...Was auch noch so schlimm war: Als die letzten zwei Tage da waren, mein kleiner Schatz sich nur noch rum schleppen konnte und Herz zerreißend (wie aus einer anderen Welt...) um Hilfe schrie... Ich hatte ja leider schon Probleme, für ihn stark zu bleiben, mein Mann konnte gar nicht, brach fast zusammen (wenn ich an die Diagnose beim Arzt denke, wir waren anfangs von einer heilbaren Darmentzündung ausgegangen, dann das... Es war ein Schock, riss uns den Boden unter den Füßen weg, wie in einem schlechten Film! Wir standen völlig neben uns), und ließ ihn und auch mich quasi völlig damit allein... Jedenfalls, ich hätte gedacht, dass unsere anderen Tiere (Katze und Hund), die zu ihm gehörten, ihm beistehen würden... Aber das war so schrecklich! Unser Hund war eher nervös und ängstlich, hatte wirklich in dieser fiesen Situation nichts anderes im Sinn, als die Katzenmilch und das Liquid was vor dem armen Kater stand, ich ihm immer wieder anbot, weg zu fressen... Und unsere Katze war auch eher verzweifelt und aggressiv ihm gegenüber! Wich ihm total aus und schimpfte... Wie schlimm muss das alles für mein Baby gewesen sein... Hoffe, er ist jetzt in einer anderen, besseren, friedlichen Welt, wo er gesund und glücklich ist, das alles vergessen hat, und ich ihn eines Tages wieder sehe und in die Arme schließen kann!!!


    Ich hatte gar nicht geschrieben, dass es beim Tierarzt mehrere Besuche gegeben hatte. Er war die letzten Wochen extrem abgemagert, schleichend, hatte komisches Fell, war ruhiger, fraß nicht wie sonst, etwas stimmte nicht. Und ich hatte Wochen damit gewartet, zum Arzt zu fahren! Blut abnehmen, da wurde eine Darmentzündung vermutet. Deswegen Spritzen und Medikamente ins Futter. Aber schnell wieder hin weil alles komisch war... Ultraschall, FIV und Leukose-Tests (negativ)... Wir hatten wirklich an nichts schlimmes gedacht, die Ärztin anfangs auch nicht, und dann das! Nur noch wenige Tage, Stunden... Endstadium.

    Die letzte Nacht... Abends hatte ich schon mit der Ärztin telefoniert, die meinte, wenn er in einer halben Stunde immer noch nicht besser Luft bekäme, sollte man ihn einschläfern.


    Ab da war es ein hin und her und abwägen... Man hofft doch noch auf ein Irrtum, kurzzeitige Besserung, und wenn nur für ein paar Tage! Auf ein Wunder! Außerdem war man doch selbst schon mal so krank, dass man dachte man stirbt, und wurde wieder gesund... Also wollten wir die Nacht abwarten, natürlich war das alles wieder genau an einem Wochenende, also TÄin nur über Handy erreichbar (zum Glück überhaupt erreichbar).


    Und die Nacht war der Horror! Schlafen konnte man nicht wirklich, hoffen und bangen, aber eigentlich wusste man, dass es keinen Ausweg gab. Und auch wenn man es grade mal nicht hörte, wartete man nur darauf, sein schreckliches atmen und miauen zu hören... Das habe ich selbst wo er nicht mehr da ist, noch!


    Morgens um halb 7 kam er dann ins Zimmer gekrochen und miaute um Hilfe...


    Dann folgten schreckliche Stunden, erst Mal klar zu kommen und zu entscheiden... Noch mal mit der TÄin telefonieren... Die konnte dann auch erst später, und wir mussten das arme Tierchen auch noch bis zur Praxis fahren...


    Wenigstens dauerte "es" dann nicht mal Sekunden, und er atmete einfach nicht mehr. Man, das vergisst man nie!


    Natürlich war ich bei ihm! Mein Mann konnte nicht, für mich ist es aber selbstverständlich, dass man jemand geliebten in den letzten Sekunden nicht allein lässt! Ich hätte auch mich noch mehr zusammen reißen sollen, für ihn...

    Hallon erstmal, ich bin neu hier, habe mir diese Forum gesucht weil ich nicht weiss wie ich mit dem Tod meines Katers umgehen soll.


    Er war 17 Jahre alt, hat die letzten Tage nix mehr gefressen, er hat nur noch auf seinem Platz gelegen hat aber immer sein köpfchen gehoben wenn er uns gesehen hat, obwohl er keine Kraft mehr hatte.Er hatte zum Schluss ein viel zu grosses Herz und eine tumor an der Leber, alle Medizin hat nicht mehr gehofen, bis ich am Samstag Nacht mit Ihm in die Tierklinik gefahren bin um Ihn von seinem Leid zu erlösen.Für Ihn war es das beste ich weiss 17 ist ein hohes Alter aber er fehlt mis soooo sehr. Er war immer da, hat an der Türe gewartet wenn ich von der Arbeit kam lag abends auf dem Sofa neben mir, war bei jeder Mahlzeit dabei weil er auf seine Scheibe Putenwurst gewartet hat(das war seine Lieblingspeise)er hat mich früh mit einem Miau geweckt hat an meinem Fussende geschlafen.


    Als ich mit Ihm in der Klinik war, habe ich sein Köpfchen genommen habe ihn gedrückt und Ihm gesagt das ich Ihn lieb habe und Ihn nie vergessen werde.Da hat er mich mit letzter Kraft angeschaut und miau gemacht ich glaube er wollte sich verabschieden, ich hoffe nur er hat gefühlt das ich Ihn über alles Liebe!? Ich habe Ihn dann mit nach Hause genommen und den nächsten Tag im Garten begraben. Er ist erlöst, aber ich vermisse ihn so sehr sein Platz ist leer. Wie soll man mit der Trauer umgehen? Lg Kati0065

    Hallo kati0065,


    für Deinen verstorbenen Kater :)- .


    Du fragst, wie man mit dieser Trauer umgehen soll. Aus eigener Erfahrung (mein Kater wurde vor 6 Jahren überfahren, meine Katze musste 1 Jahr später mit fast 18 Jahren eingeschläfert werden) möchte ich Dir als Hilfe mitgeben, dass Du erst mal die Trauer einfach zulassen musst. Ich weiß, der leere Platz, der leere Futternapf.. es tut wahnsinnig weh. Und doch darfst Du in der Trauer nicht "steckenbleiben". Erinnerung ist die Dankbarkeit des Herzens: Denke auch immer wieder an all die schönen Dinge, die Du mit ihm erleben durftest. Du wirst sehen, in die tiefe Trauer mischt sich dann plötzlich ein Hauch von Trost.


    Dein Kater hat in Deinem Leben eine einmalige Spur hinterlassen, doch die Spur reißt mit seinem Tod nicht ab. Du siehst sie nur nicht mehr, doch sie ist da bis ihr euch wieder begegnet....


    Alles Gute für Dich :)*:)_:)*


    Übrigens ist heute Weltkatzentag: Für alle, die um ihr geliebtes Tier trauern :)* :)* :)*


    Für alle verstorbenen Katzen und Kater :)- :)- :)-

    Hallo sanft 02 vielen Dank für die tröstenden Worte. Es tut gut das es Menschen gibt die dasselbe fühlen es gibt ja immer Menschen die sagen " Es war ja nur eine Katze". Dazu kann ich nur sagen das Sind Leute die die Liebe eines Tieres noch nicht erlebt haben. Alle Tiere dieser Erde sind nämlich die besseren Menschen.


    LG

    Die Arche Noah zeigt uns ja genau das.


    Ich habe meine Katzen auf dem Tierfriedhof bestattet und damit immer auch einen konkreten Ort der Dankbarkeit.


    Du hast Deinen Kater ja ganz nah bei Dir im Garten. Ich wünsche Dir, dass seine Spur der Liebe Dich ein Leben lang begleitet.


    LG

    Guten Tag,


    mein Katerchen ist am 28.5.2015 mit nur knapp 8 Monaten an einer FIP verstorben. Zum Glück wurde es rechtzeitig endeckt so dass er keine Schmerzen erleiden musste. Ich trauere immer noch um ihn. Er war mein Baby. Wir schliefen zusammen im Bett , spielten stundenlang. Er hörte auf mich wie ein kleiner Hund.


    Ich habe ihn in Dortmund auf dem Tierfriedhof beerdigt. Gehe nun zweimal in der Woche ihn besuchen. Falls ich einmal nicht kann plagen mich schuld gefühle. Ich hab das Gefühl ob ich einfach dort verscharrt hätte obwohl das so nicht ist. Könnte jeden Tag heulen. Rede sehr oft von ihm.....


    azra

    @ azra

    erst mal: ich kann dich gut verstehen, es tut unendlih weh :)_


    aber ich kann dir sagen es wird besser, der Schmerz lässt nach und die Erinnerung an die vielen schönen Dinge bleiben.


    und dann kommt auch die Gewissheit: es ist Schicksal, es ist der Lauf der Dinge, die man selbst nicht ändern kann nur damit umgehen.


    Ich hatte im Herbst meine Katze verloren und war uch sehr sehr traurig, habe mir dann aber im Frühjahr eine neue kleine geholt.


    Diese tollt jetzt hier rum, hat sich prima entwickelt. Hat auch einen ganz anderen Charakter als die verstorbene.... in sofern alles gut, ;-) (kein verdrängen, ersetzen oder so, denn das geht ja nicht)


    Vielleicht wäre das auch eine Option für dich, dir im Herbst ein neues Kätzchen zu nehmen, denn es gibt viele die einen guten Platz suchen und wenn du eine Tierfreundin bist :)^