mich so, als hätte ich heute erst erfahren, dass er tot ist :°( :°( :°(


    Fine, ich drück dich ganz doll zurück :°_ :)_

    das sind so schlimme Dinge, die man dann noch durchmachen muss. ich fand den gang "danach" ins kh so schrecklich. die klamotten meiner mutter waren ja zerschnitten weils schnell gehen musste und da kam dann so ein dummer zivi (der kann ja nix dafür...), aber der hatte eben noch kein feingefühl für solche situationen und drückte uns die plastiktüte so in die hand. und an so einer ausgabestelle haben wir dann noch ihre wertsachen, also portemonnaie und ringe usw. zurückbekommen, da sind meinem pa und mir fast die beine weggesackt. das war sooooo schrecklich. ich kann mir die situation gut vorstellen, wie ihr die sachen durchgegangen seid und euch das mit dem t-shirt aufgefallen ist. mensch, einem sagt ja auch niemand ein wort, wenn man danach nicht genau fragt.


    ich hoffe nur ganz ganz doll, dass es schnell ging... kein schmerz, kein bewusstwerden der situation... einfach nur weich und warm eingeschlafen...


    :°_

    Das mit dem T-Shirt ist meiner Ma erst gestern aufgefallen. Deswegen heute der Anruf in der Klinik, wieso das entsorgt wurde.


    Weich und warm eingeschlafen - davon sind wir bisher ausgegangen. Es war ein Trost. So wars aber wohl nicht...


    Er wurde zwar auf dem Bett gefunden, aber nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Also nicht liegend, als ob er sich hätte ausruhen wollen und dann einfach gegangen ist.


    Diese Vorstellungen jetzt sind so grausam... :°( :°( :°(


    Was haben wir getan, dass wir so einen Verlust erfahren müssen?? :°_

    wir haben nichts getan... das ist keine strafe für etwas...


    ich hab solche angst, so etwas noch mal im leben durchmachen zu müssen... mag nich... liebe geben und nehmen heißt auch, mit dem verlust leben zu müssen. dieser gedanke macht mir, seit meine mama nich mehr ist, schwer zu schaffen...


    :°_

    Ich empfinde es als Strafe :°(


    Diese Angst hab ich auch. Ich würde am liebsten jede Stunde bei meiner Ma anrufen. Mach ich natürlich nicht, aber es ist schrecklich zu wissen, dass jederzeit was passieren kann. Und sie ist ja jetzt alleine im Haus.


    Wie lebt dein Vater jetzt? Wie geht er damit um? Bist du in seiner Nähe?

    ja ich ja irgendwie auch. hab mich auch schon gefragt ob ich es irgendwie "verdient" habe.


    ich wohn ca 30min entfernt von ihm. er wohnt jetzt allein im haus. also ich finde dass er sich ganz gut macht. er hat haus und garten halbwegs im griff und kocht sich am we sogar sein essen selbst ;-) anfangs haben wir uns 2-3x/woche getroffen, jetzt sehen wir uns 1x/woche. ich finde, er verarbeitet das "typisch männlich". er hat sich erst in die arbeit gestürzt und dann hat er sich auf frauensuche gemacht. ich empfinde das als sehr früh, aber da er noch nix gefunden hat, merke ich, dass er gedanklich eh noch nicht frei ist. aber das ist seine ablenkung und das gönne ich ihm auch. auch wenns mir irgendwie weh tut, er muss ja nach vorn schauen. wenn wir über mama sprechen, weint er viel, ansonsten eher wenig. ich glaube da sind wir frauen ganz ganz anders gestrickt.


    ich finde es echt komisch, wie sich die verhältnisse in der familie verschoben haben, um die lücke zu schließen. habe jetzt viel mehr kontakt zu meinen großeltern (sie wohnen außerhalb) und mit meinem pa rede ich offener. früher hat er sich nicht so beteiligt, wenn ich mit meiner ma gequatscht habe, aber jetzt sind ja nur noch wir beide hier in der stadt.

    Ach Fine... :°_


    Heute ist es wieder besonders schlimm :°(


    Ich wache morgens auf und denke -noch im Halbschlaf- irgendwas ist... Irgendwas tut innen weh. Bis es mir schlagartig bewusst wird. Und dann merke ich schon, ob es ein guter Tag ist oder -wie heute- eben nicht.


    Dass es jetzt doch nicht am Herz lag, sondern mit seinen Krankheiten rein gar nix zu tun hat, damit komm ich einfach nicht klar :°(


    Ich habe jetzt immer das Bild vor Augen, wie er auf dem Bett "gelegen" (oder wie auch immer) hat mit seinem "später entsorgten T-Shirt" und halte es kaum aus.... :°( :°( :°(

    die ersten monate des morgendlichen aufwachens kenne ich zu gut. irgendwas ist anders. irgendwas tut weh. irgendwas ist ganz beschissen...ach ja! :-(


    hm ja, ich kam auch lange nicht mit dem gedanken klar, WIE das alles mit meiner mama passiert ist. hatte sie dolle schmerzen? hat sie gespürt dass jetzt was ganz ganz ernstes passiert ist? ich habe lange zeit überlegt, ob ich mal versuche an das überwachungsvideo des bahnhofes ranzukommen, aber letztendlich bin ich froh, es nicht versucht zu haben, wer weiß, WAS ich da gesehen hätte. es beruhigt mich etwas, wenn ich mir einbilde, dass sie halt einfach umgekippt ist, so wie man es kennt wenn einem plötzlich schwarz vor augen wird und man in watte gepackt ist. wir müssen uns einfach vorstellen, dass unsere beiden lieben es nicht mehr richtig mitbekommen haben!! es tut sonst zu sehr weh..


    ...diese bilder...lass sie zu, aber nicht zu oft.. sie werden in den blödesten situationen hoch kommen (bei mir damals auch oft vorm einschlafen). irgendwann darfst du dir erlauben, sie mit schönen gedanken zu verdrängen. sonst gehst du kaputt..


    :°_ ich hoffe du hast heute noch einen angenehmen tag, ich wünsche dir irgendeine kleine situation, die dir sonne ins herz schickt. ich denke an dich

    Danke für deine lieben Worte :°_


    Heute ist es draußen grau und es regnet. So, wie es in mir aussieht... Ich hoffe wirklich, dass heute noch irgendwo her ein kleiner Sonnenstrahl kommt...


    War deine Mama denn alleine unterwegs? Ging es ihr mal schlecht vorher? Meinem Papa ging es ein paar Tage vorher schlecht. Wir hatten das aber auf die Infusionen geschoben. Vielleicht hatte er die Hirnblutung schon... Er hat aber nie geklagt. Und es auch nie den Ärzten gesagt. Er war so.


    Im Laufe der ganzen Untersuchungen in den Wochen, wo er in der Klinik war, wollten die Ärzte auch ein MRT vom Kopf machen. Das ging aber nicht, weil er den Defi hatte. Hätten die Ärzte da was gesehen?? Hätte man das verhindern können? Fragen, auf die ich keine Antwort bekomme und die mich fertig machen....


    Ich würde die Bilder gerne nicht so oft sehen oder durch andere ersetzen, aber es geht nicht. Es tut so sehr weh, egal welches Bild ich vor Augen habe.


    Vielleicht ist es einfach noch zu früh. Heute Tag 34 :°(


    Ich war so auf ihn angewiesen und habe ihn oft gebraucht. Für so banale Dinge.


    Da mein Sohn diese ADHS/Autismus-Störung hat, kann ich ihn nicht überall mit hinnehmen (Arzt z.B.). Papa war immer da und hat ihn liebend gerne genommen. Immer! Da war es egal, wie schlecht es ihm ging. Und der Kleine war auch ein Opa-Kind.


    Jetzt ist alles anders. Ich kann nix mehr machen. Meine Mama arbeitet -oft auch nachmittags- und kann den Kleinen eigentlich nur am WE mal nehmen.


    Mein ganzes Leben ist auf einmal anders... So anders, wie ich es mir hätte nie vorstellen können :°(

    ja, hier regnets auch. mist-stimmungs-wetter!!


    ja, meine mum war allein unterwegs, sie kam von der arbeit und wir drei waren bei meinen eltern verabredet. sie hat sich bestimmt wie immer auf unser treffen gefreut, sie hatte kurz vorher wohl noch kuchen gekauft. den haben mein pa und ich verrückterweise sogar noch gegessen, nachdem wir ihre handtasche vom kh erhalten haben. %:| Ihre Arbeitskollegen sagten uns, sie wäre an dem tag ganz normal gewesen und hätte sich aufs we und unser treffen gefreut. Sie soll nicht anders oderso gewesen sein an dem tag. oh man...sie war doch immer so eine liebe, fröhliche mama...


    Um deinen Gedanken, ob man es hätte mit einem mrt verhindern können, mal etwas Luft zu machen: selbst wenn sie ein mrt gemacht hätten. und dann eventuell ein aneurysma enteckt hätten (was nicht mal vorhanden gewesen sein muss, es reicht auch einfach eine instabile gefässwand und die kann man beim mrt nicht ausfindig machen), dann hätte es operiert werden müssen. und eine op am offenen gehirn ist extrem risikoreich und oft werden dabei teile des gehirns zerstört und die patienten haben danach mehr oder weniger starke lähmungserscheinungen- je nachdem wo ins gehirn eingedrungen werden muss. ob überhaupt eine solch schwere op bei deinem papa in erwägung gezogen worden wäre aufgrund seines gesundheitszustandes und ob er es dann gut überstanden hätte und ob er es überhaupt gewollt hätte....


    ach kleine...dein leben wird sich auch in der nächsten zeit noch ganz doll weiter verändern, es wird sich alles irgendwie verschieben und anders verlagern. so wie als wenn man bei so einem jenga-spiel einen stein rauszieht, dann verändern sich die verhältnisse vom ganzen turm. dein leben wird sich von nun an anders anfühlen, aber das heißt nicht, dass jetzt alles schlechter ist! ich unternehme jetzt zb mit meinem papa manchmal was, wir fahren für ein we an die see oder gehen zusammen in ein wellnessschwimmbad oder ins restaurant, wir quatschen lang und ausführlich. das hätte es früher nie gegeben. es ist halt alles anders, aber nicht unbedingt durch die bank weg schlechter.


    kennst du das lied von unheilig: geboren um zu leben? irgendwie trifft doch der text sehr zu... aber es ist bei dir natürlich noch viel zu früh "wieder träume zuzulassen"...ich wünsche dir, dass du genau wie ich, nach ca einem jahr langsam wieder anfängst, den sinn im leben zu sehen und dass dich die trauerbewältigung auch stärker und reifer macht und vieles anders zu schätzen weitß. ich habe zb einen radikalen schnitt mit einer freundschaft machen müssen, das war sehr sehr schmerzhaft, weil es in demselbelben verdammten jahr 2009 gewesen ist, aber heute morgen habe ich gerade erst die erkenntnis gehabt, dass mich auch das stärker gemacht hat....


    vielleicht hast du ja heut abend ein bissel zeit, dich mit ner tasse kakao auf die couch zu kuscheln und dem grauen wetter zu trotzen. ich bin in gedanken bei dir :)*

    Ja Unheilig.... habe die letzten CD´s. Hörte ich bisher sehr gerne-momentan gehts nicht. Zu traurig. Es zieht mich runter.


    Von mir eine Cousine ist dieses Jahr im Sommer verstorben. Mit nur 37 an Krebs. Sie hatte 2 Kinder, der kleinere ist nur ein wenig älter als mein Sohn. Bei der Trauerfeier wurde "An deiner Seite" von Unheilig gespielt. Es war furchtbar.


    Mein Dad war Westernhagen-Fan. Wir haben bei der Trauerfeier "Nimm mich mit" und "Ein Blatt im Wind" gespielt. Schau dir mal den Text von "Nimm mich mit" an-passt auch perfekt.


    Gestern abend war meine Ma bei mir. Sie kam nach der Arbeit um 19:15 Uhr und ging erst 23:30. Es tut gut, wenn sie bei mir ist. Ich kann abends ja nicht weg, wegen meinem kleinen Süssen. Wir haben die Dankeskarten gestaltet, geredet und geweint und -zwar keinen Kakao- aber eine Flasche Sekt getrunken :-q |-o


    Mein Kleiner ist alle 2 Wochen am Wochenende bei seinem Papa. Dann wollen wir auch mal wegfahren. Wir sind auch gerne an der See x:) Mein Papa war es auch... Wir sehnen uns nach dem Frühling. Es ist eine doofe Jahreszeit, wenn man traurig ist :(v


    Das mit dem Schnitt mach ich auch grad durch. Ist ne lange Geschichte >:( Eigentlich bei 2 Leuten, von denen ich das niemals erwartet hätte... Aber so ist das. In so einer Situation merkt man, wer Freund ist und wer nicht.


    Darf ich mal fragen, woher du kommst?


    Für meinen Papa :)- :°(


    Für deine Mama :)- :°_


    Ich drück dich!

    Sekt, das ist natürlich eine alternative zu kakao;-D Ich finde es schön, dass ihr den abend gemeinsam verbracht habt und die danksagungskarten zusammen gestaltet habt. das zeigt euren innigen zusammenhalt und das find ich echt schön!


    37, krebs, 2 zurückgelassene kinder, horror!!! ...es tut mir leid


    ...in der not erkennt man seinen freund.... Ist das mit deinen 2 freundschaften jetzt durch die sache mit deinem paps ausgelöst worden?


    hab dir ne pn geschrieben.