Komme mit dem Tod meiner Katze nicht zurecht

    So leider musste ich heute meine kater einschläfern lassen Simba er hatte leber probleme ,magerte ab ,trank und aß nix und war total kraftlos und ich entschied mich es zu beenden bevor er sich gequält hätte , ich war bis zum schluss dabei hielt ihn bis sein herz aufhörte zu schlagen 13jahre lang war er an meiner seite ich bin mit ihn groß geworden und ich komme überhaupt nicht mit der Situation zurecht. Er war da als ich vor 1 jahr meinen kleinen bruder verlor habe ihn alles erzählt meinen Simba er hat mich beruhigt und jetzt ist er weg ich dreh durch kann keinen klaren gedanken fassen nix . Ich weiß nicht was ich tun soll die andern katzen kann ich nicht anpacken ohne zu weinen und an ihn zu denken.

  • 10 Antworten
  • Hyperion

    Hat den Titel des Themas von „Komme mit den tod meiner katze nicht zurechz“ zu „Komme mit dem Tod meiner Katze nicht zurecht“ geändert.

    Meine Püppi-Miez (16+) war eine herzensliebe Despotin. Ich durfte mich glücklich schätzen, ihr Kühlschrankaufmacher zu sein.Ich stand im Grundbuch, das war mein Vorteil. Mäuse killen? Nein, das lag ihr fern. Die Freigängerin lag rücklings auf der Treppe. Mäusebabys hüpften über ihren Bauch. Sie quiekte vergnügt. Wie bescheuert kann eine Katze sein? Allerdings hatte sie keine Maus-Phobie. Sie kam von der Straße und warf mir da eine dreivierteltote Beute-Maus vor die Füße: "Hey Alter, mach uns mal was zu essen!". Unerwartet (Blinddarm geplatzt) kam ich ins Krankenhaus. Eigentlich war für die Zeit geplant, dass ein Freund von mir das Haus neu tapezieren sollte. Er hatte die Schlüssel. Malerte trotz meiner Abwesenheit. Püppi umschlängelte ihn, führte ihn mauzend zum Kühlschrank, wo Milch und Katzenfutter gelagert wurden. Tief enttäuscht hat sie mich auch mal. Ich war 14 Tage im Urlaub. Meine Mutter hütete das Haus ein. Püppimiez wusste genau, dass ich heute komme. Sie lag auf dem Sofa. Nachts halb drei kam ich vom Flughafefen Tegel. Als ich den Raum betrat, stand sie auf und ging - ohne mich anzusehen - zur Haustür. Wollte herausgelassen werden. Die Gnädige. Wie starb sie? Sie wurde ermordet. Mein Nachbar, der als STASI-Spitzel auf mich angesetzt war, hatte einen Schäferhund. Hunde mag ich nicht. Einzig Schäferhunde, weil sie richtige Hunde sind. Der lief frei herum Biss ihr das Genick durch. Hochbetagt war sie rheumakrank. Ansonsten häte sue den Hundeköter in Streifen zerlegt. Begraben habe ich sie hinter dem Haus im Garten. Malven und Tulpen blühen auf ihrem Grab. Ihr Tod hat mir sehr weh getan. Vergessen werde ich Püppimiez nie.

    ABER: Sie war ein TIER.... Den schmerzlichen Verlust vergleiche ich nicht mit dem Tod eines geliebten Menschen.

    Wie, ein Stasi-Spitzel war auf dich angesetzt? Also vor 1989 oder meinst du jetzt in der heutigen Zeit? ":/


    Merkwürdig auch der Satz: „Ich mag keine Hunde. Außer Schäferhunde, weil das richtige Hunde sind.“ Und das mit dem Zusatz, der Schäferhund des Nachbarn biss meiner Katze das Genick durch.

    Zitat

    ABER: Sie war ein TIER.... Den schmerzlichen Verlust vergleiche ich nicht mit dem Tod eines geliebten Menschen.

    Das steht dir ja auch frei das so zu tun. Für andere Menschen sind Tiere eben gleichwertig und ein Familienmitglied. Das entscheidet jeder selbst.

    murat86 schrieb:

    ABER: Sie war ein TIER.... Den schmerzlichen Verlust vergleiche ich nicht mit dem Tod eines geliebten Menschen.

    Ich mache da bei Verlustschmerzen keine Unterschiede. Nichtmal zwischen Lebewesen und Gegenständen.

    Ich hatte zwei Katzen. Eine freiwillig, eine unfreiwillig. Beide wurden sehr alt. Jede meiner Katzen hat eine ausführliche Webseite bekommen, mit Bildern und Lebenslauf....wie bei einer Fabel....die Katze erzählt auf der Webseite.


    Ich werde die Miezen auch nie vergessen. Kann man gar nicht. Die eine, die Unfreiwillige, hat 13 Jahre mit mir in einem Bett gepennt. Seit Jahren ist sie tot und ich weiß es immer noch punktgenau, wie es sich anfühlt, wenn sie neben mir lag, Nase an Nase oder auch mal mitten auf meinem Gesicht, wenn ich aufwachte usw.....


    Also ich kann meine Tiere niemals vergessen.

    gerechtigkeit schrieb:

    Also ich kann meine Tiere niemals vergessen.

    Ich habe sowas auch erlebt, allerdings mit Tieren, die noch kleiner sind: Meerschweinchen. Die einen kann ich nicht vergessen, weil sie so toll waren. Die anderen nicht, weil ich mich an ihrem (qualvollen) Tod schuldig fühle.

    Es geht doch auch nicht ums "Vergessen". Es ist doch schön, wenn man sie eben nicht vergisst.

    So bleiben sie im eigenen Leben, sie gehören dazu, denn tot ist nur der, der vergessen ist.

    Die schönen Erinnerungen sind doch das tollste.


    Aber Trauer gehört eben auch dazu. Auch diese zuzulassen und zu weinen und alles doof zu fnden. Niemand hat ja behauptet, dass das Leben nur aus schönen Gefühlen bestünde. Im Gegenteil: Wir brauchen die negativen Stimmungen um die positiven auch als positiv erkennen zu können.


    Man merkt das an vielen Menschen, denen es zu gut geht. Sie meckern über Dinge, die andere bereits als Luxus empfinden würden. Aber ich schweife zu weit ab.

    Maerad schrieb:

    Wir brauchen die negativen Stimmungen um die positiven auch als positiv erkennen zu können.

    Das finde ich einen sehr schönen, wahren Satz, der sich auf viele Situationen übertragen lässt. Danke.