Ich verstehe alle, die um ihre Tiere trauern nur allzu gut. Unser Katerchen musste mit einem Jahr eingeschläfert werden, weil ein Nachbar ihn misshandelt hatte und er sonst qualvoll erstickt wäre. Das habe ich lange nicht verkraftet und ich brauchte auch einige Jahre, bis ich wieder zwei Katzen aufgenommen habe. Vorher wäre ich mir wie eine Verräterin vorgekommen und ich hatte starke Verlustängste, wieder ein geliebtes Tier zu verlieren. Natürlich ist der Schmerz von lieben Menschen, die nicht mehr auf der Erde sind, ebenso groß, aber nicht oder kaum weniger. Oft denke ich mir, es ist etwas dran. Tiere sind einfach die besseren Menschen. Bis auf meine Oma, um die ich ebenfalls jahrelang geweint habe, weil sie eine Seele von Mensch war, durfte ich diese Liebe, dieses Vertrauen, nur von diesem Katerchen beobachten. Wenn er spürte, dass es mir schlecht ging, kam er zu mir und kuschelte sich an mich, während die Menschen einen Bogen um mich machten.

    Liebe Lavendela,


    das tut mir so leid!!! - Auch wir haben mal ähnliches erlebt, unser Hund ist vergiftet worden - seither hatten wir keinen Hund mehr, nur noch Tiere, die bei uns im Haus waren, und die man problemlos drinnen halten kann.


    Auch ich denke, wie Du auch, dass die Trauer um ein Tier zwar anders, aber deswegen nicht weniger schmerzhaft ist. Und es tut besonders weh, wenn dann Leute meinen, sie müssten diese Trauer dann "bewerten"......


    Ja, Tiere geben einem schon unglaublich viel, und sie sind klug und verstehen so viel, vor allem, was Stimmungen betrifft und das Verständnis, das sie für ihre Menschen aufbringen.


    Fühl Dich verstanden und in den Arm genommen! :)* :)_

    hallo.mein tier ist vor kurzem gestorben.ich und mein tier wurden die letzten jahre immer wieder gedemütigt und uentwegt misshandelt.von leuten,denen ich vertrauen "wollte".wir beide konnten uns nicht wehren.ich musste mein tier einschläfern lassen.diese leute verhöhnen mich immer noch hinter meinem rücken und sagen mir auch offen ihren hass ins gesicht.sie kennen keine reue.ich finde keine zeit zum trauern.ich hassen diese menschen unendlich die mir und meinem geliebten tier das angetan haben.sie lachen mir weiter mit ihrem sadistischen hass ins gesicht und verhöhnen mich während ich versuche zu trauern.diesen "menschen" wünsche ich die pest und noch übleres als das sie selbst sind an den hals.

    Hallo ,ich vermisse meinen über alles geliebten Kater seit über einer Woche, er ist vom Freigang nicht mehr nach Hause gekommen.Obwohl mir jeder sagt, dass ja noch Hoffnung besteht, dass er wieder auftaucht, bin ich in den letzten Tagen echt durch die Hölle gegangen.


    Mein Liebling ist seit sechs Jahren bei mir und war noch nie länger als einen Tag weg, er kommt immer sehr regelmässig heim alle paar Stunden, da er eine starke Bindung an uns hat und wir wohnen nicht in einem Gebiet mit viel Autoverkehr oder so....irgendetwas muss passiert sein, dass er nicht mehr kommt.


    Ich habe kaum noch Hoffnung dass er wieder auftauchen wird.Mir ist es, als wäre mein eigenes Kind verschwunden oder entführt worden.Ich kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, bilde mir ständig ein,ich höre ihn maunzen, Tag und Nacht gehe ich immer wieder auf die Suche hier in der Gegend.


    Habe überall Suchmeldungen aufgehängt und verteilt, die ganze Nachbarschaft rebellisch gemacht.


    Es macht mich völlig verrückt dass ich vielleicht nie mehr in sein liebes Gesicht schauen kann, er hat mir immer Gesellschaft geleistet, abends beim Fernsehn auf meinem Bauch gelegen, in meinem Bett geschlafen, nachdem mein Partner gestorben war, war er oft mein einziger Trost....ich komme mir aber auch so blöd vor irgendwie, weil ich kann ja nichts tun, wenn er nicht mehr lebt, ist das alles ja sinnlos mit der ständigen Sucherei und dass ich mich so verrückt mache.


    Kein Lebewesen" gehört" einem für immer; die einzige Alternative wäre gewesen ihn permanent in der kleinen Wohnung einzusperren und das habe ich auch nicht übers Herz gebracht.Ich wollte dass er ein glückliches Leben führt und auch Freiheit hat und habe eben auf Gott vertraut.


    Ich versuche mir einzureden, dass meine Reaktionen und das alles völlig überzogen ist, und dass es einfach Schicksal ist, so viele Menschen erleben das und auch noch Schlimmeres und werden ja auch irgendwie damit fertig....


    Mein Sohn kann es schon nicht mehr hören,wenn ich dauernd im Garten herumrenne und nach dem Katerchen rufe, und wenn ich ständig darüber spreche was man vielleicht noch tun könnte, um ihn wiederzufinden....Manchmal denke ich, es wird mit der Zeit besser werden, und ich kann mir irgendwann wieder ein liebes Tier aus dem Tierschutz holen, aber ich heule trotzdem ständig heimlich und habe so einen furchtbaren Knoten in der Brust, der einfach nicht weggeht.


    Wenn ich doch nur wüsste ob es ihm gut geht, das würde ja schon helfen, die Ungewissheit ist so schlimm!


    Oder wenn ich sicher wüsste, er ist gestorben- das wäre zwar auch der pure Horror, aber dann könnte ich das irgendwie abschliessen mit der Zeit, auch wenn die Trauer noch lange andauern würde.Mir ist, als könne ich so nicht leben und nicht sterben.