*Southpole das tut mir wirklich leid. :°( Ich kann dich gut verstehen(denke ich zumindest), auch wen ich selbst noch kein Tier zur letzten Ruhestätte begleiten musste. Wen ich nur daran denke, das dieser Tag mir in weiter ferne noch bevorsteht, dann breche ich fast sofort in Tränen aus. Eigentlich jedes mal, wen ich darüber auch nur irgendwie nachdenke oder jemand dieses Thema irgendwie erwähnt. Selbst wen ich dann mein Sam in den Armen halte, bin ich für Stunden nicht wirklich ansprechbar. Mir geht dann einfach zuviel durch den Kopf. (Wäre dieser Beitrag aus Papier, er würde sich grade in meinen Tränen auflösen. :°( )


    Wen ich überleg, ein Freund hat erst vor kurzen seine Katze verloren. Nach nicht einmal 2 Wochen war eine neue im Haus. Ich glaube ich könnte nicht so schnell eine – nennen wir es mal "Ersatz-Katze" in meine Wohnung holn. Ich vermiss die kleine SchmuseMietz richtig. Immer wen ich zu besuch war, kam sie zu mir und hat erst abgelassen von mir, wen ich gegangen bin. :°(


    Ich könnte mir vorstellen das jeder Psychologe, ohne ein Haustier, einen für Banane hält. :=o

    Zitat

    Ansonsten warte ich nur noch auf die Aussage, dass Menschen, die um ihr totes Haustier "so lange und so sehr" leiden und weinen -. einfach nur sexuell gefrustet und unterversorgt sind. Freud hätte da sicher die passende Begründung und weils mit seinem Namen unterschrieben ist, muss es ja stimmen und sind Widerworte falsch.

    ":/


    :|N :-|


    nur, weil du von etwas nichts verstehst, ist es doch kein grund, das in's lächerliche zu ziehen.

    Zitat

    Und wer nicht nach den Wünschen der Gesellschaft funktioniert ist nicht normal? Woher willst Du wissen wann das Verhalten der TE "emotional und gesellschaftlich verträglich" ist und wann nicht? Die Gesellschaft führt auch Krieg… bin ich nun nicht normal wenn ich dies nicht gut heisse?


    Menschen sind so unterschiedlich wie die Blumen auf dieser Welt….und das ist gut so.

    es ging doch darum, was in der norm ist, ob man das bestimmen und messen kann und ich sage:


    ja,


    das kann man.


    des weiteren ist trauer auch "nur" ein gefühl und -zum dritten mal- sobald das gefühl psychotisch und fremd- und selbstzerstörerisch ist, ist es abweichend.


    ob das im speziellen falle zutrifft, wenn die trauer um ein haustier (oder bei anderen einen menschen) überhand nimmt (wie ja die eingangsfrage war!!!) , kannn man hier nicht beurteilen,


    aber ja,


    man kann es messen.

    ... ich red anderen leuten doch auch nicht in ihre jobs rein, nur weil ich meine, was davon zu verstehen.


    aber das ist halt das problem mit solchen themen.


    jeder mensch kann reden und jeder mensch ist vernetzt.


    dass man das wissenschaftlich alles erfassen kann, ist den meisten nicht klar bzw. sie denken, sie haben ahnung davon, weil sie ja das miterleben, eben als redender und agierender mensch.

    Zitat

    Vielleicht mal nachdenken, es ist ein Tier, es denkt und fühlt, empfindet anders als wir Menschen, es wird nie auf der gleichen Ebene sein. Deswegen käme für mich nie in Frage solch tiefgehende Empfindungen gegenüber eines Tieres zu haben. Das ist so, als wäre da ein Mensch, den man liebt, der einen selbst aber nicht liebt..so in etwa.. zzz

    Aber eins ist sicher, ein Tier kann Angst, Schmerzen, Panik haben, froh oder traurig sein egal auf welcher Ebene.


    Und ich bin, wenn ich das hier teilweise so lese, lieber auf einer Ebene mit einem Tier, als so manchem Menschen.


    Mein Tier, meine Katze merkt ganz instinktiv wie es mir geht, ob ich gut drauf bin oder nicht.


    Man kann die Liebe, Zuneigung die einem ein Tier entgegenbringt vileicht nicht mit der eines Menschen vergleichen, aber sie ist nicht weniger wertvoll.


    Menschen die denken, sie währen wertvoller als ein Tier, sind für mich ganz erbärmliche Geschöpfe.

    @ In-Kog Nito

    Nein, Gefühle sind nicht messbar. Ebenso wenig wissen wir wirklich was Tiere denken und fühlen. Wir meinen es zu wissen... doch können wir es nicht wirklich erkennen weil wir nur Menschen sind.


    Klar können die meisten Menschen reden... aber dies heisst noch nicht, dass ich unter Freude dasselbe verstehe wie Du. Denn es ist nur ein Wort... Du fühlst aber anders als ich. Klar kann ich nun x Studien machen... und muss dann merken, dass das was ich da gemessen habe falsch ist.


    Eine Norm... da ist wieder dieses Schablonendenken. Gefühle sind nun mal nicht wirklich messbar... ich kann zwar Hirnströmungen messen und und und.... aber das sind biologische Daten oder das was mir der Mensch mitteilt.... aber es spielt dabei auch immer mein Empfinden mit und somit ist die Messung schon nicht mehr korrekt.

    Zitat

    ... ich red anderen leuten doch auch nicht in ihre jobs rein, nur weil ich meine, was davon zu verstehen.

    Klar, un nur Du verstehst was davon und alle anderen hier sind Deppen. So kommt es momentan rüber.


    Nein, wir können nicht alles messen und es ist gut so.

    Zitat

    R.I.P. Deinem Vater.

    Danke Lena. Für ihn war es richtig gehen zu können... er war krank und wollte sterben. Und dies haben wir Angehörigen akzeptiert und keine weiteren Behandlungen mehr zugelassen.

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    Mein Tier, meine Katze merkt ganz instinktiv wie es mir geht, ob ich gut drauf bin oder nicht.

    Zitat

    das können menschen aber auch ]:D ]:D

    nur handeln manche sie nicht danach, sondern hauen verlezende Worte raus, und was sollen überhaupt diese blöden Grinse Smilies, das macht Dich auch nicht witzig.


    An manchen Stellen ist schwarzer Humor einfach nicht angebracht, und am wenigsten lustig sind die Leute die meinen immer irgendetwas lustiges raushauen zu müssen

    Ich denke, wir sollten nun wirklich wieder zum Thema zurück welches die Themenerstellerin angefangen hat und die Userin Marina weiter geführt hat. Und dies ohne psychogische "Gutachten" darüber was nun Norm ist und was nicht. Ein paar nette Worte und etwas Verständnis sind hier eher angebracht. Trauer ist ein unangenehmes Gefühl und tut weh... da müssen wir nicht noch in den Wunden rumbohren und klar machen, dass der Fragende "nicht normal" ist (was das auch immer sein mag). Was meint ihr?

    ... meine Rede, sehe es auch so wie du AlexandraT, aber sie kanns offensichtlich nicht lassen. Intelligenz ist eben nicht alles... – oh, ob ich Dummerchen das überhaupt beurteilen kann?


    Schade für Marina, ich hoffe es geht hier jetzt in ihrem Sinne weiter und die superschlaue Dozentin verzieht sich in irgend einen anderen Faden, wo ihr abnormes (und sicherlich kaum mehr messbares) Wissen dringender gebraucht wird.

    Ich habe auch schon junge tolle extrem anhängliche Katzen wegen FIP verloren... :°(


    Da gibt es keine Heilung..


    In erster Linie bekommen es die Katzen aus genetischen Gründen oder sie stecken sich bei anderen Katzen an..


    Ich kann diesen heftigen Schmerz gut verstehen.. :°_


    Neue Katzen,welche einen brauchen, helfen schon über den Verlust etwas hinwegzukommen....


    Leider werden oft junge gesunde Katzen umgebracht nur weil sie keiner haben will...z.b. bei uns auf dem Lande oder man rettet Katzen aus dem Tierheim..

    Hallo ihr Lieben!!!


    Ich wollte euch mal Danke sagen , dafür das ihr mir bei meinem Verlust so geholfen habt... Es waren Worte die mich gestärkt aber auch geschwächt haben. Und doch das meiste was mir geholfen hat war eure Ehrlichkeit, euer Mitempfinden und Verständnis!!! Zwar ist es immer noch sehr schwer weil es einfach zu viele Momente gibt die ich mit ihm im Alltag gemacht habe aber es muss ja irgendwann besser werden!!! Ich danke euch von ganzen Herzen... :)= :)_ @:)

    gerade wenn man tief in den gefühlen der trauer steckt sieht man rundum die übrige welt nicht mehr. als mein großvater beerdigt wurde und ich keine träne vergaß hat mich meine familie als gefühlskalt bezeichnet. damals war ich 8. nun, für mich war der verlust dieses geliebten menschen so groß, dass ich wie versteinert war und ich lernte "mich neben mich zu stellen" ... wenn mir entsetzliches widerfahren war.


    viel später nahm ich mir stückweise die trauer hervor und trauerte still – meist nachts ... wo keiner meine tränen sah.


    ich wuchs mit vielen haustieren auf, wir kümmerten uns um jedes tier, das unsere hilfe benötigte und ich hätte niemals wegschauen können, wenn ein tier in not war.


    konnte ich selbst nicht helfen, so veranlasste ich hilfe.


    wenn ich auch nicht jemand bin, der in die kirche läuft, so habe ich doch verstanden, dass es sogenannte unterlassungssünden gibt.


    eines tages kaufte ich (obwohl ich wusste, dass man das nicht machen sollte) in der tierhandlung eine siamkatze. natürlich aus mitleid ...


    sie war sehr fordernd und der tierarzt trug lederhandschuhe bis zum ellenbogen, wenn sie bei der türe herein kam. sie hatte ihm einmal seine glatze zerfurcht, als er vormachte, wie man ihr daheim die ohrentropfen einträufeln sollte ...


    dieses mädchen war meine stete begleiterin, sie zog vier mal mit mir um, vertraute mir blindlings und war ein schatz. mit 17 bekam sie ein fibrosarkom und ich ging zur tierärztin um sie einschläfern zu lassen. diese meinte jedoch, dass die kleine so gut in schuss wäre (sie hatte sogar noch alle zähne), dass sie mir zur operation rät, da der tumor begrenzt sei.


    und so geschah es .. und die kleine lebte noch 3 jahre.


    als sie dann immer schwächer wurde, der tierarzt wöchentlich zur infusion kam, war das ende abzusehen und wir nahmen uns alle zeit.


    der TA kam ins haus, sie lag in ihrem körbchen, der kater leckte ihr das letzte mal das köpfchen, wir streichelten sie ... und sie ging ganz friedlich von uns.


    dieses friedliche ende hat mir die trauer erleichtert. es waren 20 gemeinsame jahre – eine wunderbare zeit miteinander.


    viktor frankl sagte folgendes:


    Für gewöhnlich sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit;


    was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit.


    Im Vergangensein ist nämlich nichts unwiederbringlich verloren,


    vielmehr alles unverlierbar geborgen.


    ja, die vollen scheunen der vergangenheit – die gemeinsam verbrachte zeit ist es,


    die es zulässt wieder zu lächeln ... dankbar zu sein, dass diese gemeinsame zeit


    unverlierbar geborgen sind.


    gilt für tier und für mensch – für jedes lebewesen ...


    wenn dich die trauer über den verlust so einschränkt, sodass du das wunderbare auf dieser welt nicht mehr erkennen kannst, so wende dich anderen zu – anderen lebewesen, die wieder deine hilfe benötigen.


    dann kannst du aus deiner trauer heraustreten ... sie beiseite stellen ...


    und wieder anfangen zu leben.


    unsere vertrauten werden wir immer vermissen ...


    und sie werden immer einen besonderen platz in unserem herzen haben ...


    dennoch ist unsere aufgabe zu leben ...


    mit offenen augen ...


    mit offenem herzen ....


    mit einem stück gelassenheit und dem vertrauen,


    dass es die zukunft gut mit uns meint.


    ganz viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* da lasse ...

    Hallo meine Liebe,


    ich kann dich durch und durch verstehen..mein Ein und Alles mein Felix meine alles geliebte Miezekatze ist am Samstag um 6 Uhr in der Frühe gestorben. Auch ich kann meinen Schmerz


    nicht bewältigen...liebe Grüße Hanna

    Ich verstehe dich zutiefst. ich musste Mitte 2016 mein Pferd, meinen besten Freund, meinen Freizeitpartner nach einem gemeinsamen Unfall und einen mehrere Wochen andauernden Kampf ums überleben einschläfern lassen und es nagt immer noch an mir :(


    Auch denke ich noch immer regelmäßig an meinen Herzenskater, der vor 10 Jahren überfahren wurde. Ein tolles Tier, ich hatte ihn als Kind gerettet (also ich war ein Kind) ihn eingefangen, von meinem Taschengeld die Tierarztkosten bezahlt (man musste ein Auge entfernen) und ihn aufgepäppelt. Er hat es mir täglich mit unendlicher Liebe und Treue gedankt. Wir waren ein super Team und er mein damals bester Freund. Jetzt wo ich davon schreibe, läuft mir eh wieder eine Träne über die Wange, auch wenn ich im Regelfall gerne an ihn denke, denn es ist eine sehr schöne Erinnerung und ich bin dankbar um die Jahre die wir ein Team waren. Irgendwann werde ich auch mit einem solchen Gedanken an mein verstorbenes Pferd denken können.


    Ich denke man kann die Trauer um ein Tier durchaus mit der Trauer um einen Menschen vergleichen, um ehrlich zu sein fiel mir der Abschied von meinem Pferd auch schwerer als der von meinem Opa (entschuldige Opa) einfach weil wir mehr Zeit miteinander verbracht haben, uns näher waren, es bei meinem Opa vorraussehbar war und ich aktiv um mein Pferd gekämpft habe, also immer wieder einen Hoffnungsschimmer hatte, der dann zerstört wurde.

    Man lebt so innig mit seinen Haustieren zusammen, da gehören sie in den meisten Fällen eben einfach zum aller engsten Familienkreis. Man verbringt sehr viel Zeit zusammen, sie sind immer da, man erzählt ihnen seine Sorgen, teilt mit ihnen seine Freude.. Es ist für mich total normal, dass man um ein Tier ebenso trauert, wie um einen geliebten Menschen.


    Als meine Hündin vor knapp 5 Jahren (Herrgott schon so lange ist es jetzt her...) gehen musste, war mir natürlich klar, dass es weh tun würde. 10 Jahre war sie an meiner Seite. Ich hatte mir allerdings keine Vorstellung davon gemacht, WIE weh es tun würde. Ich habe auch über Monate immer wieder geweint und es hat 2 Jahre gedauert, bis ich soweit darüber hinweg war, dass ich darüber reden konnte, ohne zu weinen. Heute ist es ok. Ich bin froh, dass ich dieses wunderbare Lebewesen bei mir haben durfte und wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit. Manche Dinge bereue ich heute, dich ich weiß, sie hatte ein schönes Leben bei mir und die Liebe zwischen uns war groß und stark! Ich spüre sie manchmal heute noch...


    Und es gibt auch heute noch ein Lied, da kommen mir die Tränen. "Still" von Jupiter Jones. Aber sonst denke ich mit einem Lächeln auf den Lippen an sie und bin sicher.. irgendwann seh'n wir uns wieder! Irgendwann in ferner Zukunft... @:)


    Fühl dich :)_ und sei dir sicher: Viele andere Tierhalter verstehen dich zu 100%! Und wer es nicht versteht... das würde ich gekonnt ignorieren! Du bist ein Lebewesen mit Gefühlen. Für wen du wie fühlst, sei doch dir selbst überlassen @:)

    Liebe TE, es tut mir sooo unendlich leid für dich :°_ :°_ @:) @:)


    Ich mache grade auch eine total schwere Phase durch und kann es vollkommen nachvollziehen wie fertig du bist. Aber das können wahrscheinlich meistens wirklich nur die, die selbst Tiere haben und so sehr an ihnen hängen..


    Ich bin gerade total fertig... Habe heute Mittag erfahren, dass meine kleine Miez Elli überfahren wurde... Sie war erst ein dreiviertel Jahr alt und leider nicht die erste, die überfahren wurde... :°( Ihre Mama wurde gerade Mal vor nem halben Jahr ebenfalls überfahren und war selbst gut ein Jahr alt... Das ganze 2 Mal innerhalb von nem halben Jahr durchzumachen ist grade echt n bissl viel für mich. Wir wohnen zwar in nem Dorf, da aber an der Hauptstraße und müssen leider immer auf das Schlimmste gefasst sein, da es auch Freigänger waren.. Ich hing an beiden Tieren so sehr und es tut so sehr weh... Deswegen, weiß ich leider nur zu gut, wie sich das gerade anfühlt


    Fühl dich also gedrückt :)_ und ich hoffe, wir stehen das durch.


    LG

    Hi. Ich habe privat kein Tier, zumindest nicht mehr. Meine Eltern haben immer Wellensittiche gehabt und seit 2010 einen Kater der ihnen, bzw als ich noch bis vorletztes Jahr bei ihnen gewohnt habe, auch mir zugelaufen war.


    Und ich muss sagen, ich war nie einer der Menschen, der vorher ohne Tiere gelebt hatte, sagen würde, ich verstehe dich nicht weil ein Mensch kein Tier ist. Sowas verstehe ich nicht, bzw andersrum gesagt, verstehe ich dich vollkommen.


    Irgendwann gewöhnt man sich und das Tier wird zum Familienmitglied.


    Egal ob nun ein paar der Wellis nacheinander gestorben waren, oder in den letzten zwei Jahren, meine beiden Opas: beides war sehr, sehr traurig für mich.


    Ich kann dir keinen genauen Rat geben aber ich drücke dich einfach mal ganz dolle. :°_