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    Und ich würde die Kollegen fragen, warum wir Kollegin XY nun nicht auch eine Karte überreichen und sammeln.

    Einfach eine Karte kaufen und sammeln wäre sinnvoller.


    Das dich das irgendwie stört, verstehe ich schon...Da jetzt aber noch nachzuhaken? Nein, besonders nicht nach über 5 Jahren. Da wird sich wohl auch niemand mehr so recht dran erinnern.

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    Dann könnte man aber von mir auch keine Versöhnlichkeit erwarten oder daß ich mich dann umgekehrt beteilige.

    %:| Wer ist denn MAN?


    Was kann Kollege XY im Trauerfall dafür, dass die sammelnden Kollegen damals nicht an dich gedacht haben?


    Du machst genau das, was du schon abgestritten hast: Du machst dein Kondolieren von einer Gegenleistung abhängig. Daher sehe ich es wirklich so, dass du dich nicht beteiligen brauchst – es wäre nicht aufrichtig sondern nur schäbig. Kannst du dich jetzt gern drüber echauffieren – du


    Wenn du im Büro so auftrittst wie hier, könnte das vor 5 Jahren auch einen anderen Grund gehabt haben:


    Man hatte Bedenken, ob das bei dir eine gute Idee ist oder ob du einem die Karte mit dem gesammelten Geld blaffend um die Ohren haust %:|


    Auf jeden Fall machst du einen sau schlechten Eindruck in der Firma, wenn du das Thema ansprichst.

    Wenn es auch nicht so ganz in das Thema passt: Ich sehe als Arbeitskollege sehr wohl einen kleinen Unterschied, ob ein Ehepartner verstirbt oder ein Elternteil.


    Abgesehen davon, würde man einen Anspruch ableiten können, dann nur, wenn man sich in einer Firma befindet, in denen es im Rahmen Personalführung immer üblich ist, mit Karte zu kondolieren, dann könnte man da sicher auch drauf pochen. Diese Karten werden aber von Seiten der Vorgesetzten oder der Personalabteilung gefertigt.


    Wenn es persönliche Aktionen aus dem Kollegenkreis sind, hat man keinen Anspruch. Dann ist die Frage, wie ist die Kultur in der Abteilung und wie wird das gelebt. Und noch viel mehr: wer kümmert sich.


    Bei uns gibt es eine sogenannte "Freud- und Leidkasse" in die wir immer mal Beträge einzahlen und aus denen dann kleine Geschenke zum Geburtstag, Blumensträusse zu besonderen Gelegenheiten, Genesungskarten, auch Kondolenzkarten etc. finanzieren. Sowas ist toll, aber einer muss sich dafür verantwortlich fühlen. Wenn ich irgendwann keine Lust mehr habe, diese Kasse zu führen, hört das bei uns auch auf.


    Was will ich damit sagen: Wenn es Dich so ärgert, dass Du damals keine Karte bekommen hast und andere schon, es also eine Ungleichbehandlung in Deinen Augen gibt, dann sorge zukünftig für die Gleichbehandlung und kümmere Dich darum, dass zukünftig keiner mehr diese Ungerechtigkeit zu fühlen bekommt. Das wäre doch der logische Schluss.


    Oder gehts echt nur um den Kartenneid?

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    Wenn es Dich so ärgert, dass Du damals keine Karte bekommen hast und andere schon, es also eine Ungleichbehandlung in Deinen Augen gibt, dann sorge zukünftig für die Gleichbehandlung und kümmere Dich darum, dass zukünftig keiner mehr diese Ungerechtigkeit zu fühlen bekommt. Das wäre doch der logische Schluss.

    Ja. Ganz und gar ja. Wenn man die Welt gern besser hätte: Nicht jammern, selber machen. Macht mehr Spaß und weniger Magengeschwüre.

    Alleine schon aus Respekt gegenüber dem verstorbenem Vater und im Bewusstsein über die Endlichkeit des Lebens würde ich nicht – schon gar nicht in so einem Zusammenhang – den Kollegen und mir das Dasein mit so einem würdelosen und kleingeistigen Gedankengut versauen wollen.

    Einen Grund erfährt man doch nur bzw den gibt es doch nur, wenn irgendeiner bewußt nachgedacht hat: Alias Vater ist gestorben, sollen wir eine Karte überreichen. ach nein, weil........


    Ob sich jemand nach über 5 Jahren noch daran erinnern kann? Wenn du jetzt den "Sammelnden" ansprichst, kann er sagen, damals war xy fürs Sammeln zuständig, und du trapselst zum nächsten, während der erste die Story schon Kollegin 3 erzählt. Der Sammelnde sagte dann:


    nur bei Ehegatten-Tod. Willst du dann diskutieren, wieso? Oder findest du dann damit Frieden?


    oder er sagt dir: damals warst du so blöde zu mir, als meine Mutter/mein Kind/meine Katze krank war und ich deshalb öfter früher nach Hause gegangen bin blabla und *schwups* ist eine längst vergessene Geschichte, über die du nun, Jahre später sauer sein kannst, wieder auf dem Tisch.


    Tu dir selbst einen Gefallen: Wenn du es unbedingt klären willst, lass mind. 1 Monat nach dem aktuellen Sammelanlaß verstreichen, denn so drängst du die Aufmerksamkeit, die jetzt der aktuell Trauernden zusteht, auf dich. Und das gehört sich nun wirklich nicht.

    accj , eines noch: wie du ja gemerkt hast, kann nicht einer hier nachvollziehen, wieso du dir jetzt diese Gedanken machst und es tatsächlich noch geklärt haben willst. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass deine Kollegen das auch so auffassen. Wärst du mein Kollege/Kollegin, ich würde eine Karte besorgen und jetzt für dich sammeln, einfach weil es so kindisch und kleinlich ist.

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    Wärst du mein Kollege/Kollegin, ich würde eine Karte besorgen und jetzt für dich sammeln, einfach weil es so kindisch und kleinlich ist.

    Jepp, kann ich gut nachvollziehen.


    Und das grenzt, für dich liebe Alias, schon irgendwie an ein "Sakrileg" gegenüber deinem Vater wenn du es dazu kommen lassen würdest.


    Ich hoffe du kommst von diesem Trichter runter und stellst Vernunft über Emotionen.


    Falsch gemacht und gehandelt hat bisher niemand etwas bei euch in der Hinsicht. Auch wenn du das anders fühlen magst. :-|

    Wieso geht ihr davon aus, dass es sich bei Alias um eine Frau handelt?


    Dieses zwanghafte Denken und pochen auf Gerechtigeit um jeden Preis lässt mich intuitiv vermuten, dass es sich um einen Mann handelt.

    Nenene... dieses zickige "Entschuldigung bitte" und die emotionale Bindung an den Papa lassen auf eine Frau schließen. Alias ist allgemein viel zu sehr aufs Emotionale betont.


    "Wie würdet ihr euch fühlen"


    Eindeutig FRAU.

    Schmunzel, man muss auch nur die Liste anschauen wer alles schrieb. Zwei Männer, Dumal und der kleine Prinz. Sonst nur Frauen.


    Kein Mann wird mit diesen Gefühlen umgehen oder sie gar verstehen können. Kann auch fast keine Frau, aber da sieht man die Anteilnahme und den Versuch.


    Und die sauber und bewusst geschriebene und überlegte Art passt auch dazu. Alias hat jeden Satz sehr wohl bewusst formuliert um keine Rückschlüsse zu auf ihren anderen Usernamen zu geben. Was natürlich auch völlig legitim und den Sin und Zweck der Aliasfunktion nur unterstreicht.